Porsche-Junior Andlauer entscheidet Hitzeschlacht in Spielberg für sich

Start-Ziel-Sieg im Porsche Mobil 1 Supercup für Julien Andlauer: Auf dem Red Bull Ring in Österreich gewann der Porsche-Junior den dritten Saisonlauf in seinem Porsche 911 GT3 Cup vor seinem deutschen Teamkollegen Michael Ammermüller.

Ten Voorde erreichte nach 17 Runden als Dritter das Ziel. „Mein Start war richtig gut, aber Julien Andlauer hat die Chance zum Gegenangriff leider direkt genutzt. Im Duell um Platz zwei war Michael Ammermüller im Vorteil, da er sich im Qualifying einen frischen Satz Reifen für das Rennen aufbewahrt hatte“, sagte der 22-Jährige. Über sein bisher bestes Saisonergebnis durfte sich Jaap van Lagen freuen, der den vierten Platz belegte. Dahinter folgten Mikkel Pedersen und Florian Latorre, der sich in der Schlussphase des Rennens im beinharten Duell gegen Dylan Pereira durchsetzen konnte.

Als Achter überquerte Marvin Klein als bester Rookie die Ziellinie. Porsche-Junior Jaxon Evans startete von der 13. Position und konnte sich im Rennen um vier Plätze verbessern. „Nach dem enttäuschenden Qualifying war das ein wichtiger Schritt nach vorn. Die Bedingungen waren bei dieser Hitze schon speziell, das war eine echte Herausforderung“, sagte der 22-Jährige. Zehnter wurde Tio Ellinas aus Zypern.

Der vierte Saisonlauf findet in Silverstone statt

Über Platz eins in der ProAm-Klasse jubelte Roar Lindland. Für den Norweger ist es der dritte Saisonsieg. Auf Rang zwei fuhr auf der 4,318 Kilometer langen Berg- und Talbahn Philipp Sager. Der Pilot aus dem österreichischen Peggau hatte an diesem Wochenende ein Heimspiel. Hinter Sager sah Stephen Grove als Dritter in der Amateur-Wertung die Zielflagge.

Für den vierten Saisonlauf reist der Porsche Mobil 1 Supercup vom 12. bis 14. Juli ins britische Silverstone. Beim Rennen im Formel-1-Rahmenprogramm wird zum ersten Mal in dieser Saison das VIP-Fahrzeug zum Einsatz kommen. Im Cockpit sitzt dann Chris Hoy. Der Schotte krönte sich sechsmal zum Olympiasieger im Bahnradfahren und gewann 2015 die LMP3-Klasse der European Le Mans Series.

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Im Qualifying kämpften insgesamt 30 Piloten um eine optimale Startposition

Pereira platzierte seinen Neunelfer für das Rennen in der zweiten Startreihe vor Ammermüller. „Am Anfang hatte ich viel Verkehr vor mir. Dadurch war keine Top-Zeit möglich. Leider bin ich auf meiner schnellsten Runde nicht ideal durch die letzte Kurve gekommen. Der dritte Platz ist aber eine gute Ausgangslage fürs Rennen“, sagte Pereira. Gastfahrer Igor Walilko (PL/MSG-Huber Racing Team) erreichte auf der 4,318 Kilometer langen Strecke die fünfte Position. Die weiteren Plätze belegten Jaap van Lagen (NL/martinet by ALMÉRAS), Florian Latorre (F/Fach Auto Tech) und als bester Rookie Toni Wolf (D/Team Project 1 – Fach).

Porsche-Junior Jaxon Evans (Fach Auto Tech) startet in der Steiermark von der 13. Position. „Das ist natürlich nicht das Ergebnis, was ich mir vorgestellt habe. In diesem umkämpften Feld wird das ein hartes Rennen. Auf den langen Geraden kann man auf dieser Strecke aber den Windschatten ziemlich gut nutzen“, sagte der Neuseeländer. Schnellster Fahrer in der ProAm-Wertung war Roar Lindland (N/pierre martinet by ALMÉRAS) vor Philipp Sager (Dinamic Motorsport). Der Österreicher wohnt in der Gemeinde Peggau nur rund 60 Kilometer von der Rennstrecke entfernt. Vor heimischer Kulisse fährt auch Lechner Racing: Das Team kommt aus Faistenau im Salzburger Land.

Das Rennen

Der dritte Saisonlauf startet am Sonntag um 12:15 Uhr Ortszeit. Eurosport überträgt das Rennen in über 60 Ländern live. Auch der deutsche TV-Sender Sport1 zeigt den Lauf live. Dazu berichtet in Großbritannien und Italien Sky über den Porsche Mobil 1 Supercup. Zudem können Fans das Rennen über den offiziellen Formel-1-Streamingdienst (F1 TV) schauen.

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