„Ich schätze, ich hatte schon immer eine abenteuerlustige Ader“, sagt der 92‑jährige Derek Evans und lächelt seine Frau an, die das Grinsen zustimmend erwidert. „Wir sind nun wirklich keine Raser“, betont die 94‑jährige Audrey. „Aber wir genießen das Gefühl von Kraft und Komfort.“ Beides erklärt, warum sich ein Porsche Macan als die perfekte Wahl anfühlte, als ihr Platin-Hochzeitstag näher rückte.
In England der 1950er‑Jahre lernte Derek Evans in dem Ford 8 seines Vaters fahren, ihr erstes Auto als frisch Verheiratete war ein Austin 7. Sieben Jahrzehnte später – nach einem ganzen Berufsleben mit Firmenwagen – hat der in Kreide lackierte Macan, den sie im Porsche Zentrum Bournemouth entgegennahmen, für beide einen besonderen Stellenwert.
Teil eines ganz besonderen Clubs
„Ich fand Porsche schon immer einzigartig – so zuverlässig und unvergleichlich“, sagt Evans, frisch zurück von einer seiner zwei wöchentlichen Personal‑Training‑Einheiten im Fitnessstudio. „Wir hatten immer ein Auge auf Porsche geworfen, und irgendwann dachten wir: Warum nicht jetzt?“ Er lächelt. „Und dann ist da noch diese besondere Atmosphäre, wenn man einen Porsche besitzt. Es fühlt sich an, als wäre man Teil eines ganz besonderen Clubs.“
Während sie mit ihrem Macan bereits mehrere tausend Meilen gesammelt haben – „alles wunderbarer Fahrspaß“ – und die nächsten Reisen planen, blicken beide schon weiter voraus. Auf die Frage, was als Nächstes kommen könnte, zögert Evans keine Sekunde: „Ein Taycan“, sagt er. „Ein großartiges Auto. Ich brauchte zwar einen Moment, um auszusteigen – aber wow, was für ein Erlebnis!“
Das Paar sagt, die Freude am Macan spiegele wider, wie sie ihr Leben – und ihre Ehe – gemeinsam angegangen sind. Also, was ist das Geheimnis für 70 glückliche gemeinsame Jahre?
Das Geheimnis einer glücklichen Ehe
„Das ist Schulphysik“, sagt Derek Evans ohne zu zögern. „Am Ende geht es um Magnetismus: Gleiche Pole stoßen sich ab, unterschiedliche ziehen sich an. Audrey und ich sind zwar sehr unterschiedliche Charaktere, aber wir teilen dieselben Interessen. Und wir lachen viel – das ist entscheidend.“
Dass ihr Humor bis heute ungebrochen ist, zeigt eine Anekdote ihrer Tochter Louise. Sie berichtet, dass ihr Vater eine besondere Vorliebe für den Drehregler am Lenkrad entwickelt hat, mit dem die Fahrmodi eingestellt werden. „In ganz Dorset gibt es keinen 19‑Jährigen, den Dad nicht schon an der Ampel stehen gelassen hat“, scherzt sie. „Aber eigentlich überrascht uns das nicht. Sie haben noch nie ein konventionelles Leben geführt. Als sie erzählten, dass sie einen Porsche kaufen, mussten wir einfach nur schmunzeln.“
Das unglaubliche Gefühl des Fliegens
Dieser unkonventionelle Geist zieht sich durch das ganze Leben von Derek Evans. Vor seiner Pensionierung arbeitete er als Bankmanager, verbrachte jedoch einen großen Teil seiner Freizeit damit, die britische Drachenflieger‑Szene mit aufzubauen. Er betreute sogar ein Team, das Weltmeister wurde, und erhielt eine Audienz bei der verstorbenen Queen Elizabeth II. „Drachenfliegen gibt einem das pure Peter‑Pan‑Gefühl“, sagt er. „Kein Motor, kein Geräusch – nur dieses unglaubliche Gefühl, wirklich zu fliegen.“
Heute kommen die Adrenalinkicks des Ehepaars – neben ihrer neu entdeckten Leidenschaft für Northern‑Soul‑Tanz – vor allem hinter dem Steuer ihres Macan. „Wir sind gern flott unterwegs“, sagt Evans. „In Kurven ist er fantastisch. Und gleichzeitig vermittelt er ein Gefühl absoluter Sicherheit – als könnte man einfach immer weiterfahren.“
Nach 70 gemeinsamen Jahren scheint genau das der richtige Gedanke zu sein.