Wer auf der Langstrecke möglichst schnell reisen möchte, kann sich beim neuen Cayenne Electric (Cayenne Electric (WLTP)*: Stromverbrauch kombiniert: 21,8 – 19,7 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO₂-Klasse: A) auf eine hohe Ladeleistung verlassen. Dank 800-Volt-Technologie lädt der Cayenne mit bis zu 390 kW DC-Ladeleistung und unter spezifischen Bedingungen sogar mit bis zu 400 kW¹. Der SoC (State of Charge) lässt sich in unter 16 Minuten² von zehn auf 80 Prozent erhöhen, Energie für 329 (Cayenne S; Coupé: 338 (Cayenne S Coupé Electric (WLTP)*: Stromverbrauch kombiniert: 21,1 – 18,9 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO₂-Klasse: A)), 325 (Cayenne; Coupé: 335 (Cayenne Coupé Electric (WLTP)*: Stromverbrauch kombiniert: 21,3 – 19,2 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO₂-Klasse: A)) beziehungsweise 312 (Cayenne Turbo; Coupé: 318 (Cayenne Turbo Coupé Electric (WLTP)*: Stromverbrauch kombiniert: 22,0 – 20,0 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO₂-Klasse: A)) Kilometer Reichweite lässt sich binnen zehn Minuten nachladen³. Eine robuste Ladeleistung stand bei der Entwicklung im Fokus.
An 400-Volt-Ladesäulen wird beim sogenannten Bank-Laden durch einen Hochvolt-Schalter im Akku die 800-Volt-Batterie in zwei Batterien mit je 400 Volt Nennspannung geteilt. Dies ermöglicht besonders effizientes Laden ohne zusätzlichen HV-Booster mit einer Leistung von bis zu 200 kW. An haushaltsüblichen Wallboxen ist AC-Laden mit dem serienmäßigen Onboard-Lader mit bis zu 11 kW, optional mit bis zu 22 kW möglich.
In Echtzeit hält der Cayenne Electric seinen Fahrer detailliert über jeden aktiven Ladevorgang auf dem Laufenden. Ladezeit, Reichweite, aktuelle und angestrebte Batterieladung sowie Ladeleistung und Batterietemperatur werden im Porsche Communication Management (PCM) sowie der My Porsche App angezeigt. Kann einmal nicht die volle Lade-Performance abgerufen werden, weil beispielsweise die Batterietemperatur zu niedrig ist, wird auch das dem Kunden transparent und nachvollziehbar kommuniziert. Über den aktuellen Ladestatus informieren zudem die LED-Anzeige in der serienmäßigen elektrischen Ladeklappe sowie das Kommunikationslicht im Interieur mit einer entsprechenden LED-Animation.
Mehr Ladekomfort für zu Hause: Porsche Wireless Charging
Induktives Laden hat schon den Umgang mit dem Mobiltelefon radikal vereinfacht: Nur das Smartphone in eine Ladeschale legen, und die Energie fließt. Porsche bietet diese nutzerfreundliche Technologie künftig auch für Elektroautos an⁴: Als erster Automobilhersteller hat das Unternehmen ein 11-kW-Ladesystem mit einer One-Box-Bodenplatte für batterieelektrische Fahrzeuge zur Marktreife gebracht. One-Box bedeutet, dass außer der am Parkplatz montierten Bodenplatte keine Wallbox oder Steuerungseinheit mehr montiert werden muss. Der Wirkungsgrad bei der Energieübertragung vom Stromnetz in die Batterie beträgt bis zu 90 Prozent.
Als erste Modellreihe von Porsche wird der vollelektrische Cayenne mit Porsche Wireless Charging-Vorrüstung sowie entsprechender Fahrzeugplatte zu bestellen sein. Geschützt vor Steinschlag und Witterungseinflüssen sitzt die Empfangseinheit im Fahrzeugunterboden zwischen den Vorderrädern. Für den Ladevorgang muss der Cayenne dann nur noch über der Bodenplatte abgestellt werden.
Die berührungslose Übertragung von Energie zwischen beiden Ladeeinheiten erfolgt über eine Distanz von wenigen Zentimetern. Die Bodenplatte verfügt über einen Bewegungsmelder und eine Fremdkörpererkennung. Der Ladevorgang wird automatisch unterbrochen, sollte ein Lebewesen zwischen Fahrzeug- und Bodenplatte geraten oder ein metallisches Objekt auf letzterer liegen und sich erwärmen.
