Allgemeine Informationen

Der Inhalt auf dieser Seite stellt ausgewählte Informationen des Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichts 2025 der Porsche AG dar. Rechtlich bindend ist ausschließlich das zum Stichtag 11. März 2026 veröffentlichte deutsche PDF des Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichts. Der vollständige Bericht steht als Download zur Verfügung.

Im Rahmen einer im Jahr 2024 durchgeführten Wesentlichkeitsanalyse, die im Berichtsjahr überprüft und aktualisiert wurde, hat der Porsche AG Konzern die Themen identifiziert, die für eine breite Stakeholdergruppe von hoher Relevanz sind.



Die Berichterstattung über diese wesentlichen Themen findet erstmals in Übereinstimmung an die europäischen Anforderungen der „Corporate Sustainability Reporting Directive“ (CSRD) und der „European Sustainability Reporting Standards“ (ESRS) in der Nichtfinanziellen Erklärung 2025 statt. Diese ist Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts im Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025.



Das separate ESG-Addendum 2025 enthält darüber hinausgehende ergänzende Inhalte zu den grundlegenden und wesentlichen Informationen der Nichtfinanziellen Erklärung 2025.

Nachhaltigkeitsstrategie

Bei der Erreichung seiner unternehmerischen Ziele, hat der Porsche AG Konzern den Anspruch – unter Berücksichtigung von Umwelt und Gesellschaft – aktiv die Mobilität der Zukunft mitzugestalten und dabei die Auswirkungen seiner Tätigkeit auf Mensch und Umwelt zu verringern. Dies beinhaltet die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Fahrzeugen sowie weiteren Produkten und Dienstleistungen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien sowie das Selbstbild als ein fortschrittlicher, gesellschaftlich engagierter Arbeitgeber und zuverlässiger Geschäftspartner. Neben der eigenen Fahrzeugproduktion wird auch die vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette betrachtet.


Der Porsche AG Konzern behandelt das Thema Nachhaltigkeit strategisch und strukturiert: Die Bereiche Umwelt (E), Soziales (S) und Governance (G) – ESG – beschreiben die Grundprinzipien eines nachhaltig und partnerschaftlich ausgerichteten Wirtschaftens. Durch die feste strategische Verankerung dieser Kriterien möchte der Porsche AG Konzern aktiv Verantwortung übernehmen und nachhaltiges Wirtschaften zu einem integralen Bestandteil der unternehmerischen Entscheidungen und Produkte machen.


Wesentliche Herausforderungen für den Porsche AG Konzern werden im Rahmen der Querschnittsstrategie „Nachhaltigkeit“ der Strategie 2030 Plus in sechs Strategiefeldern zusammengefasst, die den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung zugeordnet und mit Zielen, Kennzahlen sowie Maßnahmen versehen sind.

Wertschöpfungskette

Der Porsche AG Konzern verfügt zur Sicherstellung seiner Geschäftstätigkeit über eine weitverzweigte und komplexe Wertschöpfungskette, die mehr als 2.300 unmittelbare Zulieferer für Produktionsmaterial sowie mehr als 4.700 unmittelbare Zulieferer für Nichtproduktionsmaterial umfasst.

Die vorgelagerte Wertschöpfungskette umfasst die Gewinnung von Rohstoffen sowie die Produktion von Fahrzeugkomponenten und -bauteilen. Der Porsche AG Konzern unterhält enge Beziehungen zu einer Vielzahl von unmittelbaren Zulieferern, die eine Schlüsselrolle bei der Bereitstellung von Rohstoffen und Vorprodukten spielen. Bei der Rohstoffgewinnung arbeitet der Porsche AG Konzern eng mit dem Volkswagen Konzern und unmittelbaren Zulieferern zusammen, die Rohstoffe wie z. B. Stahl oder Aluminium liefern.


Der Porsche AG Konzern kauft auch Teile und Komponenten für seine Fahrzeuge zu. Für wesentliche Bauteile wie Motoren, Getriebe und Fahrwerke betreiben die Porsche AG und ausgewählte Konzerngesellschaften jedoch eigene Produktionsstätten. Durch die Kontrolle dieser wesentlichen Produktionsschritte verfolgt der Porsche AG Konzern das Ziel, hohe Qualitätsstandards zu erfüllen und gleichzeitig innovative Technologien und Verfahren direkt implementieren zu können.


Der Kern der eigenen Geschäftstätigkeit des Porsche AG Konzerns umfasst die zentralen Aktivitäten der Entwicklung, der Produktion und des Vertriebs von Fahrzeugen sowie die Bereitstellung von Dienstleistungen.


Wichtigste Stakeholder in diesem Kontext sind die Mitarbeitenden sowie der Betriebsrat des Porsche AG Konzerns, die Investoren und die Gesellschaft. Im Rahmen des Vertriebs, der Wartung und des Erhalts der Fahrzeuge findet zudem eine enge Zusammenarbeit mit dem Händlernetz sowie den Servicepartnern statt.


In der Fahrzeugentwicklung investiert der Porsche AG Konzern in fortschrittliche Technologien, um hochmoderne Fahrzeuge zu produzieren. Bei der Fahrzeugentwicklung werden auch Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt.


Die eigene Fahrzeugproduktion erfolgt in den auf Effizienz und Qualität ausgerichteten Werken der Porsche AG und Porsche Leipzig GmbH. Effiziente Logistikprozesse sollen dabei eine nahtlose Integration aller Schritte – von der Produktion bis zur Auslieferung der Fahrzeuge – ermöglichen. Gleichzeitig soll ein Beitrag zur Reduzierung von Emissionen und Kosten geleistet werden. Der Vertrieb der Fahrzeuge erfolgt über ein globales Netz von Händlern, die den Kundinnen und Kunden die Fahrzeuge möglichst zeitnah und zuverlässig ausliefern.


Die nachgelagerte Wertschöpfungskette umfasst die Nutzungsphase der Fahrzeuge, Wartung und Reparatur sowie das End-of-Life-Management. Die wichtigsten Stakeholder sind dabei die Kundinnen und Kunden. Weitere entscheidende Stakeholder sind Vertriebs- und Servicepartner.


Die Nutzungsphase der Fahrzeuge und die damit verbundenen Dienstleistungen stehen im Mittelpunkt der nachgelagerten Wertschöpfungskette. Die Händler und Servicepartner des Porsche AG Konzerns bieten umfassende Service- und Reparaturleistungen an. Der Originalteilhandel und Mobilitätsdienstleistungen sollen dazu beitragen, dass die Kundinnen und Kunden möglichst jederzeit Zugang zu qualitativ hochwertigen Ersatzteilen und flexiblen Mobilitätslösungen haben.


