03.05.2018

Hemmingen und Rutesheim werden Porsche-Standorte

Seit 20 Jahren betreibt Porsche in Hemmingen eine Entwicklungsstätte für SUVs. Nun übernimmt der Sportwagenhersteller das bis dato gemietete Areal. Gleichzeitig geht auch die Außenstelle Rutesheim mit zusätzlichen Werkstattflächen und Büroräumen für die Beschaffung in den Besitz der Porsche AG über.

Beide Standorte sind Außenstellen des Porsche-Entwicklungszentrums Weissach und sollen in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden. Mit den Investitionen rüstet sich das Unternehmen für die Anforderungen, die sich aus dessen Hybridisierungs- und Elektrifizierungsstrategie ergeben.

Die wachsende Bedeutung der sportlichen Geländewagen bei Porsche zeigt sich am Standort Hemmingen: Was vor 20 Jahren mit einem Gebäude und 200 Mitarbeitern begann, ist in der Zwischenzeit auf eine Gesamtfläche von 27.000 Quadratmetern und 600 Mitarbeiter gewachsen. „Die vierte Generation des Cayenne spielt in der langfristigen E-Mobilitätsstrategie von Porsche eine große Rolle. Mit der Entscheidung, Hemmingen zu einem dauerhaften Porsche-Sitz zu machen, haben wir nun Planungssicherheit“, sagt Hans-Jürgen Wöhler, Leiter Baureihe SUV. Neben dem Cayenne entstand in Hemmingen auch der Macan. Beide Modellreihen sind am Markt sehr beliebt.

Außenstellen des Entwicklungszentrums Weissach

Der Standort Rutesheim wurde 2015 als zusätzliche Außenstelle des Entwicklungszentrums Weissach erschlossen. Auf rund 7.000 Quadratmeter Werkstattfläche werden mit modernster Technik Fahrzeuge aller Modellreihen für ihre Erprobungsfahrten vorbereitet. Die innovative Ausrüstung ist Vorreiter für alle zukünftigen Werkstattflächen des Unternehmens. Seit 2016 stehen auch circa 230 Büroarbeitsplätze für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Beschaffung zur Verfügung. „Die Hybridisierungs- und Elektrifizierungsstrategie von Porsche stellen auch Lieferanten vor neue Herausforderungen. Zentrale Aufgabe der Beschaffung ist es, Zulieferer auszuwählen, die unsere anspruchsvollen Erwartungen erfüllen können – nicht nur für das Entwicklungszentrum sondern für das gesamte Unternehmen“, sagt Kevin Giek, Leiter Beschaffung Allgemein der Porsche AG.

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