Wesentliche Ereignisse

Porsche ist ein Pionier nachhaltiger Mobilität. Nachhaltigkeit ist Teil unserer DNA. Wir führen unsere Nachhaltigkeitsstrategie nach klaren Kennzahlen und erzielen messbare Erfolge. Zum Beispiel mit dem vollelektrischen Taycan: ein emotionaler Sportwagen, der Tradition und Zukunft miteinander verbindet.

718 Cayman GT4 Clubsport mit Biofaser-Karosserieteilen

Drei Jahre nach der Premiere des ersten Cayman GT4 Clubsport hat Porsche Anfang Januar 2019 den Nachfolger präsentiert. Der neue 718 Cayman GT4 Clubsport entwickelt das Erfolgsmodell aus Weissach konsequent weiter. Erstmals ist der seriennahe Mittelmotor-Renner ab Werk in zwei Varianten erhältlich: als Modell „Trackday" für ambitionierte Hobbyrennfahrer und als „Competition" für nationale und internationale Wettbewerbe. Bei der Entwicklung stand der nachhaltige Rohstoffumgang im Fokus - neben einer noch besseren Fahrbarkeit und schnelleren Rundenzeiten. Als erstes in Serie produziertes Rennfahrzeug hat der 718 Cayman GT4 Clubsport Karosserieteile aus einem Biofaser-Verbundwerkstoff. Fahrer- und Beifahrertür sowie der Heckflügel sind aus einem Naturfasermix hergestellt, der primär aus Reststoffen der Landwirtschaft wie Flachs- oder Hanffasern besteht. Bei Gewicht und Steifigkeit besitzt er ähnliche Eigenschaften wie Kohlefaser.

718 Cayman GT4 Clubsport, 2020, Porsche AG
718 Cayman GT4 Clubsport

911 Cabriolet mit Hightech-Verdeck

Zum Frühjahrsauftakt hat Porsche das neue 911 Cabriolet vorgestellt. Der offene Sportwagen setzt damit eine jahrzehntelange Tradition fort. Er übernimmt die moderne Formensprache des Coupés, bleibt aber auch als Cabriolet unverkennbar ein Porsche 911. Das Verdeck ist Hightech: Integriert sind flächige Magnesiumelemente, sogenannte Flächenspriegel, die das Aufblähen des Daches bei hohen Geschwindigkeiten zuverlässig unterbinden. Es kann bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h geöffnet oder geschlossen werden. Die neue Dachhydraulik verkürzt die Öffnungszeit auf rund zwölf Sekunden.

911 Carrera S Cabriolet, 2020, Porsche AG
911 Cabriolet

Beteiligung an US-Start-up „Urgent.ly“

Porsche hat sich im Januar 2019 am Start-up „Urgent.ly“ beteiligt. Das amerikanische Unternehmen versteht sich als weltweit führende Plattform für Mobilität und Pannenhilfe. Die gesamte Finanzierungsrunde betrug 21 Millionen US-Dollar (18,5 Millionen Euro). Neben „Porsche Ventures“ übernahm unter anderem auch „BMW i Ventures“ Anteile an „Urgent.ly“. Die Plattform des US-Start-ups unterstützt Pannenhilfe-Dienstleistungen in Nordamerika, Europa und Asien. Mithilfe von künstlicher Intelligenz und Geolokalisierung vernetzt „Urgent.ly“ Autofahrer, Dienstleister und Automobilhersteller in Echtzeit und koordiniert so die best- und schnellstmögliche Hilfe. In den USA ist bereits mehr als die Hälfte aller Pannenhilfe-Anbieter an die Plattform angeschlossen und bedient rund 45.000 vernetzte Fahrzeuge.

Einmillionster 911, New York, 2017, Porsche AG
Beteiligung am Start-up „Urgent.ly“

Walter Röhrl in FIA Hall of Fame aufgenommen

Große Ehre für die deutsche Rennsportlegende: Als erster Rallyepilot und Nicht-Formel-1-Weltmeister ist Walter Röhrl am 30. Januar 2019 in die FIA Hall of Fame aufgenommen worden. Die Zeremonie fand am Sitz der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) in Paris statt. Walter Röhrl (71) begann seine Rallyekarriere ab dem Jahr 1968 auf privaten Fahrzeugen. 1972 wurde der gebürtige Regensburger Werksfahrer und etablierte sich auf Anhieb in der Weltspitze. Walter Röhrl gewann die Rallye Monte Carlo insgesamt viermal mit vier unterschiedlichen Marken und wurde zweimal Rallyeweltmeister. 1981 startete er mit einem Porsche 924 in der Deutschen Rallyemeisterschaft sowie in einem Porsche 911 beim WM-Lauf San Remo. In den 1980er-Jahren begann er, ab dem Porsche 911 Carrera 4 (Typ 964) an der Entwicklung von Porsche-Sportwagen mitzuwirken. Höhepunkte in Röhrls Entwicklungs- und Abstimmungstätigkeit sind die Supersportwagen Porsche 959, Carrera GT und 918 Spyder. Seit 1993 ist Walter Röhrl zudem auch als Porsche-Markenbotschafter weltweit im Einsatz.

