15:47 Uhr

Abschließende Worte von Pascal Zurlinden: Der Gesamtprojektleiter GT Werksmotorsport resümmiert die 24 Stunden von Le Mans und das Endergebnis aus Porsche-Sicht.

14:51 Uhr

Matt Campbell, Christian Ried und Ricardo Pera von Dempsey Proton Racing haben mit ihrem #77 Porsche 911 RSR den zweiten Platz in der Kategorie GTE-Am erreicht.

14:30 Uhr

Porsche beendet die 24 Stunden von Le Mans 2020 auf dem 5. und 6. Platz in der GTE-Pro-Klasse.

14:11 Uhr

Die Schlussphase in der GTE-Am Klasse bietet Spannung pur.

14:01 Uhr

Exklusives Interview: Wir haben mit Werksfahrer Richard Lietz kurz vor Ende der 24 Stunden gesprochen.

13:50 Uhr

Im sechsten und letzten Teil von Bernhard Demmers Behind-the-Scenes-Serie stellt er Adam Hardy vor, Race Engineer bei Manthey Racing. Er ist verantwortlich für den 911 RSR #92.

13:43 Uhr

Der 911 RSR Nummer 99 von Dempsey Proton Racing ist nach einem Unfall in der Garage zu Reparaturarbeiten.

13:10 Uhr

Die FIA WEC Luftbildkamera hat den 911 RSR auf der Rennstrecke eingefangen.

13:03 Uhr

Noch anderthalb Stunden auf der Uhr – wie werden die Porsche-Fahrzeuge abschneiden? Aktuelle Impressionen gibt es bei Instagram.

12:25 Uhr

Die Behind the Scenes-Tour mit Bernhard Demmer geht weiter. Nächster Stopp: Boxengarage und Betankungsanlage.

11:40 Uhr

Im Moment befinden sich die beiden Porsche 911 RSR auf den Plätzen 6 und 7 in der GTE-Pro Kategorie.

11:00 Uhr

911 RSR Nummer 57 in der Box.

10:31 Uhr

Die aktuellen Zwischenstände in der GTE-Am Kategorie.

9:47 Uhr

Hollywood-Star Michael Fassbender war Gastfahrer beim Rennen des Porsche Carrera Cup Le Mans. Wir haben uns mit ihm unterhalten, um mehr über seinen persönlichen Weg nach Le Mans zu erfahren.

8:47 Uhr

Die GTE-Am Rangliste.

8:44 Uhr

Zwischenbericht

Das Porsche-Kundenteam Dempsey-Proton Racing ist bei den 24 Stunden von Le Mans auf Kurs zu einem Podestplatz in der GTE-Am-Klasse. Werksfahrer Matt Campbell aus Australien, Teambesitzer Christian Ried aus Schöneburg und der Italiener Riccardo Pera liegen nach drei Viertel der Renndistanz mit dem Porsche 911 RSR (Startnummer 77) auf dem zweiten Platz. Das Werksteam von Porsche hat nach zahlreichen Rückschlägen unterdessen keine Chancen mehr auf einen Erfolg in der hart umkämpften GTE-Pro-Kategorie.

Nachdem der Porsche 911 RSR der Werkspiloten Michael Christensen aus Dänemark, Kévin Estre aus Frankreich und Laurens Vanthoor aus Belgien bereits nach fünf Rennstunden aufgrund eines Defekts an der Servolenkung über zehn Runden verloren hatte, ereilten auch das Schwesterauto technische Probleme. Gegen 6:00 Uhr am Sonntagmorgen musste die Startnummer 91 für eine rund 20-minütige Reparatur der Elektrik an Box. Gianmaria Bruni aus Italien und seine Fahrerkollegen Richard Lietz aus Österreich und Frédéric Makowiecki aus Frankreich fahren nach dem langen Stopp auf Platz sechs, die Startnummer 92 belegt Rang sieben.

In der GTE-Am-Klasse hat sich das Team Dempsey-Proton Racing dank einer sauberen und konstanten Fahrt der Startnummer 77 in Schlagdistanz zum führenden Fahrzeug gehalten. Das Siegerauto des Jahres 2018 von Teameigner Christian Ried, Werksfahrer Matt Campbell und Riccardo Pera hat auf dem zweiten Platz einen Rückstand von rund einer Runde. Der RSR mit der Startnummer 56 des Teams Project 1 rangiert sechs Stunden vor Rennende auf Platz vier und hat weiterhin realistische Podestchancen.

Stimmen zum Rennen finden Sie in der Pressemitteilung.

8:36 Uhr

Die aktuelle Rangliste.

7:45 Uhr

Pascal Zurlinden fasst die neuesten Entwicklungen in Le Mans zusammen.

6:43 Uhr

Die GTE-Am Rangliste nach 18 Stunden.

6:30 Uhr

Ben Barker fährt in Le Mans den Porsche 911 RSR von Gulf Racing. Wir haben ihn am Freitag eingeholt, als er uns über die Fortschritte seiner Rennkarriere bei Porsche berichtete.

6:20 Uhr

Ein weiterer außerplanmäßiger Boxenstopp für den 911 RSR #91. Diesmal aufgrund eines Elektronikproblems.

6:00 Uhr

Ungeplanter Boxenstopp für den 911 RSR #91.

5:45 Uhr

Der Porsche 911 RSR #91 in der Boxengasse. Und weiter geht es.

