Die Highlights des Turniers:
   
Zusammenfassung Tag 9

Auf diesen Erfolg musste Petra Kvitova lange warten: In der mit 4.400 Zuschauern ausverkauften Stuttgarter Porsche-Arena hat die Tschechin am Sonntag im siebten Anlauf den Porsche Tennis Grand Prix gewonnen – und damit als Hauptpreis ein Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet. In einem hochklassigen Finale besiegte sie Anett Kontaveit aus Estland mit 6:3, 7:6(2). Mit diesem Erfolg hat sie auch ihre Führung im „Porsche Race to Shenzhen“ weiter ausgebaut, der offiziellen Qualifikationsrangliste für die prestigeträchtigen WTA Finals im November in der chinesischen High-Tech-Metropole.

„Dieses Auto ist ein toller Bonus“

Petra Kvitova hat den Bann gebrochen. Sie ist die erste Spielerin auf der WTA-Tour, die in dieser Saison einen zweiten Titel gewinnen konnte. Im Januar war sie bereits in Sydney erfolgreich. Im Stuttgarter Finale gegen die starke Anett Kontaveit musste sie ihre ganze Erfahrung in die Waagschale werfen, um sich ihren Traum vom Erfolg beim Porsche Tennis Grand Prix zu erfüllen. Den ersten Satz holte sich die Linkshänderin souverän, den zweiten erst im Tiebreak, wo sie ihren dritten Matchball zum Sieg verwandelte.

„Ich habe schon einige Tiebreaks gegen Anett verloren, deshalb bin ich froh, dass es heute geklappt hat“, sagte Petra Kvitova, die durch den Sieg in Stuttgart die Rumänin Simona Halep als Nummer 2 der Welt ablöst. „Nach sechs vergeblichen Versuchen habe ich dieses fantastische Turnier jetzt endlich gewonnen. Dieses Auto ist ein toller Bonus.“

Mehr Informationen zum Finaltag finden Sie hier.
 

Zusammenfassung Tag 8

Dieses Finale hat es beim Porsche Tennis Grand Prix noch nicht gegeben: Petra Kvitova und Anett Kontaveit stehen am Sonntag zum ersten Mal im Endspiel des Stuttgarter Traditionsturniers und spielen um ein Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet als Hauptpreis für die Siegerin. Vor 4.300 Zuschauern in der Porsche-Arena setzte sich am Samstag im ersten Halbfinale die Tschechin Kvitova mit 7:6(3), 3:6, 6:1 gegen Kiki Bertens aus den Niederladen durch. Die Estin Kontaveit zog kampflos in das Finale ein, da ihr Vorschlussrundenduell gegen Naomi Osaka wegen einer Verletzung der japanischen Nummer 1 der Welt nicht gespielt werden konnte.

Viertes Finale 2019 für Petra Kvitova

Der Einzug in das vierte Finale 2019 war ein langer und harter Kampf für Petra Kvitova. Nicht weniger als 2:01 Stunden hat es gedauert, bis ihr Sieg gegen Kiki Bertens unter Dach und Fach war. Und bei den Zuschauern kam in keiner Phase des Matches Langeweile auf - auch im dritten Satz, als die Nummer 3 der Welt ihrer Gegnerin kaum noch eine Chance ließ, bekamen sie viele enge und teils spektakuläre Ballwechsel zu sehen. Die Tschechin spielt eine starke Saison, gewann kurz nach dem Jahreswechsel das Turnier in Sydney. So gesehen ist es kein Wunder, dass sie im „Porsche Race to Shenzhen“, der offiziellen Rangliste für die prestigeträchtigen WTA Finals im November, klar in Führung liegt.

„Auf Sand brauche ich oft etwas lange, um in mein Spiel zu finden. Deshalb hat es mich auch ein bisschen gewundert, dass es im dritten Satz so gut für mich lief“, sagte sie. „Doch ich hatte eine gute Vorbereitung auf das Turnier, das wirkt sich jetzt aus. Ich habe mich ständig gesteigert. Das Spiel heute war, im Gegensatz zu meinem Viertelfinale, richtig gut.“ Auf das Finale gegen Anett Kontaveit angesprochen, sagte sie: „Wir haben vor dem Turnier zusammen trainiert, das hat viel Spaß gemacht. Das wird sicherlich ein spannendes Finale. Meine letzten beiden Endspiele bei den Australian Open und in Dubai habe ich verloren. Diesmal will ich unbedingt gewinnen.“

