Vertrieb, Produktion und Beschaffung

2020 war in vielerlei Hinsicht ein besonderes Jahr. Produktionsunterbrechungen bei Zulieferern führten zu außergewöhnlichen Herausforderungen bei der Teileversorgung. Produziert wurden insgesamt 263.236 Fahrzeuge, was im Vergleich zum Vorjahr einem Minus von 4,1 Prozent entspricht. Am Standort Zuffenhausen erfolgte die Produktion aller Fahrzeuge erstmals vollständig CO2-neutral. Auch der Vertrieb stand vor vielfältigen Herausforderungen. Daher forcierte Porsche im Berichtsjahr den Ausbau ergänzender Online-Vertriebsaktivitäten.

Karosseriefertigung beim neuen 911, 2019, Porsche AG

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VERTRIEB

Einen Porsche zu besitzen, ist der Traum vieler Sportwagenenthusiasten auf der ganzen Welt. Der Vertrieb sorgt dafür, dass dieser Traum Realität wird: Durch das Begeistern von Kunden für Porsche-typische Produkte und Services und das Schaffen einzigartiger Erlebnisse mit der Marke Porsche. In 2020 hat die Corona-Krise auch den Vertrieb vor vielfältige Herausforderungen gestellt. Im Februar hatte der größte Teil der Handelsorganisation in China rund drei Wochen lang geschlossen. Während sich dort die Lage ab März allmählich entspannte, stieg die Infektionsrate in Europa und anderen Weltregionen. In vielen Märkten waren die Porsche Zentren rund sechs Wochen lang geschlossen. Auch in den USA musste in der Hochphase des damaligen Lockdowns im Frühjahr zeitweise rund die Hälfte der Standorte schließen.

Die Krise forcierte den Ausbau ergänzender Online-Vertriebsaktivitäten. Die Weichen dafür hatte Porsche bereits vor dem Jahr 2020 gestellt. Virtuelle Kaufberatungen per Livekamera, kontaktlos abgewickelte Probefahrten oder digitale Marketingaktionen auf Social-Media-Kanälen prägten das Kundenerlebnis im positiven Sinne – trotz persönlicher Distanz.

Die Neuwagengarantie für Fahrzeuge weltweit verlängerte Porsche um drei Monate, wenn diese zwischen 1. März und 31. Mai 2020 endete. Damit reagierte der Sportwagenhersteller auf die Einschränkungen des Betriebs vieler Porsche Zentren im Frühjahr des Jahres 2020. Auch Kunden mit „Porsche Approved“-Garantie im Anschluss an die Neuwagengarantie profitierten. Wenn der Beginn ihrer Anschlussgarantie im relevanten Zeitraum lag, verlängerte sie sich ebenfalls um drei Monate.

„Durch die Digitalisierung sind es Kunden vermehrt gewöhnt, dass unterschiedliche Angebote in einem Ökosystem vernetzt sind. Auch wir haben den Anspruch, ein exklusives Mobilitätserlebnis aus einer Hand anzubieten. Deswegen bauen wir beispielsweise unsere neuen Mobilitätsangebote stetig aus."

Detlev von Platen Mitglied des Vorstandes, Vertrieb und Marketing

Online-Vertrieb von Fahrzeugen in Europa, 2020, Porsche AG

Anerkennung und Preise

Das bekannte US-Ratgebermagazin Kelley Blue Book zeichnete die Sportwagenmarke im Berichtsjahr mit dem Preis „Best Resale Value – Luxury Brand“ aus. Außerdem erhielten die Modelle Macan, Panamera und Cayenne in ihrer jeweiligen Kategorie den Preis für den besten Wiederverkaufswert. Bei den World Car Awards konnte der Taycan gleich zwei Kategorien gewinnen. Das Fahrzeug erhielt die beiden Auszeichnungen „World Performance Car of the Year 2020” und „World Luxury Car of the Year 2020”.

In der „Automotive Performance, Execution and Layout Study“ (APEAL) des renommierten US-Marktforschungsunternehmens J.D. Power konnte Porsche den ersten Platz in der Gesamtbewertung und im Luxussegment erzielen. Die APEAL-Studie ermittelt die Attraktivität der Fahrzeuge im US-amerikanischen Markt. Dafür findet einmal jährlich eine Befragung der Neuwagenkunden statt. Porsche wurde somit als Automarke mit der höchsten Attraktivität für Kunden in den USA ausgezeichnet.

Zudem erreichte Porsche in den USA im „Sales Satisfaction Index“ (SSI) den ersten Platz als beste Marke. Der SSI wird ebenfalls jährlich von J.D. Power erhoben und ermittelt die Zufriedenheit von Neuwagenkäufern im Kaufprozess. Befragt werden Käufer und Ablehner über ihre Erfahrungen mit Vertragshändlern. Beim Nachrichtenmagazin U.S. News & World Report konnte sich Porsche in der Kategorie „Best Luxury Brand“ den ersten Platz sichern. Die Bewertung der Fahrzeuge und Marken basiert auf Studiendaten und der Einschätzung von Experten aus der Automobilbranche.

