Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team fährt mit Titelchancen zum Saisonfinale

Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team hat im zweiten Rennen des Rome E-Prix seine Titelchancen in der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft gewahrt. Auf dem anspruchsvollen Stadtkurs rund um den Obelisco di Marconi kam Pascal Wehrlein mit seinem Porsche 99X Electric am Sonntag als Siebter ins Ziel. Sein Teamkollege António Félix da Costa wurde Zwölfter. Die Entscheidung im Titelkampf fällt bei den Finalrennen am 29. und 30. Juli in London.

Rennen 14

Die Titelhoffnungen des TAG Heuer Porsche Formel-E-Teams sind weiter intakt. Vor den Finalrennen der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft in den Docklands von East London liegt die Mannschaft aus Weissach mit 239 Punkten auf dem zweiten Platz hinter Spitzenreiter Envision Racing (253). Dritter ist Jaguar (228) vor dem Porsche-Kundenteam Avalanche Andretti (218).
 
Der Rennstall der US-Motorsportikone Michael Andretti war der große Gewinner des Formel-E-Gastspiels in Rom. Mit dem Porsche 99X Electric holte Jake Dennis (GBR) auf dem Circuito Cittadino dell’Eur den zweiten Saisonsieg für das Team und übernahm mit 195 Punkten die Führung in der Fahrerwertung vor den Neuseeländern Nick Cassidy (171) und Mitch Evans (151). Der dreifache Saisonsieger Pascal Wehrlein (146) ist Vierter. Antonio Félix da Costa (93) belegt den siebten, André Lotterer (GER/23) den 17. Platz.

Pascal Wehrlein, 99X Electric, Rom, 2023, Porsche AG

Pascal Wehrlein startete mit seinem Porsche 99X Electric von P15 zum herausfordernden Rennen in der historischen Kulisse der Ewigen Stadt. Obwohl er sein Auto im Rückstau nach einem Unfall in der Spitzengruppe leicht beschädigte, fuhr er ein starkes Rennen und hat nach seinem siebten Platz zumindest noch eine theoretische Titelchance. António Félix da Costa kämpfte sich auf der anspruchsvollen Strecke bei Temperaturen von 37 Grad Celsius von P10 trotz einiger Zwischenfälle ebenfalls in die Punkteränge. Wegen einer Zeitstrafe wurde er schließlich Zwölfter.

Stimmen zum Rom E-Prix, Rennen 14

Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E: „Das war ein weiterer harter Renntag in Rom. Nach einem enttäuschenden Qualifying haben unsere Fahrer ein starkes Rennen gezeigt und sich relativ früh in die Punkteränge vorgearbeitet. António hat durch einige Zwischenfälle Plätze verloren und fiel nach einer Fünfsekundenstrafe aus den Punkten. Pascal überzeugte mit einer starken kämpferischen Leistung und holte sechs sehr wichtige Punkte für das Team. In der Teammeisterschaft ist noch alles offen. Wir fahren hochmotiviert nach London und kämpfen um den Titel.“

Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#94): „Das war ein enttäuschendes Wochenende. Im Qualifying hatten wir wieder keine so gute Pace wie im Training. Im Rennen sind wir dann trotz einiger Zwischenfälle bis auf den siebten Platz nach vorne gekommen. In den letzten Runden hat etwas die Leistung gefehlt, da konnte ich nicht mehr herausholen. Die Teammeisterschaft ist noch offen, doch in der Fahrerwertung können wir uns keine allzu großen Hoffnungen machen. Trotzdem wollen wir einen guten Saisonabschluss in London. Dazu müssen wir allerdings unser Quali verbessern.“

António Félix da Costa, Porsche-Werksfahrer (#13): „Ein weiterer schwieriger Tag. Nach P10 im Quali wussten wir, dass es nicht einfach werden würde, Positionen gutzumachen. Trotzdem haben wir uns gut vorgekämpft. Dann gab es einige Situationen, die mich Plätze kosteten. Das war nicht mehr aufzuholen. Das Team hat nach dem Unfall am Samstag einen tollen Job gemacht. Mein Auto war von der ersten Runde an perfekt. Schade, dass heute nicht mehr möglich war.“

Pascal Wehrlein, 99X Electric, Rom, 2023, Porsche AG

So geht’s weiter

Das Saisonfinale der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft mit dem TAG Heuer Porsche Formel-E-Team ist am 29. und 30. Juli der London E-Prix mit den Rennen 15 und 16.

