Auf einen Blick
- Motorsportjubiläum: Parade historischer Porsche-Rennfahrzeuge
- Racing for Charity: zusätzliche Spende für die Kinderhilfe
Auf dem Gelände des früheren Flughafens Tempelhof erwartet Fans eine Veranstaltung mit Festival-Atmosphäre: Porsche präsentiert sich unter anderem mit einer Ausstellung historischer Rennfahrzeuge. Ausgewählte Boliden – darunter ein Exemplar des legendären Porsche 917 – sollen an beiden Renntagen Paraderunden absolvieren. Zu den namhaften Porsche-Gästen beim Berlin E-Prix zählen Ex-Formel-1-Pilot Mark Webber und „Tatort“-Schauspieler Richy Müller.
„Seit 75 Jahren prägt der Motorsport unsere Marke – das machen wir in Berlin erlebbar“, so Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport. „Wir freuen uns auf ein tolles Rahmenprogramm und zwei hoffentlich spannende Rennen. Fahrer, Teams und Hersteller: Porsche führt in allen drei WM-Wertungen. Das gilt es, zu verteidigen. Auch in einer besonderen Wertung wollen wir weiter alles rausholen: Unsere Initiative Racing for Charity sammelt mit jeder Rennrunde Spenden für den guten Zweck.“
Racing for Charity: zusätzliche Spende der Formel E
Unter dem Motto „Racing for Charity“ setzt Porsche in der aktuellen Formel-E-Saison ein starkes gesellschaftliches Zeichen und unterstützt weltweit schwerkranke Kinder. Für jede Rennrunde der beiden werkseigenen Porsche 99X Electric spendet der Stuttgarter Sportwagenhersteller 400 Euro an die gemeinnützigen Organisationen Kinderherzen retten e.V., Interplast Germany e.V. und die Ferry-Porsche-Stiftung.
Nachdem Pascal Wehrlein und Nico Müller auch beim sechsten Saisonrennen in Madrid die maximale Anzahl an Runden absolvierten, steht der Spendenbetrag bei 155.200 Euro. Das Sonntagsrennen in Berlin markiert die Saisonhalbzeit. Die finale Summe präsentiert Porsche nach dem Finale Mitte August in London.
Anlässlich des Berlin E-Prix schließt sich die Formel E dem guten Zweck an: Im Rahmen ihres „Better Futures Fund“ tätigt sie eine ergänzende Spende in Höhe von 25.000 Euro. Mit dem Förderprogramm stärkt die vollelektrische Weltmeisterschaft wohltätige Organisationen und Projekte in den Austragungsländern der Rennen.
Traditionsstrecke Tempelhof
Die temporäre Rennstrecke am ehemaligen Flughafen Tempelhof zeichnet sich durch ihre spezielle Beschaffenheit aus. Betonplatten statt Asphalt, unterschiedlich raue Oberflächen und damit mal mehr, mal weniger Bodenhaftung stellen besondere Anforderungen an das Reifenmanagement. Abseits des Renngeschehens dient das Tempelhofer Feld als öffentlich zugängliche Freifläche. Mit rund 300 Hektar zählt es europaweit zu den größten innerstädtischen Arealen dieser Art. Wegen der günstigen Lage nutzt das Porsche Formel-E-Team die U-Bahn zwischen Hotel und Rennstrecke.
Der außer Betrieb befindliche Flughafen im Stadtteil Tempelhof beheimatet den Berlin E-Prix seit 2015 und damit seit der Premierensaison der Formel E (Wintersaison 2014/2015). Einmalige Ausnahme: ein Abstecher auf die Karl-Marx-Allee 2016. Als einzige Stadt stand Berlin bislang immer im Rennkalender. Bis zu 25.000 Zuschauer verfolgten die Rennen in der Vergangenheit. Darunter zahlreiche Porsche-Mitarbeitende, die das Werksteam beim Heimspiel von der Tribüne aus unterstützten.
Porsche-Bilanz in Berlin
2024 bescherte António Félix da Costa Porsche den ersten Heimsieg in Berlin. Zwei weitere Mal stand ein Porsche-Werkspilot auf dem Podium: 2020 belegte André Lotterer den zweiten Platz. Damals fanden am Tempelhofer Flughafen innerhalb von nur neun Tagen sechs Rennen statt – der Abschluss der von der Pandemie geprägten Saison. Pascal Wehrlein wurde 2025 Zweiter.
Punktestände nach 6 von 17 Rennen
Fahrerwertung
1. Pascal Wehrlein (GER), 83 Punkte – Porsche 99X Electric
2. Edoardo Mortara (SUI), 72 Punkte – Mahindra M12Electro
3. Mitch Evans (NZL), 65 Punkte – Jaguar I-Type 7
6. Nico Müller (SUI), 50 Punkte – Porsche 99X Electric
8. Jake Dennis (GBR), 47 Punkte – Porsche 99X Electric
10. Dan Ticktum (GBR), 22 Punkte – Porsche 99X Electric WCG3
12. Pepe Martí (ESP), 19 Punkte – Porsche 99X Electric WCG3
19. Felipe Drugovich (BRA), 0 Punkte – Porsche 99X Electric
Teamwertung
1. Porsche Formel-E-Team (GER), 133 Punkte
2. Jaguar TCS Racing (GBR), 129 Punkte
3. Mahindra Racing (IND), 84 Punkte
7. Andretti Formula E (USA), 47 Punkte
8. CUPRA KIRO (USA), 41 Punkte
Herstellerwertung
1. Porsche, 170 Punkte
2. Jaguar, 167 Punkte
3. Stellantis, 93 Punkte
Die offiziellen Punktestände finden sich auf den Seiten der Formel E.
Die Formel E live im TV und im Internet
Die Saisonrennen 7 und 8 starten am 2. respektive 3. Mai um 16:05 Uhr Ortszeit (MESZ), das Qualifying beginnt an beiden Tagen um 11:40 Uhr Ortszeit.
Deutschland: Alle Rennen und ausgewählte Qualifyings live im deutschen Fernsehen zeigt der frei empfangbare Sender DF1. Parallel laufen alle Rennen und alle Qualifyings live im Online-Stream (df1.de/live).
Schweiz: Im Schweizer Fernsehen laufen alle Rennen live bei den Free-TV-Sendern blue Zoom D und blue Zoom F mit deutschem respektive französischem Kommentar. Parallel laufen die Rennen live im Stream bei blue News (bluewin.ch).
Pay-TV: Ebenfalls live zeigt die meisten Rennen der Bezahlsender Eurosport 2. Beim kostenpflichtigen Streaming-Dienst discovery+ laufen sämtliche Rennen und Qualifyings live und auf Abruf.
Porsche in der Formel E
Als aktueller Team- und Herstellerweltmeister bestreitet Porsche 2025/2026 seine siebte Formel-E-Saison. Neben dem werkseigenen Porsche Formel-E-Team startet das US-Kundenteam Andretti Formula E mit dem hocheffizienten Porsche 99X Electric der neusten Generation GEN3 Evo. Mit Cupra Kiro nimmt ein zweites Porsche-Kundenteam teil und setzt dabei auf 99X-Technik der Vorgängergeneration GEN3. In der Formel E gewinnt die Marke wertvolle Erkenntnisse für ihre Seriensportwagen.