Porsche feiert Doppelsieg beim Langstreckenklassiker in Belgien

Porsche hat nach einer starken Leistung seiner Teams die 24 Stunden von Spa-Francorchamps gewonnen. Der Porsche 911 GT3 R von GPX Racing mit den beiden aktuellen FIA WEC Sportwagenweltmeistern Kévin Estre und Michael Christensen sowie Richard Lietz beendete den belgischen Langstreckenklassiker nach 363 Runden als Erster und sorgte für Porsches siebten Gesamterfolg beim wichtigsten GT3-Event der Welt.

Das Rennen

Der Neunelfer von Rowe Racing (#998) machte mit Platz zwei den Doppelsieg der Porsche-Kundenteams beim Marathon in den Ardennen perfekt. Fünf der sechs gestarteten Pro-Autos von Porsche beendeten die 71. Auflage der 24 Stunden von Spa-Francorchamps in den Top Ten.

Der Regen spielte beim 24-Stunden-Klassiker in Belgien von Beginn an die Hauptrolle. Am frühen Sonntagmorgen musste das Rennen sogar wegen zu starker Niederschläge für knapp sechs Stunden unterbrochen werden. Doch selbst diese Pause konnte die Siegesfahrt des Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 20 nicht stoppen. Die Besatzung mit Estre, Christensen und Lietz, die durch eine Durchfahrtsstrafe am Abend weit zurückgefallen war, hatte in der Nacht eine beeindruckende Aufholjagd gestartet. Bei Rennabbruch lag das Fahrer-Trio nach fehlerlosen und konstant schnellen Stints im Regen von Spa bereits auf Rang acht und schob sich nach dem Re-Start immer weiter nach vorn. Zwei Stunden vor dem Ende ging der GT3 R mit Kévin Estre am Steuer in Führung, die der Franzose mit profillosen Reifen auf feuchter Fahrbahn souverän bis zum Ende verteidigte. Damit konnte Porsche nach neun Jahren erstmals wieder über einen Sieg beim prestigeträchtigen Langstreckenklassiker in den Ardennen jubeln.

In der letzten Rennphase eroberte Regenspezialist Tandy Rang zwei

Der Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 998 von Rowe Racing ging auf der 7,004 Kilometer langen Traditionsstrecke ebenfalls durch Höhen und Tiefen. Auch Patrick Pilet (Frankreich), Frédéric Makowiecki (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) hatten nach einer Durchfahrtsstrafe viel Boden verloren und fuhren in der Nacht dank einer starken Regen-Performance wieder an die Spitzengruppe heran. In der letzten Rennphase eroberte Regenspezialist Tandy nach mehreren gekonnten Überholmanövern Rang zwei und machte den Doppelsieg von Porsche perfekt.

Mit drei weiteren Top-Ten-Platzierungen krönten die Porsche-Kundenteams ihren starken und geschlossenen Auftritt bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps. Die Porsche 911 GT3 R von Rowe Racing mit den Startnummern 98 und 99 belegten die Plätze fünf und sieben. Der baugleiche Neunelfer vom KÜS Team75 Bernhard mit der Startnummer 117 wurde Neunter.

911 GT3 R, 24 Hours of Spa, 2019, Porsche AG
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Porsche Fahrer, 24 Hours of Spa, 2019, Porsche AG
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24 Hours of Spa, 2019, Porsche AG
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911 GT3 R, 24 Hours of Spa, 2019, Porsche AG
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911 GT3 R, 24 Hours of Spa, 2019, Porsche AG
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911 GT3 R, 24 Hours of Spa, 2019, Porsche AG
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Kevin Estre, 911 GT3 R, 24 Hours of Spa, 2019, Porsche AG
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911 GT3 R, 24 Hours of Spa, 2019, Porsche AG
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Michael Christensen, Kevin Estre, Richard Lietz, 911 GT3 R, 24 Hours of Spa, 2019, Porsche AG
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Frederic Makowiecki, Nick Tandy, Patrick Pilet, Kevin Estre, Richard Lietz, Michael Christensen, 911 GT3 R, 24 Hours of Spa, 2019, Porsche AG
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Stimmen zum Rennen