Rennen 13

Zum Auftakt des Formel-E-Gastspiels in Rom hat das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team im Kampf um den Weltmeistertitel einen Rückschlag erlitten. Während Pascal Wehrlein in dem von einem spektakulären Massenunfall überschatteten Rennen mit dem Porsche 99X Electric als Neunter in die Punkteränge fuhr, musste sein Teamkollege António Félix da Costa ohne eigenes Verschulden aufgeben.

Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team reiste als Spitzenreiter in der FIA ABB Formel-E-Weltmeisterschaft in die Ewige Stadt. Im ersten von zwei Rennen auf dem Circuito Cittadino dell’Eur büßte es diese Position ein. Auf der mit 3,385 Kilometer längsten Strecke im Formel-E-Kalender reichte es bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad Celsius nicht zum erhofften Topergebnis. Als Folge davon verlor die Mannschaft aus Weissach die Führung in der Teamwertung. Bei drei noch ausstehenden Saisonrennen liegt sie mit 233 Punkten auf dem zweiten Platz hinter Envision Racing (243). Dritter ist Jaguar (213), Vierter das Porsche-Kundenteam Avalanche Andretti (189). Für den Rennstall der US-Motorsport-Ikone Michael Andretti kam Jake Dennis (GBR) als Vierter ins Ziel, André Lotterer (GER) schied frühzeitig aus.
 
Auch in der Fahrerwertung hat sich das Quartett der aussichtsreichsten Titelkandidaten neu sortiert. Pascal Wehrlein fiel mit 140 Punkten auf den vierten Platz zurück. Vor ihm liegen Nick Cassidy (NZL/171) als neuer Spitzenreiter, Jake Dennis (166) und Rom-Sieger Mitch Evans (NZL/151). António Felix da Costa ist mit 93 Punkten Siebter, André Lotterer (23) belegt Platz 16.

99X Electric, Rom, 2023, Porsche AG

Mit seinem Porsche 99X Electric startete Pascal Wehrlein von P10 in das Rennen auf dem anspruchsvollen Stadtkurs um den Obelisco di Marconi. Als es in der neunten von insgesamt 27 Runden nach dem spektakulären Massenunfall für rund 40 Minuten unterbrochen wurde, war er bereits Siebter. Sein Auto wurde durch den Unfall jedoch stark in Mitleidenschaft gezogen und musste in der Rennpause repariert werden. Dadurch ging er beim Neustart des Rennens nur als Zwölfter zurück auf die Strecke. Er machte nach und nach Positionen gut und beendete das Rennen als Siebter. Aufgrund einer Strafe wurde er schließlich als Neunter gewertet. António Félix da Costa war dagegen einer der Fahrer, die durch den Unfall zur Aufgabe gezwungen waren.

Stimmen zum Rome E-Prix, Rennen 13

Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport: „Das Wichtigste heute ist, dass bei dem schweren Unfall keiner der beteiligten Fahrer zu Schaden gekommen ist. Das steht für uns absolut im Vordergrund. Große Sorgen macht uns gleichzeitig die Tatsache, dass bei gelben Flaggen die Geschwindigkeiten nicht mehr angemessen reduziert werden. Sowohl im Rennen als auch im Qualifying war dies zu beobachten. Es geht hier um die Sicherheit der Fahrer. Es ist mir daher unverständlich, wieso es nicht geahndet wird, wenn im Qualifying in einem Sektor mit gelben Flaggen Bestzeiten gefahren werden. Die Sicherheit der Fahrer hat für uns absolute Priorität.“
 
Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E: „Pascal ist heute ein sehr starkes Rennen gefahren und hat sich von P10 kommend gut nach vorne gearbeitet. Als er wegen einer gelben Flagge auf der blockierten Strecke abbremste, wurde er von einem hinter ihm fahrenden Konkurrenten abgeräumt. Durch den Schaden am Auto konnte er in der zweiten Rennhälfte nicht mehr die gute Performance der Anfangsphase zeigen. Trotzdem hat er sich wieder von ganz hinten in die Punkteränge gekämpft. António blieb trotz eines starken Rennens mit vielen guten Überholmanövern leider ohne Punkte. Doch wir sind alle sehr froh, dass ihm und den anderen Fahrern bei dem Umfall nichts passiert ist. Jetzt müssen wir schauen, dass wir unsere gezeigte Pace morgen im Qualifying umsetzen und beide Autos in die Duellphase bringen.“

Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#94): „Das war ein schwieriger Tag. Im Quali war lange nicht klar, ob ich in die Duelle kommen würde. Einige Fahrer hatten unter Gelb ihre Zeiten verbessert, was letztlich aber nicht bestraft wurde. Von P10 zu starten war enttäuschend nach zwei guten Trainingssessions. Das Rennen war chaotisch. Schon in der ersten Runde habe ich meinen Frontflügel verloren, weil Autos vor mir die Kurve verpasst haben. Danach holte ich auf. Nach der roten Flagge musste ich jedoch mit einem durch den Unfall ziemlich demolierten Auto zum zweiten Mal an die Box. Am Ende kostete mich eine Strafe auch noch zwei Plätze. Hoffentlich kommen wir morgen besser durch.“

António Félix da Costa, Porsche-Werksfahrer (#13): „Das war ein Tag mit Höhen und Tiefen. Im Qualifying kam ich wegen der roten Flagge nicht zu einer zweiten schnellen Runde, doch im Rennen hatte ich einen guten Start. Ich lag schon in den Punkten, als vor mir der schwere Unfall mit mehreren Fahrzeugen passierte. Ich hatte keine Chance auszuweichen und musste das Rennen beenden. Zum Glück ist keinem Fahrer etwas passiert. Ich hoffe, dass das Team mein Auto bis morgen reparieren kann. Dann greifen wir wieder an.“

99X Electric, Rom, 2023, Porsche AG

So geht’s weiter

Das Rennen 14 findet am Sonntag, 16. Juli in Rom statt. ProSieben und ran.de übertragen ab 14.30 Uhr live.

Vorschau

Mit dem Rome E-Prix beginnt die entscheidende Phase im Titelkampf der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft. Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team reist als Tabellenführer in die Ewige Stadt und will sich vor dem Saisonfinale am 29. und 30. Juli in London von seinen Verfolgern absetzen. Im Porsche 99X Electric sollen Pascal Wehrlein (Startnummer 94) und António Félix da Costa (Startnummer 13) die dafür nötigen Punkte holen.

Auf dem anspruchsvollen Stadtkurs in der historischen Kulisse der italienischen Metropole ist nicht nur das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team mit zwei Porsche 99X Electric am Start. Auch das Porsche-Kundenteam Avalanche Andretti setzt zwei Exemplare des in Weissach entwickelten Elektrorennwagens ein. Für die Mannschaft der US-Motorsportlegende Michael Andretti sind Jake Dennis (GBR), der in Portland die Führung in der Fahrerwertung übernommen hat, sowie André Lotterer (GER) im Einsatz. Der Porsche 99X Electric hat in der bisherigen Saison bereits fünf Rennen gewonnen.

Vor dem Gastspiel in Rom führt das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team die Teamwertung der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft an. Mit 231 Punkten liegt es nach zwölf von 16 Rennen an der Spitze vor Envision Racing (225), Jaguar (184) und Avalanche Andretti (177). In der Fahrerwertung ist Pascal Wehrlein mit 138 Punkten Dritter hinter Jake Dennis (154) und Nick Cassidy (NZL/153). António Félix da Costa (93) belegt den sechsten, André Lotterer (23) den 15. Platz.

Yifei Ye, Porsche Motorsport Asia Pacific Selected Driver, 2023, Porsche AG
Yifei Ye

Vor dem ersten Freien Training am Freitagnachmittag wird es ein offizielles Rookie-Free-Practice geben. Für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team nimmt daran Yifei Ye (CHN) im Porsche 99X Electric teil. Als Porsche Motorsport Asia Pacific Selected Driver hat er bereits den Rookie-Test im Rahmen des Formel-E-Gastspiels in Berlin absolviert. Mit dem Hybridprototypen Porsche 963 eines Kundenteams startet er in dieser Saison in der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC.

Fragen und Antworten zum Rome E-Prix

Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E

Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E, Formel E, 2023, Porsche AG

Der Titelkampf in der Formel E spitzt sich zu. Wie siehst Du eure Aussichten und mit welcher Strategie wollt ihr euch in Rom von euren Verfolgern absetzen?

„Für Rom gibt es nur eine Strategie: volle Attacke. Der Titelkampf ist so eng, da kann man nicht mehr groß taktieren. Jeder Punkt ist wichtig und kann am Ende die Weltmeisterschaft entscheiden. In Portland konnten wir unseren Vorsprung vor Jaguar ausbauen, in Rom werden wir alles versuchen, um uns vor den Finalrennen in London auch von Envision Racing abzusetzen. Die Strecke in Rom sollte uns liegen, die Bedingungen, die wir erwarten, auch. Unser Ziel muss es sein, auch den Rückstand in der Fahrerwertung aufzuholen, den wir uns in Portland eingehandelt haben.“

Was erwartet euch in Rom und glaubst Du, dass dort schon eine Titelentscheidung fällt?

