In der Saison 9 will das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team stärker zurückkommen

Das Jubiläum war auch das Finale: Mit dem 100. Rennen in der Geschichte der Formel E ging am Sonntag in Seoul die Saison 8 der ersten Elektrorennserie der Welt zu Ende. Die beiden Porsche 99X Electric waren in einem neuen exklusiven Design am Start, mit dem Porsche und TAG Heuer die Weltpremiere der TAG Heuer Connected Calibre E4 – Porsche Edition feierten, ihrer ersten gemeinsam entwickelten Smartwatch. 

Rennen 16

Der Sportwagenhersteller und die Schweizer Luxusuhrenmarke sind seit 2021 als globale Partner verbunden. Seit dem Einstieg von Porsche in die Formel E im Jahre 2019 ist TAG Heuer Titelpartner des Teams. Seine dritte Saison endete beim Seoul E-Prix nicht mit dem erhofften Achtungserfolg: André Lotterer (GER/Startnummer 36) kam in seinem letzten Rennen für das Team nicht ins Ziel. Auch Pascal Wehrlein (GER/Startnummer 94), der am Vortag als Siebter noch in die Punkteränge gefahren war, schied ebenfalls unverschuldet vorzeitig aus.
 
Für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team war die Saison 8 eine mit Höhen und Tiefen. Seinen grössten Erfolg feierte die Mannschaft aus Weissach am 12. Februar 2022 mit einem historischen Doppelsieg beim Mexico City E-Prix. Im Autodromo Hermanos Rodriguez holte Pascal Wehrlein im Porsche 99X Electric von der Pole-Position den ersten Sieg für Porsche in der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft. André Lotterer kam als Zweiter ins Ziel und machte damit den Triumph des Stuttgarter Sportwagenherstellers beim dritten Formel-E-Rennen der Saison perfekt.
 
Beim Rome E-Prix hatte André Lotterer schon eine Hand am Siegerpokal. Mit knapp zwölf Minuten auf der Uhr ging er in Führung und fuhr längere Zeit an der Spitze. Durch eine Safety-Car-Phase verlor er seinen Vorsprung und musste nach dem Restart Konkurrenten passieren lassen. Als in der Schlussphase das Safety Car erneut auf die Strecke ging, konnte er die Spitze nicht mehr angreifen.

99X Electric, Seoul E-Prix, 2022, Porsche AG

Beim Monaco E-Prix war es Pascal Wehrlein, der auf Siegkurs fuhr. Er startete aus der ersten Reihe und übernahm auf der legendären Grand-Prix-Strecke im Fürstentum an der Côte d’Azur nach der Tunnelausfahrt vor der Hafenschikane mit einem sehenswerten Überholmanöver die Führung. Danach konnte er sich etwas von seinen Verfolgern absetzen. Doch anfangs der zweiten Rennhälfte wurde sein Porsche 99X Electric plötzlich langsamer und er musste wegen eines technischen Defekts aufgeben.
 
Im weiteren Saisonverlauf zeigten André Lotterer und Pascal Wehrlein vor allem im Qualifying starke Leistungen, konnten sie im Rennen jedoch nicht immer umsetzen. 
 
In der Fahrerwertung der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft ist Pascal Wehrlein nach 16 Rennen mit 71 Punkten Zehnter, André Lotterer mit 63 Punkten Zwölfter. Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team belegt in der Teamwertung mit 134 Punkten den siebten Platz.

