Mitarbeiter, Gesellschaft, Sport und Kommunikation

Hohe Zustimmungswerte beim internen Stimmungsbarometer, eine Fluktuationsquote seit Jahren deutlich unter einem Prozent und Top-Plätze in unterschiedlichsten Arbeitgeberrankings: Die Attraktivität der Porsche AG als Arbeitgeber ist ungebrochen und hat viele Dimensionen. Mehr denn je war 2020 auch gesellschaftliches Engagement gefragt. Aufgrund massiver Auswirkungen der Corona-Krise auf schutzbedürftige Teile der Gesellschaft hat Porsche seine Unterstützung erheblich erweitert. Insgesamt förderte das Unternehmen im vergangenen Jahr rund 200 Einzelprojekte aus unterschiedlichen Bereichen mit Spenden sowie CSR- und Kultur-Sponsoring.

 Mizuki Amemiya, Gabriel Figueredo, l-r, John Cranko Schule 2020, Porsche AG

MITARBEITER

Hohe Zustimmungswerte beim internen Stimmungsbarometer, eine Fluktuationsquote seit Jahren deutlich unter einem Prozent und Top-Plätze in unterschiedlichsten Arbeitgeberrankings: Die Attraktivität der Porsche AG als Arbeitgeber ist ungebrochen und hat viele Dimensionen. Im engen Schulterschluss von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite gelingt es Porsche immer wieder, sich für seine insgesamt 36.359 Mitarbeiter (Stichtag 31. Dezember 2020) als ebenso zukunftsfähiger wie verlässlicher Arbeitgeber aufzustellen. Die Standortsicherung 2020 für die Gesellschaften der Porsche AG unterstreicht dies eindrucksvoll.

Mit einer Neuausrichtung im Berichtsjahr legt das Vorstandsressort Personal- und Sozialwesen zudem die Grundlage, um den Wandel in Zeiten der digitalen Transformation noch intensiver mitzugestalten. Eine wesentliche Aufgabe dabei ist, in Zusammenarbeit mit den anderen Vorstandsressorts unter der Überschrift „Umbau statt Aufbau“ zukünftige Bedarfe zu ermitteln und die Porsche-Belegschaft für die kommenden Herausforderungen zu qualifizieren.

„Eines ist auch in Zukunft bei aller Veränderung gewiss: Der Mensch steht bei Porsche im Mittelpunkt."

Andreas Haffner Mitglied des Vorstandes, Personal- und Sozialwesen

Porsche Gesundheitsmanagement besonders gefordert

Das Gesundheitsmanagement von Porsche war im Berichtsjahr zentraler Ansprechpartner und wesentliche Beratungsinstanz bei allen Themen, welche die Corona-Pandemie betreffen. Als Mitglied der Gefahrenabwehrorganisation von Porsche wurde die Entwicklung der Pandemie schon von Jahresbeginn an beobachtet, entsprechende Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt. Vorrangiges Ziel war und ist es, die Gesundheit der Porsche-Belegschaft zu schützen – durch eine umfassende Kommunikation und konkrete Handlungsanweisungen, beispielsweise für die Arbeit in der Produktion und Administration. An den Standorten Zuffenhausen und Weissach wurden zudem Corona-Testcenter eingerichtet, um Mitarbeiter mit entsprechenden Symptomen schnell und unkompliziert testen zu können.

Darüber hinaus hat das Gesundheitsmanagement sein attraktives Angebot um einen wichtigen Baustein ergänzt: An Krebs erkrankte Mitarbeiter der Porsche AG können sich seit Herbst 2020 im Robert Bosch Centrum für Tumorerkrankungen (RBCT) kostenlos eine unabhängige Zweitmeinung einholen. In geeigneten Fällen wird auch eine Genanalyse vorgenommen. Darauf aufbauend erhalten die Betroffenen eine individuelle Therapieempfehlung nach neuesten wissenschaftlichen Standards. Das RBCT ist im Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) in Stuttgart angesiedelt, das mit seinem OncoCure-Programm Maßstäbe in der Krebsdiagnostik und -therapie setzt.

OncoCure, 2020, Porsche AG

Taycan-Rekrutierung abgeschlossen

2020 hat Porsche die größte Rekrutierungsmaßnahme in der Porsche-Geschichte erfolgreich abgeschlossen. Seit Start der Rekrutierungen im November 2018 sind für die Produktion des Taycan in Zuffenhausen rund 2.000 neue Mitarbeiter eingestellt worden. Hinzu kamen im Berichtsjahr weitere 500 neue Kollegen für andere direkte Produktionsbereiche. Mit einer Vielzahl an Bewerbertagen haben Personalbereich und Produktion den interessierten Fachkräften die Möglichkeit gegeben, sich in persönlichen Gesprächen über die Jobangebote bei Porsche zu informieren. Eine wichtige Maßnahme für den Hochlauf der Taycan-Produktion stellt zudem die Konzernkooperation mit Audi in Neckarsulm dar. Im Rahmen einer auf zwei Jahre befristeten Vereinbarung sind seit Juni 2020 rund 400 Audi-Mitarbeiter zu Porsche gewechselt.

Diversity Challenge mit Sami Khedira

Fußballweltmeister Sami Khedira hat die Porsche-Belegschaft zum 8. Deutschen Diversity-Tag bei einer Diversity-Team-Challenge herausgefordert. Dabei wurden rund 32.000 Mitarbeiter an den deutschen Standorten aufgerufen, in zufällig zusammengewürfelten Vierer-Teams gemeinsam ein digitales Quiz rund um Chancengleichheit und Perspektivenvielfalt zu bestreiten. Die Belegschaft sollte so nochmals für das enorme Potenzial sensibilisiert werden, das die Arbeit in möglichst heterogenen Teams bietet. Und sie sollte dabei erkennen, dass jeder Mensch mit seinen individuellen Fähigkeiten und Sicht- und Lebensweisen wichtig ist für den gemeinsamen Erfolg. Sami Khedira legte mit einem eigenen Team vor. Der 33-Jährige spielt seit vielen Jahren international Fußball und ist Porsche als Botschafter der Jugendförderung „Turbo für Talente“ verbunden. Aufgrund seiner Biografie steht er wie kaum ein anderer für Vielfalt und Chancengleichheit.

Porsche Stimmungsbarometer

Auch 2020 wurden alle Mitarbeiter der Porsche AG und der Tochtergesellschaften per Stimmungsbarometer um eine Bewertung ihrer aktuellen Arbeitssituation gebeten. Mehr als 82 Prozent der Beschäftigten im Porsche Konzern nahmen freiwillig an der per Online-Fragebogen durchgeführten Erhebung teil. Der Stimmungsindex in der Porsche AG hat sich gegenüber dem sehr guten Wert von 2019 noch einmal um 0,8 Prozentpunkte verbessert. Besonders erfreulich: 93 Prozent der Mitarbeiter gaben an, dass Porsche für sie ein sehr attraktiver Arbeitgeber ist. Nach der Auswertung werden die Ergebnisse in der jeweiligen Organisationseinheit ausführlich besprochen. Führungskräfte und Mitarbeiter benennen Verbesserungspotenziale und definieren gemeinsam konkrete Maßnahmen, um beispielsweise Abläufe oder Arbeitsbedingungen zu optimieren.

2020, Porsche AG

Exklusive Partnerschaft mit Spitzenuniversitäten

Im Berichtsjahr wurde das Qualifizierungsprogramm „Executive Leadership Garage“ initiiert. Es baut auf einem Forschungs- und Transferprogramm der Leuphana Universität Lüneburg mit Wissenschaftlern der Stanford University als Sparringspartner auf. Die Porsche AG ist Gründungsmitglied des Programms. Es hat zum Ziel, Führungskräfte nationaler und internationaler Firmen zu vernetzen. Zudem solle es aktuellste wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden im Umgang mit der digitalen Transformation erfahrbar machen. Das geschieht über eine Kombination aus neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Silicon Valley, überzeugenden Geschäftsmodellen innovativer Start-ups und den eigenen Erfahrungen der teilnehmenden Führungskräfte.

Das Programm besteht aus mehreren Bausteinen, die unabhängig voneinander besucht werden können. Dazu zählt zum Beispiel das Modul „Inside Silicon Valley“ auf dem Campus der Stanford University. Andere Module fokussieren sich auf Themen wie „Künstliche Intelligenz und deren Auswirkungen auf Führung“, „Data Literacy und die kritische Auseinandersetzung mit Daten und Informationen“ sowie „Digital Change und die erfolgreiche Implementierung von komplexen Transformationsprojekten“.

Porsche als Arbeitgeber weiter begehrt

In relevanten Arbeitgeberrankings belegte Porsche 2020 erneut Top-Platzierungen unter Studierenden. Im Rahmen der „Universum Student Survey“ wurde Porsche wiederholt als attraktivstes Unternehmen in der Automobilbranche und als attraktivster Arbeitgeber 2020 für Ingenieure gekürt. Auch in der jährlichen Studierenden-Erhebung des Trendence Instituts erreichte Porsche Top-Ergebnisse und erzielte somit in Summe über beide Rankings das beste Ergebnis seit 2006. Die Attraktivität des Arbeitgebers Porsche wird nicht nur von Absolventen bestätigt, sondern auch von der eigenen Belegschaft. So belegte der Sportwagenhersteller im Glassdoor-Ranking für 2019/2020 den ersten und bei StepStone den vierten Platz. Ein weiterer Indikator für die hohe Attraktivität als Arbeitgeber sind auch die konstant hohen Bewerberzahlen. Die Fluktuationsquote liegt weiter deutlich unter einem Prozent.

Nachhaltigkeitsoffensive der Porsche Gastronomie

Die Porsche Gastronomie unterstützt die Nachhaltigkeitsstrategie von Porsche und setzt verstärkt auf Regionalität und Saisonalität. In diesem Zusammenhang wurden 2020 zehn Mitarbeitercasinos erfolgreich nach dem Qualitätszeichen Baden-Württemberg (QZBW) zertifiziert. Sie tragen fortan das Gütezeichen „Schmeck den Süden“. Nächstes Ziel ist die Zertifizierungsstufe 2 mit einem noch höheren Anteil an regional erzeugten Lebensmitteln. Parallel hat die Porsche Gastronomie den Lebensmittelabfällen den Kampf angesagt: Im Rahmen eines Projekts zusammen mit United Against Waste e.V. wurde das Lebensmittel-Müllaufkommen analysiert und Maßnahmen zur Abfallvermeidung erarbeitet.

Mittlerweile konnten die Lebensmittelabfälle um rund 30 Prozent reduziert werden. Über alle Casinobetriebe hinweg entspricht das umgerechnet knapp 0,7 Tonnen pro Tag. Darüber hinaus hat die Porsche Gastronomie als erster Gemeinschaftsverpflegungsbetrieb alle Reinigungsmittel auf nachhaltige und biologisch abbaubare Reinigungsmittel umgestellt. Bei gleichbleibender Reinigungswirkung wird die Umweltbelastung erheblich reduziert. Ein weiterer Vorteil ist, dass auch die Gefahrenquellen bei den Reinigungstätigkeiten deutlich sinken.