Petra Kvitova


„Ich war noch nie in so einer Situation“

Als Anett Kontaveit am Samstag um die Mittagszeit erfuhr, dass sie kampflos in ihr erstes Finale in dieser Saison einziehen wird, war sie überrascht und erfreut zugleich. „Damit habe ich natürlich nicht gerechnet, und ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass ich schon einmal in so einer Situation war“, sagte die Estin, die aktuelle Nummer 15 der Welt. „Ich kann deshalb auch nicht sagen, ob dieser unverhoffte freie Tag ein Vor- oder Nachteil ist. Petra ist eine großartige Spielerin. Ich weiß aber auch: Wenn ich gut spiele, kann ich mit den Besten mithalten.“

Naomi Osaka muss passen

Das erste Halbfinale in der Porsche-Arena hatte noch nicht begonnen, als das Turnier seine Nummer 1 verlor: Naomi Osaka musste sich wegen einer Bauchmuskelverletzung, die sie sich am Freitag bei ihrer sensationellen Aufholjagd im Viertelfinalmatch gegen die Kroatin Donna Vekic zugezogen hat, vorzeitig vom Porsche Tennis Grand Prix verabschieden. 

„Ich hätte wirklich gerne gespielt, aber es ging einfach nicht“, sagte die Japanerin sichtlich geknickt. „Als ich heute Morgen aufgestanden bin, konnte ich mich nicht richtig bewegen, deshalb musste ich mein Match schweren Herzens absagen. Stuttgart hat mir trotz allem einen guten Antrieb für die Sandplatzsaison gegeben. Ich bin froh, dass ich hier zwei Matches gewinnen konnte und danke den Zuschauern, die mich toll unterstützt haben.“ 

Eine Schrecksekunde war die Absage von Naomi Osaka auch für Turnierdirektor Markus Günthardt. „Es ist natürlich traurig für ein Turnier, ein Halbfinale zu verlieren, vor allem auch für die Zuschauer. Wir hatten in dieser Woche sicherlich kein Glück, aber es zeigt die Qualität des Porsche Tennis Grand Prix, dass wir trotzdem hervorragende Spiele von höchster Qualität gesehen haben. Die Porsche-Arena war voll, es herrschte eine tolle Stimmung, das spricht für das Turnier. Ich bin sicher, dass wir am Sonntag auch ein hochklassiges Finale erleben werden.“

Mona Barthel und Anna-Lena Friedsam im Doppel-Finale

Das Finale im Doppel geht mit Spielerinnen vom Porsche Team Deutschland über die Bühne: Mona Barthel und Anna-Lena Friedsam treffen auf Anastasia Pavlyuchenkova (Russland) und Lucie Safarova (Tschechien).

Zusammenfassung Tag 7

Naomi Osaka, Anett Kontaveit, Petra Kvitova und Kiki Bertens – diese vier Weltklassespielerinnen kämpfen am Samstag beim Porsche Tennis Grand Prix um den Einzug ins Finale. In der erneut ausverkauften Porsche-Arena erlebten 4.400 Zuschauer am Freitag aufregende und hart umkämpfte Viertelfinalmatches – und den letzten Auftritt von Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber bei der 42. Auflage des Stuttgarter Traditionsturniers.

Aus für Angelique Kerber

„Natürlich bin ich enttäuscht, doch ich muss mir nichts vorwerfen. Ich habe alles gegeben, habe alles, was ich hatte, auf dem Platz gelassen.“ Das sagte Angelique Kerber nach ihrem 3:6, 4:6 gegen Kiki Bertens. Zwischenzeitlich sah es im zweiten Satz danach aus, als könne die Wimbledon-Siegerin das Match noch aus dem Feuer reißen. Doch was sie auch versuchte – ihre aufschlagstarke Gegnerin wusste auf alles die richtige Antwort. In der Stunde der Niederlage ging der Blick von Angelique Kerber schon weiter in Richtung French Open, dem zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres: „Ich werde mir jetzt ein paar Tage Pause gönnen, um wieder in den Vollbesitz meiner Kräfte zu gelangen und bis Paris weiter an meinem Sandplatztennis feilen. Das ist der Plan.“

Kiki Bertens


Der Halbfinaleinzug ist für Kiki Bertens der bisher größte Erfolg beim Porsche Tennis Grand Prix. 2017 und 2018 ist sie bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Ihre Gegnerin im Halbfinale ist Petra Kvitova.

