Auf einen Blick
- Porsche Leipzig hat zum traditionellen Benefizfußballturnier geladen.
- Mit dem Startgeld von 500 Euro pro Mannschaft kamen insgesamt 10.000 Euro zusammen.
- Spendenempfänger ist der Internationale Bund (IB Mitte gGmbH für Bildung und soziale Dienste) mit dem Projekt „Kinderpatenschaften Leipzig“.
Die Teilnahmegebühren in Höhe von 500 Euro pro Mannschaft werden wie in den Vorjahren an eine gemeinnützige Organisation in Leipzig gespendet. 10.000 Euro sind als Spendenerlös zusammengekommen. Diese erhält die IB Mitte gGmbH für ihr Ehrenamtsprojekt „Kinderpatenschaften Leipzig“.
Kinderpatenschaften Leipzig: Zeit schenken, Teilhabe ermöglichen
Nach der Schule die Lieblingstiere im Zoo besuchen, gemeinsam magische Phantasiewelten in Kinderbüchern entdecken oder beim Familienkonzert über die Vielfalt der Melodien und Musikinstrumente staunen: Solche Erfahrungen und gemeinsamen Erlebnisse sind längst nicht für alle Kinder selbstverständlich. Hier setzt das Projekt „Kinderpatenschaften Leipzig“ an: Seit mittlerweile 15 Jahren vermittelt das Ehrenamtsprojekt freiwillige und kostenlose Patenschaften für Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren. Etwa 300 Patenschaften konnten seit Projektstart bereits vermittelt werden. Viele dieser Patenschaften bestehen über die vereinbarte Mindestdauer von einem Jahr hinaus und entwickeln sich zu langfristigen Beziehungen. Das Angebot richtet sich insbesondere an Kinder aus Familien, in denen aufgrund eingeschränkter persönlicher oder finanzieller Ressourcen zusätzliche Unterstützung hilfreich sein kann. Im Mittelpunkt steht dabei nicht das Defizit, sondern die Chance, Kindern durch eine verlässliche außerfamiliäre Beziehung neue Erfahrungen, Perspektiven und Teilhabe zu ermöglichen. Die ehrenamtlichen Paten sind Erwachsene aller Altersgruppen, die ihrem Patenkind regelmäßig Zeit schenken und diese gemeinsam und individuell gestalten – zum Beispiel beim gemeinsamen Spielen, Lernen, Basteln, Vorlesen oder Schwimmbadbesuch.
„Unsere Patenschaften schaffen vor allem eines: verlässliche Beziehungen. Unsere ehrenamtlichen Patinnen und Paten schenken den Kindern Zeit, Aufmerksamkeit und Zuwendung und eröffnen ihnen dadurch neue Möglichkeiten, Dinge auszuprobieren und eigene Interessen und Stärken zu entdecken“, sagt Franziska El Makhloufi vom Team „Kinderpatenschaften Leipzig“ beim Internationalen Bund. Ergänzend zu den individuellen Patenschaften organisiert das Projekt gemeinsame Ausflüge, kulturelle Angebote und Workshops. So entstehen zusätzliche Möglichkeiten für soziale und kulturelle Teilhabe – unabhängig von den Möglichkeiten der jeweiligen Familie. „Mit der Unterstützung des Leipziger Rasen Cups können wir weitere hochwertige Gruppen- und Bildungsangebote finanzieren. Beispielsweise stehen Besuche von Tier- und Freizeitparks und Buchpakete zur Leseförderung auf der Wunschliste unserer Patenkinder. Außerdem planen wir Konzertbesuche, bei denen die Kinder altersgerecht klassische Musik entdecken.“
Wie eine solche Unterstützung ganz konkret aussehen kann, zeigte bereits ein gemeinsamer Ausflug im Juli: Kinder und Paten des Projektes konnten im Rahmen eines gemeinsamen Ausfluges das Porsche Werk Leipzig besichtigen und hinter die Kulissen der Porsche-Produktion schauen. Für die Kinder bot sich die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Neues zu entdecken und gemeinsam mit ihren Paten ein besonderes Erlebnis zu teilen. „Die Patenschaften schenken vielen Kindern Aufmerksamkeit, Verlässlichkeit und neue Erfahrungen beim Heranwachsen – ein unverzichtbarer Baustein für unsere Gesellschaft. Ein herzliches Dankeschön an alle Firmen, die durch ihre Teilnahme beim Turnier diese Spende ermöglicht haben“, sagt Gerd Rupp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Leipzig GmbH.
Das Turnier entschied in diesem Jahr die Gastgebermannschaft der Porsche Leipzig GmbH für sich. Den zweiten Platz belegte die Mannschaft der Smart Property Group GmbH. Einen weiteren Platz auf dem Siegertreppchen sicherte sich das Team vom BMW Werk Leipzig.
Porsche Leipzig als Partner der Region
Der „Leipziger Rasen Cup“ ist ein Beispiel dafür, wie sich Porsche an seinem sächsischen Produktionsstandort für die Gesellschaft und das Miteinander engagiert. Der Sportwagenhersteller bringt sich in den Bereichen Bildung, Soziales, Umwelt, Kultur und Sport in das gesellschaftliche Leben ein. Ein weiteres Beispiel: Seit 2013 ist Porsche Präsentator des Leipziger Opernballs und stiftet in diesem Rahmen den Hauptpreis für die Spendentombola. Der Erlös kommt der Stiftung „Leipzig hilft Kindern“ und damit regionalen Kinder- und Jugendprojekten zugute. Der Leipziger Opernball findet in diesem Jahr am 24. Oktober statt.