GESELLSCHAFT

Porsche hat mit seinem vielfältigen Engagement den Anspruch, ein geschätzter und verantwortungsvoller Partner der Gesellschaft zu sein. Das Unternehmen setzt sich aktiv für sozial benachteiligte Gruppen ein, fördert Kultur und Sport an seinen Standorten und engagiert sich darüber hinaus aktiv für Bildung, Umweltschutz und Biodiversität.

Aufgrund massiver Auswirkungen der Corona-Krise auf schutzbedürftige Teile der Gesellschaft hat Porsche seine Unterstützung erheblich erweitert. Insgesamt förderte das Unternehmen im vergangenen Jahr rund 200 Einzelprojekte aus unterschiedlichen Bereichen mit Spenden sowie CSR- und Kultur-Sponsoring. Weitere Spenden flossen an die gemeinnützige Ferry-Porsche-Stiftung.

Corona-Sofortmaßnahmen

Porsche hat sich in der Corona-Krise mit vielfältigen Maßnahmen vor allem an seinen Standorten in Stuttgart, Leipzig und Schwarzenberg engagiert. Das übliche Spendenvolumen wurde im Berichtsjahr um fünf Millionen Euro aufgestockt und die Lebensmittelspenden an die Tafeln wurden mehr als verdoppelt. Dadurch konnte Menschen geholfen werden, die aufgrund der Krise in Not geraten sind. Zusätzlich wurden zahlreiche lokale Hilfsorganisationen bei ihren Maßnahmen unterstützt – etwa bei der Anschaffung von Schutzausrüstung oder bei gezielten Aktionen zum Abmildern der Pandemiefolgen.

Porsche unterstützte zum Beispiel die Behindertenhilfe des Caritasverbandes für Stuttgart e.V. mit 70.000 Euro. Mit dem Geld wurde dringend benötigte Corona-Schutzausrüstung angeschafft. Die Masken, die Schutzkleidung und das Desinfektionsmittel kamen rund 170 Bewohnern und Mitarbeitern des Wohnkomplexes Zuffenhausen der Caritas zugute.

Krankenhäuser und ihre Mitarbeiter sichern die medizinische Versorgung der Menschen. Um die in der Corona-Krise enorm gestiegenen Herausforderungen zu bewältigen, hat Porsche für Stuttgarter Kliniken ein Leuchtturmprojekt in Höhe von insgesamt 1,3 Millionen Euro aufgesetzt: Einen Nothilfefonds in Höhe von 810.000 Euro erhielt das Klinikum Stuttgart. Mit dem Geld konnten 20 Narkose-, 21 Beatmungsgeräte und zusätzliche Endoskope zur Intubation für das Katharinenhospital, das Krankenhaus Bad Cannstatt und Deutschlands größte Kinderklinik, das Olgahospital, angeschafft werden. Auch ein Laborgerät für den Nachweis des Coronavirus in DNA-Proben konnte gekauft werden. Weitere 500.000 Euro spendete Porsche an das Marienhospital in Stuttgart. Mit dem Nothilfefonds kaufte das Krankenhaus ein mobiles Röntgengerät sowie 15.000 FFP2-Schutzmasken und 100.000 Mund-Nase-Schutzmasken der Premiumstufe. Zusätzlich wurden 30 Perfusoren ermöglicht – Dosierpumpen für das kontinuierliche Injizieren von Medikamenten.

Auch in Leipzig setzte Porsche ein Leuchtturmprojekt auf und spendete knapp eine Million Euro für soziale und medizinische Einrichtungen. Davon gingen allein 526.000 Euro an das dortige Universitätsklinikum, das damit beispielsweise elf Beatmungsgeräte, zwei Blutgasanalysatoren sowie zusätzliche Schutzmasken und Gesichtsschutzvisiere anschaffte. Des Weiteren unterstützte Porsche in Leipzig verschiedene Sozialverbände und -einrichtungen, zum Beispiel die Johanniter-Unfall-Hilfe, das Deutsche Rote Kreuz und die Diakonie. Rund 30.000 Euro erhielten gemeinnützige Organisationen am Standort Schwarzenberg. Das Geld wurde für dringend benötigte Corona-Schutzausrüstung investiert. Spendenempfänger waren dort das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das Diakonische Werk, die Lebenshilfe und die Tafel. 

Auch die Tochtergesellschaften des Unternehmens engagierten sich in der Corona-Krise. So unterstützten Porsche Consulting und MHP mit ihrem umfassenden Beratungs-Know-how die Krisenstäbe der Landesregierungen in Baden-Württemberg und Sachsen. Die Vertriebsgesellschaft Porsche Deutschland förderte das DRK Stuttgart und das Wohlfahrtswerk Stuttgart mit Spenden und Hilfstransporten in der Region. So wurden Porsche-Sportwagen beispielsweise dafür genutzt, Mahlzeiten zu Pflegeeinrichtungen zu bringen sowie Schutzkleidung und -masken auszuliefern. In der Vorweihnachtszeit unterstützte Porsche Deutschland zusätzlich noch die weltweite Corona Nothilfe von „Aktion Deutschland Hilft e.V.“ mit einer Spende von 50.000 Euro.

Auch die internationalen Tochtergesellschaften unterstützten lokale Einrichtungen spontan und unkompliziert. Einige Beispiele: Porsche Italia spendete gemeinsam mit dem dortigen Händlernetz im Rahmen der Aktion „uniti par repartir“ 1,3 Millionen Euro an Caritas Italiana. Mehr als 30.000 Familien erhielten Lebensmittelgutscheine und 5.000 schulpflichtige Kinder technische Hilfsmittel für den Fernunterricht. Porsche Iberica half Menschen mit Nahrungsmitteln und Essen, die besonders von der Corona-Krise betroffen waren. So wurde zum Beispiel in der Porsche-Kantine in Madrid für ältere Menschen gekocht oder an die gemeinnützige Organisation FESBAL gespendet.

Porsche Cars North America (PCNA) versteigerte beispielsweise den letztgebauten 911 (991) für einen guten Zweck. Die siebentägige Online-Auktion erbrachte 500.000 US-Dollar. Die Porsche-Tochter verdoppelte den Betrag anschließend auf eine Million Dollar und spendete das Geld an United Way Worldwide. Die Organisation kümmert sich in den USA aktiv um die Covid-19-Hilfe. Nordamerikanische Tafeln konnten den erhöhten Bedarf aufgrund der Corona-Krise nicht abdecken. Dem Problem hat sich die „Goodr Initiative“ verschrieben und unterstützte Familien in Not mit Pop-up-Lebensmittelläden. PCNA unterstützte diese Initiative an den Porsche-Standorten Atlanta und Los Angeles. Von der Maßnahme profitierten rund 1.000 Familien.

Scheckübergabe an Prof. Dr. Stefan Nägele, 1. Vorsitzender des Förderkreis krebskranke Kinder Stuttgart e. V., Taycan Turbo S, 2020, Porsche AG

Weitere Spenden

Kinder- und Jugendliche
Außerordentliches Engagement für einen guten Zweck zeigten die Porsche-Auszubildenden. Sie überreichten dem Förderkreis krebskranke Kinder Stuttgart e.V. im vergangenen Jahr einen Scheck über 10.000 Euro. Es handelte sich um den Erlös einer Tombola der Auszubildenden im Rahmen ihrer Weihnachtsfeier im Porsche Ausbildungszentrum. Die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) und der Betriebsrat organisieren das Gewinnspiel zugunsten des Förderkreises seit Jahren.

„Ein Lächeln für Unternehmens-Kinder mit anderen Stärken“ (Lukas) ist eine eigene Initiative von Porsche. Sie richtet sich an Mitarbeiterkinder mit erheblichen geistigen oder körperlichen Behinderungen, die einer besonderen Förderung bedürfen. Das Unternehmen spendet in diesem Zusammenhang zum Beispiel an Integrativkindergärten sowie Pflege- und Ganztagsbetreuungsstätten, in denen Mitarbeiterkinder betreut werden.

Jugend- und Ausbildungsförderung
„Porsche Junior“ erhöht die Chancen von Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt. Das Sozialprojekt fördert Praxiserfahrung vor der Ausbildung. Der Sportwagenhersteller unterstützt es seit 2011 und spendete im Berichtsjahr 30.000 Euro. Zudem förderte Porsche das Programm „Joblinge“, das rund 700 benachteiligten Jugendlichen aus der Region Stuttgart einen Ausbildungsplatz vermittelte.

Die Ausbildungsinitiative „GaraGe“ ist ein Technologiezentrum für Jugendliche im Stadtteil Leipzig-Plagwitz. Jährlich nutzen mehr als 80.000 Kinder und Jugendliche das Bildungsangebot der „GaraGe“. Die Porsche-Technologiewerkstatt gehört dazu: Am realen Beispiel eines 911 Turbo erhalten die Schüler unter Anleitung eines Porsche-Mitarbeiters erste Einblicke in die Automobiltechnik. Das Engagement von Porsche Leipzig für die „GaraGe“ besteht seit 20 Jahren.

Asse für Charity
Im Rahmen der vom Porsche Tennis Grand Prix bekannten Aktion „Asse für Charity“ spendete Porsche für jedes im Verlauf der Turnierserie „German Ladies’ Series presented by Porsche“ geschlagene Ass 50 Euro. Die Turnierserie wurde im vergangenen Jahr aufgrund der coronabedingten weltweiten Turnierpause vom Deutschen Tennis Bund mithilfe von Porsche gestartet. Den Spielerinnen gelangen 385 Asse – und Porsche rundete die Spendensumme auf 20.000 Euro auf. Der Betrag ging zu gleichen Teilen an die Stiftung Agapedia, die sich mit verschiedenen Förderprojekten für hilfsbedürftige und Not leidende Kinder engagiert. Zudem wurde der Landessportverband Baden-Württemberg e.V. für dessen Bundesprogramm „Integration durch Sport“ unterstützt.

Internationale Engagements
Porsche und seine Landesorganisationen engagieren sich in aller Welt. So hat Porsche China im Jahr 2020 erneut den „Dealer CSR Fund“ ausgerufen. Ziel ist es, lokale Projekte in ganz China zu unterstützen. Diese werden von Porsche-Händlern eingereicht und zusammen mit gemeinnützigen Organisationen umgesetzt. 2020 förderte Porsche China  zum Beispiel das Projekt „Mini Libraries & Reading Space in Rural Schools“ und das Programm „Care for Kids – Anti Kidnapping Educational“.