„Nein, davon gehe ich nicht aus. Bei den Fahrern sind am Finalwochenende in London noch 58 Punkte zu vergeben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer nach Rom mit so vielen Punkten vorne liegt. Umso wichtiger ist es für das Team, Pascal bestmöglich zu unterstützen. Vor allem müssen wir sehen, dass wir von deutlich weiter vorne starten. In Rom erwartet uns eine ganz andere Rennstrecke als zuletzt in Portland, ein echter Stadtkurs mit wenigen Auslaufzonen und vielen 90-Grad-Kurven. Das erfordert eine ganz andere Setup-Philosophie.“

Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#94)

Pascal Wehrlein, 2023, Porsche AG

In Jakarta hast Du Dir die WM-Führung zurückgeholt, in Portland hast Du sie wieder verloren. Wie sehr geht dieses Auf und Ab an die Substanz?

„Ich mache mir da keinen Kopf. Mit den Punkten beschäftige ich mich erst in London. Vorher macht das keinen Sinn, dazu liegen wir an der Spitze noch viel zu eng zusammen. Das kann sich schon in einem Rennen wieder drehen. Natürlich war Portland ein Rückschlag. Doch wir werden im Team umso härter dafür arbeiten, um in Rom wieder ein erfolgreiches Rennwochenende zu haben.“

Wie sehr freust Du Dich nach der weitläufigen IndyCar-Strecke in Portland auf den engen Stadtkurs in Rom?

„Rom ist eine meiner Lieblingsstrecken. Dort habe ich vor zwei Jahren mein erstes Podium mit dem Team geholt. Ich freue mich sehr auf diese Strecke, die ganz anders ist als Portland. Es ist ein typischer Formel-E-Kurs mit deutlich weniger Platz, vielen engen Kurven, harten Bremspunkten und zahlreichen Bodenwellen. Ich denke, dass uns die Strecke sehr gut liegt. Sie ist sehr anspruchsvoll und eine echte Herausforderung, in einer fantastischen Stadt und mit tollen Fans. Ich habe ein gutes Gefühl für Rom.“

António Félix da Costa, Porsche-Werksfahrer (#13)

António Félix da Costa, 2023, Porsche AG

Nach Deinem Sieg in Kapstadt hattest Du einige weniger gute Rennen. Wie kam es zu dem starken Comeback mit dem Podium in Portland?

„Ich habe ein großartiges Team hinter mir, das nie aufgehört hat, an mich zu glauben. Es war immer da, wenn es darum ging, hart zu arbeiten, Rückschläge wegzustecken und zuversichtlich nach vorne zu schauen. Das ist genau die Unterstützung, die einem Rennfahrer das Selbstvertrauen gibt, um seine beste Leistung abrufen zu können. In Portland haben wir uns dafür belohnt.“

Die Basis hast Du mit einem starken Qualifying gelegt. Wo liegt jetzt in Rom für Dich die große Herausforderung?

„Wir hatten schon immer eine gute Rennpace, nur im Qualifying waren wir oft nicht gut genug. In Portland haben wir das alles zusammenbekommen. Das ist eine sehr gute Ausgangsposition für die letzten vier Rennen. In Rom braucht es eine ganz andere Abstimmung, um auf dieser echten Formel-E-Strecke schnell zu sein. Mit unseren Ingenieuren arbeiten wir an einer perfekten Balance unseres Autos. Danach konzentrieren wir uns auf das Qualifying. Das wird in Rom eine viel bedeutendere Rolle spielen als in Portland.“

Die Strecke

Der 3,385 Kilometer lange Circuito Cittadino dell’Eur im Stadtbezirk Esposizione Universale di Roma ist eine der längsten Strecken im Formel-E-Kalender. Der anspruchsvolle Stadtkurs mit 19 Kurven hat keine Auslaufzonen und verläuft um den Obelisco di Marconi vor der historischen Kulisse des Colosseo Quadrato. Schnelle Passagen wechseln sich mit langsamen 90-Grad-Kurven ab. Die langen Geraden bieten den Fahrern gute Überholmöglichkeiten.

