Porsche Ventures 2.0: Startup-Aktivitäten werden ausgebaut

 Die Porsche AG schaltet bei ihren Corporate Venture Capital Aktivitäten einen Gang hoch. Das Unternehmen beabsichtigt, bis zu 250 Millionen Euro in neue Start-Ups und das bereits existierende Venture Capital Portfolio zu investieren. Damit sollen zukunftsträchtige Geschäftsmodelle und Technologien weiter vorangetrieben werden. 

Porsche Ventures, die Risikokapital-Einheit des Sportwagenherstellers, wird zudem in eine eigenständige Tochtergesellschaft überführt: Die neue Gesellschaft heißt Porsche Investments Management S.A. und hat ihren Sitz in Luxemburg. Mittelfristig ist geplant, einen eigenen VC-Fonds aufzulegen.

Erfolgreich in der Startup-Szene aktiv

Porsche ist seit 2016 erfolgreich in der Startup-Szene aktiv. Das Unternehmen ist an etwa 60 jungen Unternehmen direkt beteiligt und hat in mehrere Risikokapitalfonds weltweit investiert. „Unsere Aktivitäten zahlen sich nicht nur in strategischer, sondern auch in finanzieller Hinsicht aus“, zieht Lutz Meschke zufrieden Zwischenbilanz. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Vorstand für Finanzen und IT der Porsche AG betont: „Sie generieren wichtige Innovations- und Investitionsimpulse – und leisten bereits einen wachsenden Wertbeitrag zum Unternehmen.” Die Gesamtperformance des Porsche-Portfolios ist positiv. „Wir können mit unseren bisherigen Startup-Aktivitäten sehr zufrieden sein und schalten jetzt mit Porsche Ventures 2.0 entschlossen einen Gang hoch“, kündigt Meschke an.

Hierzu baut Porsche Ventures neben den etablierten Standorten in Palo Alto, Berlin, Tel Aviv und Shanghai einen weiteren Standort in Luxemburg auf. „Der Standort im Herzen von Europa betont die internationale Ausrichtung unserer Venture Capital Aktivitäten. Die Porsche Investments Management erhält zusätzliche Entscheidungsspielräume. Damit sind wir noch effizienter aufgestellt, um bei Investment-Chancen schnell zuschlagen zu können“, sagt Meschke. „Zudem gibt uns das neue Büro an einem anerkannten Finanzstandort den Zugriff auf die lokal vorhandene Finanzexpertise.“

Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand für Finanzen und IT der Porsche AG, 2019, Porsche AG
Lutz Meschke, Vorstand für Finanzen und IT

Die Porsche Investments Management wird für die Porsche AG nicht nur die Risikokapital-Investments betreuen, sondern auch das Beteiligungs-Management und -Controlling von strategischen Beteiligungen wie etwa der neu gegründeten Porsche e-Bike Performance GmbH verantworten. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft soll das Beteiligungsmanagement für ausgewählte Gesellschaften bündeln und noch effizienter und einheitlicher machen.

Der operative Betrieb der Porsche Investments Management startet im April 2023. Die Büroräume in der Innenstadt von Luxemburg sind bereits bezogen. Bis Ende des Jahres sollen hier bis zu zehn Personen tätig sein, darunter mehrere Investment-Experten und ein Risikokapital-Analyst. Gemeinsam mit den Standorten Berlin, Palo Alto, Tel Aviv und Shanghai suchen und kontaktieren sie spannende Start-ups aus aller Welt, um diese an den Porsche-Kosmos heranzuführen. Ziel ist es stets, eine Win-Win-Situation herzustellen: Die jungen Unternehmen profitieren von dem Netzwerk der Porsche AG und ihrem Knowhow bei Industrialisierung und Produktion. Im Gegenzug erhält Porsche Inspirationen und Zugriff auf erfolgversprechende Innovationen.

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Verbrauchsangaben

Taycan 4S (2023)

WLTP*
  • 24,1 – 19,8 kWh/100 km
  • 0 g/km
  • 370 – 510 km

Taycan 4S (2023)

Kraftstoffverbrauch* / Emissionen*
Stromverbrauch* kombiniert (WLTP) 24,1 – 19,8 kWh/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (WLTP) 0 g/km
Elektrische Reichweite* kombiniert (WLTP) 370 – 510 km
Elektrische Reichweite* innerorts (WLTP) 454 – 609 km