Das US-Motorsport-Magazin Autocar kürte den vollelektrischen Taycan zum besten Premium-E-Auto und zum „Game Changer 2020“. Ebenfalls einen ersten Platz erreichte Porsche mit dem 911 in der Kategorie „Top 10 Best Sports Cars“. Auch der Porsche 911 GT3 konnte sich die Spitzenposition im Ranking der „Top 10 Best Hardcore Sports Cars 2020“ sichern. In der Kategorie „Top 10 Best Grand Tourers 2020“ ließ der Panamera alle anderen Wettbewerber hinter sich.

In Deutschland wählten mehr als 100.000 Leser des Fachmagazins auto, motor und sport den 911 im Ranking der „Best Cars 2020“ in zwei Kategorien auf Platz 1: Wie schon im Vorjahr belegte der 911 den ersten Platz in der Kategorie „Sportwagen“. In der Kategorie „Cabriolets“ triumphierte der 911 Cabrio beziehungsweise 911 Targa. Bei der Verleihung des „Goldenen Klassikers“ durch die Leser des Oldtimermagazins Motor Klassik gewannen gleich zwei Modelle den Titel „Klassiker der Zukunft“: In der Kategorie „E Autos“ wurde der Taycan auf Platz 1 gewählt und in der Kategorie „Cabrios“ erreichte der 911 Cabrio den ersten Platz.

Der Taycan war auch bei der Verleihung des „Goldenen Lenkrads“ von Bild am Sonntag und Auto Bild ein großer Gewinner. Er wurde von der Redaktion und der 14‑köpfigen Jury zum „Besten Sportwagen 2020“ gekürt. Zudem zeichneten ihn die Leser als „Schönstes Auto des Jahres“ aus. Von der Jury des „German Car of the Year“-Awards wurde der Taycan als „Deutsches Auto des Jahres 2020“ ausgezeichnet.

Das britische Magazin Top Gear würdigte den Taycan gleich mit zwei Titeln: Er wurde zum „Car of the Year 2020“ und zum „Game Changer of the Year 2020” gekürt. Die Jury des „Chinese Car of the Year“-Awards verlieh dem Taycan in diesem Jahr die Auszeichnung „Green Car of the Year”. Außerdem konnte sich Porsche mit dem 911 den Titel „Performance Car of the Year“ in China sichern.

Auch bei den „Sport Auto Awards“ hat Porsche abgeräumt. In insgesamt sieben Kategorien wählten die Leser Fahrzeuge des Sportwagenherstellers zum Sieger. Besonders der Taycan Turbo S sticht heraus: In der Klasse der Limousinen über 100.000 Euro setzte er sich gegen die Konkurrenz durch – quer über alle Antriebskonzepte hinweg. Bei der Leserwahl von „auto motor und sport“ erhielt der neue 911 Turbo den „Autonis Award“ für die beste Designneuheit 2020. Ein weiterer Award ging an den Porsche Taycan. Er gewann den „Car Connectivity Award“ der Leserwahl in der Kategorie „Connected E Cars“.

Leser der deutschen Zeitschrift Auto Zeitung wählten den 911 zum Gewinner der „Auto Trophy“. Die Zeitschrift Connect zeichnete den Porsche Taycan mit dem Innovationspreis aus. Auch vom Center of Automotive Management (CAM), einem unabhängigen, wissenschaftlichen Institut für empirische Automobil- und Mobilitätsforschung, wurde der Taycan als innovativstes Modell des Jahres 2020 ausgezeichnet. Insgesamt konnte der Porsche Taycan in 17 Ländern renommierte Preise gewinnen.

Zum 17. Mal haben Auto Bild und Schwacke die „Wertmeister“ gekürt. Dazu wurden in 13 Fahrzeugsegmenten alle in Deutschland verkauften Modelle verglichen und der wertstabilste Personenwagen jeder Klasse ausgezeichnet. Insgesamt kam Porsche auf zwei Klassensiege: Neben dem 911 Carrera S in der Kategorie Sportwagen gewann der Panamera 4 in der Luxusklasse.

Weltweites Vertriebsnetz

Der Porsche-Vertrieb reagiert ständig auf veränderte Entwicklungen und Trends, indem er seine Retail-Landschaft flexibel anpasst. Ziel ist es dabei stets, dass sich die Kunden nahtlos zwischen der digitalen Welt und dem stationären Handel bewegen können („seamless customer journey“).

Die Porsche Zentren sind wichtige Eckpfeiler. Viele Kunden sehen den persönlichen Austausch mit den Mitarbeitern im Handel als Kernkompetenz von Porsche. Verschiedene Umfragen zeigen immer wieder: Porsche-Kunden wünschen sich mehr denn je, die Marke mit allen Sinnen erleben zu können. Zudem spielt der Kontakt zu anderen Mitgliedern der Porsche-Community eine herausragende Rolle.

Das neue Retail-Konzept „Destination Porsche“ stärkt den Community-Gedanken. Den ersten Piloten eines entsprechend umgebauten Handelsbetriebs eröffnete das Unternehmen im Mai 2020 in Hangzhou (China). Der erste komplette Neubau eröffnete im Dezember in Dortmund. Im Laufe der Dekade wird das Konzept der Handelsbetriebe als zentraler Treffpunkt für die Porsche-Community in 850 bestehenden Porsche Zentren auf der ganzen Welt ausgerollt.

