Hohe Kundenzufriedenheit
Zu den zentralen Zielen der Porsche Strategie 2025 zählen Kundenorientierung und Kun­den­zufriedenheit. Sie sind wesentliche Vor­aus­setzungen für wertschaffendes Wachstum. ­Kontinuierlich misst Porsche im Rahmen von Verkaufs- und Serviceprozessen die Zufriedenheit von jährlich mehr als 250.000 Kunden. Zusätzlich werden unabhängige externe Studien herangezogen, die den Vergleich mit Wettbewerbern ermöglichen. Die Ergebnisse dieser Erhebungen werden kontinuierlich durch ein Team mit Experten aus Vertrieb, ­Aftersales, Marketing, Customer Relations und Produkt­qualität analysiert. Wenn notwendig ergreift der interne Lenkungskreis Kundenzufriedenheit, dem auch der Vorstand angehört, ­Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität. ­Regelmäßig vermittelt Porsche seinen Mit­arbeitern, wie wichtig zufriedene Kunden für das Unternehmen sind – unter anderem im Rahmen von Thementagen.

Initiative „Excite!“
Im Berichtsjahr konzentrierte sich Porsche darauf, die Kundenorientierung weltweit weiter voranzutreiben. Dazu startete das Unternehmen eine Reihe von Maßnahmen, um Prozesse, Programme, Aufgaben und Funktionen noch stärker auf den Kunden auszurichten. Auch die Mitarbeiter wurden für das Thema Kunden­orientierung weiter sensibilisiert. Ein Beispiel dafür ist die strategische Initiative „Excite! – Empowering Customer Centricity“, die 2018 in der gesamten Vertriebsorganisation von Porsche Cars North America als Pilotprojekt startete. In Workshops und Coachings wurden Mitarbeiter, Investoren und Geschäftsführer auf ein strategisches Ziel eingeschworen: ­Kunden durch ein einzigartiges Produkt- und Markenerlebnis begeistern – wie es in der Porsche Strategie 2025 definiert ist. Erreicht wird dieses Ziel durch eine konsequente Orientierung an den Wünschen und Bedürfnissen des Kunden. Diese zu erfüllen, steht bei jeder individuellen Kontaktaufnahme, dem sogenannten „Moment of Truth“, an erster Stelle. Das Programm wird sukzessive in weiteren Märkten eingeführt – jeweils zugeschnitten auf die spezifischen Anforderungen. Zusätzlich werden Maßnahmen etabliert, welche die ­Kundenorientierung in der Unternehmens­kultur fest verankern.

Anerkennung und Preise
Zahlreiche Fachmagazine und unabhängige Studien aus den USA und Großbritannien ­bestätigen die positiven Effekte der Kundenbetreuungsmaßnahmen. So zeichnete das ­renommierte US-Ratgebermagazin Kelley Blue Book Porsche im Berichtsjahr gleich mit ­mehreren Preisen aus: Das Unternehmen erhielt nicht nur den „Brand Image Award – Best Performance Luxury Brand“, sondern auch die Auszeichnung „Best Resale Value – Luxury Brand“. Außerdem wurde den Modellen 911, Macan, Panamera und 718 Cayman der Preis für den besten Wiederverkaufswert in ihrem Segment verliehen. Der 718 Boxster wurde in der Kategorie „Performance Car“ mit dem „Best Buy Award“ ausgezeichnet. Daneben hat der Panamera den „5-Year Cost to Own Award – High-End Luxury Car” gewonnen. Leser der US-Fachzeitschrift Car and Driver wählten den 718 Boxster und den 718 Cayman unter die zehn besten Fahrzeuge.

