Auf einen Blick
- Dritter Triumph in Folge für den Porsche 963 beim Langstrecken-Klassiker
- Nasr/Andlauer/Heinrich gewinnen, Estre/Vanthoor/Campbell auf Platz vier
- 1,569 Sekunden Vorsprung entscheiden nach 24 Stunden über den Sieg
- Perfekter Auftakt zu „75 Jahre Porsche Motorsport‟ und Penske-Jubiläum
Einen besseren Saisonstart in der nordamerikanischen IMSA-Serie kann sich Porsche kaum wünschen: Die beiden Hybridprototypen des Werksteams prägten die 24 Stunden von Daytona über weite Strecken und bestimmten nahezu jederzeit das Tempo an der Spitze. In einem spannenden Finale behielt die Startnummer 7 schließlich die Oberhand – vor einer Rekordkulisse.
„Dreimal hintereinander Sieger in Daytona – von so etwas träumt jeder‟, bilanziert Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport. „Das Rennen verlief hoch spannend.. Dieser Wettbewerb und diese Begeisterung treiben uns bei Porsche auf den Rennstrecken der Welt an. Ein riesiger Dank geht an die gesamte Mannschaft, an alle Mitarbeiter an der Rennstrecke und an die vielen Topleute in Weissach und am Penske-Standort in Mooresville. Diesen großartigen Triumph kann uns niemand mehr nehmen. Er ist das frühe Sahnehäubchen auf unserem 75-jährigen Jubiläum im Motorsport und zum 60. Geburtstag des Team Penske. Unser Hattrick geht in die Geschichtsbücher ein.‟
Porsche und das Werksteam Porsche Penske Motorsport sind die ersten im Zeitalter der neuen GTP-Autos, die dreimal in Folge in Daytona triumphierten. Werksfahrer Nasr ist erst der dritte Fahrer, dem eine solche Siegesserie in der über 60-jährigen Geschichte des Langstrecken-Klassikers gelingt. Seine Teamkollegen, die beiden ehemaligen Porsche-Junioren Andlauer und Heinrich, feiern jeweils ihren ersten Gesamterfolg in Florida.
„Der Sieg in Daytona ist perfekt, um die Feierlichkeiten zum 60. Geburtstag des Team Penske zu starten‟, freut sich Roger Penske, Gründer und Vorsitzender der Penske Corporation. „Ich möchte Porsche ebenso zum großartigen Start in das Jahr von ‚75 Jahre Motorsport‘ gratulieren. Wir schreiben gemeinsam unsere Erfolgsgeschichte fort. Der heutige Triumph spiegelt die Entschlossenheit und den Einsatz aller Männer und Frauen wider, die in Mooresville und in Deutschland für Porsche Penske Motorsport arbeiten.‟
„Drei Siege in Serie für Felipe und für unser Team – die 24 Stunden von Daytona sind für uns eine traumhafte Veranstaltung‟, fasst Jonathan Diuguid zusammen. Der Leitende Direktor Porsche Penske Motorsport ergänzt: „Es war am Ende so dermaßen spannend. Wieder einmal hat Felipe gezeigt, dass er in solchen Momenten Gold wert ist. Seine neuen Kollegen Julien Andlauer und Laurin Heinrich haben ebenso beeindruckt. Keine Fahrfehler, keine Missgeschicke im Team, keine Strafen – so kommt ein tolles Team in die Victory Lane von Daytona.‟
„Das Rennen verlief für uns nicht so einfach wie es phasenweise vielleicht den Eindruck gemacht hat‟, erklärt Urs Kuratle, Leiter Werksmotorsport LMDh. „Wir haben hart dafür gearbeitet und mussten im maximal spannenden Finale restlos alles in die Waagschale werfen. Während der sechseinhalbstündigen Gelbphase wegen Nebels in der Nacht war einigen Fans vielleicht langweilig. Aber mit unserem Kampf am Ende haben wir sicherlich jeden einzelnen mehr als entschädigt. Danke an alle im Team, unsere tollen Partner und unsere Unterstützer.‟
Starke Kundenteams verpassen Topergebnisse
In der Topklasse GTP lieferte das Kundenteam JDC-Miller MotorSports eine starke Vorstellung ab. Die US-Mannschaft fuhr mit dem Porsche 963 phasenweise sogar an der Spitze, fiel aber in der Schlussphase auf Rang sieben zurück. Manthey und AO Racing beendeten das 24-Stunden-Rennen mit ihren beiden 911 GT3 R in der GTD-Pro-Klasse auf den Positionen fünf und neun. In der GTD-Kategorie erreichten Manthey 1st Phorm und Muehlner Motorsports das Ziel auf den Plätzen zwölf und 15.
