Podium für Kundenteam Cupra Kiro am Samstag in Monaco

Nico Müller hat das Samstagsrennen des Monaco E-Prix auf Platz 11 beendet. Der Schweizer Porsche-Werksfahrer war mit seinem Teamkollegen Pascal Wehrlein kollidiert. Nach einem Reifenschaden überquerte der vormalige Weltmeister den Zielstrich auf Position 18. Pepe Martí vom Porsche-Kundenteam Cupra Kiro holte als Dritter seinen ersten Podestplatz in der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft – er profitierte von einer Strafe für Polesitter und Teamkollege Dan Ticktum. Felipe Drugovich belegte für Andretti Formula E Rang 4. Damit landeten zwei Porsche-Fahrzeuge unter den besten Vier.

Wehrlein und Müller waren von den Plätzen 5 und 6 gestartet und rangierten nach einem frühen Einsatz des Safety-Cars in den Punkterängen. Als das Feld in der Rascasse-Haarnadel verlangsamte, fuhr Müller auf das Heck des Porsche 99X Electric von Wehrlein auf. Wegen des daraus resultierenden Reifenschadens musste der Deutsche einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen. Mit beschädigtem Fahrzeug kämpfte sich Müller zunächst in die Punkteränge zurück, ehe ihn zwei nachträgliche Strafen wegen Kollisionen auf Platz 11 zurückwarfen.

Porsche 99X Electric (#51), Nico Müller, Porsche Formel-E-Team, Monaco, 2026, Porsche AG

Im Qualifying hatte Dan Ticktum für Cupra Kiro die zweite Pole-Position seiner Formel-E-Karriere geholt. Er führte das 29 Runden lange Rennen zu Beginn an. Ins Ziel kam der Brite als Dritter, fiel nach einer Zeitstrafe für eine Kollision jedoch zurück auf Platz 12. Teamkollege Martí rückte dadurch auf das Podium vor. Der Spanier war von Startplatz 15 ins Rennen gegangen. Ihm gelang in seinem neunten Formel-E-Rennen erstmals der Sprung aufs Treppchen.

Racing for Charity

Unter dem Motto „Racing for Charity“ setzt die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in der aktuellen Formel-E-Saison ein starkes gesellschaftliches Zeichen und unterstützt weltweit schwerkranke Kinder. Für jede Rennrunde der beiden werkseigenen Porsche 99X Electric spendet der Stuttgarter Sportwagenhersteller 400 Euro an die gemeinnützigen Organisationen Kinderherzen retten e.V., Interplast Germany e.V. und die Ferry-Porsche-Stiftung. Nachdem Nico Müller beim neunten Saisonrennen in Monaco die maximale Anzahl an Runden absolvierte und Pascal Wehrlein 28 von 29 Runden zurücklegte, steht der Spendenbetrag bei 238.800 Euro.

Stimmen zum Monaco E-Prix

Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E: „Das Ergebnis war nach den guten Startpositionen 5 und 6 nicht das, was wir uns erhofft hatten. Die Berührung zwischen Nico und Pascal führte zu einem Reifenschaden bei Pascal. Dadurch konnte er keine Punkte holen. Glückwunsch an unsere Kundenteams Cupra Kiro und Andretti Formula E, die mit den Plätzen 3 und 4 Punkte für Porsche in der Hersteller-WM gesammelt haben. Morgen gibt es eine neue Chance. Wir wollen um den Sieg und unser erstes Podium in Monaco kämpfen. Das Rennen wird stärker vom Energiemanagement geprägt sein, aber das Qualifying bleibt wichtig und der Schlüssel für ein gutes Rennen. Wir wollen unbedingt ein gutes Ergebnis holen, denn es ist das 100. Rennen unseres Werksteams.“

Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E, Monaco, 2026, Porsche AG
Florian Modlinger

Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#94): „Ein schwieriger Tag nach dem Reifenschaden, bei dem ich nicht viel machen konnte. Natürlich bin ich sehr unzufrieden damit, wie das Rennen gelaufen ist, denn die Pace war gut. Aber in Monaco will es für uns nicht so recht klappen. Jetzt richten wir den Fokus auf morgen. Dann haben wir eine weitere Chance. Positiv ist, dass das Auto schnell war. Wir versuchen, das Beste daraus zu machen.“

Pascal Wehrlein, Porsche Formel-E-Team, Monaco, 2026, Porsche AG
Pascal Wehrlein

Nico Müller, Porsche-Werksfahrer (#51): „Zuallererst tut es mir sehr leid für Pascal, seine Crew und das ganze Team, dass es in einem dieser Monaco-Getümmel zur Berührung zwischen uns gekommen ist. Ich habe versucht, unsere Positionen nach hinten zu verteidigen. Wir wollten uns gegenseitig schützen und haben uns trotzdem berührt. Genau das will man natürlich vermeiden. Danach habe ich versucht, ohne Frontflügel am Auto irgendwie durchzukommen. Morgen wollen wir es besser machen.“

Nico Müller, Porsche Formel-E-Team, Monaco, 2026, Porsche AG
Nico Müller

ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft – Punktestände nach 9 von 17 Rennen

Fahrerwertung
1. Mitch Evans (NZL), 116 Punkte – Jaguar I-Type 7
2. Pascal Wehrlein (GER), 101 Punkte – Porsche 99X Electric
3. Edoardo Mortara (SUI), 93 Punkte – Mahindra M12Electro
5. Nico Müller (SUI), 75 Punkte – Porsche 99X Electric
7. Jake Dennis (GBR), 66 Punkte – Porsche 99X Electric
10. Pepe Martí (ESP), 40 Punkte – Porsche 99X Electric WCG3
13. Dan Ticktum (GBR), 25 Punkte – Porsche 99X Electric WCG3
15. Felipe Drugovich (BRA), 14 Punkte – Porsche 99X Electric

Teamwertung
1. Jaguar TCS Racing (GBR), 181 Punkte
2. Porsche Formel-E-Team (GER), 176 Punkte
3. Mahindra Racing (IND), 132 Punkte
7. Andretti Formula E (USA), 80 Punkte
8. CUPRA KIRO (USA), 65 Punkte

Herstellerwertung
1.⁠ ⁠Porsche, 255 Punkte
2. Jaguar, 242 Punkte
3. Stellantis, 135 Punkte

So geht’s weiter

Das zehnte Saisonrennen findet am 17. Mai erneut in Monaco statt. Dabei feiert das Porsche Formel-E-Team sein 100. Formel-E-Rennen.

Porsche in der Formel E

Als aktueller Team- und Herstellerweltmeister bestreitet Porsche 2025/2026 seine siebte Formel-E-Saison. Neben dem werkseigenen Porsche Formel-E-Team startet das US-Kundenteam Andretti Formula E mit dem Porsche 99X Electric der neusten Generation GEN3 Evo. Mit Cupra Kiro nimmt ein zweites Porsche-Kundenteam teil und setzt dabei auf 99X-Technik der Vorgängergeneration GEN3. In der Formel E gewinnt die Marke wertvolle Erkenntnisse für ihre Seriensportwagen.

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Verbrauchsangaben

  • Taycan Turbo GT (WLTP)*: Stromverbrauch kombiniert: 21,2 – 20,5 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO₂-Klasse: A
  • Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket (WLTP)*: Stromverbrauch kombiniert: 20,8 – 20,7 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO₂-Klasse: A