Für jeden Kilometer hat die Porsche AG im Vorfeld 50 Cent ausgelobt.  Angesichts der großen Laufbereitschaft und der Vielzahl an Wünschen hat sich das Unternehmen dazu entschieden, den Spendenbetrag auf drei Euro pro Kilometer aufzustocken. Damit soll die international agierende Make-A-Wish-Foundation in die Lage versetzt werden, möglichst vielen schwerkranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Träume zu erfüllen. Schon in wenigen Tagen werden die ersten von ihnen ihren ganz persönlichen und speziellen Glücksmoment erleben.

Unterschiedlichste Wünsche junger Menschen

Einen James-Bond-Abenteuertag, ein Stelzenhaus mit Rutsche für den Garten oder ein Winterwochenende mit dem Freund – die Wünsche der jungen Menschen sind so unterschiedlich wie die Krankheiten, mit denen sie und ihre Familien im Alltag zu kämpfen haben. Allen gemeinsam ist der Wille, sich von den schwierigen Lebensumständen nicht unterkriegen zu lassen. Mit der Erfüllung ihrer sehnlichsten Wünsche verbindet sich die Hoffnung, durch dieses positive Erlebnis ungeahnte Kräfte im Kampf gegen die Krankheit zu mobilisieren.

Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, 2020, Porsche AG
Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender von Porsche

„Wir sind ein sportliches Unternehmen und zu unseren Werten gehört, uns für die Gesellschaft einzubringen. Beim Virtual Run wollten wir möglichst viele Meter für junge Menschen machen, denen es im Leben nicht so gut geht. Das ist eindrucksvoll gelungen“, sagt Oliver Blume, Vorstands­vorsitzender von Porsche. „Ob Taiwan, Schweiz oder Australien – in mehr als 35 Ländern haben sich unsere Kolleginnen und Kollegen von den zahlreichen Wünschen motivieren lassen. Viele sind die berühmte Extrameile gegangen. Echter Sportsgeist im Sinne gesellschaftlicher Verantwortung.“

Virtual Run Taiwan, 2021, Porsche AG
Teamwork beim Porsche Virtual Run in Taiwan.

Der Porsche Virtual Run ist 2021 an die Stelle des traditionellen 6-Stunden-Laufs am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen getreten. Dieser konnte durch die Einschränkungen in Zusammen­hang mit der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Mit Le Mans (13,626 Kilometer), der Nürburgring-Nordschleife (20,83 Kilometer) oder der Targa Florio (72 Kilometer) gab es die Möglichkeit, sich drei legendäre Rennstrecken als persönliche Herausforderung vorzunehmen. Viele Teilnehmer teilten ihre Freude am Laufen in den sozialen Netzwerken mit zum Teil spektakulären Landschaftsaufnahmen. Das Porsche-Team in Australien zeigte sich dabei besonders aktiv und nutzte den lokalen Lockdown für ein umfassendes Laufprogramm.

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