Mit der CSR-Kampagne „Porsche Do Dream“ will Porsche Korea benachteiligten Kindern und Jugendlichen Chancen und Perspektiven bieten. Teil des Programms ist unter anderem „Porsche Dream-up“, ein Stipendienprogramm für besonders talentierte Jugendliche in den Bereichen Kunst und Sport. „Dream Playground“ schafft Spielmöglichkeiten innerhalb von Gebäuden. Denn die starke Feinstaubbelastung vielerorts in Korea steht einem Spielen im Freien entgegen. Es wurden bereits sechs Indoor-Spielplätze an koreanischen Grund­schulen gebaut. Weitere Projekte im Rahmen der Initiative sind „Porsche Dream Circle“ für Umweltbildung an Schulen, „Urban Bees Seoul“, ein Honigbienenprojekt für mehr biologische Vielfalt in Seoul, „Seoul Bike X Art Collaboration“, ein Kunstprojekt für Bikesharing in Seoul City, sowie Hilfsprojekte für durch die Corona-Krise benachteiligte Familien und Künstler.

Seit 2012 arbeitet Porsche Latin America mit der gemeinnützigen Organisation „Un Techo“ zusammen. Die lateinamerikanische Nichtregierungsorganisation setzt sich für sozial schwache Familien in ausgegrenzten Vierteln ein, stellt Häuser in extremen Armenvierteln bereit und bietet Bildungsprogramme. Die im Berichtsjahr erfolgte Spende kommt mindestens 50 Häusern in 14 lateinamerikanischen Ländern zugute.

CSR-Sponsoring

Förderung von Stiftungslehrstühlen
Auch die akademische Ausbildung fördert Porsche über Spenden und arbeitet mit Hochschulen zusammen. So gibt es beispielsweise seit Juli 2013 den „Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG Stiftungslehrstuhl für Strategisches Management und Entrepreneurship im digitalen Zeitalter“ an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Von den angebotenen Kursen, Seminaren und Projekten konnten bis Ende 2020 bereits mehr als 2.500 Studierende profitieren. Das Unternehmen fördert ebenfalls Lehre, Forschung und wissenschaftliche Weiterbildung im Bereich Modularisierung in der Fahrzeugentwicklung an der Hochschule Esslingen.

Start-up-Wettbewerb für Schüler und Auszubildende
„Jugend gründet“ ist ein Businessplan- und Planspiel-Wettbewerb des Steinbeis-Innovationszentrums Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim. Im vergangenen Jahr reichten mehr als 4.100 Auszubildende und Schüler ab der 10. Klasse aus ganz Deutschland ihre Start-up-Ideen ein. Porsche ist seit 2016 Hauptsponsor des Wettbewerbs und lobte 2020 zum zweiten Mal den Sonderpreis „Digitale Zukunft“ aus. Drei Schüler des Gymnasiums Achern überzeugten die Jury mit ihrer „E-ChargeNets GmbH“. Das Lade- und Abrechnungskonzept nutzt öffentliche Energiequellen, wie beispielsweise Straßenlaternen, als Ladestationsmöglichkeit für private E-Fahrzeuge. Der Preis war ein Besuch bei der Porsche Digital in Berlin.

Jugendförderung im Sport

Die Förderung von Jugendlichen im Sport ist elementarer Bestandteil der Philosophie des Sportwagenherstellers, mit der Porsche gesellschaftliche Verantwortung wahrnimmt. Seit Jahren unterstützt das Unternehmen im Rahmen mehrerer Kooperationen unter dem Motto „Turbo für Talente“ die Kinder- und Jugendarbeit von Sportvereinen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Vereinbarkeit von Schule, Sport und Beruf. Zum anderen fördert das Programm soziale Aspekte und die Vermittlung von Werten wie etwa Teamgeist, Fairness, Leidenschaft und Respekt sowie die Entwicklung von Persönlichkeiten. Das deutschlandweite CSR-Programm hat seinen Schwerpunkt an den beiden Unternehmens­standorten Stuttgart und Leipzig. Seit September engagiert Porsche sich zusätzlich in der Jugendförderung von Borussia Mönchengladbach.

Region West
Durch die neue Partnerschaft mit Borussia Mönchengladbach zum Saisonstart 2020/2021 ist die Porsche-Jugendförderung erstmals auch im Westen des Landes vertreten. Damit möchte der Premiumhersteller sein soziales Engagement überregional ausbauen. Bei der Borussia sponsert Porsche die Fußballjugend und ist Namensgeber des renommierten Nachwuchsinternats „Fohlenstall“. Darüber hinaus ist die Porsche-Jugendförderung „Turbo für Talente“ auf Banden bei den Bundesliga-Heimspielen des Erstligisten präsent.

Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand für Finanzen und IT der Porsche AG: „Mit unserem Engagement ermöglichen wir den weiteren Ausbau der Nachwuchsförderung. Uns geht es darum, Jugendlichen Werte und soziale Kompetenzen über den Sport zu vermitteln. Borussia Mönchengladbach ist ein Partner mit ähnlichen gelebten Werten: Teamgeist, Respekt, Leidenschaft, Toleranz und Fairness spielen auch in der Unternehmenskultur von Porsche eine große Rolle.“

Neben der Talentförderung spielt für die beiden Partner auch die Vereinbarkeit von Sport, Schule und Freizeit eine wichtige Rolle. Dies wird bereits seit einigen Jahren erfolgreich im Internat der Mönchengladbacher umgesetzt, das nun „Porsche Fohlenstall“ heißt. Ebenso geplant sind gemeinsame Schulungen für die professionelle Ausbildung von jungen Talenten. Auf dem Programm stehen unter anderem die Nutzung von sozialen Medien, Bewerbungstraining und Kinderschutz sowie die Prävention von Doping, Rassismus und Spielsucht.

Auch Sami Khedira, Fußballweltmeister und seit 2018 Botschafter der Porsche Jugendförderung „Turbo für Talente“, begrüßt die Partnerschaft: „Jugendarbeit ist enorm wichtig, das weiß ich aus eigener Erfahrung“, sagt der langjährige Bundesliga-Spieler. „Mit ‚Turbo für Talente‘ setzt sich Porsche nachhaltig für die Gesellschaft ein und übernimmt Verantwortung – vor allem für die Jugend. Die Projekte ermöglichen Kindern und Jugendlichen, sich über den Sport persönlich zu entwickeln. Mein Herz schlägt für den Fußball. Es freut mich besonders, dass mit Borussia Mönchengladbach einer der beliebtesten Fußballklubs Deutschlands Teil der Initiative geworden ist.“

Taycan Turbo S, Anzeigenmotiv „Ballett am Kulturwasen“, 2020, Porsche AG

Kultur-Sponsoring

Autokino „Roadmovies“ und „Klassik airleben“ in Leipzig
Das Jahr 2020 war geprägt von Absagen vieler Freizeitangebote und Veranstaltungen. Porsche Leipzig gab eine passende Antwort: „Roadmovies“ hieß ein neues Event-Format im Kundenzentrum – ein Autokino dort, wo normalerweise Sportwagen ihre Performance unter Beweis stellen. So konnten problemlos Mindestabstände gewahrt werden. 200 Fahrzeuge fanden pro Vorstellung Platz vor der beeindruckenden Leinwand mit einer Größe von 144 Quadratmetern. Mit mehr als 2.400 Teilnehmern war „Roadmovies“ ein erfolgreiches Veranstaltungsformat. Ein Programmhöhepunkt war „Klassik airleben im Stream“: ein Best-of der vergangenen Jahre dieser beliebten Open-Air-Konzerte im Rosental mit dem Gewandhausorchester zu Leipzig. Im Berichtsjahr konnten sie aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen nicht stattfinden. Das Autokino ermöglichte einen problemlosen Genuss in besonderer Atmosphäre. Porsche begleitet das Gewandhaus­orchester bereits seit 2011 als Partner. Seit 2014 liegt ein Schwerpunkt des Engagements auf der Konzertveranstaltung „Klassik airleben“.

Stuttgarter Ballett
Porsche verlängerte im Juni 2020 das Engagement als Hauptsponsor des Stuttgarter Balletts. Der neue Vertrag läuft bis 2023 und umfasst auch die Präsentation des Kulturevents „Ballett im Park“. Aufgrund der Pandemie schufen das Stuttgarter Ballett und der Sportwagenhersteller gemeinsam eine Alternative zur abgesagten  Freiluftveranstaltung „Ballett im Park“: Am 25. Juli fand die Premiere des Ballettabends „RESPONSE I“ mit Porsche-Unterstützung im Opernhaus vor einem begrenzten Publikum von 249 Personen statt. Zudem wurde sie live und bei kostenlosem Eintritt auf die Großleinwand der „BW-Bank Kulturwasen“ in Cannstatt übertragen. Dort konnten rund 1.000 Fahrzeuge parken und damit mehr als 2.000 Menschen in ihren Autos die Premiere genießen. Weitere 250 Personen fanden auf Liegestühlen Platz. Dem Leitsatz „Ballett für alle“ blieb das Stuttgarter Ballett damit treu.

Einen Monat zuvor wurde der Neubau der John Cranko Schule fertiggestellt. Sie zieht seit Jahrzehnten außergewöhnliche Balletttalente aus aller Welt an. Porsche hat das Projekt mit einer Spende in Höhe von zehn Millionen Euro maßgeblich unterstützt. Die Förderung erfolgte über eine Stiftung, die der Sportwagenhersteller 2013 gemeinsam mit der Stadt Stuttgart gegründet hatte. Das neue Zuhause der Ballettschule besticht durch eine stufenförmige Architektur über zehn Stockwerke. Bis zu 150 Nachwuchstalente können dort künftig betreut und gefördert werden.

Ferry-Porsche-Stiftung

Die 2018 gegründete Ferry-Porsche-Stiftung nimmt ebenfalls eine breit gefächerte soziale und gesellschaftliche Verantwortung wahr. Im Mittelpunkt steht die Kinder- und Jugendförderung, vor allem an den Werksstandorten des Unternehmens. Die Stiftung fördert Projekte aus Wissenschaft, Forschung, Ausbildung, Erziehung und Bildung. Daneben unterstützt sie Initiativen von Kultur und Naturschutz und hilft Menschen in sozialer Notlage.

Auch im turbulenten Jahr 2020 hat die Ferry-Porsche-Stiftung durch eigene Programme und Förderungen einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft geleistet und soziale Verantwortung übernommen. So wurden auch ohne den 6-Stunden-Lauf sechs gemeinnützige Einrichtungen und Vereine als „Helden des Alltags“ wieder mit einer Spende von insgesamt 200.000 Euro unterstützt. Die Olgäle-Stiftung für das kranke Kind, das Kinder- und Jugendhospiz Stuttgart, die Gustav-Werner-Schule Zuffenhausen, die Neuwirtshausschule in Zuffenhausen, der Verein Frühstück für Kinder und die Lebenshilfe Stuttgart freuten sich erneut über Spenden von jeweils 33.333 Euro. Im Dezember förderte die Stiftung zu Ehren des 111. Geburtsjahres von Prof. Dr. Ing. h.c. Ferdinand „Ferry“ Porsche 111 Tafeln in Deutschland mit jeweils 5.000 Euro, in Summe 550.000 Euro.