In der Qualitätsstudie „Automotive Performance, Execution and Layout Study“ (APEAL) des anerkannten US-Marktforschungsunternehmens J.D. Power belegte der Cayenne im Jahr 2018 – wie schon im Vorjahr – den ersten Platz in der Kategorie „Midsize Premium SUV“. Im ebenfalls von J.D. Power erhobenen „Sales Satisfaction Index“ (SSI) wurde das Unternehmen als „beste Marke“ ausgezeichnet. Beide Studien basieren auf repräsentativen Befragungen von Neuwagenbesitzern. Das Nachrichtenmagazin U.S. News & World Report setzte Porsche auf Platz eins bei den „Top 10 Best Luxury Car Brands“. Die Ranglisten der besten Fahrzeuge führte die Marke mit ins­gesamt fünf ersten Plätzen an: mit dem 911 in den Kategorien „Luxury Sports Car“ und ­„Luxury Convertibles“ und mit dem Cayenne bei den „Luxury Crossover SUVs“, „Hybrid SUVs“ und „2-Row and 3-Row SUVs“. Die ­Bewertung der Fahrzeuge und Marken basiert auf Studiendaten und der Einschätzung von ­Experten aus der Automobilbranche. Das US-amerikanische Motorsport-Magazin Autocar kürte den 718 Boxster zum besten Cabrio des Jahres 2018. Der 911 GT3 konnte sich gegen zehn Konkurrenten durchsetzen und landete auf Platz eins der „Best Hardcore Sports Cars“. Ebenfalls einen ersten Platz erreichte Porsche mit dem 911 Carrera in der Rangliste der ­besten Sportwagen. An den 911 GT2 RS ging der „Motor Week Driver’s Choice Award 2018“ in der Kategorie „Best Dream Machine“.
 

In Deutschland wählten die Leser des Fachmagazins auto motor und sport den 911 Carrera und das 911 Cabriolet im Ranking der „Best Cars 2018“ wie schon im Vorjahr auf Platz eins der Sportwagen- und Cabriolet-­Kategorie. Der Panamera holte erneut den Sieg in der ­Luxusklasse.
 

911

Zum 15. Mal kürte Auto Bild gemeinsam mit dem Fahrzeugbewerter Schwacke die „Wertmeister“. Dazu wurden in 13 Fahrzeugsegmenten die Verkaufspreise aller in Deutschland gehandelten Gebrauchtwagen verglichen und in jedem Segment das wertstabilste Modell ermittelt. Mit einem Wertverlust von lediglich 33,5 Prozent innerhalb der ersten vier Jahre fuhr der 911 GT3 im Jahr 2018 den Titel als wertstabilstes Auto Deutschlands ein. Ins­gesamt kam Porsche auf drei Klassensiege: ­Neben dem 911 erreichten der Panamera 4 in der Luxusklasse und der Macan Turbo PDK bei den SUV den Spitzenplatz. Auch beim ­TÜV-Report für Gebrauchtwagen war der 911 erfolgreich: Er war das erste Fahrzeug überhaupt, das in allen fünf Altersklassen als Gesamt­sieger hervorging.
 

911 GT3

Ladeinfrastruktur für das Porsche Turbo Charging
Während im Stammwerk Zuffenhausen die Vorbereitungen für den Produktionsstart des Taycan laufen, bereitet Porsche seine welt­weite Handelsorganisation auf den Aufbau ­einer Ladeinfrastruktur vor. Im Juni 2018 ging am Standort Berlin-Adlershof der erste Schnell­ladepark mit Porsche Turbo Charging in ­Betrieb. Dank seiner 800-Volt-Technik erlaubt das von Porsche Engineering entwickelte ­System ein besonders schnelles Aufladen von Elektrofahrzeugen. Ein modu­lares Flexbox-System berücksichtigt die ­gegebene Eingangs­spannung, die Besucherfrequenz und die Platzverhältnisse. Damit ­vereinen sich hohe Wirtschaftlichkeit und benutzerfreundliches Design zu einer durchdachten Ladelösung, die der Elektromobilität zu mehr Akzeptanz ver­helfen wird. Zum Modulangebot gehört auch eine Charge Box, die zum Einsatz kommt, wenn kein ausreichend starker Netzanschluss zur Verfügung steht. Neben einer Leistungs­einheit enthält die Box eine zusätzliche ­Puffer-Speicherbatterie. Diese wird aufgeladen, ­solange kein Fahrzeug die Ladesäule nutzt. Das kann auch mit Strom aus einer Fotovoltaik­anlage direkt beim Händler geschehen. Die Speicherbatterie bietet dem Kunden dann trotz des schwachen Netzes eine hohe Leistung für einen schnellen Ladevorgang. Seit 2018 werden die Installationspartner der internationalen Handelsorganisation für den ­Einsatz der neuen Ladetechnik geschult. ­Bereits 2013, mit Einführung der ersten Plug-in-Hybrid­modelle, wurden die Grundlagen für eine ­Ladeinfrastruktur in der Porsche-Handels­organisation geschaffen. Auf diesen ­Erfahrungen kann nun aufgebaut werden. Seit der ­Entscheidung für die Serienfertigung des ­Taycan wird das bestehende Know-how sys­tematisch ausgebaut.