Arbeitssieg für Petra Kvitova

Das war ein hartes Stück Arbeit für Petra Kvitova. Die Nummer 3 der Welt und Führende im „Porsche Race to Shenzhen“, der offiziellen Qualifikationsrangliste für die prestigeträchtigen WTA Finals im November, musste im ersten Match des Tages alle Register ziehen. Anastasija Sevastova war die erwartet starke Gegnerin und verlangte der Favoritin beim 2:6, 6:2, 6:3 alles ab. Im ersten Satz führte die Lettin bereits mit 4:0 – und Petra Kvitova kam aus dem Staunen nicht heraus. „Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal so schlecht gestartet bin“, sagte sie nach dem Einzug ins Halbfinale. „Ich habe viel zu viele Fehler gemacht, Anastasija fast keine.“ Den zweiten Durchgang sicherte sich die zweifache Wimbledon-Siegerin souverän, und obwohl Anastasija Sevastova im dritten Satz hartnäckig dagegenhielt, hatte sie nicht mehr allzu viel entgegenzusetzen. 

Der Lohn für diesen Kraftakt war ihr dritter Halbfinaleinzug in Stuttgart. Weiter ist sie in der Porsche-Arena noch nie gekommen. Das will sie am Samstag ändern, wobei sie nur zu gut weiß: „Wenn ich das Turnier gewinnen will, muss ich auf jeden Fall besser spielen, sonst wird das nichts.“

Naomi Osaka gewinnt Tennis-Krimi

In der Porsche-Arena lag eine Sensation in der Luft. Das zweite Viertelfinale entwickelte sich zu einem echten Tennis-Krimi. Naomi Osaka, die Nummer 1 der Welt aus Japan, sah gegen die an Position 25 geführte Kroatin Donna Vekic schon wie die sichere Verliererin aus, lag nach einem 3:6 und 6:4 im entscheidenden Satz 1:5 zurück. Doch im Duell der jüngsten im Turnier verbliebenen Spielerinnen (Osaka ist 21, Vekic 22) kämpfte sich die zweifache Grand-Slam-Siegerin zurück und rettete sich in den Tiebreak – wo sie ihren zweiten Matchball zum 7:4 verwandelte. Als sich damit die ganze Spannung löste, hielt es die Zuschauer nicht mehr auf ihren Sitzen. Die Porsche-Arena verwandelte sich in ein Tollhaus. 

„Natürlich war ich gestresst, als ich im dritten Satz so weit zurücklag. Aber ich wollte mir hinterher nichts vorwerfen müssen“, sagte Naomi Osaka. „Deshalb habe ich gekämpft und alles versucht, um das Match noch zu drehen. Ich will gute Erinnerungen an dieses Turnier haben, unabhängig vom Ergebnis.“

Ihre Gegnerin im Halbfinale ist die Estin Anett Kontaveit. Sie profitierte im letzten Viertelfinalmatch des Abends beim Stand von 5:7, 7:5, 3:0 von der verletzungsbedingten Aufgabe ihrer Gegnerin Victoria Azarenka (Weißrussland). 

Zusammenfassung Tag 6

Große Begeisterung auf den Rängen und mitreißende Matches auf dem Centre-Court: Am Achtelfinaltag beim Porsche Tennis Grand Prix kamen die 4.400 Zuschauer in der ausverkauften Porsche-Arena voll auf ihre Kosten. Sie erlebten die erfolgreiche Rückkehr von Naomi Osaka als neue Nummer 1 und ein starkes Auftaktmatch von Angelique Kerber vom Porsche Team Deutschland. Bis auf Titelverteidigerin Karolina Pliskova haben alle Favoritinnen den Einzug ins Viertelfinale geschafft und sind damit weiterhin im Rennen um den Hauptpreis – ein Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet.

Begeisterndes Duell der Freundinnen

Eine herzliche Umarmung am Netz und tosender Applaus von den Rängen – so endete am Donnerstagabend in der Porsche-Arena das deutsch-deutsche Duell zwischen Andrea Petkovic und Angelique Kerber. Eine Stunde und 14 Minuten hatten sich die Freundinnen vom Porsche Team Deutschland davor einen unerbittlichen Schlagabtausch geliefert – mit dem besseren Ende für die amtierende Wimbledon-Siegerin: Drei Matchbälle konnte die beherzt kämpfende Andrea Petkovic abwehren, dann musste sie sich der Favoritin geschlagen geben: Angelique Kerber zog mit einem 6:2, 6:4 ins Viertelfinale ein.