Fritz Enzinger, Leiter Porsche Motorsport: „Herzlichen Glückwunsch an unsere Kundenteams in Spa. Die Leistung der Ingenieure, Strategen, der Boxencrews und der Fahrer hat mich schwer beeindruckt. Alle haben mit unserer Support-Crew aus Weissach bestens zusammengearbeitet. Diesen Sieg haben wir gemeinsam errungen. Und der Porsche 911 hat wieder einmal bewiesen, dass er bei Sportwagenrennen das Auto ist, das es zu schlagen gilt.“

Sebastian Golz, Projektleiter Porsche 911 GT3 R: „Ich bin sprachlos. 24 Stunden lang jagte in Spa eine Herausforderung die andere. Unsere Performance war unter allen Bedingungen stark - vom Qualifying bis zur letzten Rennrunde. Unsere Teams haben das ganze Wochenende über perfekt zusammengearbeitet. Deshalb ist dieser Doppelsieg ein gemeinschaftlicher Erfolg von allen. Der Start ins Rennen war klasse, danach fielen leider unsere bestplatzierten Fahrzeuge nach Strafen zurück, haben sich in der Nacht aber wieder herangekämpft. Danach haben Fahrer und Teams keine Fehler mehr gemacht, die Pace bestimmt und bis zum Schluss gepusht. Der 911 GT3 R hat in Spa eine starke Performance gezeigt. Die Traktion unseres Heckmotorautos war super, alle Piloten haben die gute Fahrbarkeit des neuen GT3 R gelobt. Der 911er war bei allen Bedingungen auf der Strecke das beste Fahrzeug. Hinzu kommt, dass unsere Autos keinerlei technische Probleme hatten.“

Kévin Estre (Porsche 911 GT3 R #20): „Das war wieder einmal ein verrücktes Rennen – typisch Spa eben. Wir mussten unterschiedliche Wetterbedingungen meistern und oft mit Aquaplaning kämpfen. In harten Duellen haben wir uns Position um Position erkämpft. Wir sind mit Slicks im Regen gefahren und mit Regenreifen auf abtrocknender Fahrbahn. In den letzten 30 Minuten des Rennens gab es Gelb- und Safety-Car-Phasen – unser Sieg war wirklich ein hartes Stück Arbeit. Nach dem Abbruch am Morgen waren wir uns aber sicher, dass wir mit unserer Strategie nach vorn kommen können. Ich bin stolz auf unser Team, das erst in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit Porsche begonnen hat. Und ich bin stolz, ein Teil davon zu sein.“ 

Michael Christensen (Porsche 911 GT3 R #20): „Es war ein unglaubliches Rennen. In Spa zu fahren ist immer etwas Besonderes, das Wetter ist meist unberechenbar und der Kampf auf der Strecke ist von Anfang bis zum Schluss extrem hart. Wir haben all diese Dinge als Team gut gemeistert und bis zum Schluss einen tollen Job gemacht.“

Richard Lietz (Porsche 911 GT3 R #20): „Dies ist ein besonderer Sieg, weil unser Team zum ersten Mal ein Pro-Auto eingesetzt hat. Wir sind gut aufgenommen worden und sind jetzt die Glücklichen, die gewonnen haben. Alle waren bestens vorbereitet und das Team hat sich den Sieg verdient.“

Ergebnis

1. Estre/Christensen/Lietz (F/DK/A), Porsche 911 GT3 R, 363 Runden
2. Pilet/Makowiecki/Tandy (F/F/GB), Porsche 911 GT3 R, 363 Runden
3. Engel/Buurman/Stolz (D/NL/D), Mercedes-AMG GT3, 363 Runden
5. Müller/Dumas/Jaminet (D/F/F), Porsche 911 GT3 R, 362 Runden
7. Olsen/Campbell/Werner (N/AUS/D), Porsche 911 GT3 R, 362 Runden
9. Bernhard/Vanthoor/Bamber (D/B/NZ), Porsche 911 GT3 R, 362 Runden

Beim 24-Stunden-Klassiker von Spa-Francorchamps gingen 248 Fahrer in 72 Autos an den Start. Insgesamt waren elf Marken bei der 71. Auflage des Ardennen-Marathons vertreten, der als wichtigstes GT3-Event der Welt gilt.