4:15 Uhr

Behind the Scenes: Als nächstes stellt uns Bernhard Demmer, Teammanager WEC, Juan Verpoorten, den Porsche Experten für Stoßdämpfer vor – ein Schlüsselelement im 24-Stunden-Rennen.

2:43 Uhr

Die GTE-Pro Rangliste nach zwölf Stunden.

2:26 Uhr

Die Hälfte des Rennens ist geschafft. 

1:37 Uhr

Kurz vor Rennbeginn zeigte Kévin Estre, welche Funktionen die Schalter, Knöpfe und Bildschirme im Cockpit seines 911 RSR haben.

0:17 Uhr

22:33 Uhr

Die GTE-Pro Rangliste nach acht Stunden.

22:08 Uhr

Pascal Zurlinden, Gesamtprojektleiter Werksmotorsport, ist beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans vor Ort und reflektiert die ersten Stunden des Rennens.

21:15 Uhr

Zwischenbericht

Das Porsche GT Team hat im intensiven Kampf der GTE-Pro-Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans nur noch ein Eisen im Feuer. Der Porsche 911 RSR der Werksfahrer Gianmaria Bruni aus Italien, Richard Lietz aus Österreich und Frédéric Makowiecki aus Frankreich (Startnummer 91) rangiert nach den ersten sechs Rennstunden auf dem sechsten Platz. Das Schwesterauto mit der Nummer 92 mit dem Dänen Michael Christensen, dem Franzosen Kévin Estre und Laurens Vanthoor aus Belgien am Steuer verlor wegen eines Defekts an der Servolenkung über eine halbe Stunde.

Bruni war mit der Startnummer 91 von der Pole-Position in die 88. Auflage des berühmten Langstreckenrennens in Frankreich gestartet. Bereits nach wenigen Runden wurde deutlich, dass die Mitbewerber in den Trainings und im Qualifying das Potenzial ihrer Fahrzeuge offenbar nicht vollständig gezeigt hatten. Der Porsche 911 RSR war aufgrund eines geringeren Topspeeds auf den langen Geraden nicht konkurrenzfähig. Das bessere Tempo in den schnellen Kurven konnten die Piloten im dichten Verkehr oftmals nicht voll ausnutzen. Nach rund 40 Minuten saß das Pole-Fahrzeug beim ersten Boxenstopp eine fünfsekündige Strafe ab. Dennoch konnte sich Lietz in seinen anschließenden Stints in Schlagdistanz zur Spitze halten. Nach sechs Stunden beträgt der Rückstand auf das führende Auto der GTE-Pro-Klasse rund eine Runde.

Das Schwesterauto mit der Startnummer 92 war vom Pech verfolgt. Ein früher Reifenschaden zwang Estre zu einem vorzeitigen Boxenstopp, anschließend konnte Christensen die Stärken des 911 RSR ausspielen und den Kontakt zur Spitzengruppe jederzeit halten. In der fünften Rennstunde meldete Teamkollege Vanthoor einen Defekt der Servolenkung. Durch zwei Reparaturstopps verlor die Crew über 40 Minuten an der Box und somit den Kontakt zu allen anderen GTE-Pro-Autos.

Das Rennen in der GTE-Am-Klasse

In der GTE-Am-Kategorie bestimmte die Startnummer 56 des Kundenteams Project 1 über weite Strecken das Tempo an der Spitze. Vor allem der junge Niederländer Larry ten Voorde zeigte eine starke Leistung am Steuer des 911 RSR der Vorjahresspezifikation. Der neue Champion des Porsche Mobil 1 Supercup, der am Vormittag das Rennen des Porsche Carrera Cup auf dem 13,6 Kilometer langen Circuit des 24 Heures gewonnen hatte, fuhr einen erheblichen Vorsprung heraus, der später aufgrund zweier Strafen jedoch verloren ging. Nach dem ersten Rennviertel rangiert der bestplatzierte Elfer in der Amateurklasse auf Platz sechs.

Großes Pech hatten Porsche Young Professional Thomas Preining aus Österreich und seine Teamkollegen Adrien de Leener aus Belgien und Dominique Bastien aus den USA in Diensten des Kundenteams Dempsey-Proton Racing. Der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 88 stand nach einem Zwischenfall in der Frühphase rund zwei Stunden neben der Strecke und verbrachte anschließend eine lange Zeit für Reparaturen an der Box. Das Fahrzeug liegt bereits aussichtslos zurück, steht jedoch trotzdem im Fokus der Öffentlichkeit. Der gebürtige Franzose Bastien ist seit dem Beginn seines ersten Rennstints mit 74 Jahren der älteste Fahrer, der jemals an den 24 Stunden von Le Mans teilgenommen hat.

Stimmen zum Rennen finden Sie in der Pressemitteilung.

20:42 Uhr

20:00 Uhr

Der 911 RSR mit der Startnummer 92 ist wieder im Rennen.

19:46 Uhr

Eine spannende Nacht in Le Mans steht bevor.

19:01 Uhr

Unerwarteter Stopp in der Boxengasse für den Porsche 911 RSR #92.

18:19 Uhr

Jetzt ist Action auf der Rennstrecke, aber noch vor wenigen Tagen haben die Fahrer die Strecke mit dem Fahrrad erkundet. Michael Christensen hat uns mitgenommen.