Digitaler Ladeservice für Elektrofahrzeuge
Mit dem Porsche Charging Service bietet der Sportwagenhersteller seit Juni 2018 eine ­Online-Plattform rund um alle Ladevorgänge für Plug-in- und Elektrofahrzeuge. Der inno­vative Dienst sucht nach passenden Lade­stationen und übernimmt die Abrechnung über zentral hinterlegte Zahlungsdaten – länder­übergreifend und währungsunabhängig. Die jeweilige Anmeldung bei den verschiedenen Betreibern entfällt. Die dazugehörige und kostenfreie App sowie das Porsche-Navigationssystem führen die Kunden zur ausgewählten Ladesäule. Über die App können Informationen zur Lage und Verfügbarkeit der Ladestationen sowie zum Preis eines Ladevorgangs in Echtzeit abgerufen werden. An der Ladesäule erfolgt die Identifikation entweder per QR-Code über die App oder mit der Porsche ID Card, welche die Nutzer kostenlos nach Anmeldung für den Service erhalten.
 

Porsche Charging Service

Aftersales: professioneller Service
Der Bereich Aftersales hat sich im Berichtsjahr ebenfalls intensiv auf die Markteinführung des Taycan und der zugehörigen Ladeinfrastruktur vorbereitet. Für den elektrisch ­angetriebenen Sportwagen wurden Reparaturverfahren entwickelt, Ersatzteile definiert und neue Logistikkonzepte vorangetrieben. Porsche hat darüber hinaus Lösungen für den sicheren Versand und die sachgerechte Lagerung der Taycan-Batterien entwickelt. Zudem wird das welt­weite Werkstattpersonal auf Grundlage neu erarbeiteter Qualifizierungs­konzepte mit den innovativen Technologien des Elektrofahrzeugs vertraut gemacht.

In enger Zusammenarbeit mit den anderen Vertriebsbereichen und der Entwicklung hat Porsche die Serienreife der Ladetechnologie vorangetrieben, die schnelles und komfor­tables Laden auch zu Hause ermöglichen soll. ­Vorbereitet wurde auch der Einsatz verschiedener „Over The Air“-Services (OTA), mit denen beispielsweise Fahrzeuge kabellos Software­updates erhalten können. Um die Wartungs- und Reparaturarbeiten an allen Modellen zu ­optimieren, startete Porsche ein Pilotprojekt für den Einsatz von Augmented Reality in der Werkstatt. Ein Tablet-Computer visualisiert komplizierte Reparaturverfahren künftig Schritt für Schritt am real vorhandenen Fahrzeug: In das von der Tablet-Kamera erfasste Fahrzeugbild wird beispielsweise per Augmented ­Reality eingeblendet, wo sich ein gesuchtes Teil befindet oder eine Verschraubung zu lösen ist. Ein überarbeitetes Feedback-System schafft die Voraussetzungen dafür, dass die Service- und Werkstattmitarbeiter auch in ­Zeiten starken Wachstums und technologischen Wandels hocheffizient und kunden­orientiert arbeiten können.

