06.07.2016

Deutscher Gründerpreis 2016

Einmal mehr ist der Deutsche Gründerpreis mit Unterstützung von Porsche an innovative Geschäftsideen vergeben worden. Ein Überblick über die Preisträger 2016.

Wenn sich Maschinen abnutzen, Auto- und Flugzeugteile Verschleiß verzeichnen oder marode Brücken einer Sanierung bedürfen, schlagen die hochsensiblen Sensorensysteme des Unternehmens iNDTac Alarm. Für diese Innovation erhielten die Geschäftsführer Dr. Rainer Petricevic und Clemens Launer den Deutschen Gründerpreis 2016 in der Kategorie „StartUp“.

„Unternehmensgründer beleben mit frischen Ideen und innovativen Produkten den Wettbewerb und sorgen so am Standort Deutschland für Wachstumsimpulse und neue, zukunftsorientierte Arbeitsplätze“, so Oliver Blume, der Vorstandsvorsitzende der Porsche AG. Neben dem Sportwagenhersteller sind der stern, das ZDF und der Deutsche Sparkassen- und Giroverband Initiatoren des Deutschen Gründerpreises.

Über die Nominierung in den einzelnen Kategorien entscheidet ein Gremium von 300 Experten aus renommierten Unternehmen, Ministerien, Hochschulen oder Gründungsinitiativen. Am Ende wählt eine Jury die Preisträger.

Wer sich bei der Verleihung in Berlin am gestrigen Dienstag, 5. Juli, neben iNDTac noch über den Deutschen Gründerpreis freuen durfte, sehen Sie hier: 

Aufsteiger: Die Lemonaid Beverages GmbH produziert und verkauft seit 2009 Limonaden und Eistees aus natürlichen Zutaten. Als Besonderheit engagiert sich das Unternehmen mit dem erwirtschafteten Gewinn für soziale Projekte wie etwa den Bau von Bildungseinrichtungen in den Erzeugerländern.

Lebenswerk: Für sein Lebenswerk wurde Roland Mack ausgezeichnet. Als Mitbegründer des Europaparks setzte er Standards, an denen sich die Branche bis heute orientiert. Speziell wurde das Durchhaltevermögen honoriert, mit dem Roland Mack sich in der schwierigen Gründungsphase gegen die Zweifel von Behörden und auch Mitstreitern durchgesetzt hat.

Sonderpreis: Die Kiron Open Higher Education gGmbH überzeugte die Jury mit ihrer Idee, Flüchtlingen die schnelle Aufnahme eines Hochschulstudiums zu ermöglichen. Durch die Teilnahme an akkreditierten Online-Kursen angesehener amerikanischer Universitäten wie etwa Harvard oder dem MIT, sind hochqualifizierte Flüchtlinge in der Lage, sich diese Kurse an einer deutschen Hochschule anrechnen zu lassen und somit während mühsamen Sprachaneignungs-Phase keine Zeit bezüglich ihrer Ausbildung zu verlieren.  

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