17:46 Uhr

Das Rennen ist in vollen Gange. Impressionen von der Rennstrecke:

17:13 Uhr

Der Porsche 911 RSR #91 in der Boxengasse – hautnah dabei:

16:42 Uhr

Nächster Halt der „Behind the Scenes“-Tour: Reifen. Bernhard trifft Andre und Max, die uns das Wichtigste über die Reifen für das bevorstehende Rennen erzählen. Der Reifendruck ist von besonderer Bedeutung.

16:12 Uhr

Hinter dem Steuer des Porsche 911 RSR #92.

15:25 Uhr

Gerade ist Gianmaria Bruni im #91 auf der Rennstrecke. Vor einigen Tagen hat er uns einen Blick in sein „Office“ gewährt.

14:54 Uhr

Nach einem Unfall fällt der Porsche 911 RSR des Kundenteams Proton Racing aus.

14:30 Uhr

Grünes Licht! Die 24 Stunden von Le Mans 2020 sind gestartet.

Ein Symbol für die vergangenen drei Gesamtsiege

Ein Ausstellungsexponat aus Stuttgart-Zuffenhausen hält Einzug in Frankreich: Fritz Enzinger, Leiter Motorsport bei Porsche, hat am Samstag, den 19. September, einen 919 Hybrid Mock up an den Präsidenten des Automobile Club de l’Ouest (ACO), Pierre Fillon, übergeben. 

Die Teams auf der Rennstrecke

Vor dem Start bleibt noch Zeit für einige Teamfotos.

Startfahrer

Startfahrer des 911 RSR Nr. 92 ist Kévin Estre. Gianmaria Bruni wird als Erster im Wagen mit der Nr. 91 auf die Strecke gehen.

Der Countdown läuft

Die Vorbereitungen gehen in die heiße Phase – nur noch eine Stunde bis zum Rennbeginn.

Die Spannung steigt

Der Rennstart rückt näher und Mark Webber denkt an seine Einsätze zurück. 

Rund um's Getriebe

Beim Rundgang hinter die Kulissen führt Teammanager WEC Bernhard Demmer, uns zu Tobi Beller, der uns seinen Arbeitsplatz zeigt. Hier dreht sich alles um Getriebe.

Warm-up

Das Warm-up ist gestartet.

Hinter den Kulissen

Bernard Demmer, Teammanager WEC, nimmt uns mit auf einen Rundgang hinter die Kulissen. In der „Behind the Scenes“-Serie gibt er uns spannende Einblicke in die Vorbereitungen von Porsche für Le Mans 2020.

Programm

Es ist endlich soweit. Heute um 14:30 Uhr startet das traditionsreichste Langstreckenrennen der Welt. 

Dies ist das Programm:

Hyperpole

Markenkollege Michael Christensen aus Dänemark qualifizierte das Schwesterauto mit der Startnummer 92 für Platz sechs. In der GTE-Am-Kategorie war Werksfahrer Matt Campbell der schnellste Porsche-Pilot. Der Australier stellte den Porsche 911 RSR des Kundenteams Dempsey-Proton Racing (Nummer 77) auf den zweiten Startplatz seiner Klasse. Sein Rückstand auf Platz eins beträgt nur 0,056 Sekunden.

Im neuen, nur 30-minütigen Shootout um die besten Startplätze attackierten die beiden Porsche 911 RSR des Werksteams sofort zu Beginn. Bruni setzte auf Anhieb die schnellste Rundenzeit. Diese wurde jedoch aufgrund eines unerlaubten Verlassens der Strecke im Bereich der Porsche-Kurven gestrichen. Der Italiener, der 2018 im Qualifying einen Rundenrekord für GTE-Fahrzeuge aufgestellt hatte, ließ sich von dieser Entscheidung der Rennleitung nicht beirren. In seinem zweiten schnellen Umlauf unterbot Bruni seine vorherige Bestmarke sogar noch einmal. Teamkollege Christensen hatte hingegen Pech im Verkehr und konnte sich bei einem finalen Versuch am Ende der Session nicht mehr verbessern.

In der GTE-Am-Klasse brachte der junge Werksfahrer Matt Campbell den Porsche 911 RSR der Vorjahresspezifikation in 3:51.322 Minuten auf den zweiten Platz. Der Australier war am Steuer der Nummer 77 von Dempsey-Proton Racing damit schneller als die Hälfte des GTE-Pro-Feldes in der Hyperpole. Der Italiener Matteo Cairoli erreichte im baugleichen Auto mit der Nummer 56 des Teams Project 1 den dritten Startplatz. Benjamin Barker aus Großbritannien fuhr am Steuer des 911 RSR von Gulf Racing (Startnummer 86) auf Rang sechs.

