04.06.2014

Porsche schafft Arbeitsplätze

Die Zahl der Arbeitsplätze, die vor drei Jahren noch bei rund 13.000 lag, hat im Februar 2014 die Schwelle von 20.000 Beschäftigten überschritten.

Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG ist erfolgreich in das Jahr 2014 gestartet und legte in den ersten drei Monaten bei Auslieferungen, Umsatz und operativem Ergebnis weiter zu. Mit 38.663 Fahrzeugen übertrafen die Auslieferungen den Vorjahreswert um 4,5 Prozent. Der Umsatz stieg im ersten Quartal des Geschäftsjahres um ein Fünftel auf 3,93 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis wuchs um 22 Prozent auf 698 Millionen Euro. Die Zahl der Arbeitsplätze, die vor drei Jahren noch bei rund 13.000 lag, überschritt im Februar 2014 die Schwelle von 20.000 Beschäftigten.

Umsatzrendite von fast 18 Prozent

Lutz Meschke, Vorstand Finanzen und IT der Porsche AG, betonte die Ertragskraft des Unternehmens, die sich in der Umsatzrendite von fast 18 Prozent zeigt. Meschke wies aber auch darauf hin, dass Porsche durch die Einführung der neuen Baureihe Macan deutlich steigende Kosten für Personal und Abschreibungen zu tragen habe. „Hinzu kommen hohe Aufwendungen zur Erfüllung der CO2-Vorgaben und erhebliche Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung der Standorte Zuffenhausen, Leipzig und Weissach“, so Meschke weiter. Dennoch ist der Finanzvorstand optimistisch für den Verlauf des Geschäftsjahres 2014: „Unter der Annahme, dass sich der Absatz in Europa trotz ungelöster Strukturprobleme weiter stabilisiert, ist es unser Ziel, mindestens wieder ein Ergebnis auf Vorjahreshöhe zu erreichen.“

Matthias Müller, der Vorsitzende des Vorstandes der Porsche AG, fasste die Notwendigkeit hoher Investitionen und Entwicklungsaufwendungen, die auch im laufenden Geschäftsjahr jeweils deutlich über eine Milliarde Euro betragen werden, folgendermaßen zusammen: „Wir konzentrieren uns darauf, das Versprechen unserer Marke – in unseren Segmenten die sportlichsten und technologisch fortschrittlichsten Fahrzeuge anzubieten – dauerhaft zu erfüllen. Dabei sind die permanente Verbesserung der Effizienz und der bewusste Umgang mit Ressourcen feste Bestandteile der Strategie von Porsche.“

Absatzmärkte USA und China legen weiter zu

Mit Blick auf die Entwicklung der Märkte zeigte sich der Vorstandsvorsitzende überzeugt, dass der Sportwagenhersteller im laufenden Jahr vor allem auf den größten Absatzmärkten USA und China weiter zulegen wird. Müller: „Insgesamt werden die Verkäufe von Porsche im Geschäftsjahr 2014 erneut steigen. Der Marktstart des Macan verleiht uns hier zusätzlichen Schub.“

Den Wachstumskurs von Porsche spiegelt die stetig steigende Anzahl der Mitarbeiter wider. So waren am Stichtag 31. März 2014 mit 20.416 Personen 15 Prozent mehr bei Porsche beschäftigt als ein Jahr zuvor. Allein im ersten Quartal 2014 stieg die Zahl um 960 Mitarbeiter. Den größten Zuwachs erfuhr dabei die Belegschaft im Werk Leipzig, in dem der neue Macan produziert wird. Aber auch an den anderen Porsche-Standorten hat der Sportwagenhersteller neue Arbeitsplätze geschaffen.

Verbrauchsangaben

Macan: Kraftstoffverbrauch/Emissionen* (kombiniert): 11,8 bis 6,7 l/100 km; CO2-Emission: 216 bis 159 g/km

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