Ausbau des weltweiten Vertriebsnetzes
Ein umfassendes Markenerlebnis schaffen – dafür stehen die Porsche Studios. Mit diesem innovativen Vertriebsformat spricht der Sportwagenhersteller neue Zielgruppen direkt in ­ihrer urbanen Lebenswelt an. In zentral gelegenen Räumlichkeiten präsentiert Porsche sein komplettes Leistungsspektrum. Im Mittelpunkt stehen die persönliche Begegnung und das emotionale Markenerlebnis. Nach dem Start im Jahr 2017 mit „Porsche auf Sylt“ und dem „Porsche Studio Guangzhou“ in China ­kamen 2018 vier weitere Standorte hinzu. Seit Januar 2018 sorgt das „Porsche Studio Beirut“ für eine stärkere Präsenz im Mittleren Osten, im Juli 2018 wurde das „Porsche Studio ­Kapstadt“ eröffnet. Besonderes Highlight beider Standorte: Die Sportwagen werden auf ­einem Laufsteg in Szene gesetzt – ähnlich wie in der Modewelt. Sound- sowie Duftelemente ergänzen das visuelle Erlebnis und sprechen alle Sinne der Besucher an. In Kapstadt gibt es zudem einen großzügigen Aufenthaltsbereich mit einem Café. Faszinierende Sportwagen und exklusive Lifestyleprodukte unter einem Dach – diese verlockende Kombination bietet Porsche gemeinsam mit der Tochtergesellschaft Porsche Design seit Juni 2018 in ­Mailand. Das zentral in der italienischen Modemetropole gelegene Porsche Studio ist das erste, in dem sowohl Porsche-Fahrzeuge als auch die komplette Kollektion von Porsche ­Design präsentiert werden. Einen Monat später eröffnete in Ningbo das zweite Porsche Studio in China. Es liegt direkt im neuen Stadt­zentrum mit hochklassiger Wohnbebauung und in unmittelbarer Nähe der wichtigsten ­Shopping Mall.
 

Sales Pop-up: neues Vertriebskonzept
Ganz spontan dort sein, wo die Menschen ­gerade sind – dieser Grundidee folgt das ­Vertriebsformat Sales Pop-up. Damit präsentiert sich die Marke Porsche für eine kurze Zeit an absoluten Hotspots oder an Orten mit ­einem vollkommen neuen Kundenpotenzial. Betrieben werden die Sales Pop-ups von den Porsche Zentren vor Ort. Das Unternehmen hat für das innovative Format ein modulares Ausstattungskonzept entworfen. Damit lassen sich unterschiedliche Standorte – in Gebäuden oder unter freiem Himmel – unabhängig von ihrer Größe markenadäquat bespielen. Im Mittelpunkt steht dabei die Aufenthaltsqua­lität: Kunden, Interessenten und zufällig vor­beikommende Besucher sollen sich möglichst wohlfühlen. In Blumenau – einer stark aufstrebenden Großstadt im Süden Brasiliens – gab es von Mitte Oktober bis Ende Dezember 2018 den ersten Sales Pop-up von Porsche. Auf einer Fläche von 225 Quadratmetern bot er in zen­traler Lage unter anderem Platz für zwei Ausstellungsfahrzeuge, einen Konfi­gurationsbereich und eine Lounge. Unter dem ­Namen „La Mer“ öffnete in Dubai Ende Oktober 2018 der zweite Sales Pop-up direkt an einem der beliebtesten Strände. Bis Mitte Januar 2019 präsentierte Porsche hier im ständigen Wechsel die aktuellen Sportwagenmodelle ­unter freiem Himmel. Umgeben war die ­Ausstellungsfläche von einem großzügig gestalteten Loungebereich.