Le Mans Pascal Zurlinden 2

Stimmen zur Hyperpole

Fritz Enzinger (Leiter Motorsport): „Es war ein tolles Qualifying. Wir haben die Pole-Position in der hart umkämpften GTE-Pro-Klasse erreicht. Und das mit einem Auto, das zuvor noch nie auf dieser Strecke gefahren ist. Gratulation auch an unsere Kundenteams. Die Startplätze zwei und drei in der GTE-Am-Kategorie sind großartig. Dank der tollen Arbeit unseres Teams sind wir nun perfekt auf das Rennen vorbereitet. Die Wettervorhersage lässt Regen erwarten. Ich bin sicher, dass es ein spannender und spektakulärer Wettbewerb über 24 Stunden wird.“

Alexander Stehlig (Einsatzleiter FIA WEC): „Pole-Position in Le Mans! Was für ein traumhafter Einstand für den Porsche 911 RSR-19 auf dieser besonderen Strecke. Wir haben mit jeder Runde viel dazugelernt. Zwischen den Sessions und in der kurzen vergangenen Nacht haben wir alle Details analysiert und die genau richtigen Schlüsse daraus gezogen. Ich bedanke mich bei allen Fahrern, Ingenieuren und Mechanikern. Alle haben gemeinsam an einem Strang gezogen und dafür gesorgt, dass unser Auto nun sehr gut für das bevorstehende 24-Stunden-Rennen aussortiert ist.“

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): „Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Setup im ersten Training haben wir die Einstellungen unseres Autos komplett auf den Kopf gestellt – mit Erfolg! Unser 911 RSR ist nun deutlich besser fahrbar. Das wurde im Qualifying und in der Hyperpole sehr deutlich. Ich habe auf meiner schnellsten Runde keinen Fehler gemacht und stehe nun gemeinsam mit meinen Kollegen Richard und Fred auf der Pole. Es ist ein traumhaftes Ergebnis für Porsche. Nun wollen wir im Rennen genauso erfolgreich abschneiden.“

Weitere Stimmen zum Hyperpole finden Sie in der Pressemitteilung.

Ergebnis Hyperpole

Klasse GTE-Pro
1. Lietz/Bruni/Makowiecki (A/I/F), Porsche 911 RSR, 3:50,874 Minuten
2. Calado/Pier Guidi/Serra (GB/I/BR), Ferrari 488 GTE, 3:51,115 Minuten
3. Sörensen/Thiim/Westbrook (DK/DK/GB), Aston Martin Vantage, 3:51,241 Minuten
4. Lynn/Martin/Tincknell (GB/B/GB), Aston Martin Vantage, 3:51,324 Minuten
5. Rigon/Molina/Bird (I/E/GB), Ferrari 488 GTE, 3:51,515 Minuten
6. Christensen/Estre/Vanthoor (DK/F/B), Porsche 911 RSR, 3:51,770 Minuten

Klasse GTE-Am
1. Ledogar/Negri Jr./Piovanetti (F/USA/E), Ferrari 488 GTE EVO, 3:51,266 Minuten
2. Campbell/Ried/Pera (AUS/D/I), Porsche 911 RSR, 3:51,322 Minuten
3. Perfetti/ten Voorde/Cairoli (N/NL/I), Porsche 911 RSR, 3:51,647 Minuten
4. Gunn/Dalla Lana/Farfus (GB/CDN/BR), Aston Martin Vantage, 3:52,105 Minuten
5. Yoluc/Eastwood/Adam (TR/GB/GB), Aston Martin Vantage, 3:52,299 Minuten
6. Wainwright/Barker/Watson (GB/GB/GB), Porsche 911 RSR, 3:52,346 Minuten

Alle Ergebnisse: http://fiawec.alkamelsystems.com

Das Qualifying

Das Porsche GT Team hat sich mit den beiden rund 911 RSR für die Hyperpole, das abschließende Zeittraining in Le Mans qualifiziert. In diesem entscheidenden Shootout um die besten Startplätze treten am Freitag jeweils die sechs schnellsten Autos der vier Fahrzeugklassen an. Der Italiener Gianmaria Bruni fuhr in der Startnummer 91 im 45-minütigen Qualifying die fünftschnellste Rundenzeit der GTE-Pro-Klasse. Werksfahrerkollege Michael Christensen aus Dänemark erreichte im baugleichen Schwesterauto mit der Nummer 92 Platz sechs. In der GTE-Am-Kategorie schafften gleich drei Porsche 911 RSR den Sprung in die neue Hyperpole-Zeitenjagd. 

Bei einer Lufttemperatur von 30 Grad Celsius und fast 50 Grad heißem Asphalt griffen Bruni und Christensen früh in das Geschehen ein. In 3:52.036 Minuten war der erfahrene Italiener, der 2018 einen Qualifying-Rekord für GTE-Fahrzeuge in Le Mans aufgestellt hatte, zunächst auf Rang drei gefahren. Christensen verlor wertvolle Zeit im dichten Verkehr mit 57 Fahrzeugen auf der 13,626 Kilometer langen Strecke und reihte sich mit einem Rückstand von rund einer Zehntelsekunde hinter seinem Teamkollegen auf Platz vier ein. Als beide Porsche 911 RSR kurz vor dem Ende der Session zu einer finalen Attacke ausrückten, fanden weder Bruni noch Christensen eine freie Runde. Zwei Konkurrenten konnten sich hingegen verbessern und die beiden Werksfahrzeuge aus Weissach auf die Plätze fünf und sechs verdrängen.

Michael Christensen aus Dänemark erreichte mit der Nummer 92 Platz sechs.

In der GTE-Am-Klasse werden im Hyperpole-Starterfeld am Freitag gleich drei Porsche 911 RSR der Vorjahreskonfiguration vertreten sein. Der Brite Benjamin Barker erreichte in der Startnummer 86 des Teams Gulf Racing den dritten Platz. Werksfahrer Matt Campbell aus Australien fuhr in der Nummer 77 von Dempsey-Proton Racing auf Rang fünf. Der Italiener Matteo Cairoli sicherte sich im Auto der Vorjahressieger von Project 1 (Startnummer 56) Platz sechs.

