TAG Heuer Porsche Formel-E-Team

Die ABB FIA Formel-E-Meisterschaft ist die erste rein elektrische Straßenrennserie der Welt. 2014 feierte sie ihre Premiere. Die Formel E bietet aktuell das wettbewerbsstärkste Umfeld, um die Entwicklung von High-Performance-Fahrzeugen vor dem Hintergrund von Umweltfreundlichkeit, Effizienz, Sparsamkeit und Nachhaltigkeit voranzutreiben. Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team ist in guter Gesellschaft: Insgesamt gehen in der Formel-E-Saison 2019/2020 zwölf Teams und zehn Hersteller an den Start – in keiner anderen Rennserie ist der Konkurrenzkampf ähnlich stark.

Das Format

Am Vortag eines E-Prix findet normalerweise ein kurzer Funktionstest statt (Shakedown). Am Veranstaltungstag gibt es zwei freie Trainings. Das erste dauert 45 Minuten, das zweite 30 Minuten. Im Qualifying werden die Fahrer in vier Gruppen unterteilt. Die Fahrer müssen in den jeweiligen Gruppen innerhalb von 6 Minuten ihre schnellste Runde absolvieren. Dabei steht ihnen eine Motorleistung von 250 kW (340 PS) zur Verfügung. Die Top 6 qualifizieren sich für die 20-minütige Super Pole. Dort wird entschieden, wer das Rennen aus der ersten, zweiten und dritten Startreihe in Angriff nehmen wird. Das Rennen dauert 45 Minuten plus eine Runde. Im Rennmodus steht den Fahrern eine Leistung von 200 kW (272 PS) zur Verfügung. Bei einem Doppel-Event mit zwei Rennen pro Wochenende ist das Programm am zweiten Tag identisch, wobei es nur eine Trainingseinheit von 45 Minuten gibt.

Rennkalender

14 Rennen in 12 der modernsten Städte der Welt auf 5 Kontinenten.

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Die Besonderheiten

Eine Innovation in der Formel E ist der Fanboost. Hier können sich die Fahrer über ein Online-Voting in der Formel-E-App, über die Homepage (http://fanboost.fiaformulae.com) oder via Twitter die Freischaltung zusätzlicher Energie im Rennen verdienen. Die fünf Fahrer mit den meisten Stimmen dürfen eine Zusatzleistung von 100 kJ in einem kurzen Zeitfenster in der zweiten Rennhälfte abrufen.

Eine weitere Besonderheit in der Formel E ist der Attack Mode. Die Fahrer müssen während des Rennens von der Ideallinie fahren und in einem bestimmten Bereich der Strecke einen Aktivierungsstreifen überqueren, damit für jeweils rund vier Minuten zusätzliche Energie von 35 kW, insgesamt 235 kW (320 PS), freigeschaltet wird. Jeder Fahrer kann den Attack Mode während eines Rennens zweimal aktivieren. Er gilt nur unter normalen Rennbedingungen und nicht während einer Gelb- oder Safety-Car-Phase.

Resultate und Wertungen