23.04.2014

Julia Görges im Achtelfinale

Für das Porsche Team Deutschland begann der Mittwoch beim Porsche Tennis Grand Prix gut: Julia Görges schaffte den Einzug ins Achtelfinale.

Für das Porsche Team Deutschland begann der Mittwoch beim Porsche Tennis Grand Prix gut: Julia Görges schaffte den Einzug ins Achtelfinale. Doch für ihre Teamkolleginnen Sabine Lisicki und Andrea Petkovic kam danach trotz der Aufmunterung durch das Publikum in der Porsche-Arena das Aus.

Julia Görges hatte allen Grund zur Freude nach ihrem 6:1, 7:5 gegen die Rumänin Sorana Cirstea. „Dieser Sieg war sehr wichtig für mich, da er mir einen Platz im Hauptfeld von Wimbledon gesichert hat“, freute sich die Stuttgart-Siegerin von 2011 über ihren gelungen Turnierstart. Nach eher schwankenden Ergebnissen in diesem Jahr war es für sie auch eine Bestätigung dafür, dass sie nach ihrer Handgelenksverletzung 2013 und dem Abrutschen auf die Position 94 der Weltrangliste wieder auf dem richtigen Weg ist. „Wenn ich immer so spielen könnte wie im ersten Satz - das würde ich sofort unterschreiben“, sagte sie.

Im Achtelfinale jetzt gegen Ana Ivanovic

Im Achtelfinale trifft die Spielerin des Porsche Team Deutschland auf Ana Ivanovic. Die ehemalige Weltranglistenerste aus Serbien hatte sich gegen Sabine Lisicki in die zweite Runde gespielt und damit die Wimbledonfinalistin von 2013 aus dem Turnier gedrängt. Die Berlinerin vom Porsche Team Deutschland hatte an diesem Tag keine Chance gegen die Nummer 12 der Welt, die ihren zweiten Matchball zum 6:1, 6:3 verwandelte. Die in Basel lebende French-Open-Siegerin von 2008 war die klar dominierende Spielerin auf dem Centre-Court, Sabine Lisicki nach ihrer Schulterverletzung noch nicht in der Form, die sie vor zehn Monaten in ihr erstes Grand-Slam-Finale geführt hatte. Trotzdem war die Nummer 14 der Welt nicht unzufrieden mit ihrem kurzen Auftritt in Stuttgart. „Ich konnte wegen der Verletzung drei Wochen überhaupt nicht spielen. Heute war es das erste Mal seit langer Zeit, dass ich schmerzfrei war“, sagte sie, räumte aber auch ein, zu viele leichte Fehler gemacht zu haben: „Mir fehlt eben auch noch das Selbstvertrauen, um gegen eine so starke Gegnerin zu bestehen.“

Selbstvertrauen hat Andrea Petkovic in jüngster Zeit genug gesammelt: Sieg beim Turnier in Charleston im März, am vergangenen Wochenende der Einzug mit dem Porsche Team Deutschland ins Fed-Cup-Finale – es lief gut zuletzt für die Darmstädterin. Es war allerdings auch eine anstrengende Zeit. „Es war vorauszusehen, dass irgendwann der körperliche Einbruch kommen musste“, sagte sie nach ihrem Auftaktmatch gegen die Italienerin Flavia Pennetta, das sie 5:7, 6:3, 1:6 verlor. Dabei zerrte sie sich im ersten Satz beim Stand von 4:3 für die Italienerin einen Muskel im Oberschenkel, konnte erst nach einer Behandlung weiterspielen. „Das hat mich aber nicht sehr behindert“, sagte sie. „Es ärgert mich viel mehr, dass ich im dritten Satz in den ersten drei Spielen so viele leichte Fehler gemacht habe. Und nach dem 0:3 war ich einfach nur noch müde.“

Alisa Kleybanova gewinnt gegen Petra Kvitova

Im letzten Match des Tages kam das Aus für eine weitere Spielerin aus dem engeren Favoritenkreis: Petra Kvitova, die Wimbledonsiegerin von 2011 aus Tschechien, musste sich der Russin Alisa Kleybanova 2:6, 6:7 (3) geschlagen geben.

Im Doppel konnten sich Antonia Lottner vom Porsche Talentteam Deutschland und Anna Zaja über den Einzug in die zweite Runde freuen. Sie waren nach dem Rückzug der Tschechinnen Andrea Hlavackova/Lucie Safarova ins Turnier gekommen und schlugen in der ersten Runde Mona Barthel vom Porsche Team Deutschland und Eva Birnerova (Tschechien) 4:6, 6:4, 10:8. Dagegen verloren Julia Görges und Anna-Lena Grönefeld, das Fed-Cup-Doppel vom Porsche Team Deutschland, gegen das italienische Duo Sara Errani/Zoberta Vinci 2:6, 2:6.

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