Die neue Hyperpole in Le Mans, die über die endgültige Vergabe der jeweils sechs besten Startplätze pro Klasse entscheidet, findet am Freitag, 18. September, um 11:30 Uhr statt. Zuvor gehen die insgesamt 59 Fahrzeuge von 10:00 bis 11:00 Uhr für ein weiteres freies Training auf die Strecke. Die 88. Auflage der 24 Stunden von Le Mans beginnt am Samstag, 19. September, um 14:30 Uhr.

Stimmen zum Qualifying

Alexander Stehlig (Einsatzleiter FIA WEC): „Wir hatten heute sehr viel Arbeit zu erledigen. Das Setup, das wir vorab erarbeitet hatten, passte auf Anhieb nicht gut. Wir haben viele Änderungen vorgenommen, sodass sich die Fahrer mit dem Verhalten des Autos immer mehr anfreunden konnten. Im zweiten Training lief es schon erheblich besser. Wir haben im Qualifying den Sprung in die Hyperpole geschafft. Aber wir müssen eine Schippe drauflegen, denn wir wollen nicht von Platz fünf und sechs starten, sondern mindestens eine Reihe nach vorn.“

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): „Mir sind zwei saubere Runden gelungen. Allerdings war die Fahrzeugbalance im ersten Versuch spürbar besser als am Ende der Session. Daher konnte ich mich nicht weiter verbessern. Wir sind erstmals mit dem aktuellen Porsche 911 RSR in Le Mans. Unser Setup ist noch nicht optimal. Wir werden die Daten analysieren und das Auto für die kommenden Sessions verbessern.“

Michael Christensen (Porsche 911 RSR #92): „Wir sind in der Hyperpole – das war unser Ziel. Leider war der Abstand zur Spitze in der Zeitenjagd deutlich größer als gedacht. Daran müssen wir dringend noch arbeiten. Ich erkenne aber viel zusätzliches Potenzial im Auto, das wir nun abrufen müssen. Ich bin guter Dinge, dass uns das gelingen wird.“

Ergebnis Qualifying

Klasse GTE-Pro
1. Sörensen/Thiim/Westbrook (DK/DK/GB), Aston Martin Vantage, 3:50,872 Minuten
2. Lynn/Martin/Tincknell (GB/B/GB), Aston Martin Vantage, + 0,053 Sekunden
3. Calado/Pier Guidi/Serra (GB/I/BR), Ferrari 488 GTE, + 0,372 Sekunden
4. Rigon/Molina/Bird (I/E/GB), Ferrari 488 GTE, + 1,116 Sekunden
5. Lietz/Bruni/Makowiecki (A/I/F), Porsche 911 RSR, + 1,164 Sekunden
6. Christensen/Estre/Vanthoor (DK/F/B), Porsche 911 RSR, + 1,270 Sekunden
7. MacNeil/Vilander/Segal (USA/FIN/USA), Ferrari 488 GTE, + 1,636 Sekunden
8. Pla/Bourdais/Gounon (F/F/F), Ferrari 488 GTE, + 1,877 Sekunden

Klasse GTE-Am
1. Gunn/Dalla Lana/Farfus (GB/CDN/BR), Aston Martin Vantage, 3:52,778 Minuten
2. Yoluc/Eastwood/Adam (TR/GB/GB), Aston Martin Vantage, + 0,183 Sekunden
3. Wainwright/Barker/Watson (GB/GB/GB), Porsche 911 RSR, + 0,192 Sekunden´
5. Campbell/Ried/Pera (AUS/D/I), Porsche 911 RSR, + 0,556 Sekunden 
6. Perfetti/ten Voorde/Cairoli (N/NL/I), Porsche 911 RSR, + 0,820 Sekunden
8. Inthraphuvasak/Legeret/Andlauer (T/F/F), Porsche 911 RSR, + 0,892 Sekunden
9. Keating/Fraga/Bleekemolen (USA/BR/NL), Porsche 911 RSR, + 1,060 Sekunden
11. Preining/Bastien/de Leener (A/USA/B), Porsche 911 RSR, + 1,503 Sekunden
17. Felbermayr/Beretta/v. Splunteren (A/I/NL), Porsche 911 RSR, + 3,697 Sekunden
21. Brooks/Piguet/Laskaratos (F/F/GR), Porsche 911 RSR, + 7,913 Sekunden

Die Vorschau

Porsche startet in die bevorstehende Ausgabe des Langstreckenklassikers am 19. und 20. September mit besonderen Fahrzeugdesigns. Die beiden 911 RSR des Porsche GT Teams treten in der hart umkämpften GTE-Pro-Kategorie an und rollen in Rot-Weiß und Schwarz-Weiß an den Start – eine Hommage an den ersten von bisher 19 Gesamtsiegen bei den 24 Stunden von Le Mans vor 50 Jahren.

