28.10.2015

Porsche bleibt auf Rekordkurs

Die Porsche AG steuert auf ein neues Rekordjahr zu. Nach neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 steigerte der Sportwagenhersteller Auslieferungen, Umsatz und operatives Ergebnis.

Die Auslieferungen stiegen um 28 Prozent auf 173.085 Neufahrzeuge, der Umsatz um 35 Prozent auf 16,47 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis übertraf den Vorjahreswert um 32 Prozent und erreichte 2,55 Milliarden Euro. Die operative Umsatzrendite betrug 15,5 Prozent.

Der Finanzvorstand und – seit 1. Oktober – neue stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Lutz Meschke, betonte, dass sich diese exzellente Entwicklung auch in der Finanzlage von Porsche widerspiegelt. „Nachdem wir unsere Nettoverschuldung bei gleichzeitiger Finanzierung unseres Wachstums im Geschäftsjahr 2014 vollständig zurückführten, hat sich die Nettoliquidität in den ersten neun Monaten 2015 weiter verbessert.“ Die Nettoliquidität des Fahrzeuggeschäfts stieg von 195 Millionen Euro zum 31. Dezember 2014 auf 1,32 Milliarden Euro zum 30. September 2015.

Auch für das Gesamtjahr bleibt Meschke optimistisch: „Ich gehe davon aus, dass wir im Geschäftsjahr 2015 beim Umsatz und dem operativen Ergebnis die Vorjahreswerte deutlich übertreffen werden.“ Er bekräftigte außerdem, dass „Porsche sein selbstgestecktes Ziel einer Umsatzrendite von 15 Prozent erreichen wird“. Auch für das folgende Geschäftsjahr 2016 zeigte sich der Finanzvorstand angesichts der hervorragenden Auftragslage von Porsche zuversichtlich.

Weltweiter Erfolgskurs schafft neue Arbeitsplätze

Der neue Vorstandsvorsitzende, Dr. Oliver Blume, betonte, dass Porsche sowohl in Europa als auch in Amerika und in Asien zweistellige Zuwachsraten erreichte. „Dieses homogene Wachstum auf den wichtigsten Märkten ist eine besondere Stärke von Porsche“, sagte Blume, und nannte zwei Gründe des Erfolgs: „Die weltweit anerkannte Top-Qualität der Sportwagen und die hohe Kundenzufriedenheit“. Belegt wurden diese in 2015 erneut durch zwei Studien des renommierten US-Marktforschungsinstituts J.D. Power. So landete Porsche in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge auf Platz eins des Gesamt-Rankings der Qualitätsstudie „Initial Quality Study“ (IQS). In der „Automotive Performance, Execution and Layout Study“ (APEAL) wurde Porsche zum elften Mal in Folge Erster in der Gesamtwertung und bleibt damit die Automarke mit der höchsten Attraktivität für die Fahrer in den USA.

Durch den weltweiten Erfolgskurs schafft Porsche auch neue Arbeitsplätze. Nach neun Monaten des Jahres 2015 ist die Zahl der Mitarbeiter auf 23.999 Beschäftigte gestiegen – neun Prozent mehr als zwölf Monate zuvor. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre konnte der Sportwagenhersteller seine Belegschaft von etwa 13.000 auf jetzt rund 24.000 Personen um mehr als 80 Prozent erhöhen.

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