Alle weiteren Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

Naomi Osaka, die Nummer 1 der Welt, hat ihr Auftaktmatch erfolgreich gemeistert

Zusammenfassung Tag 5

Der Mittwoch war ein aufregender Tag beim Porsche Tennis Grand Prix mit dem starken Comeback der Schweizerin Belinda Bencic in der Porsche-Arena und dem ersten Auftritt von Petra Kvitova, der Nummer 3 der Welt aus Tschechien. Doch der Donnerstag verspricht noch eine Steigerung, denn dann greift die Japanerin Naomi Osaka ins Turnier ein, und Angelique Kerber und Andrea Petkovic liefern sich ein mit Spannung erwartetes deutsch-deutsches Duell. Für Julia Görges ist der Porsche Tennis Grand Prix dagegen bereits zu Ende: Die Stuttgart-Siegerin von 2011 musste im dritten Satz ihres Auftaktmatches zum Bedauern der 4.000 Zuschauer wegen einer Halswirbelverletzung aufgeben.

Alle weiteren Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

Julia Görges ist unglücklich ausgeschieden

Zusammenfassung Tag 4

Andrea Petkovic und Laura Siegemund haben am Dienstag erste Ausrufezeichen beim Porsche Tennis Grand Prix gesetzt. In der erneut gut besuchten Porsche-Arena gewannen sie ihre Auftaktmatches souverän. Anna-Lena Friedsam schaffte es dagegen nicht in die zweite Runde des Weltklasseturniers: Gegen die Top-10-Spielerin Kiki Bertens aus den Niederlanden musste sie sich nach starker Gegenwehr geschlagen geben. Am Mittwoch kann Julia Görges ihren Kolleginnen vom Porsche Team Deutschland ins Achtelfinale folgen.

„Das Publikum hat mich super unterstützt“

Andrea Petkovic war bester Laune. „Es ist so cool, wieder hier zu spielen“, jubelte die Darmstädterin nach ihrem Erstrundensieg über Sara Sorribes Tormo (Spanien). Nach dem 6:3 im ersten Satz, erzählte sie nach ihrem Auftaktsieg, „habe ich gemerkt, dass ich schon ein bisschen müde bin nach dem Fed Cup am Wochenende.“ Doch die Zuschauer in der Porsche-Arena hätten sie dann zum 6:4 im zweiten Satz getragen. „Ich habe mich schon seit Wochen auf dieses Turnier gefreut. Und das Publikum hat mich super unterstützt.“

Nachdem sie den Porsche Tennis Grand Prix in den letzten beiden Jahren verpasst hatte, hat die aktuelle Nummer 71 der Weltrangliste noch viel vor in Stuttgart: „Ich bin gar nicht so weit weg von meinem besten Tennis. Der Sieg im Fed Cup und jetzt der Erfolg hier - das kann der Durchbruch sein.“ Im Achtelfinale wird es aber alles andere als leicht, denn dort wartet am Donnerstag ihre Freundin Angelique Kerber. Die zweifache Stuttgart-Siegerin hat den Platz von Simona Halep eingenommen, die wegen einer Hüftverletzung kurzfristig passen musste. Dadurch hat sie in der ersten Runde ein Freilos.

Auch Laura Siegemund im Achtelfinale

Nicht weniger eindrucksvoll als die Vorstellung von Andrea Petkovic war der Sieg der Lokalmatadorin Laura Siegemund gegen die Ukrainerin Lesia Tsurenko. Vom ersten Ballwechsel an ging die Siegerin von 2017 aggressiv und mit viel Druck zur Sache und brachte ihre Gegnerin immer wieder in Bedrängnis. Am Ende stand ein souveränes 6:2, 6:2 für die Stuttgarterin. „Ich bin froh und stolz, dass ich vom ersten Punkt an konzentriert gespielt habe“, sagte sie nach ihrem verwandelten zweiten Matchball. „Ich hatte bisher eine eher durchwachsene Saison, vielleicht liegt mir dieses Turnier besonders“, meinte sie und lobte ebenfalls das Publikum in der Porsche-Arena: „Es macht einfach Spaß, in dieser Atmosphäre zu spielen.“