Unter dem Motto „Ferry Porsche bildet“ stellte die Stiftung wie bereits im Jahr 2019 rund eine Million Euro für die Hochbegabtenförderung an Brennpunktschulen im Raum Stuttgart, für Umweltbildungsprojekte, für Inklusion im Sport und für die Bildung sozial sowie gesundheitlich benachteiligter Kinder und Jugendlicher bereit. Ziele sind das Fördern junger Talente, Wissensvermittlung sowie der Zugang für sozial Schwächere zu Qualifizierungs- und Ausbildungsangeboten.

Erstmals fand die „Ferry Porsche Challenge“ statt. Dieser gemeinnützige Spendenwettbewerb förderte 70 nachhaltige Projekte, kreative Ideen und neue Initiativen mit insgesamt 1,5 Millionen Euro – 500.000 Euro mehr als ursprünglich vorgesehen. Um die Fördergelder hatten sich rund 600 Projekte im Raum Stuttgart und Leipzig beworben. Unter dem Motto „Schule digital gestalten“ startete im November die „Ferry Porsche Challenge 2021“. Sie richtet sich diesmal an Digitalprojekte von Schulen aus Baden-Württemberg und Sachsen, für die eine Million Euro vorgesehen sind.

Auch international ist die Stiftung aktiv: In Zusammenarbeit mit SOS-Kinderdörfern baute sie ein digitales Bildungsprojekt in São Paulo (Brasilien) auf und unterstützte dort zudem mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln.

„Wir unterstützen Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Die Ferry Porsche Challenge ist dabei im übertragenen Sinne eine Brücke, die das Leben lebenswerter macht. Uns geht es darum, gesellschaftliche Impulse zu setzen: Verantwortung für andere übernehmen, sich ehrenamtlich engagieren, Projekte nachhaltig realisieren. Für diese Werte steht unser Namensgeber Ferry Porsche.”

Dr. Sebastian Rudolph Vorstandsvorsitzender der Ferry-Porsche-Stiftung

Ferry Porsche Challenge, 2019, Porsche AG
Barbara Rittner, Jule Niemeier, Kamilla Bartone, Katharina Gerlach, Nastasja Schunk, Alexandra Vecic, Joelle Steur, Jasmin Wöhr, l-r, Porsche Talent Team, 2020, Porsche AG

SPORT

Gesellschaftliches Engagement und Aktivitäten im Sportbereich gehen bei Porsche Hand in Hand. Das vielfältige und nachhaltige Engagement im Sport ist zudem in der Sportsponsoring-Strategie verankert. In diesem Rahmen nutzt das Unternehmen verschiedene Plattformen zur klassischen Markenkommunikation und für besondere Erlebnisse. So ist Porsche zum Beispiel seit 2002 selbst Veranstalter des Porsche Tennis Grand Prix und seit 2015 Titelsponsor der Porsche European Open. Damit bietet das Unternehmen Tennis- und Golffreunden sowie den Regionen Stuttgart und Hamburg jährliche Sport-Highlights.

Tennis

Im Damentennis ist Porsche bereits seit 1978 aktiv. Damals wurde der Sportwagenhersteller Titelpartner bei der Premiere des Porsche Tennis Grand Prix in Filderstadt und hat 2002 zusätzlich die Veranstalterrolle übernommen. Seitdem sind die Tennisaktivitäten weltweit deutlich ausgebaut worden. Neben dem eigenen WTA-Turnier in der Porsche-Arena in Stuttgart unterstützte der Premiumhersteller in den vergangenen Jahren weitere WTA-Turniere als Automobilpartner und ist Titelsponsor des „Porsche Race to Shenzhen“, der offiziellen Qualifikationsrangliste für die WTA Finals. Aufgrund der Corona-Krise musste zum ersten Mal in der Geschichte auf die Austragung des Porsche Tennis Grand Prix sowie des von Porsche geförderten Finalturniers der WTA in Shenzhen verzichtet werden. Trotz des schwierigen Jahres zeigte Porsche bei vier WTA-Turnieren Präsenz – und das, obwohl zwei Turniere ohne Zuschauer auskommen mussten: in New York (USA) die Western & Southern Open sowie in Linz. Damit unterstreicht das Unternehmen einmal mehr die Relevanz von Tennis.

Darüber hinaus feierte im Berichtsjahr eine neue Turnierserie in Deutschland ihre Premiere. Im Rahmen der langjährigen Partnerschaft mit dem Deutschen Tennis Bund (DTB) unterstützte Porsche die „German Ladies’ Series presented by Porsche“. Die aufgrund der weltweiten Turnierpause als Folge der Pandemie initiierte Turnierserie über mehrere Wochen verhalf einer Vielzahl deutscher Profis dazu, Turnierpraxis zu sammeln und ihren Beruf als Tennisspieler weiter ausüben zu können. Mit am Start waren auch etliche Spielerinnen der DTB-Nachwuchsteams, des Porsche Talent Teams und des Porsche Junior Teams sowie drei Mitglieder des Porsche Teams Deutschland: Laura Siegemund, Anna-Lena Friedsam und Mona Barthel. „Dass Porsche im Rahmen seiner langjährigen Partnerschaft mit dem DTB und seinem Engagement an den Bundesstützpunkten Stuttgart und Kamen nun auch diese neue Turnierserie maßgeblich begleitet, zeigt das nachhaltige Engagement des Unternehmens für das deutsche Damentennis und die Nachwuchs­förderung. Gerade in der aktuell herausfordernden Zeit ist diese enge Zusammenarbeit mit unserem Partner besonders wichtig“, sagte Barbara Rittner, Head of Women’s Tennis beim Deutschen Tennis Bund. Die hervorragende Verbindung von Sport und Sozialengagement zeigte auch die Aktion „Asse für Charity“, mit der Porsche insgesamt 20.000 Euro an soziale Einrichtungen spendete.

Zusätzlich gaben im Dezember Porsche und der DTB die Verlängerung ihrer erfolgreichen Kooperation bekannt. Die seit 2012 bestehende Partnerschaft umfasst neben der Unterstützung des Porsche Teams Deutschland im Billie Jean King Cup (ehemals Fed Cup) auch die der Nachwuchsspielerinnen im Porsche Talent Team und Porsche Junior Team. Die Gesichter des erfolgreichen Engagements von Porsche im Damentennis sind Angelique Kerber sowie die 2020 vom aktiven Tennissport zurückgetretenen Spielerinnen Julia Görges und Maria Sharapova. Sie zeichnen sich durch Klasse und Persönlichkeit auf und neben dem Platz aus und repräsentieren als Markenbotschafterinnen Porsche und seine Philosophie weltweit.

Paul Casey, Porsche-Markenbotschafter und Gewinner der Porsche European Open 2019, Porsche Nord Course, Hamburg, Deutschland, 2020, Porsche AG

Golf

Ebenfalls eine lange Tradition hat für Porsche der Golfsport. Vor mehr als 30 Jahren rief das Unternehmen in Deutschland den Porsche Golf Cup für Kunden ins Leben. Das internationale Wachstum der exklusiven Amateurturnierserie verdeutlichte die Relevanz bei der Zielgruppe und gab den Impuls auch für das Engagement im Profigolfsport der Herren: die Titelpartnerschaft bei den Porsche European Open. Nach der Wiedergeburt der prestigeträchtigen European Open durch Porsche im Jahr 2015 wurde die sechste Ausgabe des Traditionsturniers der European Tour und die vierte in der Metropolregion Hamburg in diesem Jahr pandemiebedingt nicht ausgetragen. Ebenso konnte der Porsche Golf Cup in dieser Saison nicht durchgeführt werden.

Innerhalb der Partnerschaft mit der European Tour war Porsche im Berichtsjahr jedoch Teil des neu geschaffenen UK Swing mit sechs aufeinanderfolgenden Turnieren in Großbritannien und der Charity-Initiative „Golf for Good“. Im Herbst bekräftigte Porsche sein Engagement im Golfsport und verlängerte das Titelsponsoring für die Porsche European Open um weitere drei Jahre bis 2023. Vom 3. bis zum 6. Juni 2021 werden Weltklassegolfer wieder auf dem Porsche Nord Course der Green Eagle Golf Courses vor den Toren Hamburgs abschlagen.

Der britische Weltklassegolfer Paul Casey ging im September bei den US Open, dem zweiten Major-Turnier des Jahres, erstmals als Markenbotschafter von Porsche an den Start. Der Engländer ist der erste Markenbotschafter aus dem Golfsport. Er gehört dort seit fast zwei Jahrzehnten zur Weltspitze, war die Nummer drei der Weltrangliste, zuletzt Stammgast in den Top 20 und gewann dreimal den Ryder Cup. Seinen 19. Profititel feierte Casey bei den Porsche European Open 2019, die Porsche als Titelsponsor seit 2015 unterstützt. Damals begeisterte Casey die Fans in Hamburg mit einem Auftritt, der geprägt war von einer mitreißenden Leidenschaft für das Event. So verbrachte er in der Turnierwoche beispielsweise einen kurzweiligen Abend mit Mitgliedern der Porsche Golf Circle Community. Casey präsentiert seit den US Open das Porsche-Logo auf seinem Bag und war neben dem Taycan der Hauptakteur der internationalen Golfkampagne „Make it happen“. Diese zeigt authentisch, dass Träume wahr werden können – schon zu Kindheitstagen wollte der inzwischen 43-Jährige Golfprofi werden und Porsche fahren.

„Der Name Paul Casey steht seit rund 20 Jahren für herausragenden Golfsport. Darüber hinaus ist er ein sympathischer und kluger Kopf, der mit seiner Verbundenheit zu Porsche die Werte unserer Marke nachhaltig zu transportieren weiß. Die Zusammenarbeit unterstreicht gleichzeitig die Bedeutung des Golfsports für Porsche“, sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG.

Für den 43-jährigen Casey ging ein Traum in Erfüllung: „Als kleiner Junge habe ich von zwei Dingen geträumt: Ich wollte Golfprofi werden und Porsche-Sportwagen fahren. Es macht mich unglaublich glücklich, diese Träume tatsächlich leben zu können. Dass sich beide Leidenschaften nun auch noch verbinden lassen, ist die Krönung. Es ist eine Ehre, Porsche nun noch näher an meiner Seite zu wissen.“

Markenbotschafter

Die Markenbotschafter als Teil der Porsche-Familie werden strategisch ausgewählt und für gezielte interne und externe Maßnahmen der PR- und Marketingkommunikation des Unternehmens eingesetzt. Sie verleihen den einzigartigen Produkten und dem gesamten Unternehmen eine persönliche Note und ein besonderes Profil. Ihr Einsatz bei Veranstaltungen intensiviert Erlebnisse der Teilnehmer sowie die Präsenz in Medien und Öffentlichkeit.

