Zwei Siege für Pascal Wehrlein und Porsche beim Formel-E-Wochenende in Diriyah

Erfolgreiches Rennwochenende für Porsche in der Formel E: Im neuen Porsche 99X Electric Gen3 gewann Pascal Wehrlein (GER) nach seinem Sieg am Freitag auch das zweite Nachtrennen beim Diriyah E-Prix. Mit diesem doppelten Erfolg in Saudi-Arabien übernimmt er die Führung in der ABB FIA Formel E-Weltmeisterschaft.

Der Doppelschlag von Diriyah macht den Saisonstart des neuen Porsche 99X Electric Gen3 perfekt. Der in Weissach entwickelte Elektrorennwagen hat alle drei in der Saison 9 bisher ausgetragenen Rennen gewonnen: Nach dem Auftakterfolg des Porsche-Kundenteams Avalanche Andretti in Mexico holte Pascal Wehrlein für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team zwei Siege in Diriyah. Sein Teamkollege António Félix da Costa (POR), der Formel-E-Champion des Jahres 2020, kam auf dem Stadtkurs nahe der Hauptstadt Riad als Elfter ins Ziel.
 
In der Fahrerwertung der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft übernahm Pascal Wehrlein nach drei von 16 Rennen mit 68 Punkten die Führung. António Félix da Costa belegt mit sechs Punkten den zwölften Platz. In der Teamwertung ist das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team mit 74 Punkten Zweiter.

Das Rennen 3

Nach einem starken Qualifying ging Pascal Wehrlein mit seinem Porsche 99X Electric Gen3 am Samstag von P5 in das zweite Nachtrennen in Diriyah. Schon kurz nach dem Start machte er eine Position gut und lauerte danach hinter der eng zusammenliegenden Spitze auf seine Chance. Mit einer perfekten Rennstrategie und dank des sehr effizienten Antriebsstrangs seines Porsche 99X Electric Gen3 fuhr er in der zwölften von 40 Runden auf den dritten und kurz darauf auf den zweiten Platz vor. In Runde 17 holte er sich die Führung, die er bis ins Ziel gegen alle Angriffe seiner Verfolger verteidigte.

Stimmen zum Diriyah E-Prix, Rennen 3

Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport: „Das war ein unglaubliches Wochenende. Die harte Arbeit der gesamten Mannschaft wird endlich belohnt. Ich bin sehr stolz auf jeden im Team. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und müssen jetzt fokussiert bleiben. Die Saison ist noch lang und wir wissen, wie hart der Wettbewerb in dieser Weltmeisterschaft ist. Doch nach diesem Erfolg darf jetzt auch mal gefeiert werden.“
 
Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E: „Ein sensationelles Wochenende für Porsche mit zwei Siegen des Porsche 99X Electric Gen3. Wir können stolz sein auf die Entwicklungsmannschaft in Weissach und auf unser Team an der Rennstrecke, das auch heute wieder unsere Strategie perfekt umgesetzt hat. Wir haben in Diriyah auch im Qualifying Fortschritte gemacht. Pascal hatte heute mit P5 eine weitaus bessere Startposition als im ersten Rennen und hat diesen Vorteil perfekt genutzt: Nach einem guten Start hat er sich konzentriert nach vorne gekämpft und schließlich die Führung übernommen, die er dann nicht mehr aus der Hand gab.“
 
Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#94): „Dieses Wochenende werde ich nie vergessen. Die zwei Siege sind ein unglaublicher Erfolg. Das ganze Team hat an diesem Wochenende eine fantastische Leistung gezeigt. Alle haben hart für unseren Erfolg gearbeitet. Ich bin unglaublich stolz auf das Team. Auch heute hatten wir ein super Renntempo und eine perfekte Strategie. Wir haben den Attack Mode genau zum jeweils richtigen Zeitpunkt genutzt. Das war ein entscheidender Vorteil. Bei meinem Sieg am Freitag musste ich zwar mehr Autos überholen, trotzdem war das Rennen heute schwieriger. Man hat gesehen, dass unsere Konkurrenten aufgeholt haben. Das bedeutet, dass auch wir in unseren Anstrengungen nicht nachlassen dürfen.“
 
António Félix da Costa, Porsche-Werksfahrer (#13): „Wieder ein grandioser Tag für Porsche. Glückwunsch an Pascal und das ganze Team. Für mich lief es heute etwas besser. Wir machen jeden Tag Fortschritte, aber natürlich sind wir noch nicht da, wo ich gerne sein würde. Doch das ist nur eine Frage der Zeit. Wir haben ein fantastisches Auto. Ich bin hochmotiviert und weiß ein tolles Team hinter mir. Die Erfolge werden kommen.“

So geht es weiter

Das nächste Rennen für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team ist am 11. Februar der Hyderabad E-Prix, der 4. Lauf der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft. Es ist das erste Formel-E-Rennen in Indien.
 
