Porsche 963 bringt die Farben von Apple Music nach Long Beach

Die beiden Porsche 963 des Werksteams der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG treten beim Stadtrennen in Long Beach (18. April) in den Farben von Apple Music an. Nach den beiden Langstrecken-Klassikern in Daytona und Sebring, die Porsche Penske Motorsport jeweils gewinnen konnte, wechselt die IMSA von der US-Ostküste an die kalifornische Westküste. Mit nur 100 Minuten Dauer gehört das Rennen in den engen Straßen von Long Beach zu den kürzesten Auftritten der nordamerikanischen Sportwagen-Meisterschaft.

Eine enge Kooperation zwischen Porsche und Apple Music besteht im Automotive-Bereich bereits seit 2019: Mit der Einführung des Porsche Taycan bot der deutsche Sportwagenbauer erstmals Apple Music „built-in“ an – das erste vollständig integrierte Musik-Streaming-Erlebnis. Im Porsche Advanced Cockpit erleben Kunden seither den komfortablen Zugriff auf über 100 Millionen Musiktitel.

Das Werksteam von Porsche reist als Führender in der IMSA-Meisterschaft zum dritten Saisonlauf nach Long Beach. Der spektakuläre Stadtkurs vor den Toren von Los Angeles ist für Porsche Penske Motorsport vertrautes Terrain: Im Jahr 2023 fuhr der Porsche 963 dort zum ersten Rennsieg überhaupt, 2025 folgte ein weiterer Triumph beim Long Beach Grand Prix. Die Veranstaltung zieht jährlich mehr als 200.000 Zuschauer an. Neben der IMSA-Meisterschaft absolviert auch die IndyCar-Serie am kommenden Wochenende ein Rennen in Long Beach. Dort ist der Porsche-Partner Team Penske mit drei Fahrzeugen im Einsatz.

„Die Kooperation mit Apple Music erfüllt uns mit Stolz“, erklärt Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport. „Das Design unserer beiden Porsche 963 sieht fantastisch aus. Nach unserem erfolgreichen Auftritt in Mobil 1-Farben in Sebring setzen wir somit das nächste Highlight zum 75-jährigen Jubiläum von Porsche Motorsport. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Fans auf unser Fahrzeugdesign reagieren werden.“

Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport, IMSA, Long Beach, USA, 2026, Porsche AG
Thomas Laudenbach

Der 3,167 Kilometer lange Stadtkurs verfügt über elf Kurven und gilt als amerikanisches Pendant zur traditionsreichen Formel-1-Strecke in Monaco. Der Long Beach Street Course führt im Uhrzeigersinn rund um das Convention Center. Zu seinen besonderen Merkmalen zählen die gebogene Start-Ziel-Gerade entlang des Pazifik-Strands, die scharfe Rechtskehre am Ende der Runde und das historische Kreuzfahrtschiff „Queen Mary“ im Hintergrund. Der Sprint über 100 Minuten bildet gemeinsam mit dem Detroit Grand Prix im Mai den kürzesten Lauf der Saison.

Queen Mary, IMSA, Long Beach, USA, 2026, Porsche AG

Im Porsche mit der Startnummer 6 treten Kévin Estre aus Frankreich und Laurens Vanthoor aus Belgien an. Das in Daytona und Sebring siegreiche Schwesterauto mit der Nummer 7 steuern der Franzose Julien Andlauer und der Brasilianer Felipe Nasr. „Wir sind nach unseren zwei Siegen zum Auftakt in die Saison natürlich bester Stimmung. Allerdings werden wir in Long Beach hart kämpfen müssen“, betont Urs Kuratle, Leider Werksmotorsport LMDh. „Nach unseren Erfolgen müssen wir im kommenden Rennen mit einem deutlich erhöhten Fahrzeuggewicht antreten.“

Laurens Vanthoor (BEL), Kévin Estre (FRA) (l-r), Porsche Penske Motorsport (#6), IMSA, Long Beach, USA, 2026, Porsche AG
Laurens Vanthoor und Kévin Estre
Felipe Nasr (BRA), Julien Andlauer (FRA) (l-r), Porsche Penske Motorsport (#7), IMSA, Long Beach, USA, 2026, Porsche AG
Felipe Nasr und Julien Andlauer

Werksfahrer Laurin Heinrich bei JDC-Miller MotorSports

Im ersten Sprintrennen nach den großen Langstreckenklassikern in Daytona und Sebring teilen sich jeweils zwei Fahrer ein Auto. Für Laurin Heinrich geht das IMSA-Abenteuer nach Gesamtsiegen in den beiden Florida-Läufen am Steuer des Werksautos mit der Nummer 7 dennoch weiter: Der Deutsche absolviert die kommenden IMSA-Rennen an der Seite von Tijmen van der Helm (Niederlande) im Porsche 963 des Kundenteams JDC-Miller MotorSports.

Porsche 963, JDC-Miller MotorSports (#5), Laurin Heinrich (DEU), Tijmen van der Helm (NLD), IMSA, Long Beach, USA, 2026, Porsche AG

In Long Beach pausiert die GTD-Pro-Klasse. Der bei Fans beliebte „Roxy“ Porsche 911 GT3 R von AO Racing wird trotzdem vor Ort sein. Die Mannschaft absolviert wie im Vorjahr einen Gaststart in der GTD-Kategorie. 2025 gewann der „Rexy“-Neunelfer von AO Racing in Long Beach die Klasse. In der Startnummer 177 wechseln sich am kommenden Wochenende der Brite Harry King und Mikkel Pedersen aus Dänemark ab. Das Kundenteam Wright Motorsport schickt einen weiteren 911 GT3 R in das dritte Saisonrennen.

Porsche 911 GT3 R „Roxy", AO Racing (#177), Harry King (GBR), Mikkel Pedersen (DNK), IMSA, Long Beach, USA, 2026, Porsche AG

Die Porsche-Rennwagen beim Long Beach Grand Prix

GTP-Klasse (Porsche 963):
#6 Porsche Penske Motorsport: Kévin Estre (FRA), Laurens Vanthoor (BEL)
#7 Porsche Penske Motorsport: Julien Andlauer (FRA), Felipe Nasr (BRA)
#5 JDC-Miller MotorSports: Laurin Heinrich (DEU), Tijmen van der Helm (NLD)

GTD-Klasse (Porsche 911 GT3 R):
#120 Wright Motorsports: Adam Adelson (USA), Callum Ilott (GBR)
#177 AO Racing: Harry King (GBR), Mikkel Pedersen (DNK)

Weitere Artikel