Paul Casey ergänzt seit 2020 als erster Botschafter aus dem Golfsport die Porsche-Familie. Im Tennis gehören dazu die Ausnahmespielerin Maria Sharapova sowie die beiden besten deutschen Spielerinnen der vergangenen Jahre, Angelique Kerber und Julia Görges. Ebenfalls im Sport ist der Fußballweltmeister Sami Khedira als Botschafter der Porsche-Jugendförderung aktiv.

Darüber hinaus repräsentieren im Jahr 2020 die deutsche Rallyelegende Walter Röhrl, der australische Langstreckenweltmeister Mark Webber, der zweifache norwegische Olympia­sieger Aksel Lund Svindal sowie der Schauspieler Richy Müller und der Musiker Udo Lindenberg den Sportwagenhersteller in der Unternehmens- und Produktkommunikation.

Zwei ehemalige Porsche-Werksfahrer gehören ebenfalls zum Kreis der Markenbotschafter: GT-Spezialist und Entwicklungsfahrer Jörg Bergmeister sowie der zweifache Le-Mans-Sieger Timo Bernhard. Als einer der erfolgreichsten Langstreckenpiloten aller Zeiten steht Timo Bernhard glaubhaft für den besonderen Teamspirit bei Porsche. Seine Erfahrungen sowie seine Teamleader-Qualitäten gibt er innerhalb der Porsche-Familie weiter und teilt seine Faszination Sportwagen mit Nachwuchsfahrern, Journalisten, Kunden und Fans in aller Welt. Speziell für die Nachwuchsarbeit hat er neue Blickwinkel aus dem sportübergreifenden Austausch mit U21-Nationalcoach Stefan Kuntz vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mitgenommen. Die Reportage wurde im Mai 2020 in der ARD-Sportschau gesendet. Der zweifache Le-Mans-Sieger und Langstreckenweltmeister ist seit 2020 auch Mentor für Nachwuchsfahrer im Porsche Talent Pool.

Jörg Bergmeister ist ebenfalls ein Markenbotschafter mit höchstem fahrtechnischen Know-how. In seiner Funktion unterstützt er unter anderem die Entwicklung künftiger Seriensportwagen: Er ist Test-Entwicklungsfahrer der Baureihe 911 und lässt sein Wissen aus 20 erfolgreichen Jahren im Profirennsport in neue Fahrzeugprojekte einfließen. Auf Rennstrecken ist Bergmeister zudem im Rahmen der Porsche Racing Experience im Einsatz und gibt Fahrtrainings für Kunden auf unterschiedlichen Fahrzeugmodellen.

Wie nachhaltig die Porsche-Motorsporterfahrung ist, zeigt sich besonders im Umgang mit neuen Herausforderungen. So haben Jörg Bergmeister und Timo Bernhard auch in der Corona-Krise wahren Teamgeist bewiesen: Für einzelne Langstreckenrennen im zweiten Halbjahr sprangen beide wieder als Werksfahrer ein und gingen für Porsche Motorsport an den Start.

Mehrjährige Motorsporterfahrung bei Porsche hat auch Langenstreckenweltmeister Mark Webber. Der charmante und eloquente Australier repräsentierte 2020 das Unternehmen bei der Pressefahrveranstaltung der 718-Modellreihen in Estoril (Portugal) und zeigte Journalisten die Feinheiten der Porsche-Sportwagentechnologien. Seine Vielseitigkeit stellte der frühere Formel-1-Fahrer als Moderator unter Beweis und präsentierte den neuen Porsche 911 Turbo S bei der ersten virtuellen Produkt-Weltpremiere Anfang März. Bei der von Porsche initiierten Aktion #GetCreativeWithPorsche gab er Fitnesstipps für den Alltag zu Hause.

Brand Ambassadors and Friends of the Brand, 2021, Porsche AG

Walter Röhrl gilt als Genie auf Rädern. Seit 1993 ist die Rallyelegende als Porsche-Markenbotschafter weltweit im Einsatz und verkörpert die Ideale des Unternehmens wie nur wenige. Insbesondere bei Produktvorstellungen mit Rennstreckeneinsatz oder historischem Bezug kann er seine langjährige Erfahrung erfolgreich einbringen. Dank seiner Fähigkeit, das Fahrverhalten im Grenzbereich präzise und einfach zu erklären, ist er immer ein gern gesehener Gesprächspartner für Journalisten sowie Kunden. Bei der Presse­fahr­veranstaltung zum neuen 911 Turbo am Hockenheimring schlug Röhrl eine elegante und glaubhafte Brücke zu den Vorgängergenerationen, ohne die Verbindung zum neuen 911 Turbo (992) zu verlieren.

Wenn Erfolg auf Wertschätzung trifft: Als einer der besten Skirennfahrer der Gegenwart bringt Aksel Lund Svindal mit seinem Wissen über Strecken und Kurvendetails auch das nötige Fahrgefühl mit, um Sportwagen sicher zu bewegen – und das nicht nur auf Schnee und Eis. Bei der Premiere des Taycan 4S in Levi (Finnland) stellte Svindal seine Fahrkünste unter Beweis und zeigte beim GP Ice Race in Zell am See (Österreich) Anfang Februar auch mit seiner norwegischen Lockerheit, worauf es beim Skijöring ankommt. Der sympathische Norweger und zweifache Olympiasieger verkörpert mit seinem lässigen Understatement die Markenwerte des Stuttgarter Sportwagenherstellers.

Die deutsche Rocklegende Udo Lindenberg ist seit jeher Porsche-Fan und hat Songs auch schon in seinem Panamera komponiert. 2020 gab er im Rahmen eines internen Beitrags im April einen Einblick in seinen ganz persönlichen Alltag während des Corona-Lockdowns. Dabei ging es um Tipps und Tricks, wie es ganz getreu dem Motto #stayhome nicht langweilig wird. Viele gemeinsame Projekte, wie zum Beispiel das Ausbildungs- und Werkstattprojekt in Kenia, mussten aufgrund der aktuellen Situation vorerst gestoppt werden. Daher unterstützte die Udo-Lindenberg-Stiftung vor allem eigene soziale Projekte wie ein von der „St. Joseph House of Hope Foundation“ initiiertes Ernährungsprogramm, um die Versorgung der Menschen in St. Joseph mit den nötigsten Grundnahrungsmitteln zu sichern.

Auch der Schauspieler Richy Müller ließ es sich nicht nehmen, während der Pandemie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Porsche in einem Home-Video Mut zuzusprechen und zu zeigen, wie er sich die Zeit in den eigenen vier Wänden sinnvoll vertreibt. Anlässlich des Debüts des neuen 911 Targa 4S war er im Juli mit seinem braunen Tatort-Targa zu Gast am Porsche Museum und sorgte damit für die Gegenüberstellung der neuesten Version mit einem seiner berühmtesten Vorgängermodelle. Zuletzt war Müller, der 2017 den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg für sein soziales Engagement erhalten hatte, im Theatrium in Leipzig zu Gast. Diese gemeinnützige Initiative des großstadtKINDER e.V. bietet Kindern und Jugendlichen sinnvolle Freizeitbeschäftigungen. In einem Schauspielworkshop vermittelte er den Jugendlichen, auf was es beim Filmdreh ankommt, und plauderte aus dem Nähkästchen eines Tatort-Kommissars.

Ihre aktive Karriere beendete im März Maria Sharapova. Die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin und dreimalige Gewinnerin des Porsche Tennis Grand Prix gehört zu den absoluten Weltstars im Tennis. Die Russin blieb der Marke Porsche weiterhin treu und war neben Jörg Bergmeister das Gesicht der virtuellen 911-Targa-Premiere. Wie Mark Webber war auch sie bei #GetCreativeWithPorsche aktiv und stellte ihre Lieblingsrezepte für gesundes Essen vor. Ende des Jahres war die Ausnahmespielerin der erste englischsprachige Gast beim neuen Audioformat „9.11“-Podcast.

Eine zweite Tennis-Markenbotschafterin erklärte im Oktober ihren Rücktritt vom Sport: Julia Görges. Zuvor gab sie allen Tennisfans in einem Interview mit dem „Tennis Magazin“ Tipps zum Aufschlag. Im „Electrified Magazin“ gewährte sie Einblicke in ihr Tennisleben und ihr Interesse an Nachhaltigkeitsthemen.

Eine durch die Pandemie und Verletzungen verkürzte Tennissaison hatte auch Angelique Kerber. Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin hat unter anderem im Porsche Newsroom während der Turnierpause Geheimnisse über ihre Turniervorbereitung und Motivations­strategie verraten. Darüber hinaus ehrte sie digital die Sieger des Marketingpreises von Porsche Deutschland.

Seit 2018 ist Sami Khedira Botschafter der Porsche-Jugendförderung und gibt seine umfangreiche Erfahrung als Profisportler an Nachwuchstalente weiter. Als gebürtiger Stuttgarter und durch sein soziales Engagement, wofür er wie Richy Müller den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg erhielt, ist er ein passender Markenbotschafter auch außerhalb der Initiative „Turbo für Talente“. 2020 präsentierte der Fußballweltmeister im Porsche-Magazin „Christophorus“ seine Liebe zum 911 und seine Alltagsroutinen. An der Seite von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nahm er an der „Diversity Team“-Challenge teil, einem digitalen Quiz zu Chancengleichheit und Vielfalt im Unternehmen.

Familiengefühl und gesellschaftliche Verantwortung zeigten einige der Botschafter Ende März: In einem gemeinsamen Video riefen Sharapova, Webber, Kerber, Khedira, Görges, Svindal und Markenfreund Patrick Dempsey zum Zusammenhalt im Kampf gegen die Corona-Krise auf. Es fand weltweit in den sozialen Netzwerken große Beachtung.

Angelique Kerber, Porsche-Markenbotschafterin, 2020, Porsche AG

Markenbotschafter demonstrieren Zusammenhalt

Video starten (2:10)

KOMMUNIKATION

Reputation erfolgreich gestalten

Reputation ist eine entscheidende Voraussetzung für den nachhaltigen Geschäftserfolg von Porsche. Der zentrale Baustein dafür ist die Kommunikation. Sie stärkt das öffentliche Ansehen und die soziale Akzeptanz der Marke, des Unternehmens sowie seiner Produkte – und schafft damit Sinn und Mehrwert. Deshalb hat der Sportwagenhersteller im Jahr 2020 eine Reputationsmessung eingeführt, die den Fortschritt messbar macht.

