Auf einen Blick
- Kinder-Lebens-Lauf rückt die Kinderhospizarbeit in den Fokus der Öffentlichkeit.
- Bei dem Inklusionslauf setzen mehr als 130 Einrichtungen gemeinsam ein Zeichen für Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien.
- Die aktuelle Etappe führte den Kinder-Lebens-Lauf zu Porsche nach Zuffenhausen.
- Der Sportwagenhersteller engagiert sich zum dritten Mal als Hauptsponsor der Initiative.
Das ambulante Kinderhospiz „Pusteblume“ aus Backnang überreichte am Porsche Museum die Fackel an Mira, das Starterkind des Kinder-Lebens-Lauf. Die Achtjährige hatte am 16. April in Berlin den offiziellen Startschuss für den 7.000 Kilometer langen Inklusionslauf gegeben. Auf Einladung des Sportwagenherstellers war sie gestern zu Gast in Zuffenhausen. Als Beifahrerin in einem Oldtimer-Korso hat sie die Fackel weiter zum Stuttgarter Kinderhospiz getragen.
Der Kinder-Lebens-Lauf wird vom Bundesverband Kinderhospiz e.V. organisiert. Vom 16. April bis zum 10. Oktober 2026 verbindet er bundesweit mehr als 130 Einrichtungen der Kinderhospizarbeit – erstmals auch über die Grenzen Deutschlands hinaus in mehreren europäischen Ländern. Die einzelnen Etappen werden von betroffenen Familien, Mitarbeitenden der Kinderhospize sowie Unterstützerinnen und Unterstützern zurückgelegt. Dabei wandert eine symbolische Fackel von Einrichtung zu Einrichtung.
Florian Laudan, Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Presse, Nachhaltigkeit und Politik bei Porsche, begrüßte das Team aus Backnang gemeinsam mit zahlreichen Mitarbeitern des Unternehmens. Dabei machte er auf die Bedeutung der Kinderhospizarbeit aufmerksam: „Kinderhospize geben Kindern und ihren Familien Halt, wenn sie ihn am meisten brauchen. Sie ermöglichen wertvolle gemeinsame Zeit und leisten dabei Außergewöhnliches. Mein Dank gilt allen, die Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien begleiten und unterstützen.“
„Verlässliche Partnerschaften wie die mit Porsche sind für die Kinderhospizarbeit von unschätzbarem Wert. Sie helfen nicht nur dabei, unsere Botschaft in die Öffentlichkeit zu tragen, sondern zeigen auch, dass gesellschaftliche Verantwortung dort beginnt, wo Menschen füreinander einstehen. Für dieses langjährige Engagement danken wir Porsche von Herzen“, sagt Franziska Kopitzsch, Geschäftsführerin des Bundesverband Kinderhospiz e. V.
Kinderhospizarbeit in der Region Stuttgart
Die beiden an der Etappe beteiligten Einrichtungen stehen beispielhaft für die Kinderhospizarbeit in der Region. Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst „Pusteblume“ begleitet Familien im Rems-Murr-Kreis ab der Diagnosestellung einer lebensverkürzenden Erkrankung. Das stationäre Kinder- und Jugendhospiz Stuttgart unterstützt betroffene Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Familien mit pflegerischen, therapeutischen und psychosozialen Angeboten. Beide Einrichtungen verfolgen das gemeinsame Ziel, Familien zu entlasten und wertvolle gemeinsame Zeit zu ermöglichen.
Über den Bundesverband Kinderhospiz
Der Bundesverband Kinderhospiz wurde 2002 auf Initiative ambulanter und stationärer Kinderhospize gegründet. Sein Ziel ist es, die Versorgung von mehr als 100.000 Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen zu verbessern und das Bewusstsein für die Kinderhospizarbeit in der Gesellschaft zu stärken. Der Verband unterstützt Betroffene und ihre Familien direkt und setzt sich für ein verlässliches Netzwerk der Kinderhospizarbeit in Deutschland ein.