Der Porsche AG Konzern treibt den Ausbau der Ladeinfrastruktur für batterieelektrische Fahrzeuge als eine wesentliche Voraussetzung für die Elektromobilität voran. Neben Ladestationen an den Händlerstandorten bestehen im Berichtsjahr zehn Schnellladestationen des Porsche AG Konzerns entlang der wichtigsten Verkehrsrouten. Weitere vier sind in Deutschland und der Schweiz bereits im Bau. Darüber hinaus beteiligt sich der Porsche AG Konzern an einem weiteren Ausbau der öffentlichen Schnellladeinfrastruktur. E1 Klimawandel


Das End-of-Life-Management ist integraler Bestandteil einer nachhaltigeren Wertschöpfungskette. Hierbei stehen vor allem das Produkt- und Batterie-Recycling im Fokus. Der Porsche AG Konzern entwickelt und implementiert daher zusammen mit Kooperationspartnern aktiv Prozesse, um Batterien möglichst umweltgerecht zu recyceln und wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen. Diese Maßnahmen sollen zu einer Abfallreduzierung und zum Ressourcenerhalt beitragen, wodurch der ökologische Fußabdruck erheblich verringert werden kann.


Der Porsche AG Konzern berücksichtigt bereits bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge die Recycling-Fähigkeit von Werkstoffen und die Trennbarkeit von Materialien. Wo technisch und wirtschaftlich möglich, werden die Reduktion des Anteils von Primärrohstoffen und der Einsatz ökologisch nachhaltigerer Materialien geprüft. Dabei stehen neu entwickelte batterieelektrische Fahrzeugprojekte im Fokus. E5 Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft.


Governance, Compliance und Integrität sind wertschöpfungskettenübergreifende Themen von zentraler Bedeutung für den Porsche AG Konzern und den langfristigen Erfolg des Unternehmens. Der Porsche AG Konzern hat ein Compliance Management System sowie ein Integritätsmanagement eingeführt, das u. a. Richtlinien und Schulungen umfasst, um systemische Verstöße gegen Recht und Gesetz, interne Vorgaben und ethische Standards durch Mitarbeitende auf allen Hierarchieebenen zu vermeiden. G1 Unternehmensführung


Durch kontinuierliche Investitionen in die Forschung und Entwicklung von Fahrzeugen treibt der Porsche AG Konzern technologische Fortschritte voran mit dem Ziel, innovative Lösungen für die Anforderungen der Zukunft zu entwickeln. Diese Innovationskraft erstreckt sich über sämtliche Bereiche der Wertschöpfungskette – von der Entwicklung neuer Materialien und Produktionsverfahren über fortschrittliche Fertigungstechnologien und Softwareintegration im Kerngeschäft bis hin zu nachgelagerten innovativen Mobilitätslösungen und Recycling-Technologien. Das kontinuierliche Streben nach Innovationen soll nicht nur der Wettbewerbsfähigkeit dienen, sondern auch zur Steigerung von Effizienz, Nachhaltigkeit und Kundenzufriedenheit beitragen.

Doppelte Wesentlichkeitsanalyse

Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse wurden die für den Porsche AG Konzern wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen (Impacts, Risks and Opportunities, IROs) in den Themenfeldern der ESRS und weiterer unternehmensspezifischer Themen mit Nachhaltigkeitsrelevanz für das Berichtsjahr 2025 bewertet und überprüft.

Wesentliche Themen und Resilienz


Im Kontext der doppelten Wesentlichkeitsanalyse wurden alle zehn betrachteten Themen als wesentlich identifiziert. Wesentliche Auswirkungen konnten den Unterthemen der ESRS zugeordnet werden. Die Auswirkungen bezüglich Corporate Citizenship werden als unternehmensspezifisches Thema betrachtet und dem Kapitel Corporate Citizenship zugeordnet. Die Beschreibung der als wesentlich identifizierten Auswirkungen, Risiken und Chancen findet sich in den folgenden Abschnitten jeweils zu Kapitelbeginn.

Vorgehen, Annahmen und Input-Parameter

Die Wesentlichkeitsanalyse des Porsche AG Konzerns erfolgte nach den Vorgaben der CSRD und den ESRS in einem mehrstufigen Prozess. Aufbauend auf den Ergebnissen und der Methodik des Vorjahres wurden im Berichtsjahr die Bewertungen der Auswirkungen, Risiken und Chancen validiert bzw. im Bedarfsfall angepasst. Das Vorgehen und die Ergebnisse wurden auch im Berichtsjahr mit dem Volkswagen Konzern harmonisiert und weiterentwickelt.


Die Grundlage bildet das Prinzip der doppelten Wesentlichkeit, wonach ein Thema als wesentlich einzustufen ist, sobald sich in diesem Bereich entweder die Geschäftstätigkeit des Porsche AG Konzerns in signifikantem Ausmaß auf Umwelt und Mensch auswirkt oder nachhaltigkeitsbezogene Risiken und Chancen das finanzielle Ergebnis des Porsche AG Konzerns signifikant beeinflussen. Zudem können Auswirkungen, Risiken und Chancen auch potenziell auftreten, was ebenfalls die Wesentlichkeit eines Themas begründen kann.


Betrachtungsgegenstand der Wesentlichkeitsanalyse sind sowohl Auswirkungen, Risiken und Chancen im Kontext der eigenen Geschäftstätigkeit des Porsche AG Konzerns als auch innerhalb der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette.


Die Einstufung der Themen erfolgte anhand einer einheitlichen quantifizierten Bewertungsskala sowie über qualitative Abstimmungen mit den zuständigen Fachbereichen, ausgewählten Stakeholdern und dem Volkswagen Konzern. Die Identifikation und die Bewertung wurden in operativer Verantwortung der Abteilung „Nachhaltigkeit“ durchgeführt.


Soweit möglich wurde für die Bewertung auf bestehende Analysen und Einordnungen zurückgegriffen. Dazu zählen die Klimarisiko- und -szenarioanalyse, Analysen im Rahmen des Dekarbonisierungs-programms, Erkenntnisse aus dem Umweltmanagementsystem, Analysen der Wasserstress-Indizes der Standorte sowie die Risikoanalyse des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes.


Bei Unsicherheiten bezüglich Auswirkungen, insbesondere bei Auswirkungen über Geschäftsbeziehungen und in der weitergehenden Wertschöpfungskette, wurde das Ziel verfolgt, mit konservativen Annahmen zu arbeiten.


Eine jährliche Überprüfung der Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse ist vorgesehen. Entsprechend wurde im Berichtsjahr die erste Validierung der Analyseergebnisse durchgeführt.