Die Folierung gleicht mit ihren klaren Linien und Formen der Farbgebung jener digitalen RSR, die am 13. und 14. Juni bei der virtuellen Ausgabe des Le-Mans-Rennens erfolgreich waren. Die beiden Werksautos tragen den Schriftzug „1970“ auf der Fronthaube und dem Dach. In jenem Jahr hatten der Brite Richard Attwood und der Deutsche Hans Herrmann am Steuer des legendären Porsche 917 erstmals den Gesamtsieg in Le Mans für den Stuttgarter Sportwagenhersteller erkämpft. Das Fahrzeug unter Nennung der Porsche KG Salzburg zierten damals die Nationalfarben Österreichs. Genau dieses Rot und Weiß kommt auch beim Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 zum Einsatz. Am Schwesterauto mit der Nummer 92 ist Rot durch Schwarz ersetzt. Zusammen mit den acht 911 RSR der Kundenteams in der Klasse GTE-Am sind insgesamt zehn 911-Rennwagen im Starterfeld vertreten.

Die besonderen Designs der 911 RSR in Le Mans

Das Rennen auf dem 13,626 Kilometer langen Circuit des 24 Heures ist das jährliche Highlight der Langstrecken-Weltmeisterschaft FIA WEC (World Endurance Championship). Entgegen der ursprünglichen Planungen findet der 1923 erstmals ausgetragene Klassiker aufgrund der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr im September statt. Der drei Monate spätere Termin bedingt andere Witterungs- und Lichtverhältnisse. Die aktuelle Generation des 911 RSR ist beim größten Langstreckenrennen der Welt zum ersten Mal im Einsatz. Dabei stellt der Wegfall des wichtigen Vortests das Porsche GT Team vor eine besondere Herausforderung, denn Testfahrten sind auf dem Circuit des 24 Heures nicht möglich: Der traditionsreiche Kurs im Süden der 150.000-Einwohner-Stadt besteht zum größten Teil aus öffentlichen Straßen. Über die legendäre Hunaudières-Gerade fahren im Normalbetrieb täglich hunderte Lkw und Pkw auf ihrem Weg von Le Mans in Richtung Tours. Tückische Spurrillen sorgen vor allem im Regen für besondere Herausforderungen. 

Die Porsche-Fahrer

Am Steuer des Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 wechseln sich die WEC-Stammfahrer Gianmaria Bruni aus Italien und Richard Lietz aus Österreich wie schon in den beiden vorhergehenden Jahren mit dem Franzosen Frédéric Makowiecki ab. Das erfahrene Trio hatte 2018 und 2019 jeweils den zweiten Platz in der GTE-Pro-Klasse errungen. Im baugleichen Schwesterfahrzeug mit der Nummer 92 bekommen die amtierenden Langstrecken-Weltmeister Michael Christensen aus Dänemark und Kévin Estre aus Frankreich erneut Unterstützung vom Belgier Laurens Vanthoor. Vanthoor ist der amtierende Titelträger in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Die drei Piloten hatten vor zwei Jahren in Le Mans mit dem 911 RSR im legendären Pink-Pig-Design einen souveränen Klassensieg errungen. Beim 24-Stunden-Rennen im Nordwesten Frankreichs vergibt die WEC doppelte Punkte in den jeweiligen Wertungskategorien. In der Markenmeisterschaft belegt das Porsche GT Team nach sechs von acht Saisonrennen den zweiten Rang. Gleiches gilt für die amtierenden Champions Estre/Christensen in der Fahrerwertung. Ihre Teamkollegen Bruni/Lietz rangieren derzeit auf Position fünf.

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Michael Christensen und Kévin Estre (l-r) sind die amtierenden Langstrecken-Weltmeister

Die Porsche-Kundenteams

In der GTE-Am-Klasse setzen drei erfahrene Kundenteams insgesamt acht Porsche 911 RSR der Spezifikation 2017 ein. Die amtierenden Le-Mans-Klassensieger von Project 1 schicken den Titelverteidiger Egidio Perfetti aus Norwegen gemeinsam mit dem Niederländer und aktuellem Porsche Supercup-Champion Larry ten Voorde sowie dem Italiener Matteo Cairoli in der Startnummer 56 ins Rennen. Das Schwesterauto mit der Nummer 57 teilen sich der Amerikaner Ben Keating, Felipe Fraga aus Brasilien und Jeroen Bleekemolen aus den Niederlanden. Die Cockpitbesetzung der Startnummer 89 des Teams aus dem niedersächsischen Lohne wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Gulf Racing schickt die Nummer 86 mit dem britischen Fahrertrio Benjamin Barker, Michael Wainwright und Andrew Watson an den Start.

Dempsey-Proton Racing betreut in diesem Jahr in Le Mans gleich vier Porsche 911 RSR. In der Startnummer 77 wechselt sich Teameigner Christian Ried (Schöneburg) mit dem australischen Porsche-Werksfahrer Matt Campbell und dem Italiener Riccardo Pera ab. Im Schwesterfahrzeug Nummer 88 agieren Porsche Young Professional Thomas Preining aus Österreich, der Amerikaner Dominique Bastien und der Belgier Adrien de Leener. Am Steuer der Nummer 78 unter Nennung von Proton Competition agieren der Österreicher Horst Felbermayr jun., Porsche Supercup-Rookie-Meister Max van Splunteren aus den Niederlanden und Michele Beretta aus Italien. In der Startnummer 99 fährt Vutthikorn Inthraphuvasak aus Thailand gemeinsam mit dem Belgier Lucas Légeret und dem Franzosen Julien Piguet.