Weiterführende Informationen
Fotos und Videos: Porsche bei den 24 Stunden von Daytona
Alle Ergebnisse aus Daytona: Alkamelsystems
Alle Infos zum Einsatzteam: Das Team Penske
Alle Zahlen zum großen Rennen: Die Daytona-Statistiken
Rekordsieger in Daytona: Die Erfolgsgeschichte von Porsche
Fahrerstimmen zu den 24 Stunden von Daytona 2026
Felipe Nasr (Porsche 963 #7): „Mir fehlen die Worte, um das zu beschreiben, was dieser Erfolg in mir auslöst. In den letzten Runden habe ich absolut alles aus meinem Körper und vor allem aus meinem Herzen herausgeholt – es war mir so dermaßen wichtig, diesen Triumph für meine Kollegen und unser Team nach Hause zu fahren! Wie in den Vorjahren ging der Kampf erst in den finalen Minuten zu Ende. Die ersten Emotionen kamen während der letzten Runde, auf dem Zielstrich gab es kein Halten mehr. Diese schönste Phase meiner Karriere möchte ich mit allen zusammen feiern.‟
Julien Andlauer (Porsche 963 #7): „Vom Beginn der Testfahrten vor elf Tagen bis zur Zieldurchfahrt am Ende des Rennens haben wir jederzeit alles gegeben, arbeiteten enorm hart und waren immer voll fokussiert. Nun stehen wir als Sieger der 24 Stunden von Daytona mit einem wunderschönen Pokal da. Ich bin einfach nur stolz auf uns alle.‟
Laurin Heinrich (Porsche 963 #7): „Es ist unglaublich – ich fahre mein erstes Rennen für Porsche Penske Motorsport in der IMSA-Serie und gewinne sofort die 24 Stunden von Daytona! In 2022 kam ich als Junior in die Porsche-Familie. Nun bin ich als Werksfahrer ganz oben auf dem Podest beim größten Langstreckenrennen Nordamerikas. Es ist eine riesige Ehre. Ich bin Porsche so dankbar für das Vertrauen und für die Entwicklung, die ich erfahren durfte.‟
Kévin Estre (Porsche 963 #6): „Zunächst einmal ist es großartig für das Team, dieses Rennen erneut gewonnen zu haben. Leider hatten wir zu Beginn eine Berührung mit einem anderen Fahrzeug. Das Team konnte den Schaden nicht vollständig reparieren. So werden wir nie erfahren, wie gut unser 963 ohne diesen Zwischenfall abgeschnitten hätte. Wir waren gegenüber unserem Schwesterauto immer leicht im Nachteil – zwar konkurrenzfähig, aber nicht so sehr wie der Nummer-7-Porsche.‟
Ayhancan Güven (Porsche 911 GT3 R #911): „Wir waren konstant und fehlerfrei unterwegs – genau so, wie es alle von unserem Topteam Manthey erwartet haben. Mit einer äußerst starken Leistung haben wir uns nach einem enttäuschenden Qualifying konsequent nach vorn gearbeitet. Im letzten Viertel des Rennens fuhren wir an der Spitze mit, leider fehlte es im finalen Kampf um den Klassensieg etwas an Tempo. Sehr schade, aber dennoch ein beeindruckender Auftritt von uns.‟