Laura Siegemund


Im Achtelfinale trifft Laura Siegemund auf Anastasija Sevastova. Die Lettin besiegte ihre Landsfrau Jelena Ostapenko mit 6:2, 4:6, 6:0. Ebenfalls in Runde zwei ist Daria Kasatkina (Russland) durch ihr 7:6(8), 7:5 gegen Elise Mertens (Belgien). Greet Minnen (Belgien) gewann gegen Dominika Cibulkova (Slowakei) mit 7:5, 6:3 und muss bereits am Mittwoch wieder antreten – ausgerechnet gegen Petra Kvitova. Die Tschechin ist die Nummer 3 der Welt und die Führende im „Porsche Race to Shenzhen“, der Qualifikationsrangliste für die prestigeträchtigen WTA Finals der acht erfolgreichsten Spielerinnen der Saison.

Alle weiteren Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

Zusammenfassung Tag 3

Die Zuschauer in der Porsche-Arena feierten die erste Siegerin beim 42. Porsche Tennis Grand Prix: Jelena Ostapenko aus Lettland gewann am Montagabend den „Turkish Airlines Tiebreak“, der die Tennisfans als Höhepunkt des ersten Hauptrundentags mit einer attraktiven Mischung aus Sport und Show begeisterte. Mit ihrem Finalsieg gegen die Schweizerin Belinda Bencic sicherte sie sich eine Million Bonusmeilen von Turkish Airlines.

Jelena Ostapenko


Nach diesem spannenden Turnier im Turnier sowie den Finalspielen in der Qualifikation nimmt der Porsche Tennis Grand Prix am Dienstag mit den ersten Hauptrundeneinzeln richtig Fahrt auf.

Anna-Lena Friedsam löst das Hauptfeld-Ticket

Sie kam mit einer Wildcard in die Qualifikation, jetzt steht sie in der Hauptrunde: Anna-Lena Friedsam vom Porsche Team Deutschland gewann ihr Qualifikationsfinale 6:4, 6:4 gegen die Tschechin Tereza Smitkova und komplettiert damit das deutsche Quintett beim Porsche Tennis Grand Prix. „Ich bin sehr glücklich, dass ich bei diesem tollen Turnier den Einzug ins Hauptfeld geschafft habe“, sagte die 25-Jährige, die in der Bundesliga für den TEC Waldau Stuttgart spielt. „Schon bei den ersten Turnieren in diesem Jahr hat sich abgezeichnet, dass ich nach der langen Verletzungspause schon wieder ganz gut drauf bin. Jetzt will ich so weit wie möglich kommen.“ Einfach wird das nicht, schließlich bekommt sie es in ihrem Auftaktmatch am Dienstag gleich mit Kiki Bertens zu tun, der Weltanglistensiebten aus den Niederlanden.

Turkish Airlines Tiebreak

Als zweite deutsche Hoffnung in den Qualifikationsfinals schrammte Anna Zaja vom TEC Waldau Stuttgart nur knapp an der Hauptrunde vorbei. Nach 6:1 und 1:6 führte sie gegen Sara Sorribes Tormo im Entscheidungssatz bereits mit 5:2. Doch die Spanierin kämpfte sich zurück und gewann das spannende Match schließlich im Tiebreak. In der ersten Runde ist sie die Gegnerin von Andrea Petkovic. Ebenfalls ins Hauptfeld schafften es Mandy Minella (Luxemburg), die Vera Zvonareva (Russland) mit 6:3, 5:7, 6:2 besiegte, sowie Greet Minnen (Belgien), die sich gegen Giulia Gatto-Monticone (Italien) mit 6:1, 6:7(3), 6:2 behauptete. 

Alle weiteren Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

Zusammenfassung Tag 2

Beim Porsche Tennis Grand Prix werden am Montag in den Finalmatches der Qualifikation die letzten vier Plätze im Hauptfeld vergeben. Gute Aussichten auf ein Weiterkommen haben dabei auch zwei deutsche Spielerinnen: Anna Zaja und Anna-Lena Friedsam, die beide für den TEC Waldau Stuttgart in der Bundesliga spielen, überzeugten am Sonntag mit starken Leistungen.