Porsche in der Formel E
Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team bestreitet 2023 mit dem in Weissach entwickelten Porsche 99X Electric Gen3 seine vierte Saison in der ersten vollelektrischen Rennserie der Welt. Als erstes Porsche-Kundenteam in der Formel E setzt Avalanche Andretti zwei Porsche 99X Electric Gen3 ein. Die Formel E bringt als Beschleuniger für innovative und nachhaltige Mobilitätstechnologien seit 2014 spannenden Motorsport zu den Menschen in den Metropolen. Mit dem vollelektrischen Taycan Turbo S stellt Porsche auch in dieser Saison das offizielle Safety Car und unterstreicht damit die Bedeutung der Formel E für Porsche Motorsport.

Erstes Nachtrennen

Auf dem historischen Stadtkurs nahe der Hauptstadt Riad feierten die Porsche 99X Electric Gen3 erneut einen Doppelsieg. Das Porsche-Kundenteam Avalanche Andretti mit Jake Dennis (GBR), dem Gewinner des Auftaktrennens in Mexiko-Stadt, belegte den zweiten Platz. In der Fahrerwertung der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft ist Pascal Wehrlein nach zwei von 16 Rennen mit 43 Punkten Zweiter. António Félix da Costa (POR) liegt mit sechs Punkten auf dem elften Platz. In der Teamwertung ist das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team mit 49 Punkten Zweiter.

Pascal Wehrlein startete von P9 ins zweite Saisonrennen der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft. Nach einer unverschuldeten Kollision in der ersten Runde, durch die sein Teamkollege António Félix da Costa an die Box musste, ging das Safety Car auf die 2,495 Kilometer lange Strecke. Beim Re-Start fuhr Wehrlein auf den sechsten Platz vor. Dank des sehr effizienten Antriebsstrangs seines Porsche 99X Electric Gen3 und einer perfekten Rennstrategie, konnte er sich kontinuierlich verbessern. In der 18. von 39 Runden lag er als Dritter schon auf Podiumskurs, fünf Runden später war er Zweiter. In der Schlussphase des spannenden Rennens mit zahlreichen Überholmanövern hatte er noch mit am meisten Energie zur Verfügung – und nutzte sie: In der 30. Runde setzte er sich an die Spitze und verteidigte seine Führung bis ins Ziel. António Félix da Costa, der das Rennen nach seinem Boxenstopp und dem Tausch des Frontflügels vom Ende des Feldes wiederaufnehmen musste, kam auf dem 18. Platz ins Ziel.

Stimmen zum Diriyah E-Prix, Rennen 2

Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport: „Das war eine großartige Leistung unseres Teams. Mit dem Qualifying waren wir nicht hundertprozentig zufrieden, doch im Rennen haben wir erneut gezeigt, welches Potential in unserem Porsche 99X Electric Gen3 steckt. Es tut mir leid für António, doch insgesamt war das von allen ein toller Auftritt. Wir haben unsere starke Leistung von Mexiko bestätigt und gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Jetzt freuen wir uns auf das Rennen morgen.“

Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E: „Das ist ein fantastisches Resultat für unser Team und unser Auto. Die harte Arbeit unserer Mannschaft in Weissach und hier an der Rennstrecke hat sich ausgezahlt. Pascal ist von der neunten Startposition fantastisch gefahren und krönte sein 50. Formel-E-Rennen mit diesem tollen Sieg. Dass unser Kundenteam Avalanche Andretti mit dem zweiten Platz für einen weiteren Doppelsieg des Porsche 99X Electric Gen3 sorgte, macht diesen Tag ganz besonders.“

Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#94): „Das war ein tolles Rennen. Ich wusste, dass wir ein gutes Auto haben, obwohl im Qualifying mit P9 nicht alles nach Plan lief. Trotzdem war ich zuversichtlich, dass ich mich um einige Positionen verbessern kann. Doch ich hätte nie geglaubt, dass ich gewinnen kann. Unsere Strategie war perfekt. Während ich hinter anderen Autos lag, konnte ich Energie sparen und sie zum Überholen nutzen. Ich bin sehr glücklich und dankbar für das tolle Auto. Ich danke auch allen im Team, die in den letzten Monaten so hart gearbeitet haben, um einen solchen Erfolg zu ermöglichen.“

António Félix da Costa, Porsche-Werksfahrer (#13): „Das war leider nicht mein Rennen. In der zweiten Kurve nach dem Start verhakten sich vor mir zwei Autos, und ich hatte keine Chance, an ihnen vorbeizukommen. Ich bin sehr glücklich für das Team und für Pascal. Wir haben erneut gesehen, was für ein starkes Paket wir zur Verfügung haben. Das ist eine große Motivation für das Rennen morgen.“
 

So geht’s weiter
Das Rennen 3 findet am Samstag, 28. Januar in Diriyah statt. ProSieben und ran.de übertragen ab 17.30 Uhr live.

Vorschau

Nach dem erfolgreichen Saisonstart mit dem neuen Porsche 99X Electric Gen3 reist das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team zuversichtlich zum Diriyah E-Prix nach Saudi-Arabien. Auf dem historischen Stadtkurs werden am 27. und 28. Januar zwei spektakuläre Nachtrennen ausgetragen, die Läufe 2 und 3 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.

Auf der 2,495 Kilometer langen Strecke unweit der Hauptstadt Riad setzt das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team zwei seiner neuen Porsche 99X Electric Gen3 ein. Die Fahrer sind Pascal Wehrlein (GER/Startnummer 94), der die Saison 9 in Mexiko nach einem starken Rennen mit dem zweiten Platz einläutete, sowie António Félix da Costa (POR/Startnummer 13). Wehrlein bestreitet am Freitag sein 50. Formel-E-Rennen. Ebenfalls mit zwei Porsche 99X Electric Gen3 ist das Porsche-Kundenteam Avalanche Andretti am Start, der in Mexiko siegreiche Rennstall der US-Motorsportikone Michael Andretti.

Fragen und Antworten zum Diriyah E-Prix

Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E

Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E, 2023, Porsche AG

Was lief beim Saisonstart in Mexiko besonders gut für das Team und woran müsst ihr noch arbeiten?

Florian Modlinger: „Für den Porsche 99X Electric Gen3 und das Team war das ein erfolgreicher Start. Wir haben im ersten Rennen unser erstes Podium geholt und beide Fahrzeuge in die Punkte gebracht. Die Umsetzung und die Durchführung des Rennwochenendes sind sehr gut gelaufen. Die Abläufe haben gepasst. Schade, dass Antonio die Duellphase um zwei Tausendstelsekunden verpasst hat. Wir befinden uns am Anfang der Gen3, somit ist noch sehr viel Potential im Fahrzeug. Das müssen wir jetzt Schritt für Schritt heben.“
 
Welche Erkenntnisse nehmt ihr von Mexiko mit nach Diriyah und was sind eure Erwartungen?

Modlinger:
„Die Performance in Mexiko hat gepasst. Es ging extrem eng zu mit fünf Autos innerhalb einer knappen Zehntelsekunde. Die Nachtrennen in Diriyah mit einer ganz anderen Streckencharakteristik sind eine völlig neue Herausforderung. Die Performance der einzelnen Teams kann dort ganz anders aussehen. Sicher ist nur, dass auch in Diriyah Sekundenbruchteile den Ausschlag geben können. Unser Ziel ist klar: Wir wollen erneut keine Fehler machen und versuchen, das Maximale aus unserem Auto herauszuholen, um wieder um vordere Platzierungen kämpfen zu können.“

Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#94)

Pascal Wehrlein, Formel E Werksfahrer, 2023, Porsche AG

Wie zufrieden bist Du mit Deinem Saisonstart und worauf liegt jetzt in den nächsten Rennen der Fokus?