Neues Porsche Zentrum Hamburg
Rund 800 geladene Gäste feierten im Juli 2018 die Eröffnung des neuen Porsche Zentrums ­Hamburg. Es zählt zu den modernsten Vertriebsstandorten weltweit. Am Verkehrsknotenpunkt ­Lübecker Tor präsentiert Porsche die gesamte Modellpalette sowie sämtliche Angebote und ­Services rund um die Marke. Auf 10.900 Quadratmetern Gebäudefläche ist ein rund 2.100 Quadratmeter großer Showroom für bis zu 50 Neu- und Gebrauchtwagen entstanden. Im Werkstatt­bereich stehen 25 Hebebühnen bereit. Vor dem Zentrum sind zwölf Ladesäulen für Kundenfahrzeuge installiert, 2019 folgen Schnellladesäulen. In der Kundenberatung wird ein Customer Concierge von einem Technologie-Experten unterstützt, der Kunden bei Fragen zu Digitalisierung und Konnektivität berät. Neu ist auch der „Valet Parking Service“ mit eigenem Wagenmeister.

Weitere Porsche Experience Center
Faszination Porsche live erleben: Unter diesem Motto hat der Sportwagenhersteller in China sein erstes Porsche Experience Center in Asien eröffnet. Der weltweit sechste Standort be­findet sich in unmittelbarer Nähe des Shanghai International Circuit. Auf dem 110.000 Quadratmeter großen Gelände stehen Kunden und Fans eine Handling-Strecke, ein Offroad-­Parcours, ein Restaurant, ein Café, Konferenzräume sowie ein Porsche Driver‘s Selection Store zur Verfügung. Die feierliche Eröffnung fand mit rund 300 geladenen Gästen im April 2018 statt. Inzwischen entsteht bereits das siebte Kundenerlebniszentrum von Porsche: Im Herzen des Hockenheimrings wurde im Oktober 2018 der Grundstein gelegt. Auf einem rund 160.000 Quadratmeter großen Teilstück des Areals werden in den kommenden zwei Jahren ein moderner Gebäudekomplex, eine Handling-Strecke, vielfältige Fahrdynamik­flächen und ein Offroad-Parcours realisiert. Ende 2019 soll das neue Experience Center seinen Betrieb aufnehmen. Porsche setzt dieses ­Projekt gemeinsam mit der Emodrom GmbH um, welche die strategische Weiterentwicklung des ­Hockenheimrings verantwortet.
 

Porsche Experience Center Hockenheim

Werksabholung Zuffenhausen im  historischen Werk 1
Seit 2018 ist das traditionsreiche Werk 1 in Zuffenhausen wieder für Kunden zugänglich. Innerhalb der historischen Backsteingebäude wurden im Sommer 2018 die Werksabholung und die Kundenberatung von Porsche Exclusive eröffnet. Bis heute vereint das Werk 1 Tradition und Zukunft: 1938 zog Professor Ferdinand Porsche mit seinem Konstruktionsbüro aus der Stuttgarter Innenstadt in das Gebäude nach Zuffenhausen. Seit Beginn der 1950er Jahre dient das Werk dem Sportwagenhersteller als zentraler Verwaltungssitz – umgeben von den Fabrikhallen, in denen Porsche seine zweitürigen Sportwagen produziert. Mit dem Start der Taycan-Produktion schlägt Porsche in 2019 am Standort Zuffenhausen das nächste Kapitel seiner Unternehmensgeschichte auf.

Pilotprogramm in den USA: Porsche startet Peer-to-Peer-Sharing-Angebot
Bei Bedarf und Wunsch flexibel Porsche fahren, ohne ihn zu kaufen oder zu leasen – dies er­mög­licht das Pilotprogramm „Host“, mit dem der Sportwagenhersteller im September 2018 in den USA an den Start ging. „Host“ vermittelt eine kurzfristige Nutzung von ­Porsche-Fahrzeugen, die sich in Privatbesitz befinden. Nach Einführung des Abo-Modells „Porsche Passport“ ist dieses Peer-to-Peer-Sharing Angebot der nächste Schritt auf dem Weg zu neuen Mobilitäts­konzepten. Durch das Pilotprogramm kommen auch Kunden ­anderer Marken in den Genuss des besonderen sportlichen Fahrerlebnisses, das die Marke Porsche bietet.

