Porsche European Open 2023: Europameisterin Sabrina Lutz testet Kitesurf-Bedingungen

Kitesurferin trifft auf das anspruchsvolle Setting eines Golfkurses: Wenige Tage vor dem Start der Porsche European Open 2023 bewegte sich Kitesurf-Europameisterin Sabrina Lutz spektakulär über Wasserhindernisse des Porsche Nord Course und sprach mit Golf-Profi Jannik de Bruyn über das intensive Verhältnis beider Sportarten zu Wasser und Wind.

Zwei Spitzenathleten, zwei Sportarten und der ganz unterschiedliche Kampf gegen die Elemente: Sabrina Lutz, Europameisterin und 13-fache deutsche Meisterin im Kitesurfen, testete im Vorfeld der Porsche European Open die Kitesurf-Qualitäten des Porsche Nord Course. Dabei traf die Hamburgerin am Austragungsort des prestigeträchtigen Golf-Turniers der DP World Tour auf Jannik de Bruyn. Der Nachwuchsgolfer, selbst Europameister mit dem deutschen Team, bereitet sich in diesen Tagen auf das Event vor, das vom 1. bis 4. Juni internationale Top-Golfer auf die Anlage der Green Eagle Golf Courses vor den Toren Hamburgs lockt.

„Ich bin das erste Mal auf einem Golfplatz gekitet. Das war schon eine großartige Herausforderung und ein bisschen schwieriger als am Strand, da hier rundherum die wunderbare Natur die Bewegung etwas einschränkt“, sagte Sabrina Lutz, die für das Team Duotone unterwegs ist. „Es war unglaublich spannend, sich auch einmal auf diesem Terrain austoben zu dürfen.“

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Sabrina Lutz, Europameisterin und 13-fache deutsche Meisterin im Kitesurfen und Nachwuchsgolfer Jannik de Bruyn

Während Lutz die 18. Bahn des Turnierkurses mit dem Kite in Angriff nahm, griff Golfer de Bruyn klassisch zum Schläger. „Es war ein neues Bild für mich als Golfer – aber tatsächlich ein wirklich cooles“, so Jannik de Bruyn, der zum dritten Mal bei den Porsche European Open am Start ist und auf dem 18. Fairway beste Sicht auf seine Profisportkollegin hatte. „Wir sind als Sportler ja generell sehr offen gegenüber anderen Sportarten, deshalb habe ich mich sehr über das Treffen gefreut. Ich fand es mega beeindruckend – ein super Erlebnis.“

Sabrina Lutz, Jannik De Bruyn, Kite, Porsche European Open, 2023, Porsche AG

Der Porsche Nord Course, der auch für Golfer eine anspruchsvolle Aufgabe darstellt, eignet sich tatsächlich für einen außergewöhnlichen Kitesurf-Ausflug. An 17 der 18 Bahnen fordern eindrucksvolle Wasserhindernisse die Golfer heraus. Zudem kommt im flachen Norden Deutschlands oftmals der Wind mit ins Spiel. So erkannten die Spitzenathleten auch schnell Gemeinsamkeiten und Unterschiede im professionellen Umgang mit der Natur. Sowohl im Kitesurfen als auch im Golfsport spielen Wind und Wasser eine entscheidende Rolle. „Für mich ist weniger mehr, für Sabrina ist es wohl genau andersherum“, sagte de Bruyn, der deswegen auf beides gerne verzichten kann. Lutz hingegen ist auf beides angewiesen. „Man sieht, dass die Elemente ganz unterschiedliche Herausforderungen bieten können. Das ist eine schöne Lehre aus diesem Tag und ein starkes Bekenntnis zum Sport in der Natur“, so die Hamburgerin Lutz, die für ihre Flüge über die Wasserhindernisse der 16. und 18. Bahn einen Kite der limitierten Porsche-Kite-Edition in Größe 17 nutzte.

Am Ende des spektakulären Ausflugs auf den Porsche Nord Course fand beiden Protagonisten neben der Liebe zum Sport in der Natur doch noch eine kleine Gemeinsamkeit. „Wenn mein Ball trocken bleibt, bin ich erfolgreich“, sagte de Bruyn und Lutz ergänzte: „Und wenn ich trocken bleibe, bin ich richtig gut und habe meine Tricks alle gestanden.“

Porsche und Surfsport

Seit 2021 engagiert sich Porsche für Kitesurfing. Dabei kooperiert das Unternehmen unter anderem mit dem führenden Equipment-Hersteller Duotone. 2022 hat Duotone die erste limitierte Porsche-Kite-Edition auf den Markt gebracht – und ließ sich dabei vom Porsche Motorsport und der Historie der Marke inspirieren. Porsche unterstützt zudem die Kitesurfer Liam Whaley und Rita Arnaus. Darüber hinaus arbeiten Porsche und die Technologietochter Porsche Engineering mit Sebastian Steudtner, Weltrekordhalter im Big-Wave-Surfen, zusammen. Das neu entwickelte Surfboard mit dem Namen „Caçador RS“ wurde im Mai 2023 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Porsche im Golfsport

Seit 2015 ist Porsche als Titelsponsor der Porsche European Open auf der DP World Tour erfolgreich im Profigolfsport aktiv. 2019 erweiterte der Sportwagenhersteller sein Engagement mit Automobil-Partnerschaften bei Turnieren auf der US PGA Tour und der DP World Tour. Zudem schaut Porsche zurück auf eine mehr als drei Jahrzehnte andauernde Geschichte des Porsche Golf Cup. Die Turnierserie zählt zu den erfolgreichsten Kundenevents des Unternehmens. 1988 erstmals in Deutschland ausgetragen, hat sich der Porsche Golf Cup zu einer internationalen Veranstaltung entwickelt, an der in der Spitze mehr als 17.000 Porsche-Kunden in 261 weltweit ausgespielten Qualifikationsturnieren teilgenommen haben. Großen Erfolg feiert der Porsche Golf Circle, eine internationale Community für golfbegeisterte Porsche-Kunden, die 2017 ins Leben gerufen wurde. Paul Casey ergänzt seit 2020 als erster Botschafter aus dem Golfsport die Porsche-Familie.

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Verbrauchsangaben

Taycan (2023)

WLTP*
  • 23,9 – 19,6 kWh/100 km
  • 0 g/km
  • 371 – 503 km

Taycan (2023)

Kraftstoffverbrauch* / Emissionen*
Stromverbrauch* kombiniert (WLTP) 23,9 – 19,6 kWh/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (WLTP) 0 g/km
Elektrische Reichweite* kombiniert (WLTP) 371 – 503 km
Elektrische Reichweite* innerorts (WLTP) 440 – 566 km