Pascal Wehrlein: „Wir sind super in die Saison gestartet. Ich bin sehr glücklich, wie es in Mexiko gelaufen ist. Vor dem Wochenende war sich keiner im Team so richtig sicher, wo wir mit unserer Performance im Vergleich zur Konkurrenz stehen. In Mexiko wurde das Team für die viele Arbeit belohnt, die es in unser neues Auto und in die Vorbereitung der Saison investiert hat. Jeder kann zufrieden sein. Jetzt müssen wir einfach hart weiterarbeiten. Im Laufe der Saison wird an den Autos sicherlich noch viel Potential gefunden werden und wir müssen sicherstellen, dass wir in diesem ganz normalen Prozess unsere Spitzenposition halten.“
 
Was funktionierte besonders gut im ersten Rennen mit dem neuen Porsche 99X Electric Gen3 und wo siehst Du noch Potential?

Wehrlein: „Wir haben uns während des gesamten Rennwochenendes in Mexiko keine Fehler geleistet. Dadurch hatten wir für unser neues Auto ein fast perfektes Start-Setup, mussten nur noch wenig anpassen und waren deshalb vom ersten Freien Training an voll konkurrenzfähig. Bei einem neuen Auto kann man immer Dinge besser machen und noch mehr Performance herausholen. Wir lernen jeden Tag dazu und ich bin sicher, dass uns das gelingen wird.“ 

António Félix da Costa, Porsche-Werksfahrer (#13)

Antonio Felix da Costa, Formel E Werksfahrer, Porsche 99X Electric Gen3, 2023, Porsche AG

Der Saisonauftakt in Mexiko war Dein erstes Rennen mit Porsche. Wie hast Du es erlebt?

António Félix da Costa: „Es war auf jeden Fall ein starkes Rennen und ein toller Erfolg für Porsche. Ich persönlich kann nicht hundertprozentig zufrieden sein. Es ist nicht mein Anspruch, Siebter zu werden. Ich will gewinnen. Es war jedoch eine super Erfahrung zu sehen, wie gut das Paket ist, das uns in dieser Saison zur Verfügung steht. Diese Erkenntnis aus Mexiko mit nach Hause zu nehmen, war für jeden im Team eine große Motivation und ein Ansporn, weiter hart zu arbeiten und die Latte für unsere Konkurrenten noch höher zu legen. So gesehen bin ich glücklich mit dem Saisonstart, doch in den nächsten Rennen will ich mich natürlich noch verbessern.“ 
 
Wie entwickelt sich die Zusammenarbeit mit dem Team und was sind die Besonderheiten der Strecke in Diriyah bei Nacht?

Da Costa: „Das Wichtigste für ein Rennteam ist es, in allen Bereichen gut zusammenzuarbeiten. Das haben wir in Mexiko getan und uns dafür belohnt. Seit wir unser neues Auto zum ersten Mal auf der Rennstrecke hatten, lernen wir dazu. Wir wissen nicht erst seit Mexiko, worauf wir uns konzentrieren müssen. Jeder im Team ist voll motiviert und bereit, in Diriyah da weiterzumachen, wo wir in Mexiko aufgehört haben. Die Strecke ist anspruchsvoll und technisch schwierig. Da wir bei Dunkelheit fahren, werden die Temperaturen sehr viel niedriger sein. Eine große Herausforderung wird sein, die Reifen zum Funktionieren zu bringen, vor allem wenn anfangs der Grip noch nicht so gut ist, weil Sand auf der Piste liegt. Doch am Ende des Tages sind die Bedingungen für alle gleich.“

Die Strecke

Alte Festungsanlagen und eine historische Stadtmauer bilden die exotische Kulisse für den Diriyah E-Prix. Der anspruchsvolle Kurs ist 2,495 Kilometer lang und weist 21 Kurven auf. Das Energiemanagement und die Rennstrategie spielen auf dieser schnellen Strecke mit zwei langen Geraden eine wichtige Rolle. Beleuchtet wird der Kurs mit modernster LED-Technologie. Für Pascal Wehrlein ist Diriyah „eine der besten Strecken im Formel-E-Kalender.“

Live im TV und Internet

Das sind die Übertragungszeiten im TV und als Livestream im Internet von den Formel-E-Rennen in Diriyah:
Freitag, 27.1. – 13.30 Uhr, ran.de: Qualifying Rennen 2 live
Freitag, 27.1. – 17.30 Uhr, ProSieben und ran.de: Rennen 2 live
Samstag, 28.1. – 13.30 Uhr, ran.de: Qualifying Rennen 3 live
Samstag, 28.1. – 17.30 Uhr, ProSieben und ran.de: Rennen 3 live