Digitale Angebote ergänzen den stationären Handel. Der im Oktober 2019 in Deutschland gestartete Online-Vertriebskanal konzentriert sich auf sofort verfügbare Neu- und Gebrauchtfahrzeuge. Kunden und Händler sammeln hier erste Erfahrungen mit dem Online-Vertrieb von Fahrzeugen. Gerade in der Hochphase des Lockdowns zahlte sich der Online-Vertriebskanal voll aus, auch dank zusätzlicher Marketingaktivitäten. Die Nachfrage stieg vor allem im Frühjahr 2020 – sowohl bei bestehenden Kunden als auch bei einer sehr großen Zahl von Neukunden. Darin zeigt sich auch das große Vertrauen in die Marke. Zwischen Anfang April und Anfang Mai 2020 wurden auf dem deutschen Kanal rund 370 Bestellungen in sämtlichen Preiskategorien verzeichnet. Die Zugriffszahlen auf der Porsche-eigenen Internetseite stiegen im Berichtsjahr monatlich um rund 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Seit Sommer 2020 steht der Online-Vertriebskanal auch Kunden in Spanien, Portugal sowie der Schweiz zur Verfügung. Im November folgten Italien und Frankreich sowie Polen, Estland und Großbritannien. Um die Aktivitäten weiter zu vernetzen, wird Porsche den digitalen Fahrzeugvertrieb zu einem umfassenden Marktplatz von Porsche-Produkten und -Services ausbauen.

Porsche Zentrum am Dortmunder Flughafen, 2020, Porsche AG

Mobilität der Zukunft

Porsche reagiert mit innovativen Konzepten auf neue Mobilitätsanforderungen. Sie ergeben sich beispielsweise aus einer geänderten Fahrzeugnutzung sowie aus Urbanisierung und Nachhaltigkeit. Bereits heute lebt mehr als die Hälfte der Menschheit in Städten. Der Grund liegt in der Wirtschaftskraft der Städte. Experten gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird. Im Gegenzug wird die Verkehrsinfrastruktur zunehmend ausgereizt, Parkflächen sind begrenzt, Stauzeiten und Luftverschmutzung nehmen zu. Daher ändert sich das Portfolio der Mobilitätsträger.

Der voranschreitende Digitalisierungsgrad zeigt zudem, wie sehr sich verschiedene Lebensbereiche miteinander vernetzen lassen. Das wirkt sich auf die Mobilität aus: Sie konzentriert sich künftig weniger auf einzelne Produkte, sondern ist das Resultat eines vernetzten und übergreifenden Ökosystems. Grenzen zwischen Hardware, Software und Dienstleistungen verschwimmen zusehends. Immer mehr Kunden schätzen es, wenn sie Mobilität per Fingertipp buchen können.

Mit dem gesellschaftlichen Generationenwechsel verändert sich auch das Wertesystem. So steigt beispielsweise die Bedeutung von immateriellen Gütern. Es ist vielen wichtiger, Zeit zu haben und selbstbestimmt planen zu können, als Konsumgüter zu besitzen. Sie haben als Statussymbole zwar immer noch Bedeutung, jedoch ändern sich die traditionellen Präferenzen. Um innovative Mobilitätsangebote zu schaffen, beschäftigt sich Porsche intensiv mit derlei Entwicklungen.

Porsche Charging Service, Taycan, 2020, Porsche AG

Ladeinfrastruktur für Porsche-Sportwagen

Porsche bietet seinen Kunden an für sie wichtigen Orten eine optimale Lösung zum Laden ihres Sportwagens mit hybridem oder vollelektrischem Antrieb. Der „Porsche Charging Service“ verschafft Taycan-Kunden Zugang zu einem leistungsstarken Ladenetzwerk mit mehr als 135.000 AC- und DC-Ladepunkten in 20 Ländern Europas und weiteren Lademöglichkeiten in China, den USA und Kanada. Dazu kommen Schnellladestationen der Partnernetzwerke IONITY und Electrify America sowie eine Schnellladeinfrastruktur mit „Porsche Turbo Charging“-Stationen auf 800-Volt-Basis bei einer Vielzahl von Händlern in 54 Märkten.

„Porsche Destination Charging“ stellt mittlerweile rund 2.000 AC-Ladepunkte in über 20 Ländern bereit, etwa an Hotels, Golfplätzen und Yachthäfen. In Leipzig eröffnete Porsche im Februar 2020 Europas leistungsfähigsten Ladepark, der vollständig mit Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben wird.

Für die heimische Garage bietet das Unternehmen unterschiedliche Lösungen, beispielsweise den Porsche Mobile Charger Connect mit einer Ladeleistung von bis zu 11 kW (beziehungsweise 9,6 kW für die USA). Dazu sind auf Wunsch das Porsche Charging Dock für die Befestigung an einer Wand oder an einer bestehenden Säule und die Porsche Kompaktladesäule für eine frei stehende Installation erhältlich. Optional ist der Home Energy Manager (HEM). Diese intelligente Schaltzentrale integriert ein Elektriker ins heimische Stromnetz, sie sorgt für reibungsloses und komfortables Laden zu Hause.