Die Aktualisierung der Wesentlichkeitsanalyse für das Berichtsjahr erfolgte über eine Abfrage potenzieller Änderungen bei den Fachbereichen und einer Überprüfung und Bewertung der gemeldeten Änderungen im Porsche AG Konzern. Dabei wurden sowohl die Bewertungslogik im Zusammenhang mit Risiken und Chancen als auch einzelne Inhalte angepasst, um eine konzernweit konsistente Nachhaltigkeitsberichterstattung sicherzustellen. Änderungen an der Einstufung einzelner Themen – bspw. von „wesentlich“ zu „nicht wesentlich“ – erfolgten stets in enger Abstimmung mit dem Volkswagen Konzern. Bewertung der Auswirkungen, Risiken und Chancen


Im Porsche AG Konzern waren im Berichtsjahr keine strukturellen Veränderungen zu verzeichnen, die eine grundlegende Anpassung der Wesentlichkeitsanalyse nach sich gezogen hätten. Die im Rahmen der Aktualisierung der Wesentlichkeitsanalyse berücksichtigten Änderungen resultieren ausschließlich aus veränderten Einschätzungen innerhalb der Fachbereiche und der Anpassung des methodischen Vorgehens zur Bewertung der Wesentlichkeit. Konsolidierung der Ergebnisse und Festlegung der Schwellenwerte

Prozessschritte

Der Prozess innerhalb des Porsche AG Konzerns gliederte sich in sechs Schritte:

  • Definition des Anwendungsbereichs und Berücksichtigung der Stakeholderinteressen
  • Identifizierung von möglichen Nachhaltigkeitsthemen sowie deren Auswirkungen, Risiken und Chancen
  • Bewertung der Auswirkungen, Risiken und Chancen
  • Konsolidierung der Ergebnisse und Festlegung der Schwellenwerte
  • Validierung und Harmonisierung der Ergebnisse
  • Ableitung der Berichtsthemen

Gemäß dieser Schritte wurde im Jahr 2024 eine umfassende Wesentlichkeitsanalyse durchgeführt. Der Prozess der jährlichen Aktualisierung ist zweistufig angelegt:

  • Abfrage potenzieller Änderungen bei den Fachbereichen und Überprüfung sowie Bewertung der gemeldeten Änderungen
  • Konzernweite Harmonisierung der Ergebnisse und Finalisierung der Anpassungen
Definition des Anwendungsbereichs und Einbindung der Stakeholder

In einer Kontextanalyse wurden zunächst der Anwendungsbereich und die relevanten Stakeholdergruppen in Bezug auf die ESRS-Anforderungen konkretisiert. Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse sowie ihrer Aktualisierung werden der Porsche AG Konzern – entsprechend dem nichtfinanziellen Konsolidierungskreis – sowie seine Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette betrachtet. Der Analysezeitraum entspricht dem Berichtsjahr,sodass Sachverhalte im gesamten Jahresverlauf Berücksichtigung finden.

Der Porsche AG Konzern lässt die Anliegen und Perspektiven seiner relevanten Stakeholdergruppen indirekt in die Wesentlichkeitsanalyse und jährliche Überprüfung einfließen, bspw. durch Analysen, ESG-Ratings sowie individuelle Stakeholderdialoge der Fachbereiche.

Interne Fachexpertinnen und -experten mit ihrer Erfahrung und Expertise sind ebenfalls in den Prozess eingebunden.So kann das interne Wissen der Fachbereiche genutzt werden, um Zusammenhänge zwischen den Nachhaltigkeitsthemen zu berücksichtigen. Bei der Auswahl der Fachexpertinnen und -experten wird auf eine möglichst umfassende und diverse Betrachtungsweise sowohl auf die eigene Geschäftstätigkeit als auch auf die Wertschöpfungskette geachtet, wobei insbesondere diejenigen Themen berücksichtigt werden, bei denen wesentliche tatsächliche Auswirkungen oder wesentliche potenzielle Auswirkungen verbunden sein können. Dadurch soll sichergestellt werden, dass mögliche Auswirkungen systematisch in der Wesentlichkeitsanalyse ermittelt, bewertet, priorisiert und überwacht werden. Das interne Team aus Fachexpertinnen und -experten kann durch ein breites Spektrum an Fachwissen die Stakeholderperspektiven adäquat abdecken. Daraus ergibt sich eine effiziente und dennoch umfassende Identifizierung von relevanten Themen.

Auch bei der Aktualisierung der Wesentlichkeitsanalyse fanden die Perspektiven spezifischer Stakeholdergruppen Berücksichtigung, darunter Arbeitskräfte des Unternehmens und in der Wertschöpfungskette, Kundinnen und Kunden, der Betriebsrat sowie Anwohnerinnen und Anwohner. Es wurde ebenfalls versucht, die Anforderungen aus der Perspektive Natur/natürlicher Ökosysteme mit einzubeziehen. Des Weiteren wurden Versicherungen,Finanzinstitute, Aktionärinnen und Aktionäre, Investoren und Finanzierungspartner, Analystinnen und Analysten, Medien sowie NGOs als primäre Nutzer von Nachhaltigkeitsinformationen oder als Betroffene von finanziellen Effekten der Nachhaltigkeitsaspekte identifiziert.

Die Einbeziehung von Stakeholderinteressen über den Prozess der Wesentlichkeitsanalyse hinaus ist unter Einbeziehung von Stakeholdern beschrieben.

Identifizierung von möglichen Nachhaltigkeitsthemen sowie deren Auswirkungen, Risiken und Chancen

Grundlage der Themenliste für die Wesentlichkeitsanalyse sind zehn Themen, die sich wiederum aus den 37 Unterthemen der „European Sustainability Reporting Standards“ (ESRS 1 AR 16) zusammensetzen. Unternehmensspezifisch wurde „Corporate Citizenship“ als zusätzliches Thema definiert.

Die somit insgesamt 38 Unterthemen wurden als Basis für die Sammlung möglicher wesentlicher negativer sowie positiver Auswirkungen, Risiken und Chancen genutzt. Mögliche Auswirkungen, Risiken und Chancen wurden mit Themenexpertinnen und -experten der betroffenen Fachbereiche identifiziert und je nach Wirkungszeitraum in kurzfristig (< 1 Jahr), mittelfristig (1 – 5 Jahre) und langfristig (> 5 Jahre) kategorisiert. Die gesammelten granularen Auswirkungen, Risiken und Chancen wurden jeweils zu Clustern aggregiert. Im Rahmen der Aktualisierung im Berichtsjahr wurden neue Auswirkungen, Risiken und Chancen ergänzt, die noch nicht Bestandteil der Wesentlichkeitsanalyse 2024 waren.

Bewertung der Auswirkungen, Risiken und Chancen

In Abstimmung mit dem Volkswagen Konzern wurden im Berichtsjahr Anpassungen an der Methodik der Wesentlichkeitsanalyse vorgenommen, indem der Bewertungsansatz in Bezug auf die finanzielle Wesentlichkeit der Risiken und Chancen vereinheitlicht wurde.

Die Bewertung der Wesentlichkeit von Auswirkungen, Risiken und Chancen eines Unterthemas erfolgt durch die jeweiligen Fachexpertinnen und -experten auf Ebene der ermittelten Cluster unter Berücksichtigung der aktualisierten Bewertungsmethodik. Dabei basiert die Bewertung eines Clusters aus Risiken und Chancen auf dem Einzelrisiko oder der Einzelchance mit dem höchsten Ergebnis.

Ob Auswirkungen (Impacts) als wesentlich eingestuft werden, hängt von der Schwere der Auswirkungen ab. Der Schweregrad wird in Übereinstimmung mit den ESRS als Verrechnung aus den Faktoren Ausmaß, Umfang und Unabänderlichkeit (bei negativen Auswirkungen) ermittelt. Auswirkungen werden dabei getrennt nach den Kategorien „tatsächliche Auswirkungen“ und „potenzielle Auswirkungen“ bewertet. Bei den potenziellen Auswirkungen wird zusätzlich die Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet und berücksichtigt.

