22.07.2016

Porsche unterstützt Spielmobil

Porsche hilft Flüchtlingskindern: Im Rahmen der Partnerschaft mit der Unicef-Kinderstadt Stuttgart ist am heutigen Freitag der Startschuss für das Spielmobil „Mobifant“ gefallen.

Der Bus, der dank der Unterstützung des Sportwagenherstellers angeschafft werden konnte, ist mit Spielsachen ausgestattet. Er fährt zu den zahlreichen Flüchtlingsunterkünften in der Landeshauptstadt, in denen aktuell rund 2.900 Kinder und Jugendliche untergebracht sind. Das Spielmobil ist aber auch ein Angebot für die Kinder in der unmittelbaren Nachbarschaft. Ziel ist es, den „Mobifant“ zum Anlaufpunkt zu machen und so das gemeinsame Spielen zu fördern.

„Ich freue mich, dass der Mobifant jetzt startklar ist, und wir den Flüchtlingskindern in unserer Umgebung helfen können“, sagt Andreas Haffner, Mitglied des Vorstands Personal- und Sozialwesen der Porsche AG. „Der Mobifant ist ein weiterer Baustein im Rahmen der Städtepartnerschaft von Stuttgart und Unicef, die wir als Hauptförderer unterstützen. Und unser Engagement innerhalb dieser Partnerschaft ist wiederum nur ein Beispiel dafür, wie wir weltweit versuchen, die Situation von benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu verbessern.“

Porsche-Konzernbetriebsratsvorsitzender Uwe Hück: „Kinder sind unsere Zukunft. Aber Kinder, die oft auch noch ohne Eltern aus ihrer Heimat flüchten mussten, sind traumatisiert. Sie wurden ihrer Kindheit beraubt und sind dadurch anfälliger. Wir müssen ihnen helfen, sie brauchen viel Liebe,  Zuneigung, Disziplin und Halt. Und zu einer guten Kindheit gehört spielen einfach mit dazu. Ich bin stolz, dass wir mit dem Mobifant den Kindern sowie Jugendlichen ein Stück normale Kindheit zurückgeben. Ich bin froh, dass wir zusammen mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern einen Beitrag leisten können. Wir müssen ihnen gute Gedanken und Fröhlichkeit schenken, umso schneller werden sie das  Böse verdrängen und die Terroristen gelangen gar nicht erst in ihre Köpfen. Das ist unser wichtiger Beitrag zur Integration."

Gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen

Die Übernahme von Verantwortung für Mensch, Umwelt und Gesellschaft hat höch­ste Priorität bei Porsche – innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Die vielfältigen lokalen und internationalen gesellschaftlichen Engagements umfassen Themen rund um „Bildung und Wissenschaft“, „Umwelt“, „Kultur“, „Sport“ und „Soziales“. So unterhält Porsche mit dem Salesianer Orden Don Boscos eine Ausbildungsstätte in Manila auf den Philippinen. Hier bildet Porsche Jugendliche aus sozial benachteiligten Verhältnissen zu Kfz-Servicekräften aus und gibt ihnen eine langfristige Perspektive auf dem internationalen Arbeitsmarkt. Unter dem Motto „Turbo für Talente“ fördert Porsche an seinen Standorten in Stuttgart und Leipzig den Nachwuchs im Fußball, Basketball und Eishockey. Die Partnerschaften mit dem Leipziger Gewandhausorchester oder dem Stuttgarter Ballett helfen, den Menschen an den Hauptstandorten von Porsche kulturelle Spitzenleistungen zu erhalten und zugänglich zu machen. So wäre ohne die Unterstützung von Porsche der Neubau der John Cranko Schule in Stuttgart für den internationalen Ballettnachwuchs nicht möglich gewesen.

Im Zuge seiner sozialen Verantwortung ist es Porsche ein besonderes Anliegen, benachteiligten jungen Menschen und Flüchtlingen Chancen zu eröffnen. Dazu wurde auch das Porsche-Integrationsjahr ins Leben gerufen, in dem aktuell 13 Flüchtlinge auf eine Ausbildung oder den direkten Berufseinstieg in Deutschland vorbereitet werden. Innerhalb der Unicef-Städtepartnerschaft beteiligt sich Porsche bereits seit November 2015 an einem Bildungsprojekt für syrische Flüchtlingskinder in Mardin, einer türkisch-syrischen Grenzstadt.

Andreas Haffner, Mitglied des Vorstandes Personal- und Sozialwesen der Porsche AG, Claudia Graus, Stellvertretende Vorstandsvorsitzende UNICEF Deutschland, Fritz Kuhn, Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, l-r, Stuttgart, 2016, Porsche AG

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