Bei Porsche wird die weltweite Kommunikation zentral von der Hauptabteilung Öffentlichkeitsarbeit, Presse, Nachhaltigkeit und Politik strategisch gesteuert und operativ umgesetzt. Hier werden die vielfältigen Kommunikationsmaßnahmen konzipiert, gebündelt, aufeinander abgestimmt und auf die jeweiligen Zielgruppen, Märkte und Kanäle zugeschnitten. Adressiert werden sämtliche interne und externe Stakeholder. Dazu zählen die Medien genauso wie die Politik, Interessenverbände, die Zivilgesellschaft und die Mitarbeiter.

Nachhaltigkeit ist eine tragende Säule der Porsche-Strategie. Daher hat sie auch in der Kommunikation einen herausragenden Stellenwert. Sie trägt maßgeblich zur hohen Reputation von Porsche bei. In der Hauptabteilung werden der Stakeholderdialog, der Austausch in Netzwerken und die Einbindung des mit renommierten externen Experten besetzten Nachhaltigkeitsbeirats von Porsche organisiert.

Glaubwürdigkeit schafft Vertrauen

Authentizität und Transparenz steigern die Glaubwürdigkeit des Unternehmens und schaffen die Vertrauensbasis für einen offenen Dialog mit den Stakeholdern. Intern spiegelt sich das in einer Unternehmenskultur wider, die auf Offenheit, Verantwortung und gegenseitiger Wertschätzung beruht. Nach außen hin sorgt die exzellente Qualität der operativen Kommunikationsleistungen für eine hohe Akzeptanz der von Porsche veröffentlichten Informationen.

Im Berichtsjahr publizierte die Porsche-Kommunikation knapp 450 Presse-Informationen. Weltweit schaffte es das Unternehmen, mit seinen Produkten und Themen auf 95 Titelblätter zu kommen. Darüber erzielte Porsche einen PR-Value von 1,377 Milliarden Euro. Der PR-Value bildet den Wertschöpfungsbeitrag der erfolgreichen Kommunikationsarbeit ab.

Das Produkt steht im Fokus

Zu den Schwerpunkten der Kommunikationsarbeit von Porsche zählt die Produktkommunikation. Sie spielt vor allem bei der Markteinführung neuer Fahrzeugmodelle eine bedeutende Rolle. Um zum Verkaufsstart eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit zu generieren, werden Produktneuheiten vorab auf Automobilmessen und eigenen Premiere-Events internationaler Medien präsentiert. Auf Fahrveranstaltungen können Fachjournalisten neue Modelle erleben und kritisch prüfen. Innovationen präsentiert der Sportwagenhersteller im Rahmen von Technikworkshops.

Im Jahr 2020 führte Porsche eine Vielzahl neuer Modelle auf den internationalen Märkten ein. Die erste große Presse-Fahrvorstellung fand im Februar statt. In Estoril (Portugal) präsentierte das Unternehmen die neuen Modelle Macan GTS, 718 Boxster GTS 4.0 und Cayman GTS 4.0. Rund 250 Journalisten aus aller Welt unterzogen die Modelle ausgiebigen Fahrzeugtests.

Konsequente Digitalisierung

Im Berichtsjahr stand die Porsche-Kommunikation vor außerordentlichen Herausforderungen: Die Corona-Krise hat die Spielregeln komplett verändert. Bereits Ende Februar wurden erste Großveranstaltungen abgesagt. Infolge behördlicher Anordnungen zum Infektionsschutz konnten keine Automobilmessen und Presse-Fahrveranstaltungen mehr stattfinden. Auf die veränderten Rahmenbedingungen reagierten die Kommunikatoren von Porsche mit innovativen Lösungen. Innerhalb kürzester Zeit entwickelten sie neue digitale Formate.

So fand die Weltpremiere des 911 Turbo S nicht wie geplant auf dem Automobil-Salon in Genf, sondern digital im Internet statt. Mit großem Erfolg: Mehr als 5,4 Millionen Interessierte verfolgten online die Live-Übertragung des Premiere-Events. Weltweit erschienen über 900 Presseartikel über das neue Topmodell der Baureihe 911.

Digitale Weltpremiere des 911 Turbo S

Video starten (13:48)

Auch die Aktivitäten der Unternehmenskommunikation waren von der Krise betroffen: Die für den 20. März anberaumte Jahrespressekonferenz wurde kurzfristig in die digitale Welt verlegt. Mit positiver Resonanz: Mehr als 5.250 internationale Journalisten verfolgten den Livestream mit Oliver Blume (Vorstandsvorsitzender Porsche AG) und seinem Stellvertreter Lutz Meschke (Vorstand Finanzen und IT). In den Folgetagen wurde das Video 1,6 Millionen Mal abgerufen. Über die Inhalte der Präsentation berichteten mehr als 100 internationale Presseartikel.

Innovatives Kommunikationskonzept

Die als Presse-Events geplanten Weltpremieren des neuen Porsche 911 Targa und der Sonderedition Porsche 911 Targa 4S „Heritage Design Edition“ mussten ebenfalls abgesagt werden. Als Alternative entwickelte Porsche ein innovatives, integriertes Kommunikationskonzept. Dieses setzt – neben klassischen Maßnahmen – verstärkt auf digitale Inhalte: Im Rahmen des bereits etablierten Web-TV-Formats 9:11 Magazin wurden drei Episoden konzipiert. Diese Trilogie bot zusätzliche Informationen und emotionale Inhalte für die redaktionelle Berichterstattung. Über verschiedene Kanäle verfolgten weltweit mehr als 120.000 Zuschauer die digitale Präsentation der beiden 911-Modelle.

Erst Mitte Juni konnte wieder eine Fahrveranstaltung mit Vor-Ort-Präsenz stattfinden: Rund um Zuffenhausen erprobten Fachjournalisten den Cayenne GTS und das Cayenne GTS Coupé. Einen Monat später konnten die Medienexperten den 911 Targa 4, den 911 Targa 4S und den 911 Targa 4S „Heritage Design Edition“ testen – ebenfalls im Stuttgarter Umland.

Im September lud Porsche auf die Rennstrecke Bilster Berg in Bad Driburg ein. Die geladenen Medienexperten verschafften sich dort einen detaillierten Eindruck von der Weiterentwicklung des Panamera der zweiten Generation. Gefahren wurden die Modellvarianten Panamera, Panamera 4, Panamera 4S E-Hybrid, Panamera GTS und Panamera Turbo S.

Digitales Liveformat

Zwölf Monate nach der Weltpremiere des Taycan startete im September das neue digitale Liveformat „Talk Electric“. Im Gespräch mit einer Automobilexpertin stellte ein Porsche-Fachmann technische Details und die Perspektiven des ersten vollelektrischen Sportwagens des Stuttgarter Premiumherstellers vor. Entwicklungsvorstand Michael Steiner erläuterte im Interview den Beitrag von synthetischen Kraftstoffen zur nachhaltigen Dekarbonisierung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Ein weiterer Talk beschäftigte sich mit den Themen Reichweite und Laden. Die online teilnehmenden Medienvertreter konnten per Chatfunktion Fragen stellen.

Die Interviews von „Talk Electric“ wurden aufgezeichnet und Ende September im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz bei der Taycan-Regionaltour in Deutschland präsentiert. Die Tour führte auf den Hockenheimring sowie nach München, Leipzig und Hamburg. So konnten Medienvertreter der jeweiligen Region den innovativen E-Sportwagen von Porsche testen.

Ende Oktober und Anfang November stellte das Unternehmen ausgewählten Journalisten den 911 Turbo Coupé und Cabriolet auf dem Hockenheimring vor. Gleichzeitig wurden die Modelle der Baureihe 718 mit Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) präsentiert: der 718 Cayman GT4 und der 718 Spyder. Ende November lud Porsche Pressevertreter in den Großraum München ein. Diesmal standen die drei Hybridmodelle der zweiten Generation des Panamera im Fokus: der Panamera 4 E-Hybrid, der Panamera 4S E‑Hybrid und der Panamera Turbo S E-Hybrid.

911 Targa 4S Heritage Design Edition, 2020, Porsche AG

Augmented Reality

Auch seine Produktpräsentationen richtet Porsche systematisch nachhaltiger aus: Bei Fahrveranstaltungen werden üblicherweise technische Exponate wie Motoren oder Getriebe gezeigt. Diese mussten bisher zur jeweiligen Veranstaltung transportiert werden. Um den dabei entstehenden CO2-Fußabdruck zu minimieren, startete die Kommunikationsabteilung ein Pilotprojekt: Mithilfe von Augmented Reality (AR) werden Technikexponate digital und detailliert vorgeführt. Smartphone-Apps erstellen die dazugehörigen Animationen in Echtzeit. Somit entfällt der Transport der Exponate, was die CO2-Emissionen solcher Veranstaltungen deutlich reduziert.

Gleichzeitig bietet die AR-Technologie Journalisten die Chance, audiovisuelle Beiträge noch attraktiver zu gestalten. Beispiel: Medienvertreter nehmen mit ihrer Handykamera den Porsche Taycan auf. Eine Software aktiviert die Augmented-Reality-Ebene und spielt dort beispielsweise die Fahrzeugdaten als Grafik ein. Möglich ist auch, den elektrisch angetriebenen Sportwagen virtuell in eine völlig andere Umgebung zu versetzen – etwa auf eine Rennstrecke oder in eine Fußgängerzone. Eine weitere Funktion ist der Transparenzmodus: Neben das Fahrzeug wird ein transparenter Klon projiziert, der das technische Innenleben – wie den Antrieb oder das Fahrwerk – sichtbar macht.

Porsche Newsroom, 2019, Porsche AG

Informationen aus erster Hand

Der Porsche Newsroom dient Journalisten weltweit als zentrale Informationsplattform und erste Anlaufstelle, um sich über das Unternehmen und dessen Produkte zu informieren. Darüber hinaus nutzt auch die breite Öffentlichkeit zunehmend die Website newsroom.porsche.com für Informationen aus erster Hand.

Während der Corona-Krise hat die Newsroom-Redaktion mit der Lockdown-Serie #GetCreativeWithPorsche einen Mehrwert geschaffen: Bekannte Experten gaben nützliche Tipps und Inspirationen für die Zeit zu Hause. Unter anderem erklärte Porsche-Chefdesigner Michael Mauer, wie man einen 911 skizziert. Die Markenbotschafter Mark Webber und Maria Sharapova gaben Tipps für daheim: Webber sprach über Fitness und Sharapova über Kulinarik. Und SimRacing-Champion Max Benecke beschrieb die Herausforderungen des digitalen Motorsports.

Im Berichtsjahr veröffentlichte der Porsche Newsroom 713 Artikel. Insgesamt wurden 6,1 Millionen Page Impressions und 3,4 Millionen Besucher registriert. Die Informationen wurden in zehn Marktversionen angeboten: USA, China, Deutschland, Russland, Schweiz, Frankreich, Spanien, Lateinamerika, Australien und International.