Die Gesamtbewertung der Auswirkungen ergibt sich also aus dem Schweregrad (bei tatsächlichen Auswirkungen) bzw. der Multiplikation des Schweregrads mit der Eintrittswahrscheinlichkeit bei potenziellen Auswirkungen.

Potenziell negative Auswirkungen auf die Menschenrechte implizieren eine Bewertung als wesentlich und werden daher entsprechend den regulatorischen Vorgaben einer vertieften Prüfung unterzogen.

Nachhaltigkeitsbezogene Risiken und Chancen (Risks and Opportunities) werden seit 2025 integriert im Rahmen des konzernweiten Risikomanagements des Porsche AG Konzerns entsprechend den „Grundsätzen des Risiko- und Chancenmanagements“ bewertet. Diese allgemeinen Risikomanagementprozesse sind im Risiko- und Chancenbericht beschrieben. Risiken und Chancen, die sich in Verbindung mit den wesentlichen Auswirkungen ergeben können, wurden bei der Definition der IRO-Cluster und in den Bewertungsworkshops berücksichtigt.

Nach Durchführung des Risiko-Quartalsprozesses werden die aktualisierten und gegebenenfalls neuen Risiken und Chancen den Risikoclustern zugeordnet sowie nachfolgend über den Porsche AG konzernweiten Risikomanagementprozess überwacht.

Während im Jahr 2024 noch unterschiedliche Bewertungsansätze in Bezug auf die finanzielle Wesentlichkeit der Risiken und Chancen in der Wesentlichkeitsanalyse und im Risikomanagementsystem (RMS) des Porsche AG Konzerns angewendet wurden, wurde im Berichtsjahr die Methodik für die finanzielle Wesentlichkeit an die Methodik des RMS angelehnt. Durch diese Änderung leistet das RMS einen wesentlichen Beitrag für die Erfassung und Bewertung der Wesentlichkeit der Risiken und Chancen. Risiko- und Chancenbericht

Konsolidierung der Ergebnisse und Festlegung der Schwellenwerte

Gemäß den Anforderungen der ESRS wurden sowohl für dieA uswirkungen als auch Risiken und Chancen Wesentlichkeitsschwellen festgelegt. Auf einer fünfstufigen Skala von„informativ“ (>10) bis „kritisch“ (100) ist eine Auswirkung für den Porsche AG Konzern wesentlich, wenn sie die Schwelle zur zweithöchsten Kategorie „signifikant“ (50) überschreitet. Um ein Unterthema als wesentlich zu definieren, reicht es aus, wenn entweder eine Auswirkung, ein Risiko oder eine Chance die Wesentlichkeitsschwelle überschreitet.

Die finanzielle Wesentlichkeit für Risiken und Chancen ergibt sich seit dem Berichtsjahr 2025aus dem Risikomanagement. Details zu den Bewertungsansätzen und Schwellenwerten sind unter Grundsätze des Risiko- und Chancenmanagements im zusammengefassten Lagebericht beschrieben.

Validierung und Harmonisierung der Ergebnisse

Bei der Aktualisierung der Wesentlichkeitsanalyse im Berichtsjahr wurden die von den Fachbereichen durchgeführten Bewertungen zunächst vom CSRD-Projektteam validiert und mit dem Porsche Nachhaltigkeitsbeirat als themenübergreifendem Stakeholder abgestimmt.

In einem zweiten Schritt erfolgte die Harmonisierung der Ergebnisse mit dem Volkswagen Konzern. Die Ergebnisse der Bewertung wurden in diesem Schritt auf Konsistenz geprüft und mögliche Abweichungen auf Angemessenheit diskutiert. Änderungen an der Einstufung einzelner Themen erfolgten stets in enger Abstimmung mit dem Volkswagen Konzern.

Die validierten Ergebnisse und damit die finale Liste der wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen wurden vom Vorstand des Porsche AG Konzerns zur Kenntnis genommen.

Ableitung der Berichtsthemen

Für das Berichtsjahr wurden im Rahmen der doppelten Wesentlichkeitsanalyse alle zehn betrachteten Themen mit insgesamt 27 Unterthemen als wesentlich identifiziert. Zu den dazugehörigen Auswirkungen, Risiken und Chancen erfolgt die Nachhaltigkeitsberichterstattung inder vorliegenden Nichtfinanziellen Erklärung in Übereinstimmung mit den ESRS.

Nach der Aktualisierung der Wesentlichkeitsanalyse wurden folgende Unterthemen im Berichtsjahr erstmals als wesentlich bewertet:

  • Anpassung an den Klimawandel (E1)
  • Bodenverschmutzung (E2)
  • Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte von betroffenen Gemeinschaften (S3)

Folgende Unterthemen wurden nach der Überprüfung im Berichtsjahr nicht mehr als wesentlich eingestuft:

  • Auswirkungen auf den Zustand der Arten (E4)
  • Auswirkungen auf den Umfang und den Zustand von Ökosystemen (E4)

Die erstmals identifizierte negative Auswirkung im Zusammenhang mit Verstößen gegen wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte von Gemeinschaften kann langfristig in der vorgelagerten Wertschöpfungskette auftreten, z. B. beim Rohstoffabbau. Der Porsche AG Konzern macht für das Berichtsjahr Gebrauch von den Übergangsbestimmungen in Anlage C des ESRS 1 im Zusammenhang mit der sogenannten „Quick Fix“ Delegated Regulation (EU) 2025/1416 der Europäischen Kommission und verzichtet auf die Offenlegungen im Zusammenhang mit dem Thema Betroffene Gemeinschaften (ESRS S3).

In den Berichtsinhalten der übrigen Kapitel finden sich dennoch diverse Managementansätze, die auch mit der potenziellen negativen Auswirkung auf betroffene Gemeinschaften in Zusammenhang stehen. Ein relevantes Konzept ist bspw. das
Responsible Supply Chain System (ReSC), mit dessen Hilfe menschenrechtliche, soziale und ökologische Risiken entlang der gesamten Lieferkette systematisch identifiziert werden können. Auch Maßnahmen, die im Berichtsjahr durchgeführt werden, können dabei helfen die negative Auswirkung auf betroffene Gemeinschaften zu reduzieren, so z. B. die Bestätigung des Code of Conduct für Geschäftspartner, die vor Abgabe eines Angebots eingeholt wird oder Nachhaltigkeitstrainings für Lieferanten.

Außerdem wirkt der Porsche AG Konzern in diversen Initiativen mit, die sich für einen nachhaltigeren und gerechteren Rohstoffabbau einsetzen. Konkrete Initiativen und weitere Maßnahmen, die im Zusammenhang mit betroffenen Gemeinschaft enstehen, sind vor allem in den Kapiteln S2 Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette und Corporate Citizenship beschrieben.

