Der Sportwagenhersteller reagiert damit auf den massiven Ausbau seines Hauptsitzes in den vergangenen Jahren und erhöht den Schutz der Mitarbeiter, Gebäude und Anlagen nochmals deutlich. Ein weiterer Grund für die Werkfeuerwehr ist der verstärkte Einsatz von Hochvoltkomponenten im Zuge der zunehmenden Elektrifizierung der Modellpalette. Hierfür sind Spezialisten der Werkfeuerwehr erforderlich, die in besonderem Maße geschult werden können. Die Werkfeuerwehr in Zuffenhausen soll Staffelstärke erreichen und 35 hauptamtliche Feuerwehrleute umfassen. Im Moment läuft die Bewerbungsphase und Interessenten können sich über den Porsche Job-Locator auf der Homepage bewerben.

Seit vielen Jahrzehnten kümmert sich die Berufsfeuerwehr der Stadt Stuttgart erfolgreich um den Porsche-Standort Zuffenhausen. „Die Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr ist hervorragend und ihr gilt ein großes Dankeschön. Darauf aufbauend werden wir uns auch in Zukunft eng austauschen, um im professionellen Zusammenspiel von Werks- und Berufsfeuerwehr unseren Firmensitz und vor allem unsere Kolleginnen und Kollegen bestmöglich zu schützen“, sagt Andreas Haffner, Vorstand für Personal- und Sozialwesen der Porsche AG.

Porsche-Werkfeuerwehr, 2020, Porsche AG

Für die Werkfeuerwehr entsteht bis 2023 auf dem Werksgelände in Zuffenhausen an zentraler Stelle eine eigene Feuerwache. Bis dahin ist die Staffel in einem Interimsgebäude im Werk 2 untergebracht. Florian Haacke, Leiter der Unternehmenssicherheit bei Porsche: „Angesichts der stetig zunehmenden Anforderungen bei der Gefahrenabwehr und -bekämpfung auf allen Ebenen macht es absolut Sinn, intern noch mehr Know-how aufzubauen. Mit der eigenen Werkfeuerwehr in Zuffenhausen entlasten wir aber auch die umliegenden Feuerwehren, insbesondere bei Fehlalarmen. Indem wir schneller vor Ort sind, lassen sich auch größere Produktionsunterbrechungen vermeiden. Ein weiterer Vorteil ist, dass unsere hauptamtlichen Feuerwehrmitarbeiter auch über eine Rettungsdienstausbildung verfügen. Dadurch sind sie nicht nur eine gute Unterstützung für die Werksicherheit, sondern auch für unser Porsche Gesundheitsmanagement.“

Die künftigen Feuerwehrleute in Zuffenhausen werden auch auf die Erfahrung der Werkfeuerwehren im Entwicklungszentrum von Porsche in Weissach und im Werk Leipzig zurückgreifen können. An beiden Standorten gibt es seit einigen Jahren eine Werkfeuerwehr mit hauptberuflichen Einsatzkräften in Staffelstärke, die von nebenberuflichen Feuerwehrkräften unterstützt werden. Die Kameraden in Leipzig beziehen just in diesen Tagen eine neue Feuerwache mit einer Fläche von rund 1.800 Quadratmetern.

Thorsten Rüthing, Leiter Unternehmens- und Arbeitssicherheit, Brand- und Umweltschutz der Porsche Leipzig GmbH, Matthias Ulbricht, Koordinator Werkfeuerwehr / Gefahrenabwehrorganisation der Porsche Leipzig GmbH, Gerd Rupp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Leipzig GmbH, Joachim Lamla, Kaufmännischer Geschäftsführer der Porsche Leipzig GmbH, Florian Haacke, Leiter Unternehmenssicherheit der Porsche AG, Mike Richter, Leiter Feuerwehr, l-r, Leipzig, 2020, Porsche AG

Die Teams in Weissach und Leipzig leisten wertvolle Arbeit für die Porscheaner. Jährlich absolvieren sie jeweils zwischen 400 und 500 Einsätze. Dabei handelt es sich glücklicherweise in aller Regel um Kleinbrände, technische Hilfsleistung oder Personenevakuierungen.

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Verbrauchsangaben

Taycan 4 Cross Turismo

WLTP*
  • 26,4 – 22,4 kWh/100 km
  • 0 g/km
  • 416 – 490 km

Taycan 4 Cross Turismo

Kraftstoffverbrauch* / Emissionen*
Stromverbrauch* kombiniert (WLTP) 26,4 – 22,4 kWh/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 0 g/km
Elektrische Reichweite* kombiniert (WLTP) 416 – 490 km
Elektrische Reichweite* innerorts (WLTP) 518 – 600 km
NEFZ*
  • 28,1 kWh/100 km
  • 0 g/km

Taycan 4 Cross Turismo

Kraftstoffverbrauch* / Emissionen*
Stromverbrauch* kombiniert (NEFZ) 28,1 kWh/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 0 g/km