28.07.2017

Porsche mit positivem Halbjahresergebnis in die Zukunft

Im ersten Halbjahr 2017 hat die Porsche AG ihr operatives Ergebnis, den Umsatz, die Auslieferungen und die Mitarbeiterzahl gesteigert. Das operative Ergebnis erreichte nach sechs Monaten dieses Jahres 2,1 Milliarden Euro, der Anstieg betrug 16 Prozent.

Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2017 um acht Prozent auf 11,8 Milliarden Euro. Die Umsatzrendite liegt bei 18,1 Prozent (Vorjahreszeitraum: 16,8 Prozent). Die Auslieferungen nahmen um sieben Prozent auf 126.497 Fahrzeuge zu. Die Belegschaft erhöhte sich um zwölf Prozent auf 29.280 Mitarbeiter.

Der Vorstandsvorsitzende der Porsche AG, Oliver Blume, sagte: „Begeisterte Kunden und sichere, zukunftsfähige Arbeitsplätze haben bei Porsche Priorität. Solide finanzielle Ergebnisse sind die Basis für die Zukunft. Porsche setzt auf puristische, emotionale Sportwagen – aktuell sind das der neue 911 GTS, der 911 GT3, der 911 Turbo S Exclusive und zuletzt der 911 GT2 RS – sowie auf Zukunftstechnologien wie Plug-in-Hybride und reine Elektromobilität.“

Porsche investiert für den Mission E eine Milliarde Euro

Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT der Porsche AG, betonte, dass eine langfristig orientierte Währungssicherung und die effiziente Organisation mit einer weiter optimierten Kostenstruktur den positiven Ergebnistrend unterstützten. Er wies aber darauf hin, dass das sehr hohe Ergebnis des ersten Halbjahres gedanklich nicht einfach in die Zukunft fortgeschrieben werden könne. Meschke: „Unseren hohen Ausgaben für die Entwicklung des ersten rein elektrisch betriebenen Sportwagens von Porsche und die Erweiterung der Produktion am Standort Zuffenhausen stehen Einnahmen erst nach dem Verkaufsstart des Mission E Ende des Jahrzehnts gegenüber.“ Porsche investiert für den Mission E eine Milliarde Euro und schafft mehr als 1.200 neue Arbeitsplätze. Außerdem gibt der Sportwagenhersteller einen hohen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag für Zukunftstechnologien und Plug-in-Hybridantriebe aus. „Es ist eine große Herausforderung“, so Meschke weiter, „die erheblichen Investitionen zu stemmen und gleichzeitig das hohe Renditeniveau zu halten.“

Im aktuellen Geschäftsjahr 2017 gehen Blume und Meschke unter der Voraussetzung stabiler Fremdwährungskurse davon aus, zum Jahresende ein operatives Ergebnis auszuweisen, das leicht über dem hohen Vorjahreswert liegt. Das strategische Ziel einer operativen Umsatzrendite von mindestens 15 Prozent werde Porsche weiterhin erreichen.

In der aktuellen Diskussion um den Diesel übernimmt Porsche die volle Verantwortung gegenüber seinen Kunden. Porsche selbst entwickelt und produziert keine Dieselmotoren.

Verbrauchsangaben

911 Carrera GTS: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,4 – 8,3 l/100 km; CO2-Emission 212 – 188 g/km

911 GT3: Kraftstoffverbrauch kombiniert 12,9 – 12,7 l/100 km; CO2-Emission 290 – 288 g/km

911 Turbo S Exclusive Series: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,1 l/100 km; CO2-Emission 212 g/km

911 GT2 RS: Kraftstoffverbrauch kombiniert 11,8 l/100 km; CO2-Emission 269 g/km

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