24.09.2015

Wechsel im Vorstandsressort Personal- und Sozialwesen

Der Aufsichtsrat der Porsche AG hat in seiner heutigen Sitzung Andreas Haffner als Nachfolger von Thomas Edig in den Vorstand des Sportwagenherstellers berufen.

Haffner wird das Ressort Personal- und Sozialwesen vom 1. Oktober 2015 an führen. Edig war seit Mai 2007 Mitglied des Vorstandes der Porsche AG und seit Juli 2009 außerdem stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes. Von Juli 2009 bis Februar 2012 gehörte der 53-Jährige darüber hinaus dem Vorstand der Porsche Automobil Holding SE an. Edig bleibt dem Konzern erhalten. Er wechselt von Stuttgart nach Hannover und verantwortet bei der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge ab 1. Oktober 2015 das Vorstandsressort Personal.

Der 49-jährige Andreas Haffner wechselt aus der Volkswagen Konzernzentrale in Wolfsburg nach Zuffenhausen. Bei Volkswagen ist er seit rund viereinhalb Jahren als Leiter Konzern Personal Top Management für die Besetzung aller Führungskräftepositionen verantwortlich. Zuvor war Haffner bereits 17 Jahre in verschiedenen leitenden Positionen des Personal- und Sozialwesens sowohl bei der Porsche AG als auch bei der Porsche SE und der Volkswagen AG tätig.

In seiner Amtszeit: Belegschaft von rund 11.000 auf 25.000 erhöht

Dr. Wolfgang Porsche, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Porsche AG, und Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, dankten im Namen des Aufsichtsrates und des Vorstandes Thomas Edig für seine Verdienste bei dem Sportwagenhersteller. Edig habe es nicht nur geschafft, die besondere Porsche-Kultur der Ausgewogenheit von Leistungsorientierung und sozialen Belangen weiter zu entwickeln, sondern auch das gute Image des Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber zu stärken.

In seiner Amtszeit wurde die Belegschaft von rund 11.000 Mitarbeiter im Jahr 2007 auf fast 25.000 im Jahr 2015 erhöht. Uwe Hück, der Vorsitzende des Gesamt- und Konzernbetriebsrates der Porsche AG, bekräftigte: „Wir haben in den vergangenen Jahren gut zusammengearbeitet und die Standortsicherung 2010 sowie die Vereinbarung des Arbeitsmarktes der Zukunft auf den Weg gebracht. Ich wünsche Thomas Edig  für die Zukunft alles Gute und freue mich auf Andreas Haffner.“

Im Fokus: Individualisierung der Arbeitszeit und weibliche Führungskräfte

Der Vorstandsvorsitzende zeigte sich erfreut, mit Andreas Haffner einen erfahrenen Experten für das Vorstandsressort gewonnen zu haben. Der Jurist begann 1994 seine Karriere bei der Porsche AG als Leiter Arbeits- und Tarifrecht. Drei Jahre später übernahm er innerhalb des Personalwesens die Verantwortung für Tochtergesellschaften und Auslandsentsendung. Im Jahr 2000 wurde er Personalchef des Entwicklungszentrums Weissach. Weitere Stationen waren 2008 die Leitung Personal und Organisation der Porsche SE und Anfang 2011 bei der Volkswagen AG die Leitung Konzern Personal Top Management International.

Bei der Porsche AG erwarten Haffner jetzt vielfältige und spannende Aufgaben. So forciert der Sportwagenhersteller die Individualisierung der Arbeitszeit und setzt verstärkt auch auf weibliche Führungskräfte in allen Ebenen des Unternehmens. Hinzu kommt, dass die Zukunftsthemen der Automobilindustrie neue Mitarbeiter mit verändertem Profil erfordern. „Wir brauchen künftig mehr junge Leute aus der digitalen Welt“, sagte Matthias Müller, „um aktuelle Herausforderungen wie die Elektromobilität und vernetzte Fahrzeugtechnologien noch konsequenter weiter zu entwickeln“.

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