Formel-E-Renningenieure und ihr Streben nach Perfektion

Als Renningenieure des TAG Heuer Porsche Formel-E-Teams haben Kyle Wilson-Clarke und Fabrice Roussel den direkten Draht zu den beiden Werksfahrern Neel Jani und André Lotterer. In der achten Folge des „Inside E“ Podcasts spricht das Duo über die Aufgaben von Renningenieuren, die Besonderheiten in der Formel E und über ihre enge Zusammenarbeit mit den Fahrern.

Außerdem erklären Wilson-Clarke und Roussel, warum der Teamgedanke im Rennsport grundsätzlich der entscheidende Faktor für Erfolg ist.

Schon im Porsche LMP1-Projekt arbeitete Wilson-Clarke mit Jani zusammen. „Es war eine fantastische Zeit“, erinnert sich der Brite an die erfolgreichen Jahre. Danach war er intensiv in die Vorbereitung für den Formel-E-Einstieg eingebunden und damit von Beginn an ein Teil des Porsche Formel-E-Projekts. Roussel bildet schon seit geraumer Zeit ein erfolgreiches Gespann mit Lotterer und bringt eine Menge Formel-E-Erfahrung mit. „Das Schöne an unserem Job ist, dass kein Tag wie der andere ist“, meint der Franzose.

Wilson-Clarke und Roussel sind seit vielen Jahren in der Motorsport-Welt unterwegs und sich in einem Punkt einig: Die Formel E verlangt von Mensch und Maschine Höchstleistungen. „Das Energie- und Power-Management ist bei einem Ein-Tages-Event der größte Unterschied zu anderen Rennserien. Es geht darum, bei unterschiedlichen ‚Power-Levels‘ das Maximum aus dem Auto und dem Fahrer herauszuholen – das ist die Kunst des Formel-E-Engineerings“, sagt Wilson-Clarke.

„Es ist wichtig, ruhig und fokussiert zu bleiben, egal in welcher Situation“ Fabrice Roussel

Als Renningenieure müssen sie mit dem enormen Zeitdruck umgehen. „Es ist wichtig, ruhig und fokussiert zu bleiben, egal in welcher Situation“, ergänzt Roussel. Hinzu kommt die intensive Vorbereitung im Simulator und das nötige Denken „out of the box“. „In der Formel E geht es darum, als Ingenieur offen für Neues zu sein. Wir haben viele neue Möglichkeiten im Vergleich zum konventionellen Motorsport und zu allem, was wir aus den vergangenen 15 Jahren Rennsport kennen“, sagt Roussel.

Wenn es um die Zusammenarbeit mit den Fahrern geht, stehen die Kommunikation und das Vertrauen an erster Stelle. „Das gegenseitige Verständnis und der Umgang mit stressigen Situationen sind enorm wichtig“, berichtet Wilson-Clarke. Renningenieur und Fahrer bilden das perfekte Team. Dahinter stehen weitere Ingenieure, die Roussel und Wilson-Clarke wichtige Informationen liefern. „Teamwork ist alles im Motorsport. So kann jeder das Beste aus sich herausholen“, ergänzt der Franzose.

Auf Erfolgen ruht sich im TAG Heuer Porsche Formel-E-Team niemand aus. Obwohl sich Wilson-Clarke und Roussel beide gerne an den zweiten Platz beim ersten Rennen in Saudi-Arabien sowie an die Pole-Position in Mexiko erinnern, ist das Streben nach Erfolg und Perfektion ein ständiger Begleiter. „Als Ingenieur schaut man immer auf das Resultat und auf das, was man hätte besser machen können“, sagt Roussel selbstkritisch. „Wir wollen uns stetig weiterentwickeln und verbessern“, meint Wilson-Clarke. Das langfristige Ziel ist für beide klar: die Fahrer- und Teamwertung für Porsche zu gewinnen.

Info

Der Porsche Formel-E-Podcast erscheint auf Englisch und ist im Porsche Newsroom abrufbar. Daneben ist „Inside E“ auch auf weiteren Plattformen wie Apple Podcasts, Spotify und Google Podcasts verfügbar.

„Inside E“ Folge 8: Interview mit Kyle Wilson-Clarke und Fabrice Roussel

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Vorherige Folgen

„Inside E“ Folge 7: Interview mit Michael Steiner

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„Inside E“ Folge 6: Interview mit Richard Pardon

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„Inside E“ Folge 5: Interview mit Pascal Zurlinden und Carlo Wiggers

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„Inside E“ Folge 4: Interview mit Pascal Zurlinden

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„Inside E“ Folge 3: Interview mit Amiel Lindesay

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„Inside E“ Folge 2: Interview mit André Lotterer

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„Inside E“ Folge 1: Interview mit Neel Jani

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