Als Ziel zur Steuerung der Auswirkung wird das S-Rating genutzt – ein verpflichtendes Vergabekriterium für unmittelbare Zulieferer von Produktionsmaterial und ausgewählte unmittelbare Zulieferer von Nicht-Produktionsmaterial, das auch soziale Kriterien beinhaltet.

Einbeziehung von Stakeholdern

Weltweit beeinflussen sich die Geschäftstätigkeiten des Porsche AG Konzerns und das Leben bzw. die Interessen vieler Stakeholder. Der Porsche AG Konzern kommuniziert regelmäßig mit verschiedenen Anspruchsgruppen und baut diesen Dialog kontinuierlich aus, denn ein offener, transparenter Austausch von Informationen und Argumenten bildet die Grundlage für gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz.


Unter Stakeholdermanagement versteht der Porsche AG Konzern, sich systematisch und kontinuierlich mit Interessen- und Anspruchsgruppen der Gesellschaft auszutauschen, ihnen aktiv zuzuhören und ihre Ansichten bei der Weiterentwicklung der Strategien zu berücksichtigen. Als „Stakeholder“ definiert der Porsche AG Konzern dabei alle Einzelpersonen oder Gruppen, die ein Interesse an einer Entscheidung oder Aktivität des Porsche AG Konzerns haben, weil sie dessen Handlungen direkt oder indirekt beeinflussen oder selbst von ihnen beeinflusst werden.


Die wichtigsten Stakeholdergruppen identifiziert der Porsche AG Konzern durch regelmäßige interne Analysen.


Wesentliche Stakeholdergruppen des Porsche AG Konzerns

  • Anwohner und Gemeinden
  • Kunden und Geschäftspartner
  • Investoren und Analysten
  • Medien
  • Mitarbeitende
  • Politik und Verbände
  • Nichtregierungs- und gemeinnützige Organisationen
  • Wissenschaft und Experten
  • Wettbewerber

Stakeholderdialog

Für den Dialog mit seinen Stakeholdern nutzt der Porsche AG Konzern unterschiedliche Medien- und Dialogformate sowie verschiedene interne und externe Kommunikationskanäle. Mitarbeitende werden über die Arbeitnehmervertretung, Mitarbeiterbefragungen oder auch Feedbackgespräche mit Vorgesetzten einbezogen. Dazu werden sie über interne Kommunikationskanäle und Veranstaltungen regelmäßig zu den verschiedensten Themen informiert. Mit Kundinnen und Kunden steht der Porsche AG Konzern über das Händlernetzwerk und den Vertrieb in Kontakt, bspw. bei Kundenveranstaltungen oder Kundenumfragen. Über Medienspiegel und Nachhaltigkeitsratings wird die Einschätzung der breiten Öffentlichkeit berücksichtigt. Investoren werden im Rahmen von Kapitalmarktveranstaltungen durch die Abteilung „Investor Relations“ einbezogen. Ökonomische, ökologische und soziale Themen treibt der Porsche AG Konzern ebenfalls voran, indem die Porsche AG in Netzwerken, Nachhaltigkeitsinitiativen und Arbeitsgruppen mitwirkt. Auch das ist ein wesentlicher Bestandteil des Stakeholderdialogs.


Der Porsche Nachhaltigkeitsbeirat besteht aus externen Fachleuten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft und institutionalisiert den Stakeholderdialog zum Thema Nachhaltigkeit. Der Nachhaltigkeitsbeirat berät regelmäßig den Vorstand und das Top-Management bei der strategischen Ausrichtung auf Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeitsorganisation

Stakeholdermanagement

Der Porsche AG Konzern betreibt ein ganzheitliches Stakeholdermanagement nach dem Ansatz der „Balanced Scorecard“. Mit diesem können die Erwartungen der einzelnen Anspruchsgruppen systematisch erfasst und daraus wichtige gesellschaftliche Trends abgeleitet werden.


Die Interessen und Sichtweisen verschiedener Stakeholder reflektiert der Porsche AG Konzern kontinuierlich und berücksichtigt sie bei der strategischen Planung seiner Aktivitäten und unternehmerischen Entscheidungen – so auch im Bereich Nachhaltigkeit. Umgekehrt können auch die Stakeholder mehr über aktuelle und zukünftige Maßnahmen des Porsche AG Konzerns sowie über deren Voraussetzungen und Rahmenbedingungen erfahren. Mit diesem Perspektivenwechsel möchte der Porsche AG Konzern andere Positionen verstehen, Herausforderungen gemeinsam bewältigen und langfristige Partnerschaften entwickeln.


Durch die enge Einbindung seiner Stakeholder möchte der Porsche AG Konzern frühzeitig Veränderungen in Marktbedingungen und Kundenverhalten, aber auch Marktpotenziale erkennen, bewerten und strategisch darauf reagieren, um Risiken zu reduzieren und Chancen zu nutzen. Dabei spielen die Perspektiven der relevanten Stakeholder sowohl bei der Bewertung des Status quo als auch bei der zukünftigen Ausrichtung neuer Initiativen eine wesentliche Rolle im Entscheidungsprozess auf allen Ebenen des Unternehmens und der Strategie. Das Geschäftsmodell ist ein wesentlicher Bestandteil der Strategie und diese Strategie baut auf dem Geschäftsmodell auf bzw. definiert es.


Mitgliedschaften und Netzwerke

  • UN Global Compact
  • Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik
  • Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit

Die Ausrichtung des Porsche AG Konzerns berücksichtigt beim Ausbau des Anteils elektrifizierter Fahrzeuge bspw. im Rahmen jährlicher Review-Prozesse die Anforderungen und Erwartungen der Stakeholder an moderne und nachhaltigere Mobilitätslösungen. Zugleich bleibt das grundlegende Geschäftsmodell – der Verkauf von exklusiven Sportwagen – als Kernkompetenz des Porsche AG Konzerns unverändert. Weitere Informationen dazu finden sich im Kapitel Fahrzeugproduktstrategie.


Die Leitungsorgane des Porsche AG Konzerns werden im Rahmen der Berichtsprozesse des Nachhaltigkeitsmanagements regelmäßig auch über Stakeholderinteressen informiert und beziehen diese in ihre Strategiediskussionen zu verschiedenen Themen mit ein. Die Prozesse des Nachhaltigkeitsmanagements werden im nachstehenden Abschnitt zu Governance beschrieben.

Weitere Informationen zur Einbeziehung der Interessen und Standpunkte von Stakeholdern

Der Porsche AG Konzern legt im Kapitel S1 Arbeitskräfte des Unternehmens dar, wie die Interessen und Rechte der Belegschaft über die Repräsentation der Arbeitnehmervertreter im Rahmen der betrieblichen Mitbestimmung sowie in Ausschüssen und im Aufsichtsrat einbezogen werden. Ein weiteres Mittel sind die Information und der Dialog im Rahmen der internen Kommunikation sowie Mitarbeiterbefragungen. Auch besondere Bedürfnisse von Mitarbeitenden werden über die Schwerbehindertenvertretung berücksichtigt.