Eilmeldung

Porsche hat am Sonntag die 71. Auflage des 24-Stunden-Rennens in Spa-Francorchamps gewonnen. Der Porsche 911 GT3 R Nr. 20 von GPX Racing mit den Piloten Michael Christensen, Kévin Estre und Richard Lietz siegte in einem von Wetterkapriolen geprägten Rennen und sorgt damit für den siebten Gesamterfolg von Porsche beim Langstreckenklassiker in den Ardennen. Das Rennen wurde aufgrund von starken Regenfällen am frühen Morgen für knapp sechs Stunden unterbrochen. 

„Der letzte Erfolg liegt neun Jahre zurück. Jetzt wieder als Sieger auf dem Podium zu stehen, ist eine großartige Leistung“, sagt Sebastian Golz, Projektleiter Porsche 911 GT3 R. „Herzlichen Glückwunsch an das Team von GPX Racing und die drei erfolgreichen Piloten, die mit ihrer herausragenden Leistung im Regen den Grundstein für den Erfolg gelegt haben. Die gesamte Mannschaft hat fokussiert gearbeitet und der Porsche 911 GT3 R lief wie das sprichwörtliche Uhrwerk.“
 

Zwischenbericht 2

Die Porsche Kundenteams haben mit starken Leistungen der Fahrer und guter Strategie das Geschehen in der Nacht beim 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps geprägt. Aufgrund zu starker Regenfälle ist die Aufholjagd der Porsche 911 GT3 R in den Morgenstunden durch die Rennleitung jedoch unterbrochen worden. Um 5:55 Uhr wurde der belgische Langstrecken-Klassiker zunächst mit der roten Flagge gestoppt.

Zuvor hatte vor allem der Porsche 911 GT3 R von GPX Racing mit der Startnummer 20 eine beindruckende Aufholjagd gestartet. Wegen einer Durchfahrtsstrafe war die Besatzung mit Kévin Estre (Frankreich), Michael Christensen (Dänemark) und Richard Lietz (Österreich), die zeitweise in Front gelegen hatte, am Abend weit zurückgefallen. In der Nacht und bei Dauerregen kämpfte sich das Fahrer-Trio mit einer guten Strategie und fehlerlosen Stints an die Spitzengruppe heran. Viele Unfälle, daraus resultierende lange Gelbphasen und schließlich der Rennabbruch bremsten den Neunelfer mit der Nummer 20 aus, der jedoch mit guten Chancen in das letzte Renndrittel geht.

911 GT3 R, Rennen, 24 Hours of Spa, 2019, Porsche AG
Wegen einer Durchfahrtstrafe zurückgefallen, begann das Team GPX Racing eine Aufholjagd

Die Mannschaft von Dinamic Motorsport hat die lange Nacht von Spa ebenfalls gut überstanden. Das Fahrer-Trio mit Klaus Bachler (Österreich), Andrea Rizzoli (Italien) und Zaid Ashkanani (Kuwait) überzeugte in seinem Neunelfer (#54) mit gleichmäßig schnellen Stints und lag vor dem Rennabbruch in Schlagdistanz zur Spitze. Der zweite Porsche 911 GT3 R von Rowe Racing mit der Nummer 99 hat nach einer fehlerlosen Nacht ebenfalls Kurs auf einen vorderen Platz genommen.

Auch das Fahrzeug von Rowe Racing mit der Startnummer 998 hatte nach einer Durchfahrtsstrafe viel Boden verloren. Patrick Pilet (Frankreich), Frédéric Makowiecki (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) zeigten am Steuer ihres Porsche 911 GT3 R bei widrigen Bedingungen eine Weltklasseleistung und kämpften sich Position für Position nach vorn.

