Fit für die Zukunft

Porsche wächst. Um die damit einhergehenden Herausforderungen zu bewältigen, hat der Sportwagenhersteller vielfältige Maßnahmen initiiert.

Im vergangenen Jahr hat die Porsche AG in Zuffenhausen mit 162.145 ausgelieferten Sportwagen und einem neuen Rekordumsatz von mehr als 14,3 Milliarden Euro erneut Bestmarken gesetzt. Und auch das Wachstum in der Belegschaft ist seit Jahren rekordverdächtig: Waren es zu Beginn des Jahres 2010 weltweit noch rund 12.700 Mitarbeiter im Porsche Konzern, so sind es jetzt über 21.000. Alleine 18.600 davon arbeiten in Deutschland. Um die damit einhergehenden großen Herausforderungen für die Organisation und Infrastruktur zu bewältigen, hat der Sportwagenhersteller nun vielfältige Maßnahmen initiiert.

Porsche positioniert sich als Arbeitgeber der Zukunft

So hatte die Porsche AG erst vor einigen Wochen verkündet, weiter jährlich rund 200 Millionen Euro in seine Standorte zu investieren. Mit der Porsche Pflegezeit, Wahlarbeitszeit, freiwillige persönliche Auszeit, Home Office und einer Kinderbetreuung an den Standorten in der Region Stuttgart reagiert der Sportwagenhersteller nun im Rahmen aktueller Betriebsvereinbarungen zudem auf veränderte Bedürfnisse seiner Mitarbeiter und macht sich dabei fit für den Arbeitsmarkt der Zukunft.

„Alleine 73 000 Bewerbungen im Jahr 2013 und zahlreiche Spitzenplätze bei Arbeitgeberrankings unterstreichen die Attraktivität von Porsche für Arbeitnehmer“, sagt Thomas Edig, Vorstand für Personal und Sozialwesen und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. Dabei sei man sich aber bewusst, dass diese Attraktivität auch im hohen Maße der Begeisterung für die Sportwagen der Marke geschuldet ist. „Umso wichtiger ist es“, betont Thomas Edig, „das Unternehmen für Beschäftigte und Bewerber mehr denn je auch als Arbeitgebermarke erlebbar zu machen, durchaus in dem Bewusstsein, gerade für die Ansprüche von Akademikern nicht immer Trendsetter gewesen zu sein. Umso wichtiger ist es, uns für diese Klientel noch stärker als attraktiven Arbeitgeber zu zeigen, der als Premiumhersteller an den Technologien der Zukunft arbeitet. Eine Fluktuationsquote von 0,61 Prozent zeigt aber auch, dass unsere Personalarbeit in der Vergangenheit bereits ein sehr gutes Niveau hatte. Dafür spricht auch, dass wir 90 Prozent der Positionen in der ersten und zweiten Führungsebene mit eigenen Leuten besetzt haben.“

Entwicklungsmöglichkeiten für Fach- und Führungskräfte

Ob Fach- oder Führungskraft – in jedem Fall bietet Porsche Frauen wie Männern eine Reihe an Entwicklungsmöglichkeiten, denn als Premiumhersteller arbeitet das Unternehmen an der Spitzentechnik der Zukunft. Dabei verweist Thomas Edig unter anderem auf die Themen rund um E-Mobility und vernetzte Fahrzeugtechnik. Oder auf den Motorsport, der insbesondere Nachwuchsingenieuren die Chance bietet, sich in jungen Jahren ein enormes Wissen bei der Entwicklung von neuen Technologien anzueignen. Viele der Absolventen kommen dabei von den Dualen Hochschulen in Baden-Württemberg, zu denen Porsche eine enge Beziehung pflegt, weil sie Theorie und Praxis ideal kombinieren. Für diese und andere Studienabgänger bietet Porsche künftig im Übrigen einen weiteren Anreiz in Form eines Trainee-Programms, für das sich Absolventen mit besonderen Studienleistungen empfehlen können.

Weitere Artikel

Verbrauchsangaben

  • 9,1 l/100km
  • 208 g/km

911 Carrera S Cabriolet

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,1 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 208 g/km