09.09.2016

Porsche Festival in Texas

Die IMSA SportsCar Championship trägt am 17. September auf dem Circuit of the Americas in Austin ihr zehntes und vorletztes Saisonrennen aus. Das Werksteam Porsche North America tritt mit zwei 911 RSR an.

Sportwagenfans erwartet auch in diesem Jahr wieder ein einzigartiges Rennsporterlebnis. Neben der wichtigsten Sportwagenrennserie in den USA und Kanada sind an diesem Wochenende auch die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC sowie die Porsche GT3 Cup Challenge und die SportsCar Challenge in der Hauptstadt von Texas am Start. Insgesamt können die Zuschauer auf der anspruchsvollen Strecke in fünf Rennen rund 45 Porsche-Rennfahrzeuge der Modelle 911 RSR, 911 GT3 R, 911 GT3 Cup, Cayman GT4 Clubsport sowie 919 Hybrid bestaunen.

Das Rennen

Die IMSA SportsCar Championship ist zum dritten Mal auf dem Circuit of the Americas zu Gast. Die Formel-1-Rennstrecke mit dem markanten Aussichtsturm liegt in den Hügeln unweit von Downtown Austin. Sie ist Bestandteil eines modernen Entertainmentkomplexes, in dem auch andere Sportwettbewerbe sowie Konzerte stattfinden.

Die Porsche-Fahrer

Im 911 RSR mit der Startnummer 911 wechseln sich im Rennen der IMSA SportsCar Championship auch in Austin der amtierende IMSA-GT-Meister Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) ab. Ihre Teamkollegen im zweiten 911 RSR mit der Nummer 912 sind Earl Bamber (Neuseeland) und Frédéric Makowiecki (Frankreich), die zuletzt in Virginia als Dritte ihre vierte Podiumsplatzierung in dieser Saison holten. Mit dem neuen Porsche 911 GT3 R gehen amerikanische Kundenteams in der Klasse GTD an den Start. Dabei fährt Jörg Bergmeister (Langenfeld) für Park Place Motorsports, während das Team Seattle/Alex Job Racing mit dem ehemaligen Porsche-Junior Alex Riberas (Spanien) und Mario Farnbacher (Lichtenau) antritt.

Die Porsche-Fahrzeuge

In der IMSA SportsCar Championship sind der Porsche 911 RSR und der Porsche 911 GT3 R am Start. Als erfolgreichster GT-Rennwagen der letzten Jahre hat der 911 RSR große Langstreckenklassiker wie Le Mans, Daytona und Sebring sowie zahlreiche Meistertitel gewonnen. Er wurde in Weissach auf Basis der siebten Generation der Sportwagenikone 911 entwickelt und bestreitet 2016 werksseitig seine letzte Rennsaison. Das Renndebüt seines Nachfolgers ist für Januar 2017 bei den 24 Stunden von Daytona geplant. Den 911 GT3 R hat Porsche für die weltweiten GT3-Serien auf Basis des Seriensportwagens 911 GT3 RS konstruiert. Der neue Kundensportrenner holte in Laguna Seca seinen ersten Sieg in der IMSA SportsCar Championship.

Der Porsche 911 GT3 R

Die Zeiten

Das Rennen der IMSA SportsCar Championship startet am 17. September um 11:35 Uhr Ortszeit (18:35 Uhr MESZ) und dauert 2:40 Stunden. Außerhalb der USA wird es auf www.imsa.com live übertragen.