Der Home Energy Manager optimiert den Ladevorgang hinsichtlich Leistung, Zeit und Kosten. Er bietet darüber hinaus einen Schutz vor Überlastung des Hausnetzes (Blackout-Schutz), indem er bei drohender Überlast bedarfsgerecht die Ladeleistung des Fahrzeugs reduziert und so ein Auslösen der Haussicherung (Blackout) verhindert. Mit einem externen Partner bietet Porsche zudem begleitende Dienstleistungen: den Porsche Charging Pre-Check (online) sowie den Porsche Home Check zum Überprüfen und Planen der heimischen Bedingungen bis hin zu Installation und Inbetriebnahme der Ladetechnik.

Fahrzeugdesign und Chronograf Porsche Heritage Design

Ein hochaktueller Elfer mit Zitaten der 1950er- und frühen 1960er-Jahre: Als erstes von insgesamt vier Sammlerstücken aus der Heritage-Design-Strategie präsentierte Porsche die 911 Targa 4S Heritage Design Edition. Historische Designelemente im Exterieur und Interieur wurden neu interpretiert und mit modernster Technologie in einem exklusiven Sondermodell der Porsche Exclusive Manufaktur vereint. Passend zum internen Modellreihen-Kürzel ist die Stückzahl auf 992 Exemplare limitiert. Parallel zur Einführung des Sondermodells sind im Rahmen eines Heritage-Design-Pakets ausgewählte Interieur-Elemente für alle aktuellen 911-Modelle verfügbar.

Exklusiv für Besitzer der Heritage-Design-Fahrzeuge entwirft Porsche Design passende Zeitmesser. Den Auftakt machte der Chronograf 911 Targa 4S Heritage Design Edition. Die Uhr kombiniert klassische Gestaltungsmerkmale, Materialien und Leistungseigenschaften der 911 Targa 4S Heritage Design Edition und erweitert so das Konzept des Sportwagens bis ans Handgelenk des Besitzers. Angetrieben wird der automatische Chronograf vom Porsche Design WERK 01.100 mit COSC-Zertifizierung und maximaler Präzision. Der Zeitmesser hat das für Porsche Design typische Titangehäuse und ist wie das Fahrzeug auf 992 Exemplare limitiert.

911 Targa 4S Heritage Design Edition, Porsche Exclusive Manufaktur, 2020, Porsche AG

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PRODUKTION

2020 war in vielerlei Hinsicht ein besonderes Jahr. Produziert wurden insgesamt 263.236 Fahrzeuge, was im Vergleich zum Vorjahr einem Minus von 4,1 Prozent entspricht. Am Standort Zuffenhausen erfolgte die Produktion aller Fahrzeuge erstmals vollständig CO2-neutral. Im Stammwerk liefen alle Fahrzeuge der Modellreihen 911 (28.672 Einheiten), 718 Boxster (12.569 Einheiten) und 718 Cayman (6.376 Einheiten) vom Band. Hinzu kamen weitere 3.710 Einheiten des 718 Cayman aus der Überlauffertigung am Volkswagen-Standort Osnabrück.

Vom Typ Taycan wurden in seinem ersten vollen Produktionsjahr 29.450 Einheiten gefertigt – 976 Einheiten davon temporär im Rahmen der BEV-Readiness des Leipziger Porsche-Werks. Insgesamt stellte der Sportwagenhersteller in Leipzig 101.298 Fahrzeuge her. So kamen 78.490 Einheiten der Modellreihe Macan sowie 21.832 Panamera aus Sachsen. Am Mehrmarkenstandort des Volkswagen Konzerns in Bratislava (Slowakei) wurden 82.137 Einheiten der Modellreihe Cayenne gefertigt.

Infektionsschutz „made by Porsche“ in der Produktion

Eine ganz wesentliche Rolle nahm die Produktion auch beim unternehmensweiten Infektionsschutz ein: Der Porsche Werkzeugbau startete im Juli die Herstellung von eigenen Mund-Nase-Schutzmasken für alle Porsche-Standorte, um die Verteilung kümmerte sich die Porsche Logistik GmbH. Bis zu 80.000 Masken können die Anlagen in Schwarzenberg täglich produzieren. Dabei kommen nur Materialien aus Deutschland zum Einsatz. Für die Versorgung wurde im zentralen Ersatzteillager der Porsche AG in Sachsenheim ein Verteilzentrum eingerichtet. Von hier aus werden die Masken und andere Schutzutensilien, wie zum Beispiel Desinfektionsmittel, an die Standorte weiterverteilt. Für einen geschlossenen Kreislauf sorgte schließlich das Zentrale Bau-, Umwelt- und Energiemanagement bei Porsche: Da getragene Masken nicht im Restmüll entsorgt werden dürfen, wurde für alle Standorte ein entsprechendes Entsorgungskonzept entwickelt und umgesetzt.