Stimmen zur Saison 8

Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E: „Dieses letzte Rennen in Seoul war definitiv nicht unser Tag. Beide Fahrer sind durch Unfälle unverschuldet ausgeschieden. Dabei hatte sich Pascal schon nach wenigen Runden in die Top 10 vorgekämpft. Da wäre sicherlich noch was gegangen. André ist heute sein letztes Rennen für uns gefahren. Ich möchte ihm ganz herzlich für sein Engagement in den vergangenen drei Jahren danken. Das Team wird ihn vermissen, als Fahrer und als Mensch. Insgesamt gesehen war es eine sehr wechselhafte Saison 8 für uns. Da gab es absolute Highlights wie unseren Doppelsieg in Mexiko und die starke Performance in Monaco und Rom, aber auch Rennen und Rennstrecken, die unsere Schwächen aufgezeigt haben. An diesen werden wir jetzt hart arbeiten, um uns auf die Saison 9 vorzubereiten und unser Gen3-Auto konkurrenzfähig zu entwickeln. Unser Ziel im nächsten Jahr muss sein, konstant um Siege zu fahren und uns damit in die Position zu bringen, um den Weltmeistertitel zu kämpfen.“
 
André Lotterer, Porsche-Werksfahrer (#36): „Ich möchte mich beim Team und bei Porsche für drei tolle Jahre bedanken. Gemeinsam haben wir in dieser Zeit viele Höhen und Tiefen erlebt. Wir hätten uns mehr Erfolge gewünscht, hätten sie zweifellos auch verdient. Dieses Jahr hat gut angefangen. Der Doppelsieg in Mexiko war ein echtes Highlight. Doch in der zweiten Saisonhälfte wurde es sehr schwierig, und auch Seoul war jetzt nicht das, was ich mir zu meinem Abschied vorgestellt habe. Ich werde das Team vermissen. Es war wie eine Familie für mich. Für die Zukunft wünsche ich ihm alles Gute und viel Erfolg. Ich bleibe Porsche Motorsport aber erhalten und bin dort in sehr guten Händen.“
 
Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#94): „Im Moment überwiegt noch die Enttäuschung über dieses Wochenende und unsere unglückliche zweite Saisonhälfte. Trotzdem haben wir viel Potenzial gezeigt, auch wenn wir nicht die Ergebnisse einfahren konnten, die wir hätten erreichen können. Es gab trotz allem auch viel Positives. Unser Highlight war natürlich Mexiko. Das war ein Gefühl, das wir so schnell wie möglich wieder erleben wollen. Ich möchte mich beim Team für die tolle Unterstützung bedanken, für die harte Arbeit, aber auch für die Menschlichkeit. Wir werden alles dafür tun, um nächstes Jahr stärker zurückzukommen und hoffentlich viele Rennen zu gewinnen.“

So geht es weiter

Die Saison 9 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft mit den neuen Rennfahrzeugen der Gen3 beginnt mit dem Mexico City E-Prix am 14. Januar 2023. 

Rennen 15

Punkte für Porsche bei der Premiere der Formel E in Seoul: Im Saisonrennen 15 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft fuhr Pascal Wehrlein mit dem Porsche 99X Electric als Siebter über die Ziellinie und in die Punkteränge. Sein Teamkollege André Lotterer, der am Sonntag sein letztes Rennen für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team bestreitet, kam nicht ins Ziel. Beide Porsche 99X Electric sind beim Seoul E-Prix in einem neuen exklusiven Design am Start. Damit feiern Porsche und TAG Heuer die Weltpremiere der TAG Heuer Connected Calibre E4 – Porsche Edition, ihrer ersten gemeinsam entwickelten Smartwatch. Der Sportwagenhersteller und die Schweizer Luxusuhrenmarke sind seit 2021 als globale Partner verbunden, seit 2019 ist TAG Heuer Titelpartner des Teams.
 
In der Fahrerwertung der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft ist Pascal Wehrlein vor dem letzten Rennen der Saison mit 71 Punkten Zehnter. André Lotterer liegt mit 63 Punkten auf dem zwölften Platz. Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team ist in der Teamwertung mit 134 Punkten Sechster.

