
Beschaffung
Vertrieb und Marketing
Finanzen und IT
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Forschung und Entwicklung
Vorstandsvorsitzender
Personal- und Sozialwesen
Car-IT
Produktion und Logistik

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Teamplayer, Sportsmann, Familienmensch – und einer, der immer in Chancen denkt.
Ich kann mich glücklich schätzen, in meinem Leben so vielen tollen Menschen zu begegnen, aus vielen unterschiedlichen Bereichen, beruflich und privat, mit ganz verschiedenen Hintergründen und Blickwinkeln. So habe ich über die Jahrzehnte eine Vielzahl von Kulturen und Werten kennengelernt und daraus viel Wertvolles für mich selbst mitnehmen können. Das hat mich geprägt und schon immer inspiriert – und das tut es auch heute noch.
Ich sehe das Ressort Geschäftsleitung – wie auch mich selbst – in der Rolle des Spielertrainers. Bei uns sind übergreifende Funktionen wie die Strategie, die Kommunikation, die Qualität, die Revision sowie Recht und Compliance angesiedelt, aber auch die Baureihen für unsere Produkte. Das erfordert ein Höchstmaß an Flexibilität. Wir sind Experten und Generalisten in einem – tief drin in den Details, gleichzeitig mit dem Blick für das große Ganze.
Wir fragen uns permanent, wie und wo wir uns verbessern können. Das ist fester Bestandteil unserer Porsche-Kultur – und auch unserer Arbeit in der Geschäftsleitung. Die Welt wird immer komplexer. Geopolitische Spannungen nehmen zu. Rahmenbedingungen, Märkte und Kundenbedürfnisse ändern sich rasant. In diesem Umfeld müssen wir optimal reagieren können. Und besser noch: vorausschauend agieren. In diesem Sinne haben wir 2024 auch unsere Porsche-Strategie weiterentwickelt und den Fokus auf die vier Kernthemen Kunde, Produkt, Nachhaltigkeit und Transformation geschärft. Für einen klaren Kurs in Richtung Zukunft.

Immer klare Kante. Fordernd und fördernd. Ich bin immer geradeheraus, spreche immer Klartext – und zwar in alle Richtungen.
Das Idol meiner Kindheit: Günter Netzer. Er hatte die beste Übersicht und die beste Technik. Er hatte Ecken und Kanten. Er hat auch mal fünf gerade sein lassen. Dennoch war er über jeden Zweifel erhaben und alle haben sich nach ihm gerichtet – auf dem Spielfeld und auch darüber hinaus. Vor einigen Jahren durfte ich ihn persönlich kennenlernen. Ich kann sagen: Mein Bild von ihm wurde bestätigt.
Früher war das Finanzressort meist nur für die ordnungsgemäße Buchführung und strenge Kostenüberwachung verantwortlich. Heute ist es der strategische Co-Pilot für das Unternehmen. Mir ist wichtig, dass das Ressort nicht nur als administrativer Zahlenspeicher wahrgenommen wird. Sondern als interner Berater sowie als selbstbewusster Impulsgeber, der strategische Entscheidungen mitgestaltet. Es ist für die Fachbereiche Partner auf Augenhöhe bei der Umsetzung von Projekten, Geschäftsmodellen und strategischen Initiativen.
Die Welt ist komplexer und volatiler geworden – und damit weniger planbar. Immer öfter passieren disruptive Dinge wie Pandemien, Brüche in globalen Lieferketten oder geopolitische Veränderungen. Deshalb stellen wir unsere Prozesse deutlich flexibler auf als bisher, insbesondere im Bereich von Planungen und Prognosen als wichtige Impulsgeber für die Unternehmenssteuerung. Dabei nutzen wir auch neue Technologien wie künstliche Intelligenz. Sie bieten uns noch nie da gewesene Möglichkeiten, die wir unbedingt nutzen müssen.

