Andlauer gewinnt Saisonfinale, Ammermüller jubelt über die Meisterschaft

Julien Andlauer ist in Mexiko-Stadt am Sonntag sein zweiter Sieg im Porsche Mobil 1 Supercup gelungen, nachdem er auch am Samstag als Erster die Zielflagge sah. Michael Ammermüller reichte der dritte Platz, um den Titel im internationalen Markenpokal zu gewinnen.

Michael Ammermüller, Erwin Kickmaier, Porsche Mobil 1 Supercup, Lauf 10, Mexiko, 2018, Porsche AG
Der alte und neue Champion: Michael Ammermüller


Überglücklich war dagegen Ammermüller: „Auch wenn es nach außen vielleicht einfach aussah, war ich bis zur letzten Runde angespannt. Zum zweiten Mal in Folge den Titel zu gewinnen – ich kann es noch gar nicht fassen. Entscheidend war es, bei jedem Rennen möglichst viele Punkte zu holen. Das ist mir auch bei beiden Rennen an diesem Wochenende gelungen.“ Der 32-Jährige ist nach Patrick Huisman, Richard Westbrook, Jeroen Bleekemolen und René Rast erst der fünfte Fahrer, der die Meisterschaft im internationalen Markenpokal verteidigen konnte.

Preining belegte den vierten Platz. „Ohne die Zeitstrafe wäre mehr drin gewesen, daher muss ich mit dem vierten Platz leben. Ich habe aber bis zum Schluss um die Meisterschaft gekämpft. Es war eine aufregende Saison für mich“, sagte Preining. Auf der 4,304 Kilometer langen Rennstrecke überquerte Larry ten Voorde (NL/Team Project 1) die Ziellinie als bester Rookie auf Rang fünf vor Zaid Ashkanani (MRS GT-Racing) aus Kuwait. Siebter wurde der Franzose Florian Latorre (martinet by ALMERAS). Die achte Position sicherte sich Mattia Drudi (I/Dinamic Motorsport). Erster in der ProAm-Wertung wurde Nicolas Misslin (Pierre martinet by ALMERAS). Hinter dem Franzosen folgten Mark Radcliffe (GB/IDL Racing) und Roar Lindland (N/Lechner Racing Middle East).

In der Meisterschaft ist Ammermüller mit 153 Punkten Erster. Yelloly wurde Vizemeister und konnte 146 Zähler sammeln. Hinter dem 27-Jährigen folgt Preining als Dritter. Dem Youngster stand viermal ganz oben auf dem Treppchen – öfter als jeder andere Fahrer und hat 135 Punkte auf seinem Konto. Den Titel in der Rookie-Wertung feierte Latorre mit 90 Zählern. Meister in der ProAm-Klasse wurde Lindland. Der Norweger kommt nach zehn Läufen auf 174 Punkte. Bereits Samstag fiel die Entscheidung in der Teamwertung: BWT Lechner Racing jubelte über Platz eins und konnte insgesamt 288 Zähler sammeln.

Michael Ammermüller, Julien Andlauer und Thomas Preining, Porsche Mobil 1 Supercup, round 9, Mexico, 2018, Porsche AG
Michael Ammermüller, Julien Andlauer und Thomas Preining auf dem Podium


Preining wurde als Dritter gewertet. Während der Österreicher um Rang zwei kämpfte, rückten die Konkurrenten hinter ihm immer dichter auf. Preining machte jedoch keinen Fehler und sicherte sich so seinen fünften Podiumsplatz in dieser Saison. „Das war ein verrücktes Rennen mit vielen Duellen. Ich habe gegen Michael einfach keine Lücke gefunden, daher muss ich mit dem dritten Platz leben“, sagte der 20-jährige Preining. Dahinter folgte Yelloly auf Position vier. Der Brite lieferte sich ein packendes Duell mit seinem niederländischen Teamkollegen Jaap van Lagen. In der vorletzten Runde gelang Yelloly das entscheidende Überholmanöver. Van Lagen beendete das Rennen als Fünfter.

Der sechste Platz ging an Florian Latorre (martinet by ALMERAS). Der Franzose war damit bester Rookie auf der 4,304 Kilometer langen Rennstrecke. Ten Voorde wurde auf Rang sieben vor dem Italiener Mattia Drudi (Dinamic Motorsport) gewertet. Den Sieg in der ProAm-Wertung feierte Roar Lindland (N/Lechner Racing Middle East) vor Nicolas Misslin (F/Pierre martinet by ALMERAS) und Mark Radcliffe (GB/IDL Racing).

In der Teamwertung ist die Meisterschaft bereits vorzeitig entschieden: Vor dem letzten Rennen liegt die Mannschaft von BWT Lechner Racing uneinholbar an der Spitze. Das Team von Besitzer Walter Lechner konnte in neun Rennen 258 Punkte sammeln. Offen ist dagegen der Titelkampf in der Rookie-Wertung. Erster ist Latorre mit elf Punkten Vorsprung auf ten Voorde. Auch in der ProAm-Klasse fällt die Entscheidung erst im Sonntagsrennen: Lindland führt mit sieben Siegen und acht Punkten Vorsprung auf Misslin.

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Verbrauchsangaben

  • 13,2 l/100km
  • 303 g/km

911 GT3 RS

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 13,2 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 303 g/km