Das Rennen im Überblick

Nach einem starken Qualifying startete Pascal Wehrlein auf dem Seoul Street Circuit von P4 in das vorletzte Saisonrennen. Mit seinem Porsche 99X Electric kam er jedoch am Start nicht gut weg und verlor vier Positionen. Danach fuhr er auf der 2,618 Kilometer langen Strecke, die teilweise durch das Olympiastadion von 1988 führt, ein solides Rennen und holte als Siebter sichere Punkte. Für André Lotterer, der von P20 losfuhr, ging das Rennen dagegen schon in der ersten Runde zu Ende. Als einer von acht Fahrern fuhr er in Turn 20 auf der zu diesem Zeitpunkt extrem nassen Strecke geradeaus in die Begrenzung. Dabei wurde sein Auto so stark beschädigt, dass er zum Re-Start nach einer längeren Rennunterbrechung nicht mehr antreten konnte.

99X Electric, Seoul E-Prix, 2022, Porsche AG

Stimmen zum Seoul E-Prix, Rennen 15 

Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E: „Das war ein herausfordernder Tag unter schwierige Bedingungen. Pascal hat von Anfang an eine sehr gute Performance gezeigt, war im freien Training und im Qualifying sowohl auf nasser als auch auf trockener Strecke gut unterwegs. Am Start hat er jedoch vier Plätze verloren. Warum, müssen wir uns noch im Detail anschauen. Schade, denn wir hatten heute die Pace für ein Podium und vielleicht sogar für den Rennsieg. Für André war das Rennen schon kurz nach dem Start vorbei, als einige Fahrer den Bremspunkt vor Kurve 20 falsch einschätzten. Für das Rennen morgen wollen wir auf der guten Performance von Pascal aufbauen und die Saison versöhnlich abschliessen.“
 
Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#94): „Das Rennen selbst war gut, aber mit dem Ergebnis bin ich nicht zufrieden. Am Start hatte ich keinen Vortrieb und habe dadurch vier Positionen verloren. Danach war die Pace gut, doch auf dieser Strecke war es sehr schwierig zu überholen. Schade, dass wir nicht mehr aus unserer guten Ausgangsposition machen konnten. Im letzten Rennen der Saison wollen wir morgen noch einmal alles herausholen.“
 
André Lotterer, Porsche-Werksfahrer (#36): „Das war ein super schwieriger Tag. Ich hatte schon im Training Probleme und im Qualifying wegen eines schleichenden Plattfusses keine Chance auf eine gute Zeit. Im Rennen habe ich mich auf der nassen Strecke bei schlechter Sicht langsam rangetastet. Ich war extrem vorsichtig, habe in Turn 20 früh gebremst. Doch dort stand so viel Wasser auf der Strecke, dass gleich sieben oder acht Autos geradeaus gefahren sind. Jetzt hoffe ich, dass es morgen in meinem letzten Formel-E-Rennen für uns besser läuft.“

So geht es weiter

Die nächste Veranstaltung für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team ist am 13. und 14. August der Seoul E-Prix, das Saisonfinale der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft, mit den Rennen 15 und 16.

Die Vorschau

Die Saison 8 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft endet mit einer Premiere und einem Jubiläum: Beim Seoul E-Prix am 13. und 14. August ist die innovative Elektrorennserie erstmals in der südkoreanischen Hauptstadt zu Gast – und trägt auf dem Seoul Street Circuit die Rennen 99 und 100 ihrer Erfolgsgeschichte aus.

Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team ist beim Saisonfinale mit zwei Porsche 99X Electric am Start. Die Fahrer sind Pascal Wehrlein (GER/Startnummer 94), der in dieser Saison in Mexiko-Stadt den ersten Sieg für Porsche in der Formel E holte, sowie André Lotterer (GER/Startnummer 36), der nach drei Jahren seine letzten beiden Rennen für das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team bestreitet. Die Saisonrennen 15 und 16 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft sind die finalen, in der die Elektrorennwagen der Gen2 zum Einsatz kommen. Mit den Gen3-Autos startet die Formel E in der Saison 9 in eine neue Ära. Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E: „In Seoul wollen wir zeigen, was wir mit dem Gen2 können und uns dann intensiv auf Gen3 vorbereiten.“
 
In der Fahrerwertung der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft ist Pascal Wehrlein vor den Finalrennen in Seoul mit 65 Punkten Zehnter. André Lotterer folgt mit 63 Punkten als Elfter. In der Teamwertung liegt das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team mit 128 Punkten auf dem sechsten Platz.

Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E

Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E, 2022, Porsche AG

Die Saison 8 ist auf der Zielgeraden. Wie sieht vor den Finalrennen in Seoul Deine Saisonbilanz aus?

„Wir hatten einen schwierigen Start und sind dann mit dem überragenden Doppelsieg in Mexiko stark zurückgekommen. Das war für unser Team der Höhepunkt der Saison. Auch in Rom und Monaco waren wir konkurrenzfähig. In Rom hat André um die Spitze gekämpft, in Monaco ist Pascal in Führung liegend wegen eines technischen Problems ausgefallen. Danach konnten wir nicht umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Auch in London haben wir uns zuletzt schwergetan, speziell beim Überholen. In Seoul hoffen wir jetzt auf einen erfolgreichen Saisonabschluss.“
 
Wie froh bist Du, dass es 2023 mit den neuen Gen3-Autos für alle Teams wieder bei null losgeht? Wie gross ist die Vorfreude?

„Es ist immer schön, wenn man bei einem neuen Auto mit einem weissen Blatt Papier starten kann. Da werden die Karten neu gemischt. Wir müssen uns da sauber aufstellen und zeigen, was wir können. Die Vorfreude auf diese neue Ära der Formel E ist sehr gross. Für mich ist es das erste Mal, dass ich bei Porsche in der Vorbereitung für eine neue Saison mitwirken kann. Darauf freue ich mich.“

André Lotterer, Porsche-Werksfahrer (#36)

André Lotterer, 2022, Porsche AG

Du fährst in Seoul Deine letzten Rennen für das TAG Heuer Porsche Formel-E- Team. Welche Gefühle verbindest Du mit diesem Abschied? 

„Darüber habe ich mir, ehrlich gesagt, noch gar nicht gross den Kopf zerbrochen. Es gab in den letzten Wochen einfach zu viel zu tun. Ich bin auf jeden Fall super dankbar für die vergangenen drei Jahre mit dem Team und unseren Partnern. Zusammen haben wir Höhen und Tiefen erlebt. Es war eine Ehre, mit Porsche und dieser tollen Truppe ein neues Motorsport-Kapitel aufzuschlagen. Highlights wie unser zweiter Platz gleich im ersten Rennen in Diriyah und der Doppelsieg in Mexiko werden mir immer in Erinnerung bleiben. Zurückblickend hatten wir uns sicherlich etwas mehr erhofft, doch das lag nie am fehlenden Einsatz. Ich habe immer alles gegeben und das Team auch.“
 
Wie siehst Du die Chancen für einen erfolgreichen Saisonabschluss in Seoul?

„Die Chance ist immer da, wir müssen sie nur ergreifen. Wenn wir einen guten Job machen und alles auf den Punkt bringen, steht uns nichts im Weg. In London lief es zuletzt nicht so gut, doch auf anderen Strecken waren wir stark. Es gibt in der Formel E durchaus Strecken, die unserem Auto besser liegen als andere. Ich hoffe, dass Seoul so eine Strecke ist und wir diese Saison mit einem Erfolg abschliessen können.“ 

Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#94)

Pascal Wehrlein, 2022, Porsche AG

Die Strecke in Seoul ist für alle Fahrer neu. Siehst Du das als Vorteil und wie sehr freust Du Dich darauf?

„Eine neue Strecke bietet immer die Möglichkeit, etwas besser zu machen als andere. Ich freue mich auf Seoul, auf die Stadt, das Land und darauf, wieder eine neue Strecke kennenzulernen. Ich hoffe, dass wir zwei sehr gute Rennen haben werden. Wir werden jedenfalls alles geben, um diese nicht einfache Saison zu einem guten Ende zu bringen.“
 
In Seoul endet die Saison 8. Wie sieht vor den Finalrennen Dein Rückblick aus?