Wissbegierig und empathisch. Ich tauche sehr gerne in neue Themen ein – über Podcasts, Bücher oder auch Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichsten Bereichen. Daraus ergibt sich eine Vielfalt an Perspektiven, die unglaublich bereichert.
Besonders beeindrucken mich Persönlichkeiten, die Haltung zeigen. Die für ihre Werte einstehen. Etwa der Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer. Mit seinem ethischen Engagement und seiner humanitären Arbeit als Arzt in Afrika setzte er Maßstäbe, die bis heute wirken. Die unsere Welt lebenswerter machen. Ähnlich bewegend ist das Lebenswerk von Alfred Herrhausen, dem ehemaligen Vorstandssprecher der Deutschen Bank. Seine visionäre Forderung, soziale Verantwortung in der Wirtschaft stärker zu verankern, ist aktueller denn je. Wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliches Engagement sind untrennbar miteinander verbunden.
Ich erlebe in unserem Ressort in der täglichen Arbeit einen starken Zusammenhalt. Der Wert „Familie“ aus unserem Porsche Code wird hier wirklich gelebt. Diesen Teamspirit müssen wir uns bewahren.
Lasst uns alte Zöpfe abschneiden und insbesondere Bürokratie weiterhin konsequent abbauen. Wir müssen neue Technologien wie den Einsatz künstlicher Intelligenz noch stärker für unsere Projekte und Prozesse nutzen. So gewinnen wir mehr Zeit für wertschöpfende und erfüllende Aufgaben. Wir gewinnen Zeit für die Menschen.

Ich verstehe Technologie als transformative Kraft und setze Innovationen in konkrete Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden um. Mein Ansatz ist visionär, aber auch stark auf das Porsche-Erlebnis ausgerichtet. Enge Zusammenarbeit, auf Augenhöhe mit Expertinnen und Experten, ist mir dabei besonders wichtig. Nur so können wir komplexe Herausforderungen meistern. Mein Ziel ist es, die digitale Zukunft von Porsche zu gestalten und dabei die einzigartige Identität der Marke zu bewahren.
Konrad Adenauer hat mich durch seine Fähigkeit inspiriert, in einer Zeit des Umbruchs klare Ziele zu setzen und visionär – aber auch pragmatisch – an ihrer Umsetzung zu arbeiten. Besonders hat mich seine Zuversicht beeindruckt, dass Deutschland auch nach schweren Zeiten wieder aufblühen und zu einem wirtschaftlich starken Land werden kann. Adenauer bewies Mut, neue Wege zu gehen und dabei an den Werten seines Landes festzuhalten. Das ist eine Qualität, die auch heute noch relevant ist – gerade in einer Branche, die sich aktuell neu erfindet.
Die Software-Entwicklung bei Porsche sollte auch künftig auf höchste Kreativität, Funktionalität und Kundenzentrierung setzen. Ähnlich wie bei einem gut komponierten Gericht kommt es auf die optimale Integration der digitalen Technologien an. Niemand hat bisher ein Fahrzeug wie den Porsche 911 erschaffen. Unsere Aufgabe ist es, diesen ikonischen Charakter mit innovativer Software in die Zukunft zu überführen. Entscheidend bleibt die perfekte Harmonie der Software mit allen anderen Fahrzeugkomponenten.
Für die Entwicklung des Software-defined Vehicle braucht es das richtige Mindset: Software muss von Anfang an Teil des Entwicklungsprozesses sein. Wir setzen daher auf einen Wandel hin zu einem Software-first-Ansatz, begleitet durch flexible Arbeitsmodelle wie die „Liquid Organization“. So können Teams bereichsübergreifend und agil zusammenarbeiten und schneller auf Marktveränderungen reagieren. Wichtig ist dabei auch die aktive Einbindung der Mitarbeitenden, um diesen Kulturwandel voranzutreiben.

Als aufgeschlossen und weltoffen – schon alleine aufgrund meiner internationalen Biografie. Ich schätze unterschiedliche Perspektiven, höre zu und kann mich gut in mein Gegenüber hineinversetzen. Ich bin ein pragmatischer Teamplayer und immer fokussiert. Denke gerne zwei, drei Züge voraus, liebe die Herausforderung, das Neue – und verharre nicht gerne auf der Stelle. Mich gibt es nur im Original, das heißt: Ich bin authentisch. Und bewahre mir stets meinen Humor.
Ich denke da weniger an eine Person. Vielmehr ist der Motorsport für mich ein tolles Beispiel für das richtige Mindset: Dort spüre ich den unbändigen Spaß daran, sich immer mit den Besten messen zu wollen. Mit viel Pioniergeist, noch mehr Herzblut und – bei allem Erfolg – stets mit einer gewissen Bescheidenheit.
Offen sein, zuhören, von anderen lernen. Mutig vorangehen, positiv bleiben und niemals aufgeben. Wir müssen aus Rückschlägen die richtigen Schlüsse ziehen und Erfolgsgeschichten mit anderen teilen. Auch in herausfordernden Zeiten sind Träume ein starker Antrieb, unseren Weg konsequent weiterzugehen – als ein gesamthaftes Versprechen für ein außergewöhnliches Marken- und Produkterlebnis.
Bei aller Veränderung ist klar: Die Kundinnen und Kunden stehen auch in Zukunft im Mittelpunkt. Ansonsten gibt es keine Denkbarrieren. Die Veränderungsgeschwindigkeit nimmt weiter an Fahrt auf und KI-basierte Tools werden auch für uns immer wichtiger – wie in allen Bereichen des Unternehmens. Die Kundinnen und Kunden sollen überall und zu jeder Zeit mit der Marke Porsche in Kontakt treten können. Online-Angebote und die physische Porsche-Welt gehen dabei nahtlos ineinander über, hier sehe ich noch viel Raum für Innovation.

