09.01.2016

Porsche testet neuen 911 RSR und 911 GT3 R

Mit dem „The Roar before the Rolex 24“ hat auf dem Daytona International Speedway der Countdown für die 24 Stunden von Daytona begonnen.

Das traditionsreiche Auftaktrennen der IMSA SportsCar Championship, einer der großen Langstreckenklassiker im weltweiten Motorsport, wird am 30./31, Januar auf der legendären Rennstrecke in Florida ausgetragen. Porsche nutzt den dreitägigen offiziellen Test für die Vorbereitung des neuen Porsche 911 RSR nach 2016er Reglement und des neuen Porsche 911 GT3 R auf den Saisonstart der wichtigsten Sportwagenmeisterschaft auf dem nordamerikanischen Kontinent. Gleichzeitig feierte das neue Werksdesign des 911 RSR, das nun einen deutlichen Helligkeitsverlauf von Weiß zu Schwarz aufweist, seine Weltpremiere.

911 RSR aerodynamisch modifiziert

Der 911 RSR, mit dem Porsche im Vorjahr alle drei Meistertitel in der Klasse GTLM für Hersteller, Team und Fahrer gewonnen hat, wurde für die neue Saison vor allem aerodynamisch modifiziert und damit dem neuen Reglement angepasst. Die Position des Heckflügels wurde weiter nach hinten verlagert. Der Heckdiffusor fällt nun deutlich größer aus. Außerdem erhielt der vom Werksteam Porsche North America eingesetzte 911 RSR eine modifizierte Frontlippe sowie weit ausladende Seitenschweller. Ein neuer Sitz sowie eine vergrößerte Luke im Dach sorgen für eine weitere Verbesserung der hohen Sicherheitsstandards des 470 PS starken Erfolgsrenners aus Weissach.

Rennstreckenpremiere für den neuen 911 GT3 R

Der neue 911 GT3 R, der in der Klasse GTD der IMSA SportsCar Championship von Porsche-Kundenteams eingesetzt wird, feiert in Daytona seine Rennstreckenpremiere mit dem neuen hochmodernen Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor mit Direkteinspritzung. Porsche hat den 500 PS starken Rennwagen für die weltweiten GT3-Serien auf Basis des Seriensportwagens 911 GT3 RS konstruiert. Bei seiner Entwicklung haben die Ingenieure in Weissach ein besonderes Augenmerk auf konsequenten Leichtbau, bessere aerodynamischer Effizienz, eine Reduzierung des Verbrauchs sowie eine bessere Fahrbarkeit gelegt.

Darüber hinaus weist der 911 GT3 R einen längeren Radstand auf. Die Sicherheitsstandards wurden weiter optimiert und die Service- und Ersatzteilkosten für die Einsatzteams reduziert. Vom großen Bruder 911 RSR übernimmt der GT3 R das Konzept des zentral angeordneten Kühlers. Der Entfall der Seitenkühler sorgt neben einer besseren Schwerpunktlage und eine optimierten Abluftführung durch die Kiemen in der Fronthaube zusätzlich für einen besseren Schutz vor Beschädigungen.

Der neue 911 GT3 R

Stimmen

Marco Ujhasi, Gesamtprojektleiter GT Werksmotorsport: „Es ist immer wieder spannend, ein neues Auto auf die Strecke zu bringen und unser neues Fahrzeugdesign der Öffentlichkeit zu präsentieren. Heute haben wir die ersten Schritte unternommen, den neuen 911 RSR mit seinen aerodynamischen Updates auf die Strecke abzustimmen.“

Sascha Pilz, Leiter GT Kundenmotorsport: „Unsere Kundenteams sind heute zum ersten Mal mit dem neuen 911 GT3 R auf der Rennstrecke unterwegs. Für sie war es wichtig, sich an das IMSA-Umfeld, das neue Fahrzeug und die neuen Regularien zu gewöhnen. Morgen am zweiten Testtag geht es dann auch um Rundenzeiten.“

Das ist die IMSA SportsCar Championship

Die IMSA SportsCar Championship ist eine Sportwagenrennserie, die seit 2014 in den USA und Kanada ausgetragen wird. Sie ist aus dem Zusammenschluss der American Le Mans Series und der Grand-Am Series entstanden. Sportprototypen und Sportwagen starten dabei in vier verschiedenen Klassen: GTLM (GT Le Mans), GTD (GT Daytona), P (Prototype) und PC (Prototype Challenge). Der Porsche 911 RSR fährt in der Klasse GTLM, der neue Porsche 911 GT3 R in der Klasse GTD.

Verbrauchsangaben

911 GT3 RS: Kraftstoffverbrauch/Emissionen* kombiniert 12,7  l/100 km; CO2-Emission: 296 g/km

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