Mark Webber: Sechs Gründe für den neuen 911

Kraftvoll, präzise und dynamisch: Porsche-Markenbotschafter Mark Webber präsentiert die aus seiner Sicht besten Eigenschaften des Porsche 911.

Beim Australien-Launch der achten Generation des Porsche 911 verriet Porsche-Markenbotschafter Mark Webber an der Rennstrecke The Bend Motorsport Park nahe Adelaide seine sechs Lieblingseigenschaften des ikonischen und zeitlosen Sportwagens.

Die vordere Spurbreite

Das Exterieurdesign des 911 erinnert an frühere Generationen und ist dabei doch ganz neu, dynamisch, breiter und kraftvoller. Die Front ist bei allen Modellen nun 45 mm breiter. Die Kotflügel legen sich über 20-Zoll-Vorderräder und 21-Zoll-Hinterräder. 

Mark Webber: „Die neue Spurbreite ist die bisher größte beim Porsche 911. Mit 45 mm mehr Breite vorne wirkt der Wagen noch eindrucksvoller, liegt stabiler auf der Straße und lenkt williger ein. Die vordere Spurbreite entspricht der des 991 GT3.“

Karosserie

Die Karosserie des neuen 911 besteht aus mehr Aluminium, weniger Stahl und neuen Verbundmaterialien.  Dank innovativer Leichtbaukomponenten konnte das Karosseriegewicht um etwa sieben Prozent reduziert werden. Das Karosseriekonzept bietet eine höhere Steifigkeit ohne Einbußen bei Stabilität oder Sicherheit.

Mark Webber: „Porsche hat bei der Karosserie des neuen 911 Gewicht eingespart. Ziel der Entwickler war wie immer eine höhere Karosseriesteifigkeit und Agilität. Gleichzeitig sollte das neue Modell gegenüber dem Vorgänger 991 aber auch leichter werden.“

Scheinwerfer und Nachtsichtassistent

In die Kotflügel des 911 fügen sich elegante Scheinwerfer mit moderner LED-Technik und optionalem Nachtsichtassistenten ein, die für höhere Fahrsicherheit sorgen. Mithilfe einer Wärmebildkamera erkennt der Nachtsichtassistent Objekte über eine Entfernung von mehreren hundert Metern, die im Scheinwerferlicht noch nicht zu sehen sind.

Mark Webber: „Das ist ein großer Fortschritt in Sachen Fahrsicherheit. Die Scheinwerfer sind dynamisch; ich habe sie in Deutschland oft eingesetzt. Im Prinzip kann man das Fernlicht einfach eingeschaltet lassen und der 911 lenkt die Scheinwerferkegel dorthin, wo sie benötigt werden. Nachtfahrten werden dadurch deutlich sicherer.“

Wet Mode

Die beim Porsche 911 eingeführte Weltneuheit Porsche Wet Mode erkennt mithilfe akustischer Sensoren in den vorderen Radhäusern nasse Fahrbahnen und schlägt dem Fahrer einen manuellen Wechsel in das Assistenzsystem Wet Mode vor. Bei Aktivierung des Wet Mode gewährleisten die Systeme Porsche Stability Management (PSM), Porsche Traction Management (PTM) und das optionale Porsche Torque Vectoring (PTV) gemeinsam mit der adaptiven Aerodynamik eine höhere Fahrstabilität.

Mark Webber: „Einer der größten technischen Fortschritte beim neuen 911 ist der Wet Mode. Dieses System ist einfach großartig. Hier setzt der 911 wirklich ganz neue Maßstäbe und hat in puncto Schlupfregelung, Software und Erkennung des benötigten Drehmoments klar die Nase vorne. Der Wet Mode ist äußerst ausgereift und das beste Sicherheitsfahrprogramm für nasse Straßenbedingungen, das ich kenne.“

Porsche Track Precision App

Die Porsche Track Precision App hilft Fahrern, Fahrkünste auf der Rennstrecke zu verbessern. Dabei sind in der App mehr als 200 vordefinierten Rennstrecken auf der ganzen Welt wählbar oder eine eigene Strecke kann erstellt werden. Die App wird mit dem PCM-System (Porsche Communication Management) verbunden und zeichnet über die Fahrzeugsensoren präzise Videos und Daten von den gefahrenen Runden auf. So können sich die Fahrer an ihre Grenzen herantasten sowie Rundenzeiten, g-Kräfte und vieles mehr überprüfen und auswerten.

Mark Webber: „Mit der Porsche Track Precision App kann man sein Können auf der Rennstrecke verbessern. Dank der hochwertigen Videos können nahezu unbegrenzt genaue Details in Bezug auf Telemetriedaten, Bremspunkte, Lenkbewegungen und Betätigung des Gaspedals ausgewertet werden. Porsche hat hier wirklich eine absolute Spitzen-App entwickelt. Die Software ist besser als die Systeme, die mir während meiner Rennkarriere zur Verfügung standen. Ich wünschte, ich hätte so etwas damals gehabt. Ich habe die App schon ausprobiert und fand sie einfach toll. Sie eignet sich auch hervorragend dazu, anderen bei der Verbesserung ihrer fahrerischen Fähigkeiten zu helfen.“

Power

Porsche 911 Carrera S, 2019, Porsche AG

Der 6-Zylinder-Turbo-Motor der achten Generation des 911 Carrera S und 911 Carrera 4S leistet 22 kW (30 PS) mehr als sein Vorgänger und kommt somit auf 331 kW (450 PS; 911 Carrera S: Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,9 l/100 km; CO2-Emission 205 g/km; 911 Carrera 4S: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,0 l/100 km; CO2-Emission 206 g/km). Außerdem beschleunigen alle Varianten noch einmal 0,4 Sekunden schneller als ihre jeweiligen Vorgängermodelle: Der 911 Carrera S erreicht die Marke von 100 km/h nach 3,7 Sekunden, der 911 Carrera 4S nach 3,6 Sekunden. Mit dem optionalen Sport Chrono Paket lassen sich sogar noch einmal 0,2 Sekunden herausholen.

Mark Webber: „Na ja, wegen der 450 PS!“

Weitere Artikel

Verbrauchsangaben

  • 9,2 l/100km
  • 210 g/km

911 Carrera Cabriolet

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,2 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 210 g/km
  • 8,9 l/100km
  • 205 g/km

911 Carrera S

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 8,9 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 205 g/km
  • 9,0 l/100km
  • 206 g/km

911 Carrera

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,0 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 206 g/km
  • 12,9 – 12,7 l/100km
  • 290 – 288 g/km

911 GT3 (Typ 991 II)

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 12,9 – 12,7 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 290 – 288 g/km
  • 9,0 l/100km
  • 206 g/km

911 Carrera 4S

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,0 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 206 g/km