Zielgruppengerechte Kommunikation

Immer wichtiger wird die direkte Kommunikation über Social-Media-Kanäle. Reichweitenstarke Profile auf Twitter, Instagram und Drivetribe tragen zum Erfolg der Porsche-Kommunikation bei. Auf dem Newsroom-Instagram-Kanal zählte Porsche im Berichtsjahr 1,2 Millionen Follower und rund 150 Millionen Impressions. Über den Kanal Drivetribe erzielte das Unternehmen 36,4 Millionen Impressions. Twitter trug weitere 590.000 Follower und 17,3 Millionen Impressions bei. Alle Social-Media-Kanäle von Porsche kamen 2020 zusammen auf insgesamt 288 Millionen Impressions und rund drei Millionen Follower.

Auch das Online-Format Porsche NewsTV erzielt seit seinem Start im November 2018 mit attraktiven und informativen Videostreams eine hohe Reichweite. Auf dieser Plattform sind alle exklusiven Bewegtbilder des Sportwagenherstellers für Journalisten, Blogger und die Online-Community gebündelt. Dank der verwendeten CDN-Technik (Content Delivery Network) lassen sich die Videos sehr schnell weltweit verbreiten. Ende August feierte der neue Panamera auf NewsTV seine Weltpremiere. Die Übertragung erfolgte auf Deutsch und Englisch und erreichte fast 100.000 Zuschauer.

Die Web-Videoserie „DANCE – inspired by Porsche“ wurde im Berichtsjahr mit dem internationalen Communicators Award der Academy of Interactive & Visual Arts in gleich zwei Kategorien ausgezeichnet: Das Format erhielt sowohl den „Award of Excellence“ als auch den „Award of Distinction“. In der Videoserie mit dem Ballettweltstar Friedemann Vogel stand die Faszinationskraft der dynamischen Bewegung im Mittelpunkt – beim Tanz wie beim Fahren eines Sportwagens von Porsche.

Nachhaltiges Printformat

Das publizistische Flaggschiff der Kommunikation von Porsche ist der Christophorus. Das traditionsreiche Magazin begeistert bereits seit 1952 Porsche-Kunden und die interessierte Öffentlichkeit. Im Berichtsjahr erschienen vier Ausgaben in 13 Sprachen mit einer weltweiten Auflage von jeweils rund 600.000 Exemplaren. Die Inhalte des Magazins stellt Porsche in sämtlichen verfügbaren Sprachen auch online zur Verfügung. Ergänzend zu den Artikeln der Druckversion bietet christophorus.porsche.com zusätzliches Fotomaterial.

Bei der Herstellung des Magazins spielen Nachhaltigkeitsaspekte eine wichtige Rolle: Der Christophorus wird mittels modernster Prozesse auf FSC-zertifiziertem Papier gedruckt. Dank Kraft-Wärme-Kopplung werden dabei im Vergleich zu herkömmlichen Druckverfahren bis zu 52 Prozent weniger CO2 emittiert.

Der Christophorus wurde im Berichtsjahr mit mehreren Auszeichnungen dekoriert: Die Ausgabe 391 erhielt den „German Design Award 2020“ in der Kategorie „Excellent Communications Design Editorial“. Mit der Ausgabe 393 holte sich Porsche nicht nur Gold und Silber beim „Best of Content Marketing Award 2020“, sondern gewann auch den „German Brand Award“. Und die XL-Special Christophorus Edition „The People Issue“ gewann den „Automotive Brand Contest“.

Online-Videos als Ergänzung

Medialer Partner vom Christophorus ist das digitale Videoformat 9:11. In genau neun Minuten und elf Sekunden setzt das audiovisuelle Online-Magazin die Begeisterung der Menschen von und für Porsche filmisch in Szene.

9:11 ist dem journalistischen Storytelling verpflichtet. Jede Ausgabe steht unter einem besonderen Leitmotiv. Die Themen der multimedialen Ausfahrt reichen von vergangenen Highlights bis zum Porsche der Zukunft. Journalisten und Online-Multiplikatoren können die Inhalte für ihre eigenen Medien nutzen.

Wie schon im Vorjahr gewann das Format 9:11 auch 2020 wieder zahlreiche Preise. Zwei Filmbeiträge wurden mit dem „Best of Content Award 2020“ ausgezeichnet: Gold ging an die Folge „Freiheit hoch 911“, Silber an den Beitrag, der die innovative Hairpin-Technologie des Elektromotors vom Porsche Taycan erklärt. Beim „Automotive Brand Contest 2020“ gingen Preise an die Folgen „Taycan“, „Das Rennsport-Gen“, „911 und die Gezeiten“ sowie erneut an „Freiheit hoch 911“. Der deutsche Art Directors Club vergab ebenfalls zwei Auszeichnungen an das 9:11 Magazin.

Kai Diekmann, Oliver Blume, Sebastian Rudolph, l-r, 2020, Porsche AG

Innovative Podcasts

Porsche baute sein digitales Kommunikationsangebot im Berichtsjahr konsequent weiter aus: Ende August startete das neue Podcast-Format: „9:11“. Der Sportwagenhersteller informiert darin einmal pro Monat zu spannenden Themen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Sport. In der ersten Folge sprach der Porsche-Vorstandsvorsitzende Oliver Blume mit dem Journalisten und Unternehmer Kai Diekmann über Corona und die Auswirkungen. In den weiteren Episoden ging es um Themen wie Mythos Le Mans, die Anwendung von Künstlicher Intelligenz, Design oder E-Racing. Im November kam eine englische Version des Podcasts hinzu. In Folge 1 sprach die Ausnahme-Tennisspielerin und Unternehmerin Maria Sharapova mit Detlev von Platen (Vorstand Vertrieb und Marketing Porsche AG) über erfolgreiche Marken.

Die Porsche-Kommunikation hatte zuvor bereits zwei Podcast-Formate an den Start gebracht: Seit Juli 2019 gewährt das Unternehmen mit dem Formel-E-Podcast „Inside E“ einen Blick hinter die Kulissen der ersten rein elektrischen Rennserie. Und der Podcast „Next Visions“ beschäftigt sich seit April 2020 mit Zukunftsvisionen inspirierender Persönlichkeiten innerhalb und außerhalb des Unternehmens.

Intern Vertrauen schaffen

Zu Beginn der Corona-Krise stellte sich auch die interne Kommunikation schnell und professionell den neuen Herausforderungen. Denn gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, die Mitarbeiter kontinuierlich, zeitnah und transparent zu informieren. Bei Porsche gilt dabei das Motto „intern vor extern“: Alle für das Unternehmen relevanten Ereignisse, Entwicklungen und Entscheidungen werden der Belegschaft nach Möglichkeit noch vor der externen Öffentlichkeit kommuniziert. Das schafft Vertrauen.

Den internen Carrera-Medien kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Ob digital im Intranet oder in gedruckter Form: Die Carrera-Formate schaffen ein Höchstmaß an Transparenz und stiften Identität. So erfuhren die Mitarbeiter frühzeitig über Carrera Online, dass Porsche seine Produktion aufgrund der Pandemie pausieren muss. Kontinuierlich wurde die Belegschaft per Liveticker auf den Intranetseiten über die weitere Entwicklung informiert. Der Ticker wurde 88.600-mal aufgerufen.

Ergänzt wurde das digitale Informationsangebot durch eine spezielle Carrera Push-App für Smartphones. Diese Anwendung informierte schnell und unkompliziert via Push-Nachrichten über unternehmensrelevante Entwicklungen – vor allem über die Auswirkungen der Corona-Krise auf Porsche und die Belegschaft. Ein Chatbot beantwortete Standardfragen zum Thema.

Carrera-Medien: funktionierendes Ökosystem

Der Vorstandsvorsitzende informierte die Belegschaft persönlich: Oliver Blume wendete sich über Carrera Online mit mehreren Videobotschaften direkt an die Mitarbeiter. Er informierte über wichtige Entscheidungen des Vorstands und die neuesten Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise.

Die Redaktion von Carrera Online veröffentlicht täglich bis zu vier Multimedia-Artikel. Diese bringen die Mitarbeiter des Unternehmens und der Tochtergesellschaften auf den neuesten Stand. Aktuelle Nachrichten, Filmbeiträge von Carrera TV und weiterführende Services runden das Angebot ab. Bis zu drei neue Beiträge erscheinen pro Woche bei Carrera TV. Außerdem werden anlassbezogen Videobotschaften des Vorstands gesendet. Zusätzliche Augmented-Reality-Inhalte und Audiobeiträge lassen sich über die Carrera Mobil-App aufrufen.

Die vierseitige Carrera Standortzeitung mit einer gedruckten Auflage von 5.800 Exemplaren erschien im Berichtsjahr mit sieben Ausgaben. Sie lieferte den Mitarbeitern in Zuffenhausen, Weissach und Leipzig jeweils standortspezifische Informationen. Eine achtseitige Spezialausgabe widmete sich dem Schwerpunktthema „Corona-Krise“.

Mit einer Auflage von rund 35.000 Exemplaren und einem Umfang von jeweils 60 Seiten erscheint viermal im Jahr das gedruckte Carrera Magazin. Jede Ausgabe widmet sich einem Fokusthema. Stand im ersten Quartal 2020 noch das Thema „Turbo“ im Mittelpunkt, widmete sich das Magazin im August der Corona-Krise und den Auswirkungen auf das Unternehmen. Weitere Schwerpunktthemen waren das Entwicklungszentrum Weissach und die neue Porsche-Strategie 2030.

Die Carrera-Publikationen werden immer wieder mit Preisen gewürdigt: Die Jury des „German Brand Award 2020“ ehrte das Carrera Magazin mit dem Schwerpunkt „Digitalisierung“ mit einem Preis in Silber.

Ausgezeichnete Publikationen

Weitere Medienprojekte des Sportwagenherstellers erhielten ebenfalls Auszeichnungen. So gab es jeweils einen „German Design Award“ für den Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht der Porsche AG des Jahres 2019, für das Porsche Art Book und das Porsche 911 Design Book.

Im Berichtsjahr gewann der Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2019 außerdem den Award „Best of the Best“, den Spitzenpreis des Red Dot Awards. Außerdem listete die League of American Communications Professionals (LACP) die Publikation auf Rang 4 der Top-100-Reports weltweit. Silber erhielt der Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2019 außerdem beim International Creative Media (ICMA) Award in der Kategorie „Annual Report Print“.

Unter die „Best of the Best“ in der Kategorie Corporate Publishing kam der Buchtitel „Roads to Taycan“. Mit diesem aufwendig gestalteten Bildband begleitete Porsche die Markteinführung seines ersten vollelektrischen Sportwagens.