Die Einbeziehung der Interessen von Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette wird über verschiedene indirekte und direkte Formate gefördert, bspw. die Beteiligung des Porsche AG Konzerns am Branchendialog der Automobilindustrie zum Nationalen Aktionsplan (NAP) Wirtschaft und Menschenrechte sowie an weiteren branchenübergreifenden Initiativen. Unmittelbaren Zulieferern werden Mindeststandards für deren Umgang mit ihren Arbeitskräften durch den Code of Conduct für Geschäftspartner vorgegeben und im Rahmen des Sustainability Ratings (S-Ratings) überprüft. S2 Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette


Die Sichtweisen von Verbrauchern und Endnutzern zu zahlreichen Themen werden regelmäßig aktiv durch den Porsche AG Konzern abgefragt, bspw. im Rahmen von Kundenbefragungen, welche die Aspekte Kauf, Produktqualität, Nutzungserfahrung mit Anzeigen- und Bedienelementen, Porsche Connect Dienste, Laden von Elektro- und Hybridfahrzeugen sowie Service abdecken. Weitere Informationen dazu finden sich im Kapitel S4 Verbraucher und Endnutzer.


Betroffene Gemeinschaften können hier der Interessengruppe „Gesellschaft“ zugeordnet werden. Diese werden über diverse Formate des Stakeholderdialogs eingebunden. Stakeholderdialog, Corporate Citizenship


Im Berichtsjahr hat der Porsche AG Konzern anhand einer Reputationsanalyse untersucht, wie das Unternehmen und seine Marke von verschiedenen Stakeholdern wahrgenommen werden. Hierfür wurde eine ausgewählte Gruppe von Vertretern aus Medien, Politik, Öffentlichkeit, Kundinnen und Kunden sowie Analystinnen und Analysten wie auch Investoren befragt. Die Befragung deckte die Märkte Deutschland, USA und China ab und konzentrierte sich auf Schwerpunktthemen wie Nachhaltigkeit, Geschäftstätigkeit und Vertrauenswürdigkeit.


Ziel der Analyse ist, eine repräsentative Messung der Unternehmensreputation zu erhalten und eine Steuerungskennzahl für das Strategiefeld „Steuerung und Transparenz“ zu ermitteln. Aus den gewonnenen Ergebnissen sowie der Analyse von Trends im Zeitverlauf und im Vergleich zum Wettbewerb sollen gezielt Maßnahmen zur Verbesserung der Reputation abgeleitet werden.

Governance

Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane

Vorstand

Der Vorstand der Porsche AG besteht gemäß § 8 der Satzung aus mindestens zwei Personen. Zum 31. Dezember 2025 bestand der Vorstand aus acht Mitgliedern. Er leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung und im Unternehmensinteresse. Neben dem Geschäftsbereich „Geschäftsleitung“ gibt es die folgenden weiteren Geschäftsbereiche: „Beschaffung“, „Car-IT“, „Forschung und Entwicklung“, „Finanzen und IT“, „Personal- und Sozialwesen“, „Produktion und Logistik“ sowie „Vertrieb und Marketing“.

Bei der Zusammensetzung des Vorstands berücksichtigt der Aufsichtsrat verschiedene Aspekte, darunter auch Vielfalt und Diversität. Unter den Vorstandsmitgliedern soll eine hinreichende Altersmischung vorhanden sein. Es wird angestrebt, einen Frauenanteil zu erreichen, der die gesetzliche Mindestanzahl übersteigt. Entsprechend der gesetzlichen Vorgabe müssen mindestens eine Frau und ein Mann Mitglied des Vorstands sein. Aktuell beträgt die Frauenquote im Vorstand 12,5 %.

Darüber hinaus legt der Aufsichtsrat besonderen Wert auf die fachlichen Profile sowie die Berufs- und Lebenserfahrungen der Vorstandsmitglieder, auch im internationalen Bereich. Weitere Informationen zu den Kompetenzen der Vorstandsmitglieder finden sich im Kapitel G1 Unternehmensführung.

Die genannten Anforderungen an die Zusammensetzung des Vorstands haben zum Ziel, dass dieser über ausreichende Erfahrungen verfügt, die für die Konzernbereiche, Produkte und geografischen Standorte des Porsche AG Konzerns relevant sind.

Nachhaltigkeitsbezogenes Fachwissen vertieft der Vorstand des Porsche AG Konzerns u. a. in regelmäßigen Sitzungen mit den externen Mitgliedern des Porsche Nachhaltigkeitsbeirats. Themenbezogen tauscht sich der Nachhaltigkeitsbeirat mit dem Gesamtvorstand auch zu externen Anforderungen der Stakeholder aus, wie beispielsweise zu potenziellen Gesetzesvorhaben und neuen Regularien, und reflektiert mit dem Vorstand entsprechende Umsetzungsoptionen für die Porsche AG.

Hinsichtlich Antikorruption und Bestechung sind die Vorstandsmitglieder aufgrund ihrer Funktion und durch die Porsche-spezifischen „Verhaltensleitlinien für den Vorstand“ hinreichend sensibilisiert. Die Verhaltensleitlinien enthalten u. a. konkrete Vorgaben zum Umgang mit Einladungen und Geschenken. Darüber hinaus müssen die Vorstandsmitglieder regelmäßig E-Learning-Module absolvieren, z. B. zu Themen aus den Bereichen Korruption, Bestechung, Betrugsprävention und Menschenrechte. Außerdem steht dem Vorstand ein Lernangebot der Porsche AG mit verschiedenen Schwerpunkten im ESG-Kontext zur Verfügung (z. B. mit Bezug zu Nachhaltigkeitsaspekten in der Lieferkette, Diversität, Umwelt-Compliance). Bezüglich etwaiger Änderungen interner Vorgaben zu Compliance-Themen wird der Vorstand im Rahmen seiner Sitzungen umfassend informiert.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der Porsche AG besteht aus 20 Mitgliedern, von denen zehn Vertreter der Anteilseigner sind, die von der Hauptversammlung gewählt werden. Die andere Hälfte sind Vertreter der Arbeitnehmer, die nach den Bestimmungen des Mitbestimmungsgesetzes gewählt werden. Sieben der Arbeitnehmervertreter sind Beschäftigte der Porsche AG, die anderen drei sind Gewerkschaftsvertreter. Dem Aufsichtsrat gehörten zum 31. Dezember 2025 acht weibliche Mitglieder an. Dies entspricht einem Anteil von 40 %.