Krisenmanagement und geordneter Wiederanlauf

Die zentrale Herausforderung im Berichtsjahr war die weltweite Corona-Krise. Am 21. März setzte Porsche die Produktion für zunächst zwei Wochen aus. Das Unternehmen reagierte damit auf die Engpässe bei globalen Lieferketten, die eine geordnete Produktion nicht mehr zuließen. Insgesamt musste die Fertigung schließlich in den beiden Werken für sechs Wochen gestoppt werden. Am 4. Mai startete der Sportwagenhersteller den geordneten Wiederanlauf standort- und gewerkespezifisch. Im Vorfeld wurden besondere Schutzmaßnahmen getroffen, um größtmögliche Sicherheit für die Belegschaft zu gewährleisten und Schritt für Schritt die Kammlinie wieder zu erreichen.

„Mit der sogenannten Flexi-Line setzen wir als erster Automobilhersteller fahrerlose Transportsysteme in der Serienproduktion im kontinuierlichen Fluss ein. Porsche verabschiedet sich damit vom traditionellen Fließband."

Albrecht Reimold Mitglied des Vorstandes, Produktion und Logistik

Porsche Produktion 4.0, 2020, Porsche AG

Das erste volle Produktionsjahr für den Taycan

2020 markiert das erste volle Produktionsjahr für den ersten rein elektrischen Porsche, der seit dem 9. September 2019 am Stammsitz gefertigt wird. Nach der Weltpremiere im vergangenen Jahr war klar, dass der Elektrosportler die Erwartungen der Kunden übertreffen wird. Zum Ende des Berichtsjahres belief sich die produzierte Stückzahl auf 29.450 Einheiten.

Wirtschaftsministerin zu Gast im Stammwerk

Im Juli hat sich die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut unter besonderen Corona-Schutzmaßnahmen über die Produktion des Taycan informiert. Gemeinsam mit Produktionsvorstand Albrecht Reimold besichtigte die Ministerin die Montage des Taycan. Dabei tauschten sie sich über die zukunftssichere Umgestaltung des traditionsreichen Standorts in Zuffenhausen aus. Im Mittelpunkt der Gespräche standen auch Nachhaltigkeitsaspekte, die bei der Fahrzeugproduktion künftig noch mehr Beachtung finden sollen. Im Rahmen ihres Besuchs zeigte sich Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut beeindruckt von den modernen und innovativen Produktionsmethoden. Sie lobte auch die Strategie, Nachhaltigkeit als eine wesentliche Säule der Unternehmensführung zu verankern und den ersten rein elektrisch betriebenen Sportwagen CO2-neutral zu fertigen.

Produktion in Leipzig

Im Porsche Werk Leipzig wurden täglich rund 550 Fahrzeuge der Modellreihen Macan und Panamera gefertigt. Parallel macht sich der Standort fit für die Elektromobilität: Mit der Entscheidung, die nächste Generation des Macan als vollelektrische Variante in Leipzig zu fertigen, investiert Porsche rund 600 Millionen Euro in seinen sächsischen Standort. Mit dieser erneuten Werkserweiterung schafft das Unternehmen die Möglichkeit, künftig auf der bestehenden Fertigungslinie neben Benzin- und Hybridmodellen auch vollelektrische Fahrzeuge zu produzieren.

Werk Leipzig erhält VDA Logistik Award 2020
Im Februar zeichnete der Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) die Porsche Leipzig GmbH mit dem VDA Logistik Award 2020 aus. Das sächsische Werk hat die Fachjury mit einem Logistikkonzept überzeugt, das auf intelligente Planung, hoch automatisierte Prozesse und eine energieeffiziente Lager- und Kommissioniertechnik setzt. Mit seiner hohen Flexibilität und Skalierbarkeit trägt es darüber hinaus den Herausforderungen in der Automobilindustrie Rechnung.

„Das Logistikkonzept von Porsche für die Versorgung des Werks Leipzig gibt viele Impulse für die Logistik der Zukunft: stark integriert, intelligent automatisiert, auf höchste Zuverlässigkeit und Effizienz getrimmt, zeigt es Innovationspotenzial für das Werk Leipzig, die Automobilindustrie und auch die Logistik in anderen Branchen auf“, sagte Prof. Dr. Wolfgang Stölzle, Vorsitzender der Jury des VDA Logistik Awards und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Supply Chain Management an der Universität St. Gallen.

Dem Konzept liegt ein Planungstool zugrunde, das ankommende Lieferströme optimiert und die zur Verfügung stehenden Lagerkapazitäten optimal nutzt. Damit ist es die Basis für ein automatisches Kleinteilelager mit energieeffizienter Shuttletechnik, eine zum Patent angemeldete dynamische Kommissionierung sowie für mehrere fahrerlose Transportfahrzeuge. In puncto Ressourcenschonung setzt das neue Konzept ebenfalls Maßstäbe: Mit einer Einsparung von insgesamt 3.500 Tonnen CO2 pro Jahr leistet es einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie von Porsche.