Die Porsche-Kommunikation ist heute intern wie extern zukunftsfähig aufgestellt. Dazu trägt vor allem das crossmediale Ökosystem aus sich gegenseitig ergänzenden digitalen Kanälen und gedruckten Medien bei. In der Corona-Krise hat sich dieses vielfältige System bewährt. Nun wird es weiter ausgebaut. Begeisterndes Storytelling und hoch informativer Content tragen maßgeblich dazu bei, die authentischen Botschaften des Unternehmens erfolgreich in die Öffentlichkeit zu tragen – und damit die Reputation von Porsche nachhaltig zu stärken.

 

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Media Package

Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2020 Porsche AG
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  • 9 MB

Medienanfragen

Verbrauchsangaben

Cayenne GTS Coupé

WLTP*
  • 14,0 – 13,3 l/100 km
  • 318 – 302 g/km

Cayenne GTS Coupé

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 14,0 – 13,3 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 318 – 302 g/km
NEFZ*
  • 11,4 – 11,2 l/100 km
  • 260 – 256 g/km

Cayenne GTS Coupé

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 11,4 – 11,2 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 260 – 256 g/km

Panamera 4

WLTP*
  • 11,3 – 10,4 l/100 km
  • 257 – 235 g/km

Panamera 4

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 11,3 – 10,4 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 257 – 235 g/km
NEFZ*
  • 8,8 – 8,7 l/100 km
  • 202 – 199 g/km

Panamera 4

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 8,8 – 8,7 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 202 – 199 g/km

Panamera Turbo S E-Hybrid-Modelle

WLTP*
  • 2,9 – 2,7 l/100 km
  • 69 – 62 g/km
  • 24,9 – 24,0 kWh/100 km
  • 46 – 50 km

Panamera Turbo S E-Hybrid-Modelle

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 2,9 – 2,7 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 69 – 62 g/km
Stromverbrauch* kombiniert (WLTP) 24,9 – 24,0 kWh/100 km
elektrische Reichweite kombiniert (WLTP) 46 – 50 km
elektrische Reichweite innerorts (WLTP) 49 – 50 km
NEFZ*
  • 2,8 – 2,7 l/100 km
  • 63 – 62 g/km
  • 22,8 – 21,8 kWh/100 km

Panamera Turbo S E-Hybrid-Modelle

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 2,8 – 2,7 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 63 – 62 g/km
Stromverbrauch* kombiniert (NEFZ) 22,8 – 21,8 kWh/100 km

911 Turbo S

WLTP*
  • 12,3 – 12,0 l/100 km
  • 278 – 271 g/km

911 Turbo S

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 12,3 – 12,0 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 278 – 271 g/km
NEFZ*
  • 11,1 l/100 km
  • 254 g/km

911 Turbo S

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 11,1 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 254 g/km

911 Turbo

WLTP*
  • 12,3 – 12,0 l/100 km
  • 279 – 271 g/km

911 Turbo

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 12,3 – 12,0 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 279 – 271 g/km
NEFZ*
  • 11,1 l/100 km
  • 254 g/km

911 Turbo

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 11,1 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 254 g/km

Cayenne GTS

WLTP*
  • 14,1 – 13,3 l/100 km
  • 319 – 301 g/km

Cayenne GTS

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 14,1 – 13,3 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 319 – 301 g/km
NEFZ*
  • 11,4 – 11,2 l/100 km
  • 260 – 255 g/km

Cayenne GTS

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 11,4 – 11,2 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 260 – 255 g/km

Panamera 4S E-Hybrid-Modelle

WLTP*
  • 2,9 – 2,2 l/100 km
  • 67 – 50 g/km
  • 24,9 – 22,6 kWh/100 km
  • 45 – 53 km

Panamera 4S E-Hybrid-Modelle

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 2,9 – 2,2 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 67 – 50 g/km
Stromverbrauch* kombiniert (WLTP) 24,9 – 22,6 kWh/100 km
elektrische Reichweite kombiniert (WLTP) 45 – 53 km
elektrische Reichweite innerorts (WLTP) 48 – 54 km
NEFZ*
  • 2,3 – 2,0 l/100 km
  • 53 47 g/km
  • 19,5 – 17,4 kWh/100 km

Panamera 4S E-Hybrid-Modelle

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 2,3 – 2,0 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 53 47 g/km
Stromverbrauch* kombiniert (NEFZ) 19,5 – 17,4 kWh/100 km

718 Boxster GTS 4.0

WLTP*
  • 10,9 – 10,1 l/100 km
  • 247 – 230 g/km

718 Boxster GTS 4.0

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 10,9 – 10,1 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 247 – 230 g/km
NEFZ*
  • 10,8 – 9,6 l/100 km
  • 246 – 219 g/km

718 Boxster GTS 4.0

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 10,8 – 9,6 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 246 – 219 g/km

718 Cayman GTS 4.0

WLTP*
  • 10,9 – 10,1 l/100 km
  • 247 – 230 g/km

718 Cayman GTS 4.0

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 10,9 – 10,1 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 247 – 230 g/km
NEFZ*
  • 10,8 – 9,6 l/100 km
  • 246 –219 g/km

718 Cayman GTS 4.0

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 10,8 – 9,6 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 246 –219 g/km

911 Turbo Cabriolet

WLTP*
  • 12,5 – 12,1 l/100 km
  • 284 – 275 g/km

911 Turbo Cabriolet

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 12,5 – 12,1 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 284 – 275 g/km
NEFZ*
  • 11,3 l/100 km
  • 257 g/km

911 Turbo Cabriolet

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 11,3 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 257 g/km

Panamera 4S E-Hybrid

WLTP*
  • 2,8 – 2,2 l/100 km
  • 64 – 50 g/km
  • 24,5 – 22,6 kWh/100 km
  • 46 – 53 km

Panamera 4S E-Hybrid

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 2,8 – 2,2 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 64 – 50 g/km
Stromverbrauch* kombiniert (WLTP) 24,5 – 22,6 kWh/100 km
elektrische Reichweite kombiniert (WLTP) 46 – 53 km
elektrische Reichweite innerorts (WLTP) 49 - 54 km
NEFZ*
  • 2,2 – 2,0 l/100 km
  • 51 – 47 g/km
  • 18,1 – 17,4 kWh/100 km

Panamera 4S E-Hybrid

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 2,2 – 2,0 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 51 – 47 g/km
Stromverbrauch* kombiniert (NEFZ) 18,1 – 17,4 kWh/100 km

911 Targa 4S Heritage Design Edition

WLTP*
  • 11,1 – 10,4 l/100 km
  • 253 – 236 g/km

911 Targa 4S Heritage Design Edition

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 11,1 – 10,4 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 253 – 236 g/km
NEFZ*
  • 10,3 – 9,9 l/100 km
  • 235 – 227 g/km

911 Targa 4S Heritage Design Edition

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 10,3 – 9,9 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 235 – 227 g/km

911 Targa 4

WLTP*
  • 10,9 – 10,5 l/100 km
  • 247 – 239 g/km

911 Targa 4

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 10,9 – 10,5 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 247 – 239 g/km
NEFZ*
  • 9,8 l/100 km
  • 223 g/km

911 Targa 4

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 9,8 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 223 g/km

Macan GTS

WLTP*
  • 11,7 – 11,3 l/100 km
  • 265 – 255 g/km

Macan GTS

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 11,7 – 11,3 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 265 – 255 g/km
NEFZ*
  • 9,9 l/100 km
  • 225 g/km

Macan GTS

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 9,9 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 225 g/km

Panamera GTS

WLTP*
  • 13,1 – 12,1 l/100 km
  • 296 – 275 g/km

Panamera GTS

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 13,1 – 12,1 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 296 – 275 g/km
NEFZ*
  • 10,9 – 10,7 l/100 km
  • 249 – 244 g/km

Panamera GTS

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 10,9 – 10,7 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 249 – 244 g/km

718 Cayman GT4 (PDK)

WLTP*

718 Cayman GT4 (PDK)

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
NEFZ*
  • 10,2 l/100 km
  • 232 g/km

718 Cayman GT4 (PDK)

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 10,2 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 232 g/km

911 Targa 4S

WLTP*
  • 11,1 – 10,4 l/100 km
  • 253 – 236 g/km

911 Targa 4S

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 11,1 – 10,4 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 253 – 236 g/km
NEFZ*
  • 10,3 – 9,9 l/100 km
  • 235 – 227 g/km

911 Targa 4S

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 10,3 – 9,9 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 235 – 227 g/km

Taycan 4S

WLTP*
  • 26,0 – 21,0 kWh/100 km
  • 0 g/km
  • 335 – 464 km

Taycan 4S

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Stromverbrauch* kombiniert (WLTP) 26,0 – 21,0 kWh/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 0 g/km
elektrische Reichweite kombiniert (WLTP) 335 – 464 km
elektrische Reichweite innerorts (WLTP) 383 – 524 km
NEFZ*
  • 27,0 – 26,2 kWh/100 km
  • 0 g/km

Taycan 4S

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Stromverbrauch* kombiniert (NEFZ) 27,0 – 26,2 kWh/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 0 g/km

Panamera

WLTP*
  • 11,4 – 10,2 l/100 km
  • 258 – 232 g/km

Panamera

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 11,4 – 10,2 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 258 – 232 g/km
NEFZ*
  • 8,8 – 8,6 l/100 km
  • 201 – 197 g/km

Panamera

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 8,8 – 8,6 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 201 – 197 g/km

Panamera 4 E-Hybrid-Modelle

WLTP*
  • 2,7 – 2,0 l/100 km
  • 60 – 45 g/km
  • 24,9 – 22,6 kWh/100 km
  • 47 – 56 km

Panamera 4 E-Hybrid-Modelle

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 2,7 – 2,0 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 60 – 45 g/km
Stromverbrauch* kombiniert (WLTP) 24,9 – 22,6 kWh/100 km
elektrische Reichweite kombiniert (WLTP) 47 – 56 km
elektrische Reichweite innerorts (WLTP) 50 – 56 km
NEFZ*
  • 2,3 – 2,1 l/100 km
  • 51 – 47 g/km
  • 18,2 – 17,0 kWh/100 km

Panamera 4 E-Hybrid-Modelle

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 2,3 – 2,1 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 51 – 47 g/km
Stromverbrauch* kombiniert (NEFZ) 18,2 – 17,0 kWh/100 km

718 Spyder (PDK)

WLTP*

718 Spyder (PDK)

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
NEFZ*
  • 10,2 l/100 km
  • 232 g/km

718 Spyder (PDK)

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 10,2 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 232 g/km

Panamera Turbo S

WLTP*
  • 13,2 – 12,8 l/100 km
  • 298 – 290 g/km

Panamera Turbo S

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP) 13,2 – 12,8 l/100 km
CO₂ Emissionen* kombiniert (WLTP) 298 – 290 g/km
NEFZ*
  • 10,8 – 10,7 l/100 km
  • 247 – 245 g/km

Panamera Turbo S

Kraftstoffverbrauch / Emissionen
Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 10,8 – 10,7 l/100 km
CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 247 – 245 g/km