Klare Ziele vorgeben, mit der eigenen Einstellung Vorbild sein für das Team und Wertschätzung entgegenbringen – so würde ich mich beschreiben. Ich sage immer: „Man muss ins Gelingen verliebt sein.“ Mit dieser positiven Einstellung hat man selbst und das ganze Team Erfolg, beruflich wie persönlich.
Mich hat der US-amerikanische Hochspringer Dick Fosbury inspiriert. Er hat den Hochsprung mit dem „Fosbury-Flop“ revolutioniert: mit der Technik, die Querlatte rückwärts zu überspringen. Zunächst wurde sein Stil belächelt, heute ist er die Standardtechnik beim Hochsprung. Diesen Grundsatz, neue Wege zu gehen und Innovationen einzubringen, habe ich mir mein ganzes Berufsleben bewahrt. Auch nach mehreren Jahrzehnten in der Automobilproduktion habe ich den Satz „Das haben wir schon immer so gemacht“ nicht in mein Vokabular aufgenommen. Es macht mir Spaß, zusammen mit meinem Team Neues zu wagen.
Sich ständig zu hinterfragen, hat schon immer die Porsche-Produktion ausgemacht. Das haben wir etwa mit der Produktion des Taycan bewiesen. Dort haben wir in Zuffenhausen ein „Werk im Werk“ gebaut. Trotz räumlicher Einschränkungen haben wir in kurzer Zeit eine hochmoderne Fertigung aufgebaut. Diese Eigenschaft müssen wir uns auch in Zukunft bewahren, um mit Innovationen die Träume unserer Kundinnen und Kunden zu verwirklichen. Ganz wichtig: Das gelingt nur in enger Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen wie der Technischen Entwicklung, dem Vertrieb und der Beschaffung.
Unsere Industrie durchläuft derzeit die größte Transformation ihrer Geschichte – in Bezug auf Elektromobilität, Software und Connectivity, aber auch in der Produktion. Wir müssen die Smart Factory weiter vorantreiben, die vollvernetzte Fabrik: sowohl durch den Einsatz von Cloud-Lösungen und KI als auch mit Blick auf die Fertigungsabläufe. Da gibt es in Zukunft viel Potenzial, neue Wege zu gehen. Was mir persönlich sehr wichtig ist: Bei allen Innovationen spielt die Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Nur wer – wortwörtlich – nachhaltig produziert, wird langfristig unternehmerischen Erfolg haben.

Ich arbeite mit Leidenschaft und einem klaren Fokus an der Zukunft und Weiterentwicklung von Porsche. Es ist mir wichtig, technische Innovationen voranzutreiben, ohne dabei die Essenz und die Tradition der Marke aus den Augen zu verlieren. Ich schätze präzise Arbeit und Detailgenauigkeit. Vor allem wenn es darum geht, komplexe Konzepte in hochwertige Sportwagen umzusetzen. Dabei treibt mich die Herausforderung an, Bewährtes sowie Neues zu vereinen und Porsche in eine nachhaltigere Zukunft zu führen.
Wilhelm Conrad Röntgen inspirierte mich durch seine Neugier und die Anwendung theoretischer Modelle aus der Natur. Mit den Röntgenstrahlen machte er das Unsichtbare durch experimentelle Beweise sichtbar. Sein Ansatz motiviert mich täglich, komplexe Technologien und Sachverhalte zu verstehen. Dieses Verständnis schafft die Grundlage für die Kreativität, die es braucht, um Innovationen zu entwickeln.
Die technische Entwicklung von Porsche muss Pioniergeist und Innovationskultur bewahren. Eine unserer großen Stärken im Entwicklungszentrum Weissach ist die hohe Effizienz bei der Fahrzeugentwicklung und die große Kompetenz unserer Ingenieurinnen und Ingenieure. Ziel bleibt, das sportlichste Auto in jedem Segment zu bauen. Ein Porsche vereint Fahrspaß, Performance und Effizienz und wird mit jeder Generation besser. So werden wir auch in Zukunft den veränderten Anforderungen während der Transformation gerecht und bleiben unserer DNA treu.
Die Innovationsgeschwindigkeit im Software-Bereich nimmt stetig zu. Daher müssen wir unsere Entwicklungsprozesse anpassen und die Entwicklungszeiten verkürzen. Kosteneffizienz und die Nutzung von Synergien bleiben dabei essenziell. Strategische Partnerschaften unterstützen uns, den Fokus auf das Wesentliche zu richten und gleichzeitig die interne Wertschöpfung in zentralen Bereichen zu steigern. Zudem ist eine datengetriebene Entwicklung unverzichtbar, um die zunehmende Komplexität beherrschbar zu machen.