Panamera Turbos S E-Hybrid, 2021, Porsche AG

Porsche Leipzig rüstet sich für die Elektromobilität

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Porsche eröffnet in Leipzig den leistungsstärksten Schnellladepark Europas
Im Frühjahr brachte Porsche unter dem Namen „Porsche Turbo Charging“ an seinem sächsischen Produktionsstandort einen neuen Ladepark ans Netz. Im Kundenzentrum des Werks stehen insgesamt zwölf Schnellladesäulen mit 350 kW (Gleichstrom) und vier Ladepunkte mit 22 kW (Wechselstrom) zur Verfügung – an sieben Tagen die Woche, rund um die Uhr und für Kunden aller Fahrzeugmarken. Die Gesamtleistung des Ladeparks mit seinen sechs internen Schnellladepunkten beträgt sieben Megawatt. Zum damaligen Zeitpunkt verfügte Porsche Leipzig damit über Europas leistungsstärksten Schnellladepark, der vollständig mit Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben wird.

Sächsische Politiker zu Besuch im Werk Leipzig
Rundgang statt Richtfest: Aufgrund der Corona-Krise wurde im Juli das offizielle Richtfest für den neuen Karosseriebau in Leipzig abgesagt. Stattdessen verschaffte sich Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung einen Vor-Ort-Eindruck und ließ sich die neuesten Entwicklungen zeigen: Alle Baumaßnahmen liegen im Zeitplan und der neue Karosseriebau für die nächste Generation des Macan, die vollelektrisch sein wird, ist von außen fertiggestellt. Im nächsten Schritt folgt der Anlagenaufbau im Inneren des Gebäudes, das über eine Gesamtfläche von 75.500 Quadratmetern verfügt. Oberbürgermeister Burkhard Jung sagte bei dem Besuch: „Porsche in Leipzig hat sich von einem Montagewerk hin zu einem Technologietreiber für die gesamte europäische Autoindustrie entwickelt. Hier bei uns in Leipzig werden die Meilensteine für die Antriebstechnologien der Zukunft gesetzt.“

Im September informierte sich auch Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, vor Ort über den aktuellen Status der fünften Werkserweiterung. „In Leipzig hat Porsche die Weichen für die Mobilität von morgen gestellt“, sagte der sächsische Ministerpräsident. „Neben der Digitalisierung sind besonders klimafreundliche Antriebe entscheidende Schlüsselfaktoren. Wir sind in Sachsen im Bereich Elektromobilität sehr gut aufgestellt und haben die Chance, weiterzuwachsen und bei der Entwicklung ganz vorn mit dabei zu sein. Der Freistaat wird die Entwicklung zu mehr klimafreundlicher Mobilität kontinuierlich unterstützen.”

Porsche Leipzig macht sich fit für die Elektromobilität
Insgesamt investiert Porsche mehr als 600 Millionen Euro in das sächsische Produktionswerk und stellt damit wichtige Weichen für die Zukunft. Der Sommer-Betriebsurlaub im Berichtsjahr wurde genutzt, um die Montagelinie zu erweitern. Konkret ist der Sportwagenhersteller damit in Leipzig in der Lage, schon heute drei verschiedene Antriebsformen auf einer Linie zu fertigen: Benzin-, Hybrid- und reine Elektrofahrzeuge. Für Porsche bedeutet das maximale Flexibilität in der Produktion. Im Rahmen der BEV-Readiness des Leipziger Porsche-Werks wurden temporär zur Qualifizierung der Belegschaft auch Fahrzeuge vom Typ Taycan montiert. Dadurch bereitet sich das Unternehmen schon heute bestmöglich auf die nächste Generation des Macan vor.

Porsche Turbo Charging, Taycan 4S, Schnellladepark, Leipzig, 2020, Porsche AG

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BESCHAFFUNG

Die Corona-Krise hat die Lieferketten von Porsche im Jahr 2020 erheblich beeinflusst. Produktionsunterbrechungen bei Zulieferern stellten den Sportwagenhersteller vor außergewöhnliche Herausforderungen bei der Teileversorgung.

Traditionell spielt die Beschaffung eine wichtige Rolle im Unternehmen, da externe Partner rund 80 Prozent der Wertschöpfung von Porsche erbringen. Die meisten von ihnen gehören zum Kreis der mehr als 1.300 Serienlieferanten. Rund die Hälfte der Lieferanten sind im Ausland angesiedelt. Mehr als ein Drittel dieser Betriebe musste während der ersten Welle der Corona-Pandemie zeitweise die Produktion schließen.

Als sich im Januar eine globale Ausweitung der Pandemie abzeichnete, reagierte die Beschaffung schnell und setzte eine interdisziplinäre Taskforce ein. Das Ziel: die Lieferanten bestmöglich zu unterstützen – vor allem in besonders stark von der Pandemie betroffenen Ländern wie China, Spanien und Italien.