Packendes Duell der Teamkolleginnen

Anna-Lena Friedsam, die nach langer Verletzung langsam wieder zu ihrer alten Stärke findet, durfte nur dank einer Wildcard in der Qualifikation antreten. Jetzt fehlt der Spielerin vom Porsche Team Deutschland nur noch ein Sieg zum Einzug ins Hauptfeld. Am Sonntag bezwang sie ihre Teamkollegin Antonia Lottner (TC Bad Vilbel) in einem mitreißenden Dreisatzmatch mit 6:2, 3:6, 7:6(1). Den ersten Satz gewann Friedsam souverän, doch Lottner kämpfte sich zurück und sicherte sich ebenso deutlich den zweiten Durchgang. Im dritten Satz lieferten sie sich einen offenen Schlagabtausch. Erst im Tiebreak fiel nach fast zwei Stunden die Entscheidung zugunsten von Friedsam, die es 2016 schon einmal ins Achtelfinale des Stuttgarter Traditionsturniers geschafft hatte. Die 25-Jährige trifft nun auf Tereza Smitkova (Tschechien), die 7:6 (6), 6:3 gegen Jessika Ponchet (Frankreich) gewann.

Ebenfalls ins Finale der Qualifikation hat sich Anna Zaja durchgekämpft. Sie besiegte mit einer starken Leistung Bernarda Pera (USA) 6:3, 7:5. Auf ihrem Weg ins Hauptfeld kann die 27-Jährige jetzt nur noch von Sara Sorribes Tormo aufgehalten werden. Die Spanierin hatte beim 6:2, 6:2 gegen Ekaterine Gorgodze (Georgien) wenig Mühe.

Sara Sorribes Tormo


Das Hauptfeld fest im Blick hat auch die ehemalige Top-10-Spielerin Vera Zvonareva. Die Russin gewann am Sonntag gegen Isabella Shinikova (Bulgarien) klar mit 6:2, 6:1. Um einen Platz unter den besten 28 Spielerinnen kämpft sie nun mit Mandy Minella. Die Luxemburgerin besiegte Anna Kalinskaya (Russland) mit 7:5, 6:1. Das vierte Finalspiel der Qualifikation bestreiten Giulia Gatto-Monticone (Italien) und Greet Minnen (Belgien). Gatto-Monticone bezwang Magdalena Frech (Polen) mit 6:4, 6:4. Minnen setzte sich gegen Anna Blinkova (Russland) mit 3:6, 7:5, 6:4 durch.

Angelique Kerber: Erstes Training in der Porsche-Arena

Auf dem Weg der Besserung ist Porsche-Markenbotschafterin Angelique Kerber. Die amtierende Wimbledon-Siegerin und zweifache Stuttgart-Gewinnerin, die den Fed Cup am Wochenende krankheitsbedingt verpasste, absolvierte am Sonntagabend eine erste Trainingseinheit auf dem Centre-Court in der Porsche-Arena.

Alle weiteren Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

Zusammenfassung Tag 1

Drei Deutsche haben noch die Chance auf einen Platz im Hauptfeld des Stuttgarter Traditionsturniers: Anna Zaja, Antonia Lottner und Anna-Lena Friedsam gewannen am Samstag ihre Erstrundenbegegnungen. Parallel dazu verspricht die Auslosung für das Hauptfeld viele hochklassige Duelle in der Porsche-Arena.

Qualifikation: Anna-Lena Friedsam überrascht

Die Qualifikation des Porsche Tennis Grand Prix startete mit deutschen Erfolgen: Lokalmatadorin Anna Zaja (TEC Waldau Stuttgart) siegte in zwei hart umkämpften Sätzen gegen Valentini Grammatikopoulou (Griechenland) mit 7:6 (7:3), 7:6 (10:8). Am Sonntag trifft sie in der zweiten Runde auf Bernarda Pera (USA).

Anna-Lena Friedsam


Wenig Mühe hatte Antonia Lottner (TC Bad Vilbel) mit Paula Ormaechea (Argentinien). Sie setzte sich deutlich mit 6:1, 6:1 durch und trifft jetzt auf ihre Kollegin vom Porsche Team Deutschland, Anna-Lena Friedsam (TEC Waldau Stuttgart), die ihr erstes Match gegen Ekaterina Alexandrova mit 7:5, 6:2 gewann. Das war die Überraschung des Tages, denn die Russin war als Nummer 57 der WTA-Weltrangliste die am höchsten positionierte Spielerin der Qualifikation.

