04.08.2016

Jugendförderung: Premiere für Coaching-Mobil

Sportliche Leistungen spielerisch erfassen – unter diesem Motto hat das neue Coaching-Mobil von Porsche seine Premiere bei den Stuttgarter Kickers gefeiert.

Das Trainingsmobil ist ein speziell für die Nachwuchsförderung entwickelter Anhänger. Er ist mit Sportgeräten ausgestattet und bietet Instrumente zur Messung von Leistungsdaten – das Ganze auf spielerische Art. Dadurch soll das Jugendtraining sportartenübergreifend noch zielgerichteter werden und gleichzeitig noch mehr Spaß am Trainieren bringen. Den ersten Auftritt hatte das Mobil während des Porsche Fußball-Feriencamps bei den Stuttgarter Kickers. Zahlreiche Kinder und Jugendliche nutzten dort die Gele­genheit: Sie testeten ihre Fitness und ließen ihre Leistungsdaten dokumentieren und auswerten. Porsche stärkt mit dieser Maßnahme seine Aktivitäten bei „Turbo für Talente“, der Jugendförderungs­kampagne des Sportwagenherstellers. Das Mobil wird zukünftig auch bei den weiteren Partnerverei­nen von Porsche eingesetzt.

„Mit dem Coaching-Mobil ermöglicht Porsche ein sportarten- und saisonübergreifendes Coaching für Trainer aus den Jugendsportförderungsprojekten sowie für alle Nachwuchssportler, Eltern, Schüler, Lehrer und Interessierten“, sagt Oliver Eidam, Leiter Markenpartnerschaften & Sponsoring bei Porsche. „Dadurch ergänzen wir unsere bisherigen Aktivitäten in der sportlichen Jugendförderung um ein einzigartiges Tool, das auf spielerische Art die professionelle Trainingsmethodik und Motivation des Nachwuchses nachhaltig unterstützen soll.“

„Coaching-Mobil stellt Bereicherung für die Nachwuchsförderung dar“

Die fünf Trainingsmodule des Coaching-Mobils – Vertical Jump, Illinois Agility Test, Reaktionswand, Fahrsimulator und Kraftmessung – basieren auf den vier Säulen Kondition, Koordination, Belastungs­management und Verletzungsprävention. Der Sportmediziner und Nationalmannschaftsarzt der DFB-Junioren, Dr. Simeon Geronikolakis, erklärt: „Damit übertragen wir wichtige Aspekte der Trainings­lehre in die Praxis. Dies zahlt sich insbesondere bei jungen Sportlern aus, deren sportliche Leistungsfähigkeit noch in der Entwicklung steckt.“ Er war an der Entwicklung der Trainingseinheiten maßgeblich beteiligt. „Die Kinder und Jugendlichen erfahren spielerisch mehr über sich und ihren Körper und werden durch die Auswertung ihrer Ergebnisse im Talent-Pass dazu motiviert, sich in den defizitären Bereichen selbstständig und mit Hilfe ihres Trainers zu verbessern.“

„Das Porsche Coaching-Mobil stellt eine Bereicherung für die Nachwuchsförderung dar, denn es ver­bindet Spaß mit Leistungsmessung – eine erfolgversprechende Kombination gerade bei jüngeren Sportlern. Ihnen macht es sichtbar viel Freude, ihre Leistungen an den unterschiedlichen Trainings­modulen spielerisch zu ermitteln, sich gegenseitig zu unterstützen und zu Höchstleistungen anzutrei­ben. Die Ergebnisse zeigen, in welchen Bereichen gegebenenfalls noch Potentiale bestehen, die wir mit individuellen Trainingseinheiten in Stärken umwandeln können", sagt Dieter Märkle, U23-Trainer und Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der Stuttgarter Kickers hinsichtlich des Praxiseinsatzes des Mobils.

Regionalliga-Spieler Shqipon Bektashi testet den Vertical Jump

Die nächsten Einsatztermine des Coaching-Mobils stehen bereits fest. Am 6./7. August gastiert der Trailer beim 16. Porsche Eishockey-Camp der Bietigheim Steelers und am 14. August beim „Leipziger Viertelfinale“, einem Turnier für fußballbegeisterte Kinder, das Porsche zusammen mit RB Leipzig veranstaltet. In den Wochen danach wird das Coaching-Mobil bei weiteren Partnervereinen von Porsche eingesetzt. Auf der Webpage zu „Turbo für Talente“ können die Teilnehmer zudem auf Trainingstipps zugreifen. 

