Startup Autobahn ist kein typischer Start-up-Accelerator: Die Innovationsplattform bietet jungen Technologieunternehmen ein gesamtes Ökosystem für die erfolgreiche Kooperation mit etablierten Unternehmen wie Porsche. Startup Autobahn fügt sich damit nahtlos in das Innovationsprogramm des Stuttgarter Sportwagenherstellers ein: „Ein Innovationsprogramm investiert nicht in Patente oder Erfindungen. Es investiert in Menschen. Innovationen sind eng verknüpft mit Begeisterung und Emotion“, sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG.

Sechs Monate arbeiten Start-ups und Unternehmen im Rahmen der offenen Innovationsplattform gemeinsam an konkreten Anwendungen und testen die Einsatzmöglichkeiten neuer Technologien. Mit einem Ziel: eine produktionsreife Implementierung. Das Herzstück des Startup Autobahn-Programms ist der zweimal jährlich stattfindende Expo Day, auf dem die Gründer-Teams ihre Ergebnisse vorstellen. Bisher waren mehr als 220 Start-ups mit mehr als 300 Pilotprojekten an der Innovationsplattform beteiligt. Initiiert wurde sie 2016 vom US-Accelerator Plug and Play, Daimler, der Universität Stuttgart und Arena2036.

Externe Impulse durch Top-Talente der internationalen Gründerszene

Porsche ist bereits seit 2017 enger Partner von Startup Autobahn und hat bislang fast 80 Projekte im Rahmen der Innovationsplattform realisiert. Anfang 2020 wurde die Partnerschaft um drei weitere Jahre verlängert. Porsche unterstützt die Gründer und Gründerinnen mit erfahrenen Mentoren-Teams. Beide Seiten können voneinander lernen und gemeinsam wachsen – und so erfolgreich die Weichen für die Zukunft der Mobilität stellen. Rund ein Drittel der Ergebnisse fließt in die Serienentwicklung ein.

„Digitalisierung, Elektrifizierung und Konnektivität revolutionieren den Automobilbau. Wir sehen darin eine Chance und wollen sie nutzen. Externe Impulse durch Top-Talente der internationalen Gründerszene beschleunigen unsere Fortschritte. Dafür bieten wir den Start-ups ein Umfeld, in dem sie ihr Potenzial voll ausschöpfen und sich auf ihre Arbeit konzentrieren können. Stuttgart als eine weltweit führende Automobil- und High-Tech-Region ist dafür ein idealer Standort“, kommentiert Lutz Meschke, Finanzvorstand der Porsche AG.

Gemeinsam die Zukunft der Mobilität gestalten

Von audio­visueller Spracherkennung über innovative Upcycling-Lösungen bis hin zur Augmented-Reality-Erfahrung für den Porsche Taycan: Gemeinsam mit den Start-ups treibt der Stuttgarter Sportwagenhersteller intelligente und fortschrittliche Lösungen für die Zukunft der Mobilität voran. Die aus der Kooperation entstandenen Innovationen sind ein Beleg dafür, dass durch enge Zusammenarbeit Synergien entstehen können, die zu zukunftsfähigen Lösungen führen.

Aus der Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Start-up ClimaCell, das sich auf lokale, sehr genaue Wettervorhersagen spezialisiert hat, sind zum Beispiel neue Funktionen für die ROADS-App entstanden. Nutzer können detaillierte Informationen zur Luftqualität auf ihrer Fahrstrecke abrufen und darauf basierend Entscheidungen treffen, etwa ob sie mit offenen oder geschlossenen Fenstern fahren wollen oder wo der nächste Haltepunkt liegen soll.

Mit dem niederländischen Start-up Circularise sowie den Zulieferern Covestro, Domo Chemicals und Borealis hat Porsche eine Prototyp-App entwickelt, mit der Produktteile auf ihren individuellen Kunststoffanteil zurückverfolgt werden können. Mit Hilfe der Blockchain-Technologie lassen sich Informationen zu einer nachhaltigen Herstellung von Bauteilen und Materialien abrufen und zurückverfolgen.

Zusammen mit SevenD und Visometry arbeitet Porsche außerdem an einer zukunftsweisenden Alternative zum klassischen Benutzerhandbuch: ein Augmented-Reality-Projekt, das Kunden ihren Sportwagen näherbringt. Mit App und AR-Technologie wird beispielsweise der Ladevorgang oder die Rekuperation des Taycan erklärt.

Innovation als gemeinsames Mindset 

Das Nachhaltigkeitsprojekt CarbonBlock des Berliner Start-ups CircularTree macht Treibhausemissionen von Lieferketten transparent. Das Blockchain-Projekt hat im September 2020 den Innovationspreis bei Startup Autobahn gewonnen. Mit sogenannten Smart Contracts können Unternehmen CO₂-Emissionen von Bauteilen entlang der Lieferkette digital weitergeben. So lässt sich der CO₂-Fußabdruck eines Produkts standardisiert beziffern.

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Verbrauchsangaben

Taycan Turbo S Cross Turismo

WLTP*
  • 24,0 – 22,4 kWh/100 km
  • 0 g/km
  • 428 – 459 km

Taycan Turbo S Cross Turismo

Kraftstoffverbrauch* / Emissionen*
Stromverbrauch* kombiniert (WLTP) 24,0 – 22,4 kWh/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 0 g/km
Elektrische Reichweite* kombiniert (WLTP) 428 – 459 km
Elektrische Reichweite* innerorts (WLTP) 519 – 564 km
NEFZ*
  • 26,5 kWh/100 km
  • 0 g/km

Taycan Turbo S Cross Turismo

Kraftstoffverbrauch* / Emissionen*
Stromverbrauch* kombiniert (NEFZ) 26,5 kWh/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 0 g/km

Taycan 4S Cross Turismo

WLTP*
  • 24,8 – 21,3 kWh/100 km
  • 0 g/km
  • 415 – 490 km

Taycan 4S Cross Turismo

Kraftstoffverbrauch* / Emissionen*
Stromverbrauch* kombiniert (WLTP) 24,8 – 21,3 kWh/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 0 g/km
Elektrische Reichweite* kombiniert (WLTP) 415 – 490 km
Elektrische Reichweite* innerorts (WLTP) 517 – 600 km
NEFZ*
  • 26,2 kWh/100 km
  • 0 g/km

Taycan 4S Cross Turismo

Kraftstoffverbrauch* / Emissionen*
Stromverbrauch* kombiniert (NEFZ) 26,2 kWh/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 0 g/km