Stimmen

Sebastian Golz, Projektleiter Porsche 911 GT3 R: „Das Rennen ist wegen zu starken Regens zu Recht unterbrochen worden. Es war einfach zu gefährlich, bei diesen Bedingungen weiterzufahren. Bis hierher sind unsere Teams durch Höhen und Tiefen gegangen. Die Porsche 911 GT3 R waren zu Rennbeginn bei nassen Bedingungen extrem stark und haben die Pace im Feld bestimmt. Dann ist leider eine Reihe von Fehlern passiert. Rowe Racing und das KÜS Team75 Bernhard sind in Gelb-Abschnitten zu schnell gefahren, bei GPX Racing war ein Mechaniker zu viel beim Boxenstopp am Auto. Die daraus resultierenden Durchfahrtsstrafen haben die Fahrzeuge weit zurückgeworfen. In der Nacht konnten sie sich durch strategische Kniffe wieder nach vorn arbeiten. Jetzt sind unsere Teams wieder in Schlagdistanz zur Spitze und wir schauen positiv auf den weiteren Rennverlauf.“

Michael Christensen (Porsche 911 GT3 R #20): „Wir sind ohne Schäden durch die Nacht gekommen und haben uns in das Rennen zurückgekämpft. Da wir im Gegensatz zu vielen anderen Teams unseren technischen Pflichtstopp bereits absolviert haben, steigen unsere Chancen auf einen vorderen Platz. Unser Auto läuft wie ein Uhrwerk – wir machen einfach weiter wie bisher.“

Zwischenbericht 1

Bei widrigen Bedingungen konnten die 911 GT3 R mit Heckmotor ihren Traktionsvorteil nutzen und Position um Position gutmachen. Kévin Estre von GPX Racing gelang mit seinem Porsche GT3 R (#20) der größte Sprung nach vorn. Von Startplatz elf aus ins Rennen gegangen, lag der Franzose mit seinem Neunelfer nach 90 Minuten in Schlagdistanz zum Führenden.

Kévin Estre, GPX Racing, race, 24 Hours of Spa, 2019, Porsche AG
Kévin Estre hat für das Team GPX Racing mehrere Positionen gut gemacht

Auch das Kundenfahrzeug vom KÜS Team75 Bernhard mit der Startnummer 117 hatte nach eineinhalb Stunden Tuchfühlung zur Spitze. Nur knapp dahinter reihte sich der beste Porsche 911 GT3 R von Rowe Racing (# 998) ein und komplettierte das Porsche-Trio unter den besten Zehn bei dem wichtigstes GT3-Event der Welt. Beim 24-Stunden-Klassiker von Spa-Francorchamps starten 248 Fahrer in 72 Autos. Insgesamt elf Marken sind bei der 71. Auflage des Ardennen-Marathons vertreten.

Stimmen zum Start

Kévin Estre (Porsche 911 GT3 R #20): „Ich bin auf Platz elf bei Regen und nasser Fahrbahn gestartet und konnte viele Positionen gut machen. Es hat Spaß gemacht, bei diesen Bedingungen starke Konkurrenten zu überholen. Wir haben eine gute Strategie, das Team arbeitet perfekt zusammen und das zahlt sich bei einem so schweren Rennen wie in Spa aus.“

Frédéric Makowiecki (Porsche 911 GT3 R #998): „Der Start war ziemlich hart bei diesen Bedingungen und es war die richtige Entscheidung, hinter dem Safety-Car zu starten. Glücklicherweise ist die Strecke dann abgetrocknet, doch wir müssen im Laufe des Rennens noch mit weiteren Regenfällen rechnen.“

Die Super Pole

Der bestplatzierte Porsche 911 GT3 R startet bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps aus der ersten Reihe. In der spannenden und hart umkämpften Super Pole, an der die Top Zwanzig des Qualifyings teilnahmen, war nur ein Fahrer pro Auto zugelassen. Für das KÜS Team75 Bernhard ging Laurens Vanthoor auf die Jagd nach der Bestzeit und fuhr eine makellose Runde.

Der Belgier umrundete den 7,004 Kilometer langen Traditionskurs am Steuer des Porsche 911 GT3 R mit der Nummer 117 auf seiner zweiten schnellen Runde in 2:18.605 Minuten. Er führte die Super Pole lange an, ehe er sich mit dem hauchdünnen Rückstand von nur 17 Tausendstelsekunden dem letzten Starter geschlagen geben musste. Damit geht der Lokalmatador am Samstag zusammen mit seinen Fahrerkollegen Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) und Earl Bamber (Neuseeland) von Platz zwei aus in die 71. Auflage des Ardennen-Marathons.

