Porsche testet neuen 911 RSR und 911 GT3 R

Mit dem „The Roar before the Rolex 24“ hat auf dem Daytona International Speedway der Countdown für die 24 Stunden von Daytona begonnen.

Das traditionsreiche Auftaktrennen der IMSA SportsCar Championship, einer der großen Langstreckenklassiker im weltweiten Motorsport, wird am 30./31, Januar auf der legendären Rennstrecke in Florida ausgetragen. Porsche nutzt den dreitägigen offiziellen Test für die Vorbereitung des neuen Porsche 911 RSR nach 2016er Reglement und des neuen Porsche 911 GT3 R auf den Saisonstart der wichtigsten Sportwagenmeisterschaft auf dem nordamerikanischen Kontinent. Gleichzeitig feierte das neue Werksdesign des 911 RSR, das nun einen deutlichen Helligkeitsverlauf von Weiß zu Schwarz aufweist, seine Weltpremiere.

911 RSR aerodynamisch modifiziert

Der 911 RSR, mit dem Porsche im Vorjahr alle drei Meistertitel in der Klasse GTLM für Hersteller, Team und Fahrer gewonnen hat, wurde für die neue Saison vor allem aerodynamisch modifiziert und damit dem neuen Reglement angepasst. Die Position des Heckflügels wurde weiter nach hinten verlagert. Der Heckdiffusor fällt nun deutlich größer aus. Außerdem erhielt der vom Werksteam Porsche North America eingesetzte 911 RSR eine modifizierte Frontlippe sowie weit ausladende Seitenschweller. Ein neuer Sitz sowie eine vergrößerte Luke im Dach sorgen für eine weitere Verbesserung der hohen Sicherheitsstandards des 470 PS starken Erfolgsrenners aus Weissach.

Rennstreckenpremiere für den neuen 911 GT3 R

Der neue 911 GT3 R, der in der Klasse GTD der IMSA SportsCar Championship von Porsche-Kundenteams eingesetzt wird, feiert in Daytona seine Rennstreckenpremiere mit dem neuen hochmodernen Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor mit Direkteinspritzung. Porsche hat den 500 PS starken Rennwagen für die weltweiten GT3-Serien auf Basis des Seriensportwagens 911 GT3 RS konstruiert. Bei seiner Entwicklung haben die Ingenieure in Weissach ein besonderes Augenmerk auf konsequenten Leichtbau, bessere aerodynamischer Effizienz, eine Reduzierung des Verbrauchs sowie eine bessere Fahrbarkeit gelegt.

Darüber hinaus weist der 911 GT3 R einen längeren Radstand auf. Die Sicherheitsstandards wurden weiter optimiert und die Service- und Ersatzteilkosten für die Einsatzteams reduziert. Vom großen Bruder 911 RSR übernimmt der GT3 R das Konzept des zentral angeordneten Kühlers. Der Entfall der Seitenkühler sorgt neben einer besseren Schwerpunktlage und eine optimierten Abluftführung durch die Kiemen in der Fronthaube zusätzlich für einen besseren Schutz vor Beschädigungen.

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Der neue 911 GT3 R

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