Magische Momente

Die langjährige Porsche-Markenbotschafterin Maria Sharapova hat ihre aktive Karriere beendet. Als dreimalige Titelgewinnerin beim Porsche Tennis Grand Prix blickt sie auf ihre besonderen Momente bei einem ihrer Lieblingsturniere zurück.

Am 26. Februar schockte Maria Sharapova die Tenniswelt mit der Botschaft, dass sie ihre Karriere als aktive Tennisspielerin beendet. 36 WTA-Titel, darunter fünf Grand Slam-Erfolge, 21 Wochen die Nummer eins der Welt: Mit Sharapova verlässt eine der schillerndsten Persönlichkeiten die Tennisbühne. „Indem ich mein Leben dem Tennis gab, gab Tennis mir ein Leben“, sagt sie im Rückblick auf ihre Karriere.


Dem Porsche Tennis Grand Prix drückte die Russin ihren Stempel in besonderer Weise auf. Zwischen 2012 und 2014 gewann sie dreimal in Folge den Titel in Stuttgart und wurde 2013 zur Markenbotschafterin. Rückblickend erinnert sich die 32-Jährige an einige magische Momente.

„Der Porsche Tennis Grand Prix war monumental bei meinem Erfolg auf Sand. Als ich 2012 bei meiner Premiere in Stuttgart gleich den Titel gewonnen habe, siegte ich im Anschluss auch zum ersten Mal bei den French Open. Es war eine smarte Entscheidung, den Porsche Tennis Grand Prix in meinen Turnierkalender aufzunehmen. Die Turnierwoche in Stuttgart war sehr wichtig für mich. Gleich drei Titel hier zu gewinnen, war sehr besonders“, sagt Sharapova über ihre Starts in Stuttgart, das zu einem ihrer absoluten Lieblingsturniere wurde.

Lustigster Moment:

Ihr Missgeschick beim Gewinn des ersten Porsche 2012 auf dem Centre-Court

Matthias Müller, Maria Sharapova, Porsche Tennis Grand Prix, 2012, Porsche AG

„Ich erinnere mich daran, wie ich nach meinem ersten Titelgewinn in Stuttgart mit dem Porsche gemeinsam mit Matthias Müller von der Rampe in die Arena fuhr. Die Handbremse war noch angezogen. Das Auto machte ein quietschendes Geräusch, von dem ich nicht wusste, was es war. Ich dachte schon, dass der Porsche kaputt ist. Herr Müller war zu höflich, um mir zu sagen, dass ich die Handbremse lösen muss.“

Aufregendster Moment:

Die Fahrt im Porsche 911 GT2 RS mit Mark Webber 2018 auf dem Entwicklungsgelände

„Das war eine unglaubliche Erfahrung. Wir hatten so viel Spaß zusammen. Die Geschwindigkeit auf der Strecke war beängstigend. Wie schnell wir fuhren, weiß ich nicht mehr. Ich habe die ganze Zeit geschrien und hatte das Gefühl, dass ich mein Leben in Marks Hände gebe. Ich musste ihm schon viel vertrauen, als wir diese vielen Runden gedreht haben. Immer wenn ich das Video von der Fahrt sehe, bekomme ich Gänsehaut.“

Speziellster Moment:

Ihr 27. Geburtstag im Dirndl auf dem Cannstatter Wasen

„Ich mag meine Geburtstage, einige passierten während des Turniers. Ich hatte zum ersten Mal ein Dirndl an und fühlte mich pudelwohl. Man bekommt ein gutes Gefühl, wie es ist, eine langjährige Tradition zu feiern. Ich mag es sehr, mich schick anzuziehen und dadurch manchmal einen anderen Charakter anzunehmen. Meinen langjährigen Manager Max Eisenbud in einer Lederhose zu sehen, war ein großes Highlight für mich.“

Wertvollster Moment:

Der Gewinn von drei Siegerfahrzeugen

„Alle drei Porsche sind noch in meinem Besitz. Ich teile sie mit meiner Familie. Sie sind immer noch in einem guten Zustand und fahren sich richtig gut. Ich liebe es, selbst hinter dem Steuer zu sitzen. Das hat etwas Kraftvolles. Ich liebe Roadtrips und die Freiheit des Fahrens. Immer wenn ich am Steuer sitze, kehren einige Erinnerungen zurück. Ich will unbedingt mit dem Porsche die Küste Kaliforniens bereisen.“

Emotionalster Moment:

Ihre Turnierrückkehr beim Turnier 2017

„Es war ein toller Ort für mich, um auf die Tour zurückzukehren, vor allem wegen meiner großen Erfolge in Stuttgart und weil ich schon so lange Teil der Porsche-Familie war. Auch wenn es fernab von meiner Heimat und Familie war, fühlte es sich wie Heimat an.“

Ehrwürdigster Moment:

Das Showmatch 2015 mit Andre Agassi vor dem Porsche Museum

„Andre Agassi ist immer eine besondere Person für mich gewesen. Ich habe ihn stets bewundert, wie er auf und abseits des Platzes war. Mit solch einem Champion den Court zu teilen, war ein toller Moment für mich. Für das Match wurde extra ein Tennisplatz am Porsche-Museum aufgebaut. Das war schon spektakulär.“

Süßester Moment:

Der Launch des „Speedy“ von Sugarpova 2014

Maria Sharapova, Launch des „Speedy“ von Sugarpova, 2014, Porsche AG

„Wir haben für meine Marke Sugarpova einen besonderen Yoghurt-Gum mit dem Namen ‚Speedy‘ kreiert – ein Kaubonbon in Form eines 911. Ich habe es während meiner Karriere sehr genossen, Sugarpova ins Leben zu rufen und die Marke mit meinem Team weiterzuentwickeln. Nach meinem Karriereende habe ich nun noch mehr Zeit, damit Sugarpova weiterwächst.“

Lehrreichster Moment:

Das Spielen auf Sand in der Porsche-Arena

„Ich musste lernen, wie man auf Sand spielt und sich bewegt. Die ersten Jahre auf dem Belag waren sehr herausfordernd für mich. Ich habe die Herausforderung angenommen und viel an meiner Beinarbeit und Balance gearbeitet. Ich musste viele physische Elemente in meinem Spiel verbessern, um auf Sand erfolgreich zu sein. Der Sand in Stuttgart spielt sich schneller als woanders. Ich denke, dass die Qualität bei einem Sandplatzturnier in der Halle auch besser ist, weil es keine belastenden Faktoren wie Wind oder Regen gibt. Hallentennis erlaubt dir, dein bestes Tennis spielen zu können.“

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