Mit einer Zeit von 2:18.822 Minuten stellte Nick Tandy seinen Porsche von Rowe Racing auf Startplatz vier. Den 911 GT3 R mit der Nummer 998 teilt sich der Brite mit den beiden Franzosen Patrick Pilet und Frédéric Makowiecki.

Teamkollege Mathieu Jaminet (Frankreich) fuhr in der Super Pole im Neunelfer mit der Startnummer 98 auf Rang zehn. Dahinter belegten Kévin Estre (Frankreich) von GPX Racing (#20) und der Norweger Dennis Olsen im dritten Porsche GT3 R von Rowe Racing mit der Nummer 99 die Plätze elf und zwölf. Im Porsche 911 GTR 3 (#54) von Dinamic Motorsport wurde Klaus Bacher (Österreich) Sechzehnter und rundete die starke Porsche Performance bei der Super Pole des Ardennen-Klassikers ab.

Ergebnis Super Pole

1. Engel/Buurman/Stolz (D/NL/D), Mercedes-AMG GT3, 2:18,588 Minuten
2. Bernhard/Vanthoor/Bamber (D/B/NZ), Porsche 911 GT3 R, + 0,017 Sekunden
3. Molina/Aleshin/Rigon (E/R/I), Ferrari 488 GT3, + 0,218 Sekunden
4. Pilet/Makowiecki/Tandy (F/F/GB), Porsche 911 GT3 R, + 0,234 Sekunden
10. Müller/Dumas/Jaminet (D/F/F), Porsche 911 GT3 R, + 0,439 Sekunden
11. Estre/Christensen/Lietz (F/DK/A), Porsche 911 GT3 R, + 0,479 Sekunden
12. Olsen/Campbell/Werner (N/AUS/D), Porsche 911 GT3 R, + 0,671 Sekunden
16. Bachler/Rizzoli/Ashkanani (A/I/KWT), Porsche 911 GT3 R, + 1,293 Sekunden

Stimmen zur Super Pole

Sebastian Golz, Projektleiter Porsche 911 GT3 R: „Das war ein aufregendes Qualifying. Die Performance aller Fahrzeuge lag sehr nah beieinander. Laurens ist eine fantastische Runde gefahren und lag nur wenige Tausendstel hinter dem Schnellsten. Die Super Pole hat gezeigt, dass wir bei der Musik sind. Wir waren auf den Punkt da und können um den Sieg mitfahren. Jetzt müssen wir die Fahrzeuge auf das Rennen vorbereiten. Das Wetter wird viele Überraschungen liefern, denn wir rechnen mit wechselnden Bedingungen. Wir müssen also zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Reifen, dem richtigen Luftdruck reagieren, um die beste Performance abrufen zu können.“

Timo Bernhard, Teambesitzer KÜS Team75 Bernhard und Fahrer (Porsche 911 GT3 R #117): „Die erste Startreihe ist ein Traum und eine ideale Ausgangsposition für das Rennen. Das war eine super gute Performance von Laurens, die uns viel Vertrauen gibt. Von außen mit zu fiebern ist für mich immer noch neu. Aber als Fahrer und Teambesitzer erlebe ich jetzt beide Seiten. Wir gehen ab sofort in den Renn-Trim und sind bereit für die 24 Stunden von Spa.“

Laurens Vanthoor (Porsche 911 GT3 R #117): „Das war super, wir stehen in der ersten Reihe. Natürlich ist es persönlich bitter, wann man lange Zeit in der Super Pole führt und dann kurz vor Ende mit gerade einmal 17 Tausendstelsekunden verliert. Dennoch ist es eine gute Ausgangsposition für das Rennen, und nur das zählt.“

Nick Tandy (Porsche 911 GT3 R #998): „Das hat richtig Spaß gemacht. Es ist immer klasse, an einer Qualifying-Session teilzunehmen, in der nur noch die besten und schnellsten Autos aufeinandertreffen. Es ist ein großartiges Ergebnis für Porsche, mit zwei GT3 R in den Top Fünf zu sein. Mein Team Rowe Racing hat eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt – wir haben uns mit allen drei Autos unter den ersten Zwölf platziert.“

Weitere Stimmen in der Pressemitteilung (Downloads).