Der Medienservice

Erste aktuelle Fotos aus Diriyah stehen am 26. Januar auf der Porsche Presse-Datenbank zur Verfügung. Rennberichte folgen am 27. Januar (Rennen 2) und 28. Januar (Rennen 3). Weitere Informationen rund um das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team werden live auf dem Twitter-Kanal @PorscheFormulaE veröffentlicht. Alles Wissenswerte über das Team, die Fahrer und die Rennserie finden Sie im Porsche Formel E Media Guide unter media.porsche.com/formula-e/de. Im Verlauf der Saison wird er laufend aktualisiert und durch zusätzliche interaktive Inhalte erweitert.

Der Porsche 99X Electric Gen3

Mit dem Porsche 99X Electric Gen3 bestreitet Porsche die Saison 9 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft. Der neue Elektrorennwagen mit dem Porsche E-Performance Powertrain, dem in Weissach für die dritte Fahrzeuggeneration der innovativen Elektrorennserie entwickelten Antriebsstrang, dient zugleich als Entwicklungsträger für Elektro-Serienfahrzeuge des Sportwagenherstellers. Energiemanagement und -effizienz sind sowohl in der Formel E als auch in der Serienentwicklung wichtige Erfolgsfaktoren. Die maximale Leistung des Porsche 99X Electric Gen3 beträgt 350 kW (476 PS) und damit 100 kW mehr als bei der vorherigen Fahrzeug-Generation (Gen2). Mindestens 40 Prozent der im Rennen genutzten Energie stammen aus der Brems-Rekuperation. Die neuen Gen3-Autos sind die schnellsten, leichtesten, leistungsstärksten und effizientesten Elektrorennwagen, die je gebaut wurden. 

Porsche Taycan Turbo S Safety Car

Ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit in der Formel E: Mit dem vollelektrischen Taycan Turbo S stellt Porsche auch in dieser Saison das offizielle Safety Car. Damit unterstreicht der Sportwagenhersteller die Bedeutung der Formel E für Porsche Motorsport. Mit seiner Fahrbarkeit und Sicherheit sowie seiner Leistung von bis zu 560 kW (761 PS, Taycan Turbo S: Stromverbrauch* kombiniert (WLTP) 23,4 – 21,9 kWh/100 km, CO₂-Emissionen* kombiniert (WLTP) 0 g/km, Elektrische Reichweite* kombiniert (WLTP) 440 – 468 km, Elektrische Reichweite* innerorts (WLTP) 524 – 573 km) verfügt das Top-Modell der Taycan-Reihe über beste Voraussetzungen für den Einsatz als Safety Car in der ersten Elektrorennserie der Welt. Das markante Design greift die Farben aller elf Teams sowie der FIA und der Formel E auf. Es symbolisiert damit das gemeinsame Engagement für die vollelektrische Zukunft des Motorsports sowie gesellschaftliche Werte wie Vielfalt und Gemeinschaft.

Porsche Taycan Turbo S, Safety Car Formel E, 2023, Porsche AG

Die Formel E

Die Formel E ist die erste vollelektrische Rennserien der Welt und bringt seit 2014 spannenden Motorsport zu den Menschen in den Metropolen. Als Beschleuniger für innovative und nachhaltige Mobilitätstechnologien fördert sie gleichzeitig die weltweite Akzeptanz von Elektrofahrzeugen. In der Saison 2022/2023 sind elf Teams mit 22 Fahrern am Start. Entsprechend interessant und hart umkämpft sind die Rennen. Mit dem Porsche 99X Electric Gen3 bestreitet das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team seine vierte Saison in der innovativen Elektrorennserie. 

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Verbrauchsangaben

Taycan Turbo S

WLTP*
  • 23,4 – 21,9 kWh/100 km
  • 0 g/km
  • 440 – 468 km

Taycan Turbo S

Kraftstoffverbrauch* / Emissionen*
Stromverbrauch* kombiniert (WLTP) 23,4 – 21,9 kWh/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (WLTP) 0 g/km
Elektrische Reichweite* kombiniert (WLTP) 440 – 468 km
Elektrische Reichweite* innerorts (WLTP) 524 – 573 km