11.01.2017

Ehrenpreis der Sächsischen Wirtschaft für Siegfried Bülow

Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft (VSW) e.V. hat Siegfried Bülow, Vorsitzenden der Geschäftsführung der Porsche Leipzig GmbH, mit dem Ehrenpreis für seine herausragenden Verdienste ausgezeichnet.

„Siegfried Bülow hat sich außerordentlich für den wirtschaftlichen Wachstumsprozess in Sachsen stark gemacht und nachhaltig wettbewerbsfähige Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen. Darüber hinaus hat uns nicht nur seine fachliche Kompetenz, die er von der Pike auf gelernt hat, überzeugt, sondern auch seine regionale Verbundenheit und identitätsstiftende Art als Sachse“, so Dr. Jörg Brückner, VSW-Präsident in seiner Laudatio beim heutigen Neujahrsempfang. Zudem habe er mit seiner Expertise im Bereich der Automobilindustrie einen wesentlichen Beitrag für das Renommee des Automobillandes Sachsen national und international geleistet.

Bülows Biografie ist mit der Wirtschaftshistorie Sachsens verbunden

Siegfried Bülow bedankte sich beim Spitzenverband der sächsischen Wirtschaft und betonte: „Mit der einmaligen Chance, auf der grünen Wiese ein Automobilwerk aufbauen zu dürfen, war es für mich persönlich wie fachlich eine Herzensangelegenheit, Porsche in Sachsen eine zweite Heimat zu geben und mich für den wirtschaftlichen Wohlstand meiner Landsleute einzusetzen.“ Als Werkleiter der ersten Stunde hat Bülow den Standort zu einer der modernsten Automobilfabriken mit 4.100 Mitarbeitern, drei Porsche Modellreihen sowie international ausgezeichneten Qualitätsstandards entwickelt.

Siegfried Bülow und Dr. Jörg Brückner (l-r)

Bülows Biografie ist unmittelbar mit der Wirtschaftshistorie Sachsens verbunden: Nach einer Berufsausbildung als Werkzeugmacher bei den Barkas-Werken studierte der gebürtige Chemnitzer nebenberuflich Maschinenbau an der TH Chemnitz. Auf diverse leitende Positionen in der Produktion der Barkas-Werke folgte die Übernahme der Geschäftsführung der Barkas GmbH im Jahr 1990. Mit der Wende kam der Umbruch: Siegfried Bülow wurde zum Geschäftsführer des Motorenwerkes Chemnitz und wechselte später zum Volkswagen Standort Wolfsburg, wo er zahlreiche Führungspositionen inne hatte – unter anderem war er Leiter der Kleinwagenfertigung. Ende der Neunziger Jahre folgte er dem Ruf der Porsche AG, in seiner Heimat ein Automobilwerk aufzubauen.

Auf Wunsch geht das Preisgeld an zwei gemeinnützige Einrichtungen

Der Ehrenpreis der VSW ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Auf Wunsch des Preisträgers kommt der Betrag zwei gemeinnützigen Einrichtungen in seiner Geburtsstadt Chemnitz zugute: dem „Elternverein krebskranker Kinder e.V.“ sowie der Diakonie „Stadtmission Chemnitz e.V.“.

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