Besonnener und überlegter Typ, bodenständig und sparsam, aber nicht geizig – im besten schwäbischen Sinne, im Beruf genauso wie zu Hause als Familienmensch. Unpolitisch und immer an der Sache und der besten Lösung interessiert. Mit Herzblut das betriebswirtschaftliche Gewissen des Unternehmens vertreten, das war mir in diversen Rollen immer wichtig – und das bleibt es auch.
Seit jeher faszinieren mich Jazzmusiker: die Art, wie sie zusammen spielen, wie sie improvisieren, ganz spontan etwas wagen und sich dabei immer aufeinander verlassen können. Und wie am Ende aus etwas, das erst chaotisch wirken mag, etwas Großes wird. Das ist im wahrsten Sinne große Kunst. Aufs Berufsleben übertragen heißt das: Mich fasziniert es, wenn Menschen auch unvorbereitet agieren, angemessen reagieren, flexibel bleiben und immer wieder neue Lösungen finden – auch wenn die Situation zunächst schwierig erscheint. Von Jazzmusikern kann man lernen, auch in vermeintlich ungeordneten und dynamischen Situationen schnell Strukturen zu schaffen.
1977
Geboren in Stuttgart
1997
Studium Betriebswirtschaftslehre an der Universität Stuttgart
2000
Einstieg bei Porsche als Praktikant im Controlling
2004
Controller Tochtergesellschaften
2008
Assistent des Vorstandsvorsitzenden
2010
Leiter Controlling Tochtergesellschaften
2012
Leiter Produkt-Controlling
2017
Leiter Controlling
2018
Leiter Generalsekretariat und Unternehmensentwicklung
2025
Mitglied des Vorstands für Finanzen und IT der Porsche AG

Sportlich, authentisch, aufgeschlossen mit viel Herzblut und Leidenschaft. Strukturiert, aber auch kreativ. Familie und Freunde sind für mich von großer Bedeutung, und ich lege großen Wert auf Loyalität. Teamarbeit ist ein zentraler Aspekt, denn ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mehr erreichen können.
Als Jugendlicher und als Student habe ich mit großer Begeisterung Leichtathletik betrieben. Damals war Carl Lewis mit insgesamt neun Olympiasiegen der dominierende Sprinter und Weitspringer seiner Zeit und wurde 1999 zum Leichtathleten des Jahrhunderts gewählt. Später wurde er von Usain Bolt als schnellster Sprinter der Welt abgelöst. Bei beiden gefällt mir die Art und Weise, wie sie erfolgreich waren. Eine Kombination aus sportlicher Lockerheit und gleichzeitig einem klaren Fokus auf ihre Ziele. Die hohe Eigenmotivation und Leidenschaft der beiden – gepaart mit dem Willen, Grenzen zu verschieben – haben gezeigt, dass man vieles erreichen kann, wenn man an seinen Traum glaubt und alles dafür tut. „Follow Your Dreams“ …
1970
Geboren in Braunschweig
1990
Studium Maschinenbau an der TU Braunschweig
1993
Praktikum, Volkswagen de México, Puebla
1996
Internationales Traineeprogramm, AUDI AG, Ingolstadt
1997
Produktmarketing, Audi UK, Milton Keynes
1998
Sales Manager (Skandinavien, Frankreich, UK), Audi Vertrieb Europa
2006
Leiter Vertrieb im Joint Venture mit FAW-VW, Audi China, Changchun
2009
Leiter Marketing, Volkswagen Deutschland, Wolfsburg
2013
Leiter Vertrieb Asien und Übersee, inkl. China, Škoda Auto, Mlada Boleslav
2015
Leiter Vertriebsregion Übersee- und Wachstumsmärkte, Porsche AG, Stuttgart
2025
Mitglied des Vorstands für Vertrieb und Marketing der Porsche AG

911 Turbo 50 Jahre (WLTP): Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,5 – 12,3 l/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 283 – 278 g/km; CO₂-Klasse: G
Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket (WLTP): Stromverbrauch kombiniert: 21,3 – 20,6 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO₂-Klasse: A