Der Aufsichtsrat ist nicht geschäftsführend. Nach Einschätzung der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat sind aktuell jedenfalls vier Anteilseignervertreter, namentlich Frau Micaela Le Divelec Lemmi, Frau Melissa Di Donato Roos, Herr Dr. Christian Dahlheim und Herr Dr. Hans Peter Schützinger, unabhängig im Sinne der Empfehlung C.6 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Das entspricht einem Anteil unabhängiger Mitglieder von 40 %.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats Dr. Hans Michel Piëch,Dr. Ferdinand Oliver Porsche, Dr. Wolfgang Porsche und Hans Dieter Pötsch,gehören dem Aufsichtsrat jeweils zwar seit mehr als zwölf Jahren an und erfüllen damit einen der in der Empfehlung C.7 des Kodex genannten Indikatoren für fehlende Unabhängigkeit von der Gesellschaft und vom Vorstand. Die Seite der Anteilseigner kommt bei Würdigung aller Umstände des Einzelfalls allerdings zur Einschätzung, dass die genannten Mitglieder des Aufsichtsrats dennoch unabhängig von der Gesellschaft und vom Vorstand agieren. Im Rahmen der Arbeit des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse zeigt sich, dass die Herren Dr. Hans Michel Piëch, Dr. Ferdinand Oliver Porsche, Dr. Wolfgang Porsche und Hans Dieter Pötsch weiterhin uneingeschränkt über die erforderliche kritische Distanz zu der Gesellschaft und ihrem Vorstandverfügen, um den Vorstand bei seiner Geschäftsführung angemessen zu überwachen und zu begleiten. Um seine Kontroll- und Beratungsaufgaben ordnungsgemäß wahrnehmen zu können, muss der Aufsichtsrat als Gesamtgremium über die hierfür erforderliche Expertise, d. h. Kenntnisse, Fähigkeiten und fachliche Erfahrungen, verfügen. Dazu müssen die Mitglieder des Aufsichtsrats in ihrer Gesamtheit mit dem Sektor vertraut sein, in dem die Gesellschaft tätig ist –also der Automobilbranche –, und die Geschäfte, welche die Gesellschaft betreibt, beurteilen können.

Zudem sollen die Mitglieder des Aufsichtsrats in ihrer Gesamtheit über Expertise zu den für das Unternehmen bedeutsamen Nachhaltigkeitsfragen verfügen. Bei Bedarf lässt sich der Aufsichtsrat in ESG-Fragen auch durch externe Expertinnen und Experten beraten. Auch bei der Suche nach qualifizierten Persönlichkeiten, die den Aufsichtsrat in seiner Gesamtheit im Rahmen dieser Ziele bestmöglich mit Fach- und Führungskompetenzen verstärken würden, wird auf Vielfalt, breit gefächerte Erfahrungswerte sowie die angemessene Vertretung beider Geschlechter geachtet.

Der Aufsichtsrat vertieft regelmäßig sein nachhaltigkeitsbezogenes Fachwissen. Im Jahr 2024 wurde das Kontrollgremium umfassend zu den Themen ESG-Management, Dekarbonisierung, Nachhaltigkeit in der Lieferkette sowie zu den Pflichten im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung gemäß CSRD geschult. Darüber hinaus verfolgt der Aufsichtsrat aktuelle Entwicklungen im Bereich der Nachhaltigkeit aufmerksam und prüft anlassbezogen weitere ergänzende Schulungsmaßnahmen.

Zum Thema „Antikorruption und Bestechung“ sind die Mitglieder des Aufsichtsrats grundsätzlich wegen ihrer vielfältigen Funktionen bzw. bereits absolvierter Schulungsformate hinreichend sensibilisiert. Der Aufsichtsrat absolviert zusätzliche Schulungen zur Vorbeugung und Bekämpfung von Korruption und Bestechung aufgrund seiner besonderen Stellung als Überwachungsorgan der Gesellschaft anlassbezogen.

Nachhaltigkeitsorganisation

Die funktionsübergreifende Gesamtverantwortung für Nachhaltigkeit trägt der Vorstandsvorsitzende der Porsche AG, unterstützt vom Vorstand für Produktion und Logistik sowie dem Vorstand für Beschaffung. Die beiden zuletzt genannten fungieren als Vorstandspaten für die Nachhaltigkeitsstrategie. In diesen Funktionen sind sie auch für die Überwachung der Auswirkungen, Risiken und Chancen zuständig. Sie werden durch die internen Gremien „Strategiekreis Nachhaltigkeit“ sowie „Steuerkreis Umwelt und Nachhaltigkeit“ und den externen Porsche Nachhaltigkeitsbeirat bei der strategischen Entscheidungsfindung und der Ausarbeitung unterstützt.


Der Gesamtvorstand legt in regelmäßigen Strategieworkshops die grundsätzliche strategische Ausrichtung und konkrete Nachhaltigkeitsziele fest. Darüber hinaus entscheidet er über besonders weitreichende Maßnahmen und Leuchtturmprojekte. Der „Strategiekreis Nachhaltigkeit“ legt die Schwerpunkte und die Ausrichtung der Nachhaltigkeitsstrategie fest. Dem Strategiekreis gehören die Leiterinnen und Leiter wesentlicher Hauptabteilungen an. Bei Bedarf ist er flexibel erweiterbar. Er tagt in der Regel zweimal pro Jahr und bereitet Entscheidungen des Vorstands hinsichtlich der Nachhaltigkeitsstrategie vor.


Der „Steuerkreis Umwelt und Nachhaltigkeit“ ist ein ressortübergreifendes Gremium, bestehend aus Vertretern aller relevanten Abteilungen, und erarbeitet die Ausrichtung sowie die Inhalte der Nachhaltigkeitsstrategie. Zusätzlich befasst er sich mit Richtungs- und Zielentscheidungen innerhalb dieser Strategie. Im Berichtsjahr kam das Gremium fünfmal zusammen. Für die Ausarbeitung, Implementierung und Umsetzung sowie Weiterentwicklung einzelner nachhaltigkeitsbezogener Themen, Projekte und Initiativen bildet der „Steuerkreis Umwelt und Nachhaltigkeit“ entsprechende Arbeitskreise. Den Auftrag dafür erteilt der übergeordnete „Strategiekreis Nachhaltigkeit“, an den der Steuerkreis berichtet.


Im „Strategiekreis Nachhaltigkeit“ und im „Steuerkreis Umwelt und Nachhaltigkeit“ kam es im Berichtsjahr zu Anpassungen, um den strategischen Fokus der Gremien zu schärfen.


Ein weiteres zentrales Gremium ist der Porsche Nachhaltigkeitsbeirat. Er besteht seit 2016 und institutionalisiert den Stakeholderdialog zum Thema Nachhaltigkeit. Die Mitglieder sind unabhängig, nicht weisungsgebunden sowie vom Vorstand mit weitgehenden Informations-, Konsultations- und Initiativrechten ausgestattet. Die externen Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft beraten regelmäßig den Vorstand und das Top-Management bei der strategischen Ausrichtung auf Nachhaltigkeit sowie zu aktuellen relevanten und strategischen Fragestellungen. 2025 tagte der Porsche Nachhaltigkeitsbeirat einmal mit ausgewählten Vorstandsmitgliedern der Porsche AG. Im Berichtsjahr lag der Schwerpunkt des Austauschs auf der Produkt- und Dekarbonisierungsstrategie, dem gesellschaftlichen Engagement des Porsche AG Konzerns sowie auf aktuellen und globalen Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit.