Im Schulterschluss durch die Krise

Am 21. März 2021 stoppte Porsche die Fahrzeugproduktion. Der Grund dafür: Unterbrochene Lieferketten. Vor allem in Italien und Spanien hatten einige Partner die Fertigung aufgrund behördlicher Anordnungen schließen müssen. Die intensive Kommunikation der Beschaffer mit den Lieferanten war dann ein wichtiger Beitrag für das Hochfahren der Porsche-Produktion. Am 3. Mai hob der italienische Staat die Beschränkungen auf. Schon einen Tag später wurde Porsche wieder mit wichtigen Bauteilen beliefert. Kombiinstrumente, Achskomponenten und Bremssättel aus Italien kamen in den Werken Zuffenhausen und Leipzig an. So begann am 4. Mai der Wiederanlauf der Produktion des Sportwagenherstellers.

In der Pandemie unterstützte Porsche die Lieferketten mit unterschiedlichen Maßnahmen: „Wir lassen unsere Partner in der Krise nicht alleine“, unterstrich Uwe-Karsten Städter, Vorstand für Beschaffung. Das Unternehmen teilte die eigenen Protokolle für Covid-sichere Arbeitsplätze mit den Lieferanten. Porsche-Mitarbeiter arbeiteten vor Ort bei Partnern und stärkten dort die Prozesse. Auch finanziell kam das Unternehmen einigen Lieferanten mit verlängerten Zahlungszielen entgegen. Zudem wurden Entwicklungskosten und Werkzeuge früher als vertraglich vereinbart angezahlt. Einen Zulieferer hat Porsche übernommen: Das Unternehmen serva transport system GmbH in Rosenheim. Der Anbieter von fahrerlosen Transportsystemen war wegen der Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten.

Gesellschaftliche Verpflichtung

Porsche kam auf vielen Gebieten während der Corona-Krise seiner gesellschaftlichen Verpflichtung nach. Die Beschaffung half vor allem mit dem umfassenden Lieferketten-Knowhow: Für die Bundesländer Baden-Württemberg und Sachsen organisierte Porsche unentgeltlich – zusammen mit DB Schenker und Lufthansa Cargo – die Lieferung von Schutzmaterial aus China. Von März bis Mai flogen zeitweise pro Woche bis zu sechs Frachtflugzeuge von China nach Deutschland. Der Wert der von Porsche koordinierten Lieferungen lag im dreistelligen Millionen Euro Bereich.

„Die Verknüpfung unseres Vergabeprozesses an Nachhaltigkeitskriterien ist ein starkes Signal."

Uwe-Karsten Städter Mitglied des Vorstandes, Beschaffung

Positives Resümee zum S-Rating

Nachhaltigkeit als strategisches Unternehmensziel spielt in der Beschaffung eine zentrale Rolle. Das spiegelt sich im Verhaltenskodex für alle direkten Porsche-Lieferanten wider. Dort sind die Grundlagen für rechtskonformes, nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Geschäftsverhalten in den Aspekten Compliance, Soziales und Umwelt festgelegt. Seit Juli 2019 ist Nachhaltigkeit ein verbindliches Vergabekriterium für alle Porsche-Lieferanten von Produktionsmaterial. Dies wird mit dem „S-Rating“ sichergestellt. Der Buchstabe S in der Bewertung steht dabei für „Sustainability“ (Nachhaltigkeit). Das Erfüllen der Anforderungen des S-Ratings ist Voraussetzung für eine weitere Beauftragung von Porsche. Der Sportwagenhersteller steht den Partnern dabei zur Seite und berät bei der Umsetzung geeigneter Nachhaltigkeitsmaßnahmen.

Im Jahr 2020 haben bereits mehr als 90 Prozent der Lieferanten die Anforderungen zur Nachhaltigkeit für Produktionsmaterial erfüllt.

Identifikation von Nachhaltigkeitsrisiken mit KI und Blockchain

Die Beschaffung denkt Nachhaltigkeit ganzheitlich: Deshalb setzt sich Porsche auch bei den Lieferketten der Sub- und Rohstofflieferanten für Transparenz ein. Dies war bislang mit hohem Recherche- und Dokumentationsaufwand verbunden. Alleine in einem Porsche Fahrzeug werden über 3.000 Teile verbaut. Die dafür nötigen Lieferketten sind kleinteilig und global vernetzt. Einige Sublieferketten bestehen aus bis zu acht vorgelagerten Stufen.

Porsche testete deshalb im Berichtsjahr neue Technologien wie Blockchain und Künstliche Intelligenz (KI) in der Lieferkettenanalyse. Diese digitalen Lösungen sollen Nachhaltigkeitsrisiken schneller und effizienter identifizieren.

Beispielsweise hilft eine von Porsche eingesetzte KI-Software mit Screenings lokaler Medien dabei, mögliche Verstöße gegen Nachhaltigkeitsgrundsätze frühzeitig zu erkennen.

Darüber hinaus wurde gemeinsam mit den Zulieferern BASF und Motherson eine Blockchain-Pilotanwendung entwickelt. Der Algorithmus erlaubt es, den Ursprung von Treibhausgasemissionen in Lieferketten zu identifizieren. Auf Basis sogenannter Smart Contracts, die den am Prozess beteiligten Unternehmen bereitgestellt werden, erfolgt die digitale Weitergabe der entstandenen CO₂-Emissionen von Bauteilen entlang der gesamten Lieferkette. Somit lässt sich der CO₂-Fußabdruck eines Produkts standardisiert beziffern.