Bei „Porsche Passport“ können Kunden monat­lich ein Abo abschließen. Es ermöglicht häufige Fahrzeugwechsel, unbegrenzte Kilometer­leistung und On-Demand-Zugriff auf bis zu 22 verschiedene Porsche-Modelle. Das Pilotprogramm ist bereits im Jahr 2017 gestartet und wird schrittweise weiter ausgerollt.

Mission E per Augmented Reality
Die Technik von morgen schon heute virtuell erleben – Augmented Reality macht es ­möglich: Im Rahmen einer Kooperation mit Google entwickelte Porsche eine Augmented-Reality-App, die den Mission E zeigt. Unterschiedliche Ansichtsmodi ermöglichen es dem Nutzer, den ersten rein elektrisch betriebenen Sportwagen der Marke digital zu entdecken. Die App ist für Smartphones mit AR-Funktion mit den Betriebssystemen Android von Google und iOS von Apple kostenlos download- und nutzbar.
 

Augmented-Reality-App

VR-Brille und Porscheplatz-App
Eine VR-Datenbrille versetzte im Juli und ­August 2018 Besucher des Porsche Museums zurück ins Jahr 1948 und nach Gmünd in ­Österreich. Dort wurde vor 70 Jahren die erste Porsche-Werkstatt gegründet. Die Werkstatt und die nahe Umgebung wurden mit viel Liebe zum Detail als virtuelle Erlebnislandschaft ­gestaltet. Die VR-Experience ist der jüngste Baustein des digitalen Erlebniskonzepts in ­Zuffenhausen. Neu ist auch die Porscheplatz-App: Sie ist in einer deutschen und einer eng­lischen Version für Android- und Apple-Geräte kostenlos verfügbar, enthält sämtliche Informationen, Aktivitäten und Angebote zum Stammwerk Zuffenhausen sowie den Audio-Guide fürs Museum. Ein Digital-Assistent ­beantwortet Fragen.

„Sportscar Together Day“ weltweit
Anlässlich des Jubiläums „70 Jahre Porsche Sportwagen“ wurden Anfang Juni 2018 Kunden und Fans der Marke eingeladen, die Faszination Porsche gemeinsam zu feiern. Unter dem Motto „Sportscar Together Day“ fanden weltweit Veranstaltungen an den Vertriebsstandorten der Marke statt. Ein Höhepunkt war der „Sportscar Together Day“ auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart, an dem mehr als 40.000 Porsche-Fans teilnahmen – unter ihnen auch US-Schauspieler Patrick Dempsey, „Urban Outlaw“ Magnus Walker sowie der Le-Mans-Gewinner Marc Lieb und der ­Renningenieur Nobert Singer.
 

AvD-Oldtimer-Grand-Prix: Porsche Classic feiert Jubiläum
Im August 2018 feierte Porsche Classic beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring 70 Jahre lebendige Sportwagengeschichte. Stellvertretend für die Erfolge der Klassiker aus Zuffenhausen stand ein weiteres Jubiläum im Mittelpunkt: der 30. Geburtstag der 911-Generation 964. Motorsportfans freuten sich über die Teilnahme von Derek Bell, dem fünffachen Gesamtsieger der 24 Stunden von Le Mans. Er startete mit einem 911 von 1965 in der Klasse der „Gentlemen Drivers“. Darüber hinaus wurden erstmals im Rahmen des Old­timer-Grand-Prix zwei Läufe des aktuellen Porsche Carrera Cup Deutschland ausgetragen.