Auslosung: Zwei Grand-Slam-Siegerinnen im Duell

Hochspannung von der ersten Runde an verspricht die Auslosung für das Hauptfeld beim Porsche Tennis Grand Prix. Die Starterinnen vom Porsche Team Deutschland sind bei dem hochklassig besetzten Turnier schon in ihren Auftaktmatches gefordert. Die amtierende Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber trifft auf Donna Vekic (Kroatien). Julia Görges muss gegen die Russin Anastasia Pavlyuchenkova bestehen. Wildcard-Starterin Laura Siegemund, Gewinnerin des Porsche Tennis Grand Prix 2017, kämpft gegen Lesia Tsurenko (Ukraine) um den Einzug ins Achtelfinale. Auf Andrea Petkovic wartet eine Qualifikantin. Hochspannung verspricht das Duell zweier ehemaliger Grand-Slam-Siegerinnen und Weltranglistenersten: Garbiñe Muguruza (Spanien) trifft auf Victoria Azarenka (Weißrussland).

Alle weiteren Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

Vorschau auf das Turnier

Angeführt vom japanischen Shootingstar Naomi Osaka, der neuen Nummer 1, spielen acht Top-10-Stars sowie die Top 8 der Jahreswertung „Porsche Race to Shenzhen“ um insgesamt 662.078 Euro Preisgeld. Die Siegerin erhält als Hauptpreis zusätzlich ein Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet.

Alle aktuellen Grand-Slam-Siegerinnen sind in Stuttgart dabei

Erstmals seit 2012 schlagen wieder alle aktuellen Grand-Slam-Siegerinnen in Stuttgart auf: Neben Osaka, die 2018 die US Open und 2019 die Australian Open gewann, sind auch Porsche-Markenbotschafterin Angelique Kerber (Deutschland/Nummer 8) als Wimbledonsiegerin 2018 und Simona Halep (Rumänien/Nummer 2), die Gewinnerin der letztjährigen French Open, am Start. Die Riege der Top-10-Stars im hochkarätigen Feld komplettieren Petra Kvitova (Tschechien/Nummer 3), die Führende im „Porsche Race to Shenzhen“, Sloane Stephens (USA/Nummer 4), Titelverteidigerin Karolina Pliskova (Tschechien/Nummer 5) sowie Elina Svitolina (Ukraine/Nummer 6), die bei den WTA Finals 2018 triumphierte, und Kiki Bertens (Niederlande/Nummer 7). Außer der zweimaligen Porsche-Tennis-Grand-Prix-Gewinnerin Kerber (2015, 2016) treten auch die ehemaligen Stuttgart-Siegerinnen Julia Görges (Deutschland/2011), Maria Sharapova (Russland/2012, 2013, 2014) und – dank einer Wildcard – Laura Siegemund (Deutschland/2017) an. Ebenfalls mit einer Wildcard steht Andrea Petkovic (Deutschland) im Hauptfeld des Premier-700-Events der WTA Tour.

„Wir freuen uns, dass wir unseren Zuschauern auch diesmal wieder ein so tolles Starterfeld mit allen aktuellen Grand-Slam-Siegerinnen und acht Top-10-Spielerinnen bieten können. Das ist für mich eine Garantie für spannende und hochklassige Matches,“ sagt Turnierdirektor Markus Günthardt. Anke Huber, die Sportliche Leiterin, freut sich besonders auf Naomi Osaka: „Dass sie sich als neue Nummer 1 und derzeit sicherlich interessanteste Spielerin der WTA Tour für unser Turnier entschieden hat, sehen wir als besondere Auszeichnung.“

Naomi Osaka


Mit der Spanierin Garbine Muguruza (French Open 2016, Wimbledon 2017) und der Lettin Jelena Ostapenko (French Open 2017) kommen zwei weitere Grand-Slam-Siegerinnen zum Porsche Tennis Grand Prix. Freuen können sich die Fans in Stuttgart auch auf die Russin Daria Kasatkina, eine der Aufsteigerinnen des Jahres 2018, die Französin Caroline Garcia sowie die Schweizerin Belinda Bencic, die im Februar mit ihrem Sieg beim Millionenturnier in Dubai ein eindrucksvolles Comeback in der Weltspitze feierte.

