Die beiden 90-Minuten-Trainings am Freitag verliefen für beide 919 Hybrid reibungslos. Intensive Abstimmungsarbeit mit den beiden Porsche 919 Hybrid war die wichtigste Aufgabe in den ersten Freien Trainings auf dem Shanghai International Circuit. Timo Bernhard (DE), Brendon Hartley (NZ) und Mark Webber (AU) wurden mit dem Auto Nummer 17 im ersten Training Dritte, im zweiten setzte Webber in 1.45,111 Minuten die Tagesbestzeit.

Zum Vergleich: 2014 fuhr Neel Jani die absolut schnellste Runde des Rennwochenendes in 1.47,036 Minuten im Qualifying. Das Trio mit der Nummer 17 führt derzeit mit einem Punkt Vorsprung auf die Fahrer des Nummer-7-Audi in der Fahrerweltmeisterschaft. Das Porsche-Schwesterauto mit der Startnummer 18 von Romain Dumas (FR), Neel Jani (CH) und Marc Lieb (DE) belegte am Vormittag Platz vier und nachmittags Position zwei. Bei Lufttemperaturen um 18 Grad war die Strecke konstant trocken.

Porsche könnte Titel in China vorzeitig gewinnen

Aufgrund eines Vorsprungs von 53 Punkten auf Audi in der Herstellerwertung der WM könnte Porsche in China rein mathematisch den Titel vorzeitig gewinnen. Es wäre die erste Hersteller-Weltmeisterschaft für Porsche seit 1986 und insgesamt der 13. WM-Titel in der eigenen Langstrecken-Historie.

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