Die Porsche Wireless Charging-Bodenplatte lässt sich in einer Garage, im Carport oder auf einem Stellplatz unter freiem Himmel montieren und an das Stromnetz anschließen. Dabei können Kunden sich wie gewohnt vom Porsche Installation Service unterstützen lassen: Bei entsprechender Beauftragung installiert eine Elektrofachkraft die induktive Bodenplatte und nimmt sie in Betrieb. Um berührungslos laden zu können, ist zudem eine Vorrüstung und eine Fahrzeugplatte notwendig. Ohne Vorrüstung ist eine Nachrüstung von Porsche Wireless Charging nicht möglich.
Porsche Wireless Charging ist in die My Porsche App eingebunden, sodass sich die Ladevorgänge verfolgen und mehrere Fahrzeuge authentifizieren lassen. Eine spezielle Ansicht in der Parkfunktion Surround View vereinfacht es, mit dem Cayenne die optimale Ladeposition anzusteuern. Sobald die Parkposition über der Bodenplatte erreicht und die Parkbremse aktiviert ist, beginnt der Ladevorgang. Die Kunden brauchen nichts weiter zu tun. Vom AC-Laden bekannte Komfortfunktionen wie das Timer-Laden mit Vorkonditionierung sind auch beim Wireless Charging verfügbar.
Die gut 50 Kilogramm schwere Bodenplatte ist serienmäßig mit einem WLAN-Modul und marktabhängig auch mit einem LTE-Modul ausgestattet, sodass auch in Zukunft Remote-Software-Updates und ein Support der Infrastruktur gewährleistet sind.
So funktioniert induktives Laden im Detail
Induktives Laden ist von Smartphones, aber auch von elektrischen Zahnbürsten bekannt. Die Energie wird über ein Magnetfeld durch die Luft übertragen. Dazu sitzt in der Bodenplatte eine Sendespule aus Kupferdraht. Durch diese Spule fließt Wechselstrom, der ein Magnetfeld erzeugt.
Das innovative Konzept von Porsche nutzt die Ultrabreitband-Technologie, um die Relativposition des Fahrzeugs über der Bodenplatte zu bestimmen. Bei Erreichen der optimalen Parkposition wird der Fahrer informiert. In der fahrzeugseitigen Sekundärspule, die als Empfängereinheit fungiert, erzeugt das Magnetfeld dann Wechselstrom. Ein Gleichrichter wandelt diesen anschließend in Gleichstrom um, damit ihn die -Batterie des Cayenne speichern kann.
Die Porsche Wireless Charging-Bodenplatte eignet sich auch für den Einsatz im Außenbereich. Alle stromführenden Bauteile sind vor Regen und Schnee geschützt. Selbst das Überfahren der Bodenplatte verursacht keine nennenswerten Schäden.
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¹Ladeleistung Cayenne unter spezifischen Bedingungen mit CCS-Schnellladesäule mit > 400 kW, > 850 V, > 520A, Ausgangsladezustand 45% - 48%, Batterietemperatur 40°C - 42°C. Maximale Ladeleistung für Gleichstrom (DC) bei einem Ladevorgang von 10% SoC auf bis zu 80% SoC unter optimalen Bedingungen: 390 kW (CCS-Schnellladesäule mit > 390kW, > 850 V, > 520A, Batterietemperatur 15°C, Ausgangsladezustand 9 % und Restreichweite < 60 km).
²Cayenne Ladezeit für Gleichstrom (DC) mit maximaler Ladeleistung von 10% SoC auf bis zu 80% SoC unter optimalen Bedingungen (CCS-Schnellladesäule mit > 390kW, > 850 V, > 520A, Batterietemperatur 15°C, Ausgangsladezustand 9 % und Restreichweite < 60 km).
³Cayenne nachgeladene Reichweite in 10 min für Gleichstrom (DC) mit maximaler Ladeleistung unter optimalen Bedingungen (CCS-Schnellladesäule mit > 390 kW, > 850 V, > 520A, Batterietemperatur 15°C, Ausgangsladezustand 9% und Restreichweite < 60km), basierend auf WLTP-Verbrauch eines Fahrzeugs mit Serienausstattung gemäß deutscher Länderausführung.
⁴Porsche Wireless Charging startet 2026 zunächst in Europa. Weitere Märkte weltweit werden folgen.