„Wir haben gesehen, was unsere Stärken und was unsere Schwächen sind. Unsere stärksten Wochenenden hatten wir auf eher schnelleren Strecken wie in Mexiko-Stadt und Monaco. Auf Strecken mit vielen langsamen Kurven, so wie zuletzt in London, taten wir uns schwer. Wir haben über die Saison einen Schritt nach vorne gemacht, haben aber auch Punkte liegenlassen und Schwachstellen offenbart, die wir noch ausmerzen müssen. Ich hoffe, dass uns das in Seoul gelingt und wir dann mit neuer Zuversicht in die Gen3-Ära starten werden.“

Die Strecke

Der Seoul Street Circuit ist 2,618 Kilometer lang und weist 22 Kurven auf. Er liegt im Seoul Sports Complex im Stadtteil Songpa-gu und führt unter anderem durch das Olympiastadion von 1988. Bereits 2020 sollte in Seoul ein Formel-E-Rennen ausgetragen werden. Wegen der Pandemie musste es jedoch zweimal verschoben werden. Die Premiere des Seoul E-Prix ist Bestandteil des Tourismus-Festivals „Seoul Festa“ mit zahlreichen Konzerten und Veranstaltungen.

Live im TV und Internet

Das sind die Übertragungszeiten im TV und als Livestream im Internet der Formel-E-Rennen in Seoul:

Samstag, 13.8. – 04:30 Uhr, ran.de: Qualifying Rennen 15 live
Samstag, 13.8. – 08:30 Uhr, ProSieben und ran.de: Rennen 15 live
Sonntag, 14.8. – 04:30 Uhr, ran.de: Qualifying Rennen 16 live
Sonntag, 14.8. – 08:30 Uhr, ProSieben und ran.de: Rennen 16 live

Der Medienservice

Erste aktuelle Fotos aus Seoul stehen am 12. August auf der Porsche Presse-Datenbank zur Verfügung. Rennberichte folgen am 13. August (Rennen 15) und 14. August (Rennen 16). Weitere Informationen rund um das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team werden live auf dem Twitter-Kanal @PorscheFormulaE veröffentlicht. Alles Wissenswerte über das Team, die Fahrer und die Rennserie finden Sie im Porsche Formel E Media Guide. Im Verlauf der Saison wird er laufend aktualisiert und durch zusätzliche interaktive Inhalte erweitert.

Die Formel E

Die Formel E ist die erste vollelektrische Rennserien der Welt und bringt seit 2014 spannenden Motorsport zu den Menschen in den Metropolen. Als Beschleuniger für innovative und nachhaltige Mobilitätstechnologien fördert sie gleichzeitig die weltweite Akzeptanz von Elektrofahrzeugen mit dem Ziel, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Das Format ist kompakt: Training, Qualifying und Rennen finden an einem Tag statt. Ein Rennen dauert im Normalfall 45 Minuten plus eine Runde. In der Formel E sind in der Saison 2021/2022 elf Teams mit 22 Fahrern am Start. Entsprechend interessant und hart umkämpft sind die Rennen. Mit dem Porsche 99X Electric bestreitet das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team seine dritte Saison.

Der Porsche 99X Electric

Nach 30 Jahren kehrte Porsche 2019 mit dem Porsche 99X Electric in den Formel-Sport zurück. Der Elektrorennwagen mit dem Porsche E-Performance Powertrain, dem in Weissach entwickelten Antriebsstrang, dient zugleich als Entwicklungsträger für Elektro-Serienfahrzeuge des Sportwagenherstellers. Energiemanagement und -effizienz sind sowohl in der Formel E als auch in der Serienentwicklung wichtige Erfolgsfaktoren. Die maximale Leistung des Porsche 99X Electric in der Saison 2021/2022 beträgt bis zu 250 kW im Qualimodus und 220 kW im normalen Rennmodus. Sie kann im Attack Mode auf 250 kW gesteigert werden. Die maximale Rekuperation liegt bei 250 kW, die nutzbare Batteriekapazität beträgt 52 Kilowattstunden.