Die Abteilung „Nachhaltigkeit“ im Bereich „Generalsekretariat und Unternehmensentwicklung“ verantwortet die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie und entwickelt sie kontinuierlich weiter. Sie setzt Nachhaltigkeitsprojekte um und steuert die Nachhaltigkeitsgremien der Porsche AG. Zudem ist sie die Schnittstelle zum Volkswagen Konzern und vertritt dort das zentrale Nachhaltigkeitsmanagement des Porsche AG Konzerns.


Die im Bereich „Öffentlichkeitsarbeit, Presse, Nachhaltigkeit und Politik“ angesiedelte Abteilung „Politik und Gesellschaft“ ist für die interne und externe Nachhaltigkeitskommunikation, die strategische Einbindung der Stakeholder, die qualitative nichtfinanzielle Berichterstattung und das Strategiefeld „Partner der Gesellschaft“ zuständig. Sie wirkt in Nachhaltigkeitsnetzwerken mit und stellt die Geschäftsstelle für den Porsche Nachhaltigkeitsbeirat.

Nachhaltigkeitsmanagement

Nachhaltigkeit bedeutet, langfristig tragfähige und intakte ökologische, soziale und ökonomische Systeme auf globaler, regionaler sowie lokaler Ebene zu erhalten. Der Porsche AG Konzern hat vielfältigen Einfluss auf diese Systeme und übernimmt aktiv Verantwortung, um einen Beitrag zur Erhaltung ihrer Tragfähigkeit zu leisten.


Nachhaltigkeit ist als ein zentrales Querschnittsthema in der Porsche Strategie 2030 Plus verankert und konzernweit mit einer klaren internen Struktur und definierten Zuständigkeiten in die Organisation eingebettet. Auf diese Weise möchte der Porsche AG Konzern wesentliche Themen konsequent und effektiv bearbeiten.


Die langjährigen Erfahrungen der Vorstände des Porsche AG Konzerns in unterschiedlichen Bereichen innerhalb des Porsche AG Konzerns oder des Volkswagen Konzerns sowie in anderen Unternehmen gepaart mit dem regelmäßigen Austausch mit dem Nachhaltigkeitsbeirat ermöglicht, Nachhaltigkeitsaspekte in Unternehmensentscheidungen und der strategischen Ausrichtung zu berücksichtigen.


Grundsätzlich ist der Vorstand der Porsche AG verantwortlich für das Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen im Porsche AG Konzern. Dies ist in der Geschäftsordnung des Vorstands geregelt. Für den Aufsichtsrat sind die Zuständigkeiten in der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats des Porsche AG Konzerns geregelt. Dabei kann die Zuständigkeit in Bezug auf Auswirkungen, Risiken und Chancen einerseits aus der Pflicht der Überwachung des Vorstands der Porsche AG und andererseits aus den Aufgaben des Prüfungsausschusses im Zusammenhang mit der nichtfinanziellen Berichterstattung abgeleitet werden.


Die Geschäftsordnungen des „Strategiekreises Nachhaltigkeit“ sowie des „Steuerkreises Umwelt und Nachhaltigkeit“ regeln insbesondere Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Kompetenzen in Bezug auf die Schwerpunkte, Ausrichtung und die Inhalte der Querschnittsstrategie „Nachhaltigkeit“.


Zusätzlich zu den Geschäftsordnungen regelt die Richtlinie „Nachhaltigkeit“ für den Porsche AG Konzern verbindlich die Organisation, die internen Abläufe, das Themenmanagement, die Projektumsetzung und die Kommunikation der relevanten Nachhaltigkeitsthemen. Damit wirkt der Porsche AG Konzern darauf hin, dass die Nachhaltigkeitsstrategie im Porsche AG Konzern bekannt ist und umgesetzt wird. Weitere Informationen zur Richtlinie finden sich unter  E1 Klimawandel.

Prof. Dr. Lucia Reisch, Prof. Dr. Matthias Finkbeiner und Prof. Dr. Mette Morsing (v. l. n. r.)

Der Gesamtvorstand wird anlassbezogen von den Vorstandspaten zu den jeweiligen Nachhaltigkeitsthemen informiert. Die wesentlichen Auswirkungen der einzelnen Themenfelder werden im jeweiligen Vorstandsressort operativ gesteuert.


Um die Nachhaltigkeit in Geschäftsprozessen und die Beiträge zu den ESG-Aspekten gezielt zu steuern und zu messen, hat der Porsche AG Konzern im Jahr 2021 ein softwaregestütztes ESG-Management auf den Weg gebracht. Der Porsche AG Konzern hat ferner Kennzahlen bestimmt, die wesentliche nichtfinanzielle Beiträge im ESG-Rahmen illustrieren und den Beitrag des Porsche-Geschäftsmodells zu einer nachhaltigen Entwicklung transparent aufzeigen. Hierzu zählen bspw. der Dekarbonisierungsindex (DKI) oder der Frauenanteil im Management.


Die strategische Ausrichtung und die Zielsetzung für das Thema Nachhaltigkeit werden regelmäßig in Strategieworkshops definiert. Die Zielerreichung wird in der Regel quartalsweise an die Vorstandspaten berichtet und durch diese überprüft. Weitere Ziele werden direkt durch die jeweils verantwortlichen Fachbereiche definiert und überwacht.


Risiken und Chancen in Bezug auf Nachhaltigkeitsthemen werden im Risikomanagement des Porsche AG Konzerns gesteuert. Die Risikomanagementprozesse des Porsche AG Konzerns sind im Risiko- und Chancenbericht beschrieben. Für das Management der Auswirkungen werden keine speziellen Kontrollen und Verfahren angewendet.


Dem Vorstand des Porsche AG Konzerns werden im Rahmen der Entscheidungen über wichtige Transaktionen alle relevanten Informationen im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsaspekten aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Diese Informationen werden bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt.


Eine Berichterstattung zum Thema Nachhaltigkeit erfolgt im Rahmen der Gesamtunternehmensstrategie des Porsche AG Konzerns in der Regel einmal jährlich an den Gesamtvorstand.

Im Berichtsjahr beschäftigten sich der Vorstand und der Aufsichtsrat des Porsche AG Konzerns u. a. mit folgenden Themen, die im Zusammenhang mit den wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen des Porsche AG Konzerns stehen:


  • Produktstrategie (inkl. Senkung der Flottenemissionen)
  • Dekarbonisierungsprogramm
  • Absatz- und Vertriebsplanung
  • Ressourceneffizienzprogramm
  • Arbeitssicherheit
  • Bericht des Business & Human Rights (BHR) Council zur Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes
  • Versorgungssicherheit Lieferkette
  • Förderung der Chancengleichheit und Diversität
  • Partner der Gesellschaft (Corporate Citizenship)
  • Kundenzufriedenheit (Customer Excitement Index)
  • Integrität und Führungskultur („Porsche Code“)
  • Bericht zum Hinweisgebersystem
  • Deutscher Corporate Governance Kodex sowie Schulungen zum Thema „Cyber Security“
  • (Geo-)politische Entwicklungen

Das vollständige Kapitel der Nichtfinanziellen Erklärung (Teil des zusammengefassten Lageberichts) steht als Download zur Verfügung.

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