Nordpforte des Porsche Entwicklungszentrums Weissach eröffnet

Nach 22 Monaten Bauzeit nimmt die Nordpforte des Porsche Entwicklungszentrums Weissach (EZW) ihren Betrieb auf.

Michael Steiner, Vorstand für Forschung und Entwicklung der Porsche AG, Stefan Althoff, Leiter Personalwesen Beschaffung und Entwicklung, und Carsten Schumacher, Betriebsratsvorsitzender in Weissach, haben am heutigen Dienstag im Beisein kommunaler Partner symbolisch die Schranke geöffnet. Auf 1.300 Quadratmetern und zwei Etagen sind in dem neuen Gebäude Werkschutz, Besucherempfang und Ausweisstelle unter einem Dach vereint.

Damit ist die Nordpforte ab sofort zentraler Anlaufpunkt für Lieferanten und Besucher des EZW. Vorher wurden diese getrennt voneinander in unterschiedlichen Gebäuden bedient. Auch die Zufahrt zum Werk wird erleichtert: Fahrzeuge können nun über drei Spuren ein- und ausfahren. Große Anzeigetafeln über den Fahrbahnen leiten den Verkehr.

Porsche Entwicklungszentrum Weissach, Nordpforte, 2019, Porsche AG

Aktuell arbeiten am Porsche-Standort Weissach rund 6.700 Mitarbeiter an zukünftigen Fahrzeugprojekten. Damit sind die Mitarbeiterzahlen dort in den vergangenen 17 Jahren um 50 Prozent gestiegen. Auch die Anzahl der Dienstleister und Lieferanten hat deutlich zugenommen. „Es ist zunehmend schwerer geworden, das Entwicklungszentrum fachgerecht zu schützen“, erklärt Andreas Haffner, Vorstand für Personal und Sozialwesen. „Indem wir die Kompetenzen in einem Gebäude konsolidieren und die Wegeführung an der Pforte vereinfachen, passen wir die Unternehmenssicherheit an die gestiegenen Anforderungen an.“

Das Foyer des neuen Gebäudes bietet ausreichend Platz, um den rund 500 externen Dienstleistern und Lieferanten, die im EZW täglich ein- und ausgehen, gerecht zu werden. Hier werden Anfragen bearbeitet, Werksausweise ausgegeben und Zutrittsberechtigungen kontrolliert. Die Wege sind kurz und innen wie außen barrierefrei. Herzstück der Nordpforte ist die neue Leitstelle des Werkschutzes: Auf einer Fläche von 35 Quadratmetern und mit Hilfe von rund 90 Sicherheitskameras und Gefahrenmanagementsystemen überwachen die Fachkräfte das Porsche Entwicklungszentrum – rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr.

„Mit dem Taycan, dem ersten rein elektrisch angetriebenen Porsche, beginnt auch für uns in Weissach ein neues Zeitalter“, erklärt Michael Steiner. „Hierfür müssen wir unter anderem zusätzliche Prüfstände integrieren und die erforderliche Ladeinfrastruktur aufbauen.“ Damit sich die Verkehre unter diesen Voraussetzungen besser verteilen, errichtet Porsche im südlichen Teil des Areals bis Ende 2020 die sogenannte Südanbindung mit einer zweiten Pforte und einem Mitarbeiterparkhaus sowie weiteren Gebäuden für die Entwicklung. Der erste Meilenstein wurde mit dem Abschluss des Trassenbaus im April erreicht.

„Die Eröffnung der Nordpforte ist ein wichtiges Zeichen für eine gemeinsame Zukunft. Hier wurde ein erster Schritt gemacht, um Verkehre besser zu leiten. Mit der Südanbindung wird dann ein Schüsselprojekt in der Lösung der Verkehrssituation unserer Gemeinde umgesetzt“, sagt Daniel Töpfer, Bürgermeister der Gemeinde Weissach, bei der Eröffnung der neuen Nordpforte. Und der Bürgermeister der Gemeinde Mönsheim, Thomas Fritsch, erklärt: „Unser größter Wunsch ist es, die verkehrliche Situation in und um Mönsheim zu verbessern. Als Gemeinde sind wir hier im steten Dialog mit Porsche und erhoffen uns vor allem von der Süderweiterung eine deutliche Entzerrung der aktuellen Situation.“

Eröffnung Nordpforte des Entwicklungszentrums Weissach, 2019, Porsche AG
Michael Steiner, Vorstand für Forschung und Entwicklung der Porsche AG, Daniel Töpfer, Bürgermeister der Gemeinde Weissach, Carsten Schumacher, Betriebsratsvorsitzender in Weissach der Porsche AG, Martin Wuttke, Erster Landesbeamter des Landkreises Böblingen, Stefan Althoff, Leiter Personalwesen Beschaffung & Entwicklung der Porsche AG, Wolfgang Herz, Erster Landesbeamter des Enzkreise und Thomas Fritsch, Bürgermeister der Gemeinde Mönsheim

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