Die fünf Trainingsmodule des Coaching-Mobils

Vertical Jump (Kondition):

Bei dieser Übung geht es um Sprungkraft. Um diese bestimmen zu können, ist an der Heckklappe des Coaching-Mobils ein Infrarotsensor befestigt. Der Sensor erfasst die maxi­male Sprunghöhe des Teilnehmers und stellt diese auf einer Digitalanzeige dar.

Illinois Agility Test (Kondition):

Hier müssen die Sportler so schnell wie möglich einen Slalom-Parcours durchlaufen. Dieser besteht unter anderem aus Pylonen, deren Umrundungen den Sportlern Rich­tungswechsel von 180 Grad und auch kurze Sprints abverlangen. Die benötigte Zeit wird mit zwei Lichtschranken jeweils am Start- und Zielpunkt erfasst.

Reaktionswand (Koordination):

Schnelligkeit, Koordination und Konzentrationsfähigkeit sind hier ge­fragt. An der Reaktionswand leuchten in zeitlichem Abstand unterschiedliche Felder farblich auf, die vom Teilnehmer innerhalb einer begrenzten Zeit so schnell wie möglich berührt werden müssen.

Fahrsimulator (Belastungsmanagement):

Mit einem Fahrsimulator wird die Regenerationsfähigkeit überprüft. Virtuell geben die Teilnehmer auf der Rennstrecke Vollgas, real treten sie ordentlich in die Pedale. Dabei erhöht sich ihr Herzschlag, der während der Fahrt gemessen wird. Nach einer Minute Ruhe wird der Puls erneut überprüft. Zentrale Frage ist: Um wie viele Schläge reduziert sich in dieser Zeitspanne der Herzschlag und wie sieht demnach die Regenerationsfähigkeit des Nachwuchssport­lers aus?

Kraftmessung (Verletzungsprävention): 

In zwei Schritten testet die Kraftmessung die Muskeln der Teilnehmer im Rumpf- bzw. Rückenbereich. Zunächst drücken die Sportler so fest sie können gegen ein mit Messsensorik ausgestattetes Lenkrad. Dabei werden insbesondere die Brust- und Armmus­keln beansprucht. Ein Tacho zeigt an, mit wie viel Gewicht maximal gedrückt wurde. Beim zweiten Teil der Übung zieht der Teilnehmer so stark er kann am Lenkrad und fordert so vor allem seine Rücken- und Armmuskulatur.

Turbo für Talente

Unter dem Motto „Turbo für Talente“ fördert Porsche bereits seit Jahren den Nachwuchs an seinen Standorten in verschiedenen Sportarten. Dazu gehören intensive Partnerschaften im Jugendbereich mit dem neuen Fußball-Bundesligisten RB Leipzig, den Stuttgarter Kickers sowie der SG Sonnenhof Großaspach. Auch die Bietigheim Steelers zählen bei der Arbeit mit dem Eishockey-Nachwuchs und beim alljährlichen Porsche Eishockey Camp auf die Unterstützung von Porsche. Daneben ermöglicht die Ludwigsburger Porsche Basketball-Akademie (BBA) – ein Zusammenschluss von Schulen und Vereinen – rund 2500 Kindern aus der Region, regelmäßig ihren Lieblingssport zu betreiben und Ta­lente weiterzuentwickeln.

Bei den Engagements geht es nicht nur um den sportlichen Erfolg, sondern auch um die Förderung im sozialen Bereich sowie darum, Kindern prägende Gemeinschaftserlebnisse zu bieten. Deswegen wurden in diesem Jahr beispielweise bei der erstmaligen Porsche Nacht der Talente im Porsche Museum neben der Auszeichnung für die beste sportliche Entwicklung auch Preise für die beste schuli­sche Leistung und das außergewöhnliche soziale Engagement verliehen.

Großes Engagement für leistungsorientierten Nachwuchs

Die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tennis-Bund richtet sich im Jugendbereich ebenfalls an den leistungsorientierten Nachwuchs. Im Porsche Talent Team Deutschland werden die derzeit besten deutschen Nachwuchsspielerinnen unterstützt, um eine vernünftige Turnierauswahl treffen und sich von Trainern auf ihren Reisen begleiten lassen zu können.

Alle Informationen zur breit gefächerten Jugendförderung von Porsche finden sich im Internet unter www.turbofürtalente.de.

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