Der Spielplan

Der Porsche Tennis Grand Prix beginnt am Samstag, 20. April, um 10.00 Uhr mit der Qualifikation, die am Sonntag, 21. April, ab 11.00 Uhr fortgesetzt wird. Am Montag, 22. April, stehen ab 11.30 Uhr die Finals der Qualifikation sowie die ersten Hauptrundenmatches auf dem Programm. Spielbeginn von Dienstag, 23. April, bis Donnerstag, 25. April, ist jeweils um 11.30 Uhr. Das erste Viertelfinale beginnt am Freitag, 26. April, um 13.30 Uhr. Am Samstag, 27. April, werden um 15.30 Uhr das erste und um 18.30 Uhr das zweite Halbfinale gespielt. Der Sonntag, 28. April, bringt um 13.30 Uhr das Finale im Doppel und um 16.00 Uhr das Einzelfinale.

Live im TV

Die attraktivsten Matches des 42. Porsche Tennis Grand Prix sind von Montag bis Sonntag bei seinen langjährigen TV-Partnern SWR und Eurosport sowie im Streamingkanal DAZN live zu sehen. Das Finale am Sonntag, 28. April, wird ab 16.00 Uhr vom SWR live übertragen. Bei deutscher Beteiligung läuft es im Hauptprogramm der ARD. Eurosport zeigt unter anderem am Montag, 22. April, ab 18.30 Uhr den „Turkish Airlines Tiebreak“ live. Bei DAZN gibt es alle Matches auf dem Centre-Court als Livestream. Der Nachrichtensender n-tv sendet ab Donnerstag, 25. April, tägliche Highlights.

Karten-Info

Eintrittskarten für den Porsche Tennis Grand Prix gibt es beim Easy Ticket Service unter Telefon 0711 255 55 55 oder im Internet unter www.easyticket.de.

Porsche und Tennis

Der Porsche Tennis Grand Prix ist die Speerspitze des erfolgreichen Engagements des Sportwagenherstellers im Damentennis. 1978 erstmals ausgetragen, hat er sich zu einem der Vorzeigeturniere der weltweiten WTA Tour entwickelt. Als Premiumpartner des Deutschen Tennis Bundes unterstützt Porsche seit 2012 das Porsche Team Deutschland im Fed Cup und fördert im Porsche Talent Team hoffnungsvolle Nachwuchsspielerinnen. Die Weltklassespielerinnen Maria Sharapova, Angelique Kerber und Julia Görges repräsentieren das Unternehmen als Markenbotschafterinnen. Im Rahmen seiner erfolgreichen Partnerschaft mit der WTA ist Porsche Titelpartner des „Porsche Race to Shenzhen“, der offiziellen Qualifikationsrangliste für die WTA Finals, die von 27. Oktober bis 3. November erstmals in der modernen Metropole im Südosten Chinas stattfinden. Porsche ist exklusiver Automobilpartner der WTA und der WTA Finals sowie der WTA-Turniere in St. Petersburg (Russland) und Dubai (Vereinigte Arabische Emirate).

Die Meldeliste

Osaka, Naomi (JPN, WTA Ranking 1)
Halep, Simona (ROU, WTA Ranking 2)
Kvitova, Petra (CZE, WTA Ranking 3)
Pliskova, Karolina (CZE, WTA Ranking 5)
Bertens, Kiki (NED, WTA Ranking 7)
Kerber, Angelique (GER, WTA Ranking 8)
Sevastova, Anastasija (LAT, WTA Ranking 11)
Kasatkina, Daria (RUS, WTA Ranking 14)
Görges, Julia (GER, WTA Ranking 15)
Mertens, Elise (BEL, WTA Ranking 16)
Wang, Qiang (CHN, WTA Ranking 18)
Garcia, Caroline (FRA, WTA Ranking 19)
Muguruza, Garbine (ESP, WTA Ranking 20)
Kontaveit, Anett (EST, WTA Ranking 21)
Ostapenko, Jelena (LAT, WTA Ranking 22)
Bencic, Belinda (SUI, WTA Ranking 23)
Collins, Danielle (USA, WTA Ranking 25)
Vekic, Donna (CRO, WTA Ranking 26)
Hsieh, Su-Wie (TPE, WTA Ranking 27)
Petkovic, Andrea** (GER, WTA Ranking 68)
Siegemund, Laura** (GER, WTA Ranking 105)

* Top-20-Wildcard
** Wildcard

Verbrauchsangaben

911 Carrera 4S Cabriolet: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,0 l/100 km; CO2-Emission kombiniert 207 g/km

718 Boxster GTS: Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,5 l/100 km; CO2-Emission 195 g/km

911 Carrera S: Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,9 l/100 km; CO2-Emission 205 g/km

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