Porsche mit neuem Standkonzept auf der Techno Classica
Mit einem neuen Standkonzept, vielen Produkt-Highlights und besonderen Fahrzeugen präsentierte sich Porsche Classic im Berichtsjahr auf der Techno Classica. Auf mehr als 1.500 Quadratmetern feiert die Marke gleich zwei Jubiläen: 70 Jahre Porsche Sportwagen und 30 Jahre Porsche 911 des Typs 964. Im Mittelpunkt des Markenauftritts standen ­Originalteile, neue Serviceangebote und ­Restaurierungen. Die Besucher konnten sich am Beispiel eines komplett wiederhergestellten Porsche 959 sowie der Rohkarosserie ­eines Porsche 356 einen Eindruck von der Qualität der Porsche-Classic-Werksrestaurierung verschaffen. Darüber hinaus stellten 13 Porsche-Classic-Partner aus sieben europäischen ­Ländern Verkaufsfahrzeuge aus und informierten über ihr Leistungsspektrum.

„Projekt Gold“: 911-Klassiker aus ­Originalteilen
Hochattraktives Sammlerstück: Porsche ­Classic hat den letzten 911 Turbo mit luft­gekühltem Motor gebaut – 20 Jahre nach Ende der Serienproduktion. Der einzigartige 911 Turbo des Typs 993 entstand auf Basis einer Original-Rohkarosserie. So außergewöhnlich wie seine Entstehungsgeschichte ist auch sein Auftritt: Optisch orientiert sich der goldgelbmetallic lackierte Klassiker am Design des 911 Turbo S Exclusive Series des Typs 991.
 

Project Gold

Die schwarzen Räder tragen Design-Linien in Goldgelb, Sitze und Interieur sind in Schwarz mit goldgelbfarbenen Applikationen ausgeführt. Die Karosserie verfügt über die charakteristischen seitlichen Lufteinlässe des Typs 993 Turbo S, die 1998 auch als Option für den 911 Turbo verfügbar waren. Der 331 kW (450 PS) starke Sportwagenklassiker feierte am 27. September 2018 bei der Porsche Rennsport Reunion in Laguna Seca (USA) ­seine Weltpremiere. Am 27. Oktober 2018 wurde das Einzelstück, das nur auf privaten Strecken gefahren werden kann, im Rahmen einer RM Sotheby’s Auktion für 3,1 Millionen US-Dollar im Porsche Experience Center in ­Atlanta versteigert. Der Erlös kommt der gemeinnützigen Ferry-Porsche-Stiftung zugute.
 

Project Gold

3D-Drucker liefert Ersatzteile für  historische Modelle
„Nicht mehr lieferbar“ – für rare Fahrzeuge können fehlende Ersatzteile schnell zum ­Pro­blem werden. Im schlimmsten Fall droht die Stilllegung. Der Sportwagenhersteller schafft Abhilfe: Mittels 3D-Druckern stellt Porsche Classic Teile her, die extrem selten sind und nur in geringen Stückzahlen benötigt werden. Alle Ersatzteile, die im 3D-Druckverfahren produziert werden, erfüllen technisch und optisch die Voraussetzungen für höchste Originaltreue.
 

Verbrauchsangaben

Macan: Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,1 l/100 km; CO2-Emission 185 g/km
718 Cayman: Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,1 l/100 km; CO2-Emission 186 g/km
718 Boxster: Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,1 l/100 km; CO2-Emission 186 g/km
911 GT3: Kraftstoffverbrauch kombiniert 12,9 – 12,7 l/100 km; CO2-Emission 290 – 288 g/km
911 GT2 RS: Kraftstoffverbrauch kombiniert 11,8 l/100 km; CO2-Emission 269 g/km
911 Carrera S: Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,9 l/100 km; CO2-Emission 205 g/km
911 Carrera 4S: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,0 l/100 km; CO2-Emission 206 g/km
911 Carrera S Cabriolet: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,1 l/100 km; CO2-Emission 208 g/km
911 Carrera 4S Cabriolet: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,0 l/100 km; CO2-Emission 207 g/km
Panamera 4 E-Hybrid: Kraftstoffverbrauch kombiniert 2,7 – 2,6 l/100 km; CO2-Emission 62 – 60 g/km; Stromverbrauch kombiniert 16,1 – 16,0 kWh/100 km 2)
Macan Turbo mit Performance Paket: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,7–9,4 l/100 km; CO2-Emissionen 224–217 g/km