Live im TV und Internet

Das sind die Übertragungszeiten im TV und als Livestream im Internet von den Formel-E-Rennen in Rom:

Samstag, 15.7. – 10:30 Uhr, ran.de: Qualifying Rennen 13 live
Samstag, 15.7. – 14.30 Uhr, ProSieben und ran.de: Rennen 13 live
Sonntag, 16.7. – 10:30 Uhr, ran.de: Qualifying Rennen 14 live
Sonntag, 16.7. – 14.30 Uhr, ProSieben und ran.de: Rennen 14 live

Der Medienservice

Erste aktuelle Fotos aus Rom stehen am 14. Juli auf der Porsche Presse-Datenbank zur Verfügung. Die Rennberichte folgen am 15. Juli (Rennen 13) und am 16. Juli (Rennen 14). Weitere Informationen rund um das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team werden live auf dem Twitter-Kanal @PorscheFormulaE veröffentlicht. Alles Wissenswerte über das Team, die Fahrer und die Rennserie finden Sie im Porsche Formel E Media Guide unter https://media.porsche.com/formula-e/de. Im Verlauf der Saison wird er laufend aktualisiert und durch zusätzliche interaktive Inhalte erweitert.

Der Porsche 99X Electric

Mit dem neuen Porsche 99X Electric bestreitet Porsche die Saison 9 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft. Der neue Elektrorennwagen mit dem Porsche E-Performance Powertrain, dem in Weissach für die dritte Fahrzeuggeneration der innovativen Elektrorennserie entwickelten Antriebsstrang, dient zugleich als Entwicklungsträger für Elektro-Serienfahrzeuge des Sportwagenherstellers. Energiemanagement und -effizienz sind sowohl in der Formel E als auch in der Serienentwicklung wichtige Erfolgsfaktoren. Die maximale Leistung des neuen Porsche 99X Electric beträgt 350 kW (476 PS) und damit 100 kW mehr als bei der vorherigen Fahrzeug-Generation (Gen2). Mindestens 40 Prozent der im Rennen genutzten Energie stammen aus der Brems-Rekuperation. Die neuen Gen3-Autos sind die schnellsten, leichtesten, leistungsstärksten und effizientesten Elektrorennwagen, die je gebaut wurden.

Porsche Taycan Turbo S als Safety Car

Ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit in der Formel E: Mit dem vollelektrischen Taycan Turbo S stellt Porsche auch in dieser Saison das offizielle Safety Car. Damit unterstreicht der Sportwagenhersteller die Bedeutung der Formel E für Porsche Motorsport. Mit seiner Fahrbarkeit und Sicherheit sowie seiner Leistung von bis zu 560 kW (761 PS, Taycan Turbo S (2023): Stromverbrauch* kombiniert (WLTP) 23,4 – 22,0 kWh/100 km, CO₂-Emissionen* kombiniert (WLTP) 0 g/km, Elektrische Reichweite* kombiniert (WLTP) 440 – 467 km, Elektrische Reichweite* innerorts (WLTP) 524 – 570 km) verfügt das Top-Modell der Taycan-Reihe über beste Voraussetzungen für den Einsatz als Safety Car in der ersten Elektrorennserie der Welt. Das markante Design greift die Farben aller elf Teams sowie der FIA und der Formel E auf. Es symbolisiert damit das gemeinsame Engagement für die vollelektrische Zukunft des Motorsports sowie gesellschaftliche Werte wie Vielfalt und Gemeinschaft. 

Taycan Turbo S, 2023, Porsche AG

Die Formel E

Die Formel E ist die erste vollelektrische Rennserien der Welt und bringt seit 2014 spannenden Motorsport zu den Menschen in den Metropolen. Als Beschleuniger für innovative und nachhaltige Mobilitätstechnologien fördert sie gleichzeitig die weltweite Akzeptanz von Elektrofahrzeugen. In der Saison 2022/2023 sind elf Teams mit 22 Fahrern am Start. Entsprechend interessant und hart umkämpft sind die Rennen. Mit dem Porsche 99X Electric bestreitet das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team seine vierte Saison in der innovativen Elektrorennserie.

Weitere Artikel

Verbrauchsangaben

Taycan Turbo S (2023)

WLTP*
  • 23,4 – 22,0 kWh/100 km
  • 0 g/km
  • 440 – 467 km

Taycan Turbo S (2023)

Kraftstoffverbrauch* / Emissionen*
Stromverbrauch* kombiniert (WLTP) 23,4 – 22,0 kWh/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (WLTP) 0 g/km
Elektrische Reichweite* kombiniert (WLTP) 440 – 467 km
Elektrische Reichweite* innerorts (WLTP) 524 – 570 km