Porsche Taycan Turbo S als Safety Car

Porsche engagiert sich für die Sicherheit in der Formel E: Mit dem vollelektrischen Taycan Turbo S stellt der Sportwagenhersteller in dieser Saison das offizielle Safety Car und unterstreicht damit die Bedeutung der Formel E für Porsche Motorsport. Mit seiner Fahrbarkeit und Sicherheit sowie seiner Leistung von bis zu 560 kW (761 PS; Taycan Turbo S: CO₂-Emissionen* kombiniert (WLTP) 0 g/km, Stromverbrauch* kombiniert (WLTP) 23,4 – 21,9 kWh/100 km, Elektrische Reichweite kombiniert (WLTP) 440 – 468 km, Elektrische Reichweite innerorts (WLTP) 524 – 573 km) verfügt der erste vollelektrische Sportwagen von Porsche über beste Voraussetzungen für den Einsatz als Safety Car in der ersten Elektrorennserie der Welt. Das Top-Modell der Taycan-Reihe beschleunigt mit Launch Control in 2,8 Sekunden von 0 – 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h. Das markante Design enthält die Farben aller elf Teams sowie der FIA und der Formel E. Es symbolisiert damit das gemeinsame Engagement für die vollelektrische Zukunft des Motorsports sowie gesellschaftliche Werte wie Vielfalt und Gemeinschaft. 

Die Formel E

Die Formel E ist die erste vollelektrische Rennserien der Welt und bringt seit 2014 spannenden Motorsport zu den Menschen in den Metropolen. Als Beschleuniger für innovative und nachhaltige Mobilitätstechnologien fördert sie gleichzeitig die weltweite Akzeptanz von Elektrofahrzeugen mit dem Ziel, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Das Format ist kompakt: Training, Qualifying und Rennen finden an einem Tag statt. Ein Rennen dauert im Normalfall 45 Minuten plus eine Runde. In der Formel E sind in der Saison 2021/2022 elf Teams mit 22 Fahrern am Start. Entsprechend interessant und hart umkämpft sind die Rennen. Mit dem Porsche 99X Electric bestreitet das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team seine dritte Saison.

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Die Rennen 2022

16 Rennen in zehn Metropolen stehen im vorläufigen Kalender der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft 2021/2022.

Rennen 1 & 2
28. / 29. Januar – Diriyah (Saudi-Arabien)

Rennen 3
12. Februar – Mexiko-Stadt (Mexiko)

Rennen 4 & 5
9. / 10. April – Rom (Italien)

Rennen 6
30. April – Monaco (Monaco)

Rennen 7 & 8
14. / 15. Mai – Berlin (Deutschland)

Rennen 9
4. Juni – Jakarta (Indonesien)

Rennen 10
2. Juli – Marrakesch (Marokko)

Rennen 11 & 12
16. / 17. Juli – New York City (USA)

Rennen 13 & 14
30. / 31. Juli – London (Grossbritannien)

Rennen 15 & 16
13. / 14. August – Seoul (Südkorea)

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Verbrauchsangaben

Taycan Turbo S

WLTP*
  • 0 g/km
  • 23,4 – 21,9 kWh/100 km
  • 440 – 468 km

Taycan Turbo S

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
CO₂-Emissionen* kombiniert (WLTP) 0 g/km
Stromverbrauch* kombiniert (WLTP) 23,4 – 21,9 kWh/100 km
Elektrische Reichweite kombiniert (WLTP) 440 – 468 km
Elektrische Reichweite innerorts (WLTP) 524 – 573 km
Effizienzklasse: A