Das Qualifying

Starke Mannschaftsleistung der Porsche Kundenteams beim ersten Zeittraining des 24-Stunden-Rennens in Spa-Francorchamps: Alle sechs Fahrzeuge der Pro-Kategorie konnten sich für die Super Pole qualifizieren, in der am Freitag die schnellsten 20 Autos um die besten Startplätze beim 24-Stunden-Marathon in den Ardennen kämpfen.

Pro Fahrzeug hatte im Qualifying jeder Pilot 15 Minuten Zeit, um eine schnelle Runde zu fahren. Am Ende des Zeittrainings wurde der Durchschnitt aus den jeweiligen Bestzeiten aller Fahrer eines Teams errechnet. Bester Porsche 911 GT3 R war die Startnummer 998 vom Team Rowe Racing, mit dem Frédéric Makowiecki (Frankreich) und seine Werksfahrerkollegen Patrick Pilet (Frankreich) sowie Nick Tandy (Großbritannien) Platz fünf belegten. Earl Bamber (Neuseeland), Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) und Laurens Vanthoor (Belgien) steuerten ihr baugleiches Rennfahrzeug (#117) für das KÜS Team75 Bernhard auf Rang neun.

Die Besatzung von Dinamic Motorsport mit Klaus Bachler (Österreich), Andrea Rizzoli (Italien) und Zaid Ashkanani (Kuwait) wurde im Neunelfer mit der Startnummer 54 Elfter. Die beiden weiteren Porsche 911 GT3 R von Rowe Racing mit den Startnummern 99 und 98 qualifizierten sich auf den Plätzen 16 und 18 ebenfalls für die Super Pole am Freitag. Die erreichte als Zwanzigster auch der GT3 R Bolide von GPX Racing und machte damit die geschlossene Teamleistung von Porsche perfekt.

Beim 24-Stunden-Klassiker von Spa-Francorchamps gehen 248 Fahrer in 72 Autos an den Start. Insgesamt elf Marken sind bei der 71. Auflage des Ardennen-Marathons vertreten, der als größtes und wichtigstes GT3-Event der Welt gilt.

Stimmen zum Qualifying

Sebastian Golz, Projektleiter Porsche 911 GT3 R: „Wir haben ein sehr gutes Ergebnis erreicht und in einem sehr starken Feld sechs Autos in die Top-20 gebracht. Damit stellen wir knapp 30 Prozent der Fahrzeuge, die in der Super Pole starten. Um dort Erfolg zu haben, muss man alles auf einen Punkt bringen. Man hat nur eine Runde, in der der Reifen ihre volle Leistung liefern, und die muss passen.“

Klaus Bachler (Porsche 911 GT3 R #54): „Wir hatten viel Verkehr, aber das Auto ist sehr gut gelaufen und hatte eine tolle Balance. Sich als Elfter für die Super Pole zu qualifizieren ist ein gutes Ergebnis. Jetzt ist alles möglich und ich freue mich auf morgen.“

Michael Christensen (Porsche 911 GT3 R #20): „Es war mit so vielen Autos auf der Strecke sehr schwer, eine freie Runde zu bekommen. Aber das gilt für jeden. Es gehört auch ein bisschen Glück dazu und das hatten wir heute als Zwanzigster.“

Dennis Olsen (Porsche 911 GT3 R #99): „Alle Pro-Porsche, darunter die drei Autos von Rowe Racing, haben die Super Pole – das ist ein hervorragendes Ergebnis. Bei diesem Qualifying, in dem die besten Runden aller Fahrer einer Mannschaft zählen, ist Teamwork das Entscheidende. Und das hat bei allen Porsche-Crews super geklappt.

Weitere Stimmen in der Pressemitteilung (Downloads).

Der Zeitplan

Samstag, 27. Juli

15:35 – 16:15 Uhr: Start Ceremony
16:30 Uhr: Start Total 24 Hours of Spa

Das 24-Stunden-Rennen wird als Stream live auf der Internetseite der Blancpain GT Series und der Homepage Intercontinental GT Challenge übertragen.

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