Der Zeitplan

Donnerstag, 17. September

10:00 Uhr – 13:00 Uhr: Freies Training

14:00 – 17:00 Uhr: Freies Training

17:15 – 18:00 Uhr: Qualifying

20:00 – 00:00 Uhr: Freies Training

Freitag, 18. September

10:00 – 11:00 Uhr: Freies Training

11:30 – 12:00 Uhr: Hyperpole

Samstag, 19. September

10:30 – 10:45 Uhr: Warmup

14:30 Uhr: Start der 88. 24 Stunden von Le Mans

Sonntag, 20. September

14:30 Uhr: Zieleinlauf der 88. 24 Stunden von Le Mans

Digitale News und Hintergründe zum realen Renngeschehen

Die diesjährigen 24 Stunden von Le Mans präsentieren sich vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation stark verändert. Die auf den 19./20. September verschobene 88. Ausgabe des berühmtesten Langstreckenrennens der Welt findet ohne Fans vor Ort statt. Auch Journalisten müssen sich mit stark geänderten Arbeitsbedingungen arrangieren. Ein direkter Kontakt zwischen Medienvertretern und dem Porsche GT Team sowie den Porsche-Kundenteams an der Strecke ist nur in einem stark eingeschränkten Maße möglich.

Um Berichterstattern auch unter diesen Bedingungen einen direkten und umfassenden Informationsfluss sowie Gesprächsmöglichkeiten mit den Werksfahrern der 911 RSR und dem Team-Management zu bieten, aktiviert Porsche in Le Mans unterschiedliche Kommunikationskanäle. Hierzu zählen beispielsweise virtuelle „Meet the Team“-Veranstaltungen vor dem Start und regelmäßige Interview-Sessions während des Renngeschehens über die Videokonferenz-Plattform Zoom. Geplant sind derzeit folgende Termine:

Mittwoch, 16.9., 13:00 – 14:00 Uhr: Meet the Team (alle Fahrer plus Management)
Donnerstag, 17.9., 20:30 Uhr: Pascal Zurlinden (Gesamtprojektleiter Werksmotorsport)
Frreitag, 18.9., 13:00 – 14:00 Uhr: Meet the Team (alle Fahrer plus Management)
Sonntag, 20.9., 17:00 Uhr: Alexander Stehlig (Einsatzleiter FIA WEC)

Weitere Interview-Termine mit den Fahrern und Pascal Zurlinden während des Rennens werden kurzfristig mit einem zeitlichen Vorlauf zwischen 30 und 60 Minuten kommuniziert. Um in den Einladungsverteiler aufgenommen zu werden, genügt eine Email an die Adresse porsche@kap-text.de.

Neu ist die Motorsport-Media-Microsite. Sie bündelt News und Hintergrundgeschichten rund um das Porsche GT Team sowie die 24 Stunden von Le Mans – von aktuellen Pressemeldungen über Homestory-Porträts der Fahrer und Informationen zum 50. Jubiläum des ersten Le-Mans-Siegs von Porsche bis hin zu einem Rückblick auf die virtuelle Ausgabe des Langstreckenklassikers im Juni. Die Microsite wird fortlaufend aktualisiert und mit neuen Inhalten erweitert. Dabei bietet sie neben Download-Funktionen für Bilder und Videos auch Mitschnitte der einzelnen Zoom-Konferenzen und -Interviews.

Ebenfalls auf der Motorsport-Media-Microsite abgebildet, aber natürlich auch direkt erreichbar ist der Twitter-Account @PorscheRaces. Er informiert nahezu in Echtzeit von der Rennstrecke mit Fakten, Fotos und kurzen Videos. Ob Fahrerwechsel, Reifenwahl oder Gründe für Verzögerungen: @PorscheRaces ist die schnellste und zuverlässigste Quelle für Journalisten und Fans. Auch Zitate und Pressemitteilungen werden hier gepostet. Außerdem teilt der Kanal Tweets der Porsche GT-Werksfahrer.

Der Porsche Newsroom beinhaltet tagesaktuelle Nachrichten sowie Hintergrundberichte und deckt multimedial die gesamte Porsche-Welt ab. Journalisten, Blogger und die Online-Community können hier Pressemitteilungen, Fotos sowie Videos downloaden – und das ohne Login. Der dazugehörige Instagram-Account porsche_newsroom ergänzt das Angebot um exklusive Fotos.

Wer vor allem nach Bewegtbild von Porsche aus Le Mans sucht, der wird auf Vimeo fündig. Auch hier pflegt der Porsche Newsroom einen eigenen Kanal namens Porsche AG, auf dem die tagesaktuellen Video-News von den Rennstrecken bereitgestellt werden. Der direkte Link: http://www.vimeo.com/porschenewsroom
Ein Foto- und Filmarchiv sowie alle aktuellen Pressematerialien beinhaltet die Porsche Presse-Datenbank. Unter presse.porsche.de können sich Journalisten und Blogger für den automatischen Empfang von Pressemitteilungen registrieren. Ein Aufruf von Pressemitteilungen, Fotos und Videos kann auch ohne Login erfolgen.