Nachhaltige Rohstoffgewinnung

Ein weitere Schritt Richtung nachhaltiges Lieferkettenmanagement war der Beitritt zur industrieübergreifenden „Responsible Mica Initiative“ (RMI). Dieser 2017 gegründete Zusammenschluss internationaler Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen setzt sich für Transparenz und bessere Arbeitsbedingungen bei der Rohstoffgewinnung von Glimmerpigmenten, den sogenannten Mica, ein. Der Rohstoff wird in zahlreichen Industrie- und Kosmetikprodukten verwendet. Auch Porsche nutzt Mica als Bestandteil von Autolacken.

In der RMI repräsentiert der Sportwagenhersteller den Volkswagen Konzern. Mit internen Analysen zu ausgewählten Lack-Lieferketten bis zur Rohstoffgewinnung hat Porsche mögliche Risiken für die Nachhaltigkeit bei der Mica-Förderung identifiziert. Zusammen mit den Lieferanten engagiert sich das Unternehmen in den großen indischen Abbauregionen Jharkand und Bihar für einen transparenten und nachhaltigen Umgang mit dem Rohstoff Mica. Ziel der Projekte ist es, die Lebens- und Arbeitssituation der Menschen vor Ort zu verbessern – insbesondere durch faire Arbeitsbedingungen, Sicherheit und Mindestlöhne.

 

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Media Package

Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2020 Porsche AG
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Medienanfragen

Verbrauchsangaben

Panamera 4

WLTP*
  • 11,3 – 10,4 l/100 km
  • 257 – 235 g/km

Panamera 4

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 11,3 – 10,4 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 257 – 235 g/km
NEFZ*
  • 8,8 – 8,7 l/100 km
  • 202 – 199 g/km

Panamera 4

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 8,8 – 8,7 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 202 – 199 g/km

911 Carrera S

WLTP*
  • 11,1 – 10,1 l/100 km
  • 251 – 229 g/km

911 Carrera S

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 11,1 – 10,1 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 251 – 229 g/km
NEFZ*
  • 10,0 – 9,6 l/100 km
  • 227 – 220 g/km

911 Carrera S

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 10,0 – 9,6 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 227 – 220 g/km

911 Carrera Cabriolet Modelle

WLTP*
  • 11,3 – 10,3 l/100 km
  • 256 – 233 g/km

911 Carrera Cabriolet Modelle

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 11,3 – 10,3 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 256 – 233 g/km
NEFZ*
  • 10,6 – 9,6 l/100 km
  • 242 – 218 g/km

911 Carrera Cabriolet Modelle

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 10,6 – 9,6 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 242 – 218 g/km

911 Turbo

WLTP*
  • 12,3 – 12,0 l/100 km
  • 279 – 271 g/km

911 Turbo

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 12,3 – 12,0 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 279 – 271 g/km
NEFZ*
  • 11,1 l/100 km
  • 254 g/km

911 Turbo

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 11,1 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 254 g/km

911 Targa 4S

WLTP*
  • 11,1 – 10,4 l/100 km
  • 253 – 236 g/km

911 Targa 4S

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 11,1 – 10,4 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 253 – 236 g/km
NEFZ*
  • 10,3 – 9,9 l/100 km
  • 235 – 227 g/km

911 Targa 4S

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 10,3 – 9,9 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 235 – 227 g/km

911 Targa 4S Heritage Design Edition

WLTP*
  • 11,1 – 10,4 l/100 km
  • 253 – 236 g/km

911 Targa 4S Heritage Design Edition

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 11,1 – 10,4 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 253 – 236 g/km
NEFZ*
  • 10,3 – 9,9 l/100 km
  • 235 – 227 g/km

911 Targa 4S Heritage Design Edition

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 10,3 – 9,9 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 235 – 227 g/km

911 Targa 4

WLTP*
  • 10,9 – 10,5 l/100 km
  • 247 – 239 g/km

911 Targa 4

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 10,9 – 10,5 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 247 – 239 g/km
NEFZ*
  • 9,8 l/100 km
  • 223 g/km

911 Targa 4

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 9,8 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 223 g/km

911 GT3

WLTP*
  • 13,0 – 12,9 l/100 km
  • 294 – 293 g/km

911 GT3

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 13,0 – 12,9 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 294 – 293 g/km
NEFZ*
  • 13,3 – 12,4 l/100 km
  • 304 – 283 g/km

911 GT3

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 13,3 – 12,4 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 304 – 283 g/km

Taycan Turbo S

WLTP*
  • 25,6 – 24,3 kWh/100 km
  • 0 g/km
  • 390 – 416 km

Taycan Turbo S

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Stromverbrauch* kombiniert (WLTP) 25,6 – 24,3 kWh/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 0 g/km
elektrische Reichweite kombiniert (WLTP) 390 – 416 km
elektrische Reichweite innerorts (WLTP) 434 – 477 km
NEFZ*
  • 28,5 kWh/100 km
  • 0 g/km

Taycan Turbo S

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Stromverbrauch* kombiniert (NEFZ) 28,5 kWh/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 0 g/km