Personalmarketing von heute zeigt oft eine illusorische Arbeitswelt: Model-Mitarbeiter arbeiten mit perfekt sitzendem Dresscode und strahlendem Lächeln in Wohlfühl-Büros an spannenden Projekten. Alles funktioniert, Probleme gibt‘s keine. Die Realität sieht jedoch oft anders aus: Wie überall erleben auch Mitarbeiter bei Porsche schlechte Tage, stehen vor schwierigen Entscheidungen oder scheinbar unüberwindbaren Hürden. Diese Situationen verraten mehr über einen Job als die guten. Und sie tragen dazu bei, dass Porsche-Mitarbeiter an ihren eigenen Fehlern wachsen.

Auf sehr authentische Weise veranschaulicht die neue Employer-Branding-Kampagne die Fehlerkultur bei Porsche – und gibt dabei ungewöhnliche Einblicke in Situationen, die nicht unbedingt zu erwarten waren.

Valerie, Shari, Thorsten, l-r, Employer-Branding-Kampagne „Schlechte Tage
Die Kolleginnen und Kollegen für digitale Zusammenarbeit begeistern, darum kümmern sich Shari, Valerie und Thorsten. Eine chaotische Videokonferenz mit mehr als 600 Personen ist hierfür nicht die beste Werbung – oder doch?

In der Video-Serie berichten Porscheaner aus verschiedenen Ressorts ehrlich und ungeschönt von ihren negativen Erlebnissen und Erfahrungen im Berufsalltag. So spielte beispielsweise eine Mitarbeiterin kurz vor der Vorstandspräsentation eine neue Software-Version auf ein Fahrzeug – leider die falsche. Oder ein neu entwickelter Roboter funktionierte bei seiner Vorstellung nach langer und intensiver Vorbereitungszeit überhaupt nicht mehr. Wie die Kollegen diese Situationen gelöst haben? Mit einer Menge Improvisationstalent, Risikobereitschaft und Teamgeist.

Sympathisch und selbstironisch: eine etwas andere Kampagne

Die Kampagne wird zeitgemäß über die Social-Media-Kanäle des Porsche Personalmarketings, veröffentlicht und durch Anzeigen und redaktionelle Beiträge in ausgewählten Print-Medien flankiert. Sie macht neugierig und bietet potenziellen Bewerbern die Möglichkeit, sich über Porsche als Arbeitgeber zu informieren. Auch die Ausbildung nutzt das Leitmotiv für das Recruiting von passenden Talenten.

Katerina, Porsche-Mitarbeiterin, Employer-Branding-Kampagne „Schlechte Tage", 2020, Porsche AG
Kurz vor der Vorstandspräsentation spielte Katerina eine neue Software-Version auf das Fahrzeug – aber leider die falsche. Wie sie die Situation meisterte? Mit Improvisationstalent und einsatzbereiten Kollegen.
Sascha, Porsche-Mitarbeiter, Employer-Branding-Kampagne „Schlechte Tage", 2020, Porsche AG
Bei unserem Kollegen Sascha steigt der Puls: Die Maschine, die im Vorfeld intensiv getestet wurde, rührt sich beim Einsatz in der Produktion plötzlich nicht mehr. Doch je intensiver er sich nun mit der Maschine beschäftigt, desto besser die Ideen, die er für sie hat.
Nesrin, Porsche-Mitarbeiterin, Employer-Branding-Kampagne „Schlechte Tage", 2020, Porsche AG
Das erste Projekt im neuen Job – Nesrin ging es hoch motiviert an. Das geforderte Tool wurde jedoch immer komplexer. Als sie 600.000 Excel-Zellen befüllen musste, wurde ihr klar: diese Deadline ist nicht zu halten.
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Blick nach Innen: schlechte Tage als Chance, Neues zu lernen

Neben der Positionierung für mögliche Bewerber trifft die Kampagne auch in der Innensicht einen Nerv. Die Mitarbeiter der Personalentwicklung haben im Rahmen der Digital Days die Initiative #neverstoplearning ins Leben gerufen. Dabei geht es unter anderem auch darum, schlechte Tage und Fehler als Lernchance zu begreifen. Denn Lernen ist vielseitig und passiert eben meist da, wo auch mal etwas schiefgeht.

Info

Interessierte können sich hier die Microsite zur Employer-Branding-Kampagne mit allen Videos ansehen.

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