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Der Event in TV und Livestreams

Auch wenn Zuschauer bei der 88. Auflage der 24 Stunden von Le Mans vor Ort nicht möglich sind: Fans können dem Langstreckenklassiker auf zahlreichen Kanälen folgen. Eurosport überträgt das komplette Geschehen auf dem Circuit des 24 Heures nahezu europaweit. In Deutschland strahlt der Sender die ersten beiden freien Trainings sowie das Qualifying auf Eurosport 2 aus, alle weiteren Sessions inklusive des kompletten Rennens gehen auf Eurosport 1 über den Bildschirm. Livestreams vom 24-Stunden-Rennen bieten der Veranstalter ACO und die WEC unter anderem in ihren offiziellen Apps an. Der Free-TV-Sender Sport 1 zeigt am Samstag, 19. September ab 9:15 Uhr das Rennen des Porsche Carrera Cup Deutschland live. Es findet im Rahmenprogramm der 24 Stunden statt.

Stimmen vor dem Rennen

Fritz Enzinger (Leiter Motorsport): „Ich bin erfreut, dass die 24 Stunden von Le Mans während der Corona-Pandemie stattfinden können – wenn auch unter sehr schwierigen Bedingungen. Mein Dank gilt allen Verantwortlichen beim ACO und bei der WEC, die dies in enger Abstimmung mit Behörden, Herstellern und Teams möglich gemacht haben. Im Juni haben wir den Fans mit den virtuellen 24 Stunden von Le Mans bereits ein tolles Spektakel geboten. Nun steht das reale Rennen an. Ich bin sicher, dass wir den treuen Fans einen spannenden Wettbewerb liefern werden. Ich wünsche mir, dass im kommenden Jahr dann alle wieder live dabei sein dürfen.“

Pascal Zurlinden (Gesamtprojektleiter Werksmotorsport): „Le Mans wird in diesem Jahr aufgrund fehlender Zuschauer und eines völlig veränderten Zeitplans ganz anders sein. Trotzdem erwarte ich ein Highlight für die Fans. Für Porsche ist das diesjährige Rennen von großer Bedeutung. Vor 50 Jahren hat die Erfolgsserie für uns mit dem ersten Gesamtsieg des Porsche 917 begonnen. An den damaligen Triumph erinnern wir mit spektakulären Fahrzeugdesigns. Sportlich ist unser Ziel klar: Wir wollen nach unserem Sieg bei den virtuellen 24 Stunden von Le Mans im Juni nun mit dem realen 911 RSR den 109. Klassensieg für Porsche einfahren.“

Alexander Stehlig (Einsatzleiter FIA WEC): „Wir treten in diesem Jahr in Le Mans unter erheblich veränderten Voraussetzungen an. Im September herrschen andere klimatische Bedingungen als im Juni. Wir haben bezüglich Wetter, Temperaturen, Performance und Reifen einige Fragezeichen, werden aber die vorhandenen Daten aus WEC- und IMSA-Einsätzen sowie die Erkenntnisse aus unseren Testfahrten dazu nutzen, um möglichst bereits im ersten freien Training gut aussortiert zu sein. Wir gehen erstmals mit dem Porsche 911 RSR-19 an den Start. Das ist nicht nur für uns neu, sondern auch für den ACO, der die Einstufungen vornimmt. Wir haben vollstes Vertrauen in die Expertise und die Erfahrung der entsprechenden Fachleute. Gleich geblieben sind hingegen die beiden Fahrertrios in den Cockpits. Sie arbeiten in Le Mans bereits im dritten Jahr zusammen. Das ist eine Bank, auf die wir bauen werden.“ 

Weitere Stimmen vor dem Rennen finden Sie in der Pressemitteilung.

Porsche-Gesamtsiege in Le Mans

1970 – Herrmann (D) / Attwood (GB) – Porsche 917 KH

1971 – Marko (A) / Van Lennep (NL) – Porsche 917 KH

1976 – Ickx (B) / Van Lennep (NL) – Porsche 936

1977 – Ickx (B) / Haywood (USA) / Barth (D) – Porsche 936/77

1979 – Ludwig (D) / Whittington (USA) / Whittington (USA) – Porsche 935 K3

1981 – Ickx (B) / Bell (GB) – Porsche 936

1982 – Ickx (B) / Bell (GB) – Porsche 956

1983 – Schuppan (AUS) / Haywood (USA) / Holbert (USA) – Porsche 956

1984 – Pescarolo (F) / Ludwig (D) – Porsche 956

1985 – Barilla (I) / Ludwig (D) / Krages (D) – Porsche 956

1986 – Bell (GB) / Stuck (D) / Holbert (USA) – Porsche 962C

1987 – Bell (GB) / Stuck (D) / Holbert (USA) – Porsche 962C

1994 – Dalmas (F) / Haywood (USA) / Baldi (I) – Dauer Porsche 962 LM

1996 – Wurz (A) / Reuter (D) / Jones (USA) – TWR Porsche WSC-95

1997 – Kristensen (DK) / Alboreto (I) / Johansson (S) – TWR Porsche WSC-95

1998 – Aiello (F) / McNish (GB) / Ortelli (F) – Porsche 911 GT1

2015 – Bamber (NZ) / Tandy (GB) / Hülkenberg (D) – Porsche 919 Hybrid

2016 – Jani (CH) / Lieb (D) / Dumas (F) – Porsche 919 Hybrid

2017 – Bernhard (D) / Hartley (NZ) / Bamber (NZ) – Porsche 919 Hybrid

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Verbrauchsangaben

  • 13,2 l/100km
  • 303 g/km

911 GT3 RS

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 13,2 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 303 g/km