Stimmen vor dem Rennen

Dr. Frank-Steffen Walliser, Porsche-Motorsportchef: „Für Porsche ist Austin traditionell einer der Höhepunkte der Saison. Mit der IMSA SportsCar Championship, der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, der SportsCar Challenge und der Porsche GT3 Cup Challenge tragen an diesem Wochenende gleich vier hochklassige Rennserien in der Hauptstadt von Texas Meisterschaftsläufe aus. Vor allem die vielen Porsche-Fans erwartet dabei ein ganz besonderes Rennerlebnis, schließlich kommt es nicht alle Tage vor, dass sie fast die gesamte Palette aktueller Porsche-Rennwagen auf der Strecke bewundern können. In der IMSA SportsCar Championship sind wir in Virginia nach einer kleinen Durststrecke zurück aufs Podium gefahren. An diese Leistung wollen wir in Texas anknüpfen. Der Circuit of the Americas ist ein fantastischer, sehr anspruchsvoller Kurs und damit eine echte Herausforderung für alle unsere Fahrer und Teams – egal in welcher Meisterschaft sie starten.“

Patrick Pilet (911 RSR #911): „Der Circuit of the Americas ist eine meiner Lieblingsstrecken in den USA. Ein Sieg dort fehlt mir allerdings noch in meiner Sammlung. Im vergangenen Jahr waren wir sehr nahe dran, doch dann mussten wir als Spitzenreiter zwei Runden vor dem Ziel noch zu einem kurzen Tankstopp an die Box. Ich hoffe, dass wir das diesmal besser machen. Die Chance dazu ist da, denn Austin ist normalerweise eine gute Strecke für uns.“

Nick Tandy (911 RSR #911): „Auf Austin freue ich mich immer ganz besonders. Das liegt zum einen an der anspruchsvollen Strecke, an der mir vor allem der erste schnelle Sektor gut gefällt. Aber auch die Stadt selbst mit ihrem besonderen Flair ist immer einen Besuch wert. Was das Rennen betrifft, haben wir da noch eine Rechnung offen. Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr den Sieg holen, den wir im vergangenen Jahr wenige Kilometer vor dem Ziel verloren haben.“

Earl Bamber (911 RSR #912): „An Austin habe ich viele gute Erinnerungen. 2014 habe ich dort den Titelgewinn im Porsche Mobil 1 Supercup gefeiert, und auch mit dem 911 RSR haben wir vor einem Jahr ganz gut ausgesehen. Austin ist eine meiner Lieblingsstädte in den USA. Da auf dem Circuit of the Americas auch die WEC ein Rennen austrägt, werde ich viele Porsche-Teamkollegen und alte Freunde treffen. Auch darauf freue ich mich.“

Frédéric Makowiecki (911 RSR #912): „Endlich mal wieder eine Rennstrecke in den USA, auf der ich schon gefahren bin. Der Circuit of the Americas hat ein interessantes Layout, und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dort mit der Spitze mitfahren können. Vor allem in den langsameren Kurven sollten wir die Traktionsvorteile des 911 RSR ausspielen können. Das Wichtigste wird sein, im Training die optimale Balance für unser Auto zu finden.“

Jörg Bergmeister (911 GT3 R #73): „Nachdem wir das Rennen in Virginia ausgelassen haben, freue ich mich jetzt auf Austin. Der Circuit of the Americas ist eine sehr moderne Rennstrecke, die aber trotzdem viel Spaß macht. Ich hoffe, dass wir dort ähnlich gut unterwegs sein werden wie bei unserem zweiten Platz in Elkhart Lake.“

Das ist die IMSA SportsCar Championship

Die IMSA SportsCar Championship ist eine Sportwagenrennserie, die seit 2014 in den USA und Kanada ausgetragen wird. Sie ist aus dem Zusammenschluss der American Le Mans Series und der Grand-Am Series entstanden. Sportprototypen und Sportwagen starten dabei in vier verschiedenen Klassen: GTLM (GT Le Mans), GTD (GT Daytona), P (Prototype) und PC (Prototype Challenge). Der Porsche 911 RSR fährt in der Klasse GTLM, der neue Porsche 911 GT3 R in der Klasse GTD.

Verbrauchsangaben

911 GT3 RS: Kraftstoffverbrauch kombiniert 12,7 l/100 km; innerorts 19,2 l/100 km; außerorts 8,9 l/100 km; CO2-Emission 296 g/km; Effizienzklasse (Deutschland): G

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