12.12.2018

Porsche baut gemeinsam mit kommunalen Partnern die Südanbindung

Deutliche Entlastung des Verkehrs rund um das Entwicklungszentrum Weissach: Porsche errichtet im südlichen Teil des Areals eine zweite Pforte.

Die neue Zufahrt verbindet das Entwicklungszentrum zwischen den Gemeinden Mönsheim und Weissach-Flacht mit der Kreisstraße 1017. Dadurch entspannt sich die Situation am bisher einzigen Eingangsbereich auf der Nordseite. Insgesamt verteilt sich damit auch der Verkehr besser auf die anliegenden Ortschaften. Die Fertigstellung der Straße ist für Mai 2019 geplant, die neue Pforte wird voraussichtlich 2020 in Betrieb genommen. Für den Bau der Südanbindung wird das Werksgelände um rund zwölf Hektar erweitert. Alle damit verbundenen Kosten trägt Porsche.

Der Gemeinderat von Weissach hatte dem Bauvorhaben im April 2018 zugestimmt. Die Arbeiten für den Straßenbau haben Mitte September begonnen. Die enge Kooperation mit allen beteiligten Gemeinden, Behörden, Landratsämtern sowie Regierungspräsidien ist Porsche sehr wichtig: „Nur mit unseren Nachbarn und kommunalen Partnern können wir das Projekt Südanbindung umsetzen. Wir möchten uns schon heute vor allem bei den Gemeinden für die vielseitige Unterstützung und das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken“, sagt Michael Steiner, Vorstand für Forschung und Entwicklung der Porsche AG.

Für den Bau der Südanbindung wird das Werksgelände um zwölf Hektar erweitert


Seit 2010 hat Porsche einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in den Bau neuer Gebäude und Anlagen in Weissach investiert und den Standort dadurch fit für die Zukunft gemacht. Für die neue Straßenführung, das Errichten der künftigen Südpforte mit Mitarbeiterparkhaus und die zusätzlich benötigten Gebäude stellt Porsche erneut einen dreistelligen Millionenbetrag bereit. Gebaut werden unter anderem ein Zentrum für Sicherheitsversuche, ein neuer Klimawindkanal und ein Prüfgebäude.

Seit 1971 werden im Entwicklungszentrum Weissach die Technologien der zukünftigen Mobilität entwickelt, erprobt sowie für den Serieneinsatz abgesichert. Die Arbeit der dort beschäftigten 6.500 Mitarbeiter leistet einen elementaren Beitrag, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig zu gewährleisten. Michael Steiner: „Die Branche befindet sich jetzt in der größten Transformation seit der Erfindung des Automobils. Wir in der Entwicklung müssen als Erste auf den Wandel reagieren. Deswegen ist es wichtig, dass wir vorausschauend planen und schon heute die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft schaffen.“

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