Walter Röhrl, FIA Hall of Fame, Paris, 2019, Porsche AG
Walter Röhrl

Rennstreckenpremiere des 911 GT2 RS Clubsport

Die Motorsportfans beim aktuellen Saisonauftakt der Intercontinental GT Challenge 2019 in Bathurst (Australien) sind am 2. Februar 2019 Zeugen einer ganz besonderen Premiere geworden: Erstmals fuhr der Porsche 911 GT2 RS Clubsport vor Publikum auf einer Rennstrecke. Am Steuer des Fahrzeugs mit 515 kW (700 PS) saß Porsche-Markenbotschafter Mark Webber. Der Australier begeisterte seine heimischen Fans am berühmten Mount Panorama Circuit.

911 GT2 RS Clubsport, 2020, Porsche AG
911 GT2 RS Clubsport

Test: autonomes Fahren in der Werkstatt

Porsche erprobt autonomes Fahren für Werkstätten. Der Sportwagenhersteller installiert dabei in Zusammenarbeit mit dem Start-up „Kopernikus Automotive“ ein Testfeld auf dem Unternehmensgelände in Ludwigsburg. Das junge Unternehmen aus Berlin ist spezialisiert auf Technologie für selbstfahrende Automobile. Gemeinsames Projektziel ist, Fahrzeuge vollständig autonom von ihrem Parkplatz zur Hebebühne und wieder zurück fahren zu lassen. Mitarbeiter sollen die Sportwagen per Tablet automatisch und zeitsparend an die richtige Position in der Werkstatt manövrieren können. Das Testprojekt ist Teil einer Kooperation im Rahmen der Innovationsplattform „Startup Autobahn“. Sie wird vom Silicon-Valley-Technologiecenter Plug and Play für den Standort Stuttgart initiiert. Porsche ist seit 2017 Partner der Plattform, um sich mit innovativen Start-ups aus der ganzen Welt zu vernetzen.

Cayenne Turbo S E-Hybrid, 2020, Porsche AG
Test im Cayenne Turbo S E-Hybrid

Flexible Mobilitätslösung: „Porsche inFlow“

Porsche und das Münchner Mobilitäts- und Fintech-Unternehmen „Cluno“ haben Ende Februar 2019 für Deutschland „Porsche inFlow“ gestartet. Es handelt sich dabei um ein Angebot, verschiedene Porsche-Modelle exklusiv und flexibel zum monatlichen Paket- preis zu nutzen. Die Abwicklung vom Buchen über den Vertragsabschluss bis hin zur Fahrzeugverwaltung erfolgt digital über die Cluno-App. Damit baut Porsche sein Angebot innovativer Mobilitätskonzepte weiter aus.

718, Porsche inFlow, 2019, Porsche AG
„Porsche inFlow“

Entwickler-Wettbewerb mit Daten des Mission E Cross Turismo

Zum Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hat Porsche Entwickler aus aller Welt eingeladen, an digitalen Mobilitätslösungen der Zukunft mitzuarbeiten. Am 26. Februar 2019 startete die zweite Runde des Programmierwettbewerbs „Porsche Next OI“. Das Unternehmen richtete den offenen Innovationswettbewerb für digitale Entwicklung gemeinsam mit dem Berliner Technologie-Start-up „High Mobility“ aus. Die Teilnehmer konnten mit den Entwicklungsdaten der Elektrostudie Porsche Mission E Cross Turismo arbeiten. Gefragt sind Applikationen rund um Sportwagen der Zukunft. Insbesondere sucht Porsche nach Anwendungen, die für den Kunden in den drei Phasen von „zu Hause“ über „die Fahrt“ bis hin zur „Ankunft“ relevant sind. Dies kann beispielsweise das vernetzte Heim, den Ladevorgang, die Produktivität unterwegs oder die komfortable Ankunft am Flughafen betreffen.

Mission E Cross Turismo, 2020, Porsche AG
Entwicklungsdaten des Mission E Cross Turismo stehen Wettbewerbsteilnehmern zur Verfügung

Elektrisch: nächste Macan-Generation

Der Aufsichtsrat der Porsche AG hat im Februar 2019 entschieden, die nächste Generation des Macan als vollelektrische Baureihe zu fertigen. Der erste vollelektrisch betriebene Kompakt-SUV von Porsche soll Anfang des nächsten Jahrzehnts vom Band rollen. Porsche baut damit sein Angebot im Bereich der Elektromobilität nach Taycan und Taycan Cross Turismo aus.

Standort Leipzig, 2020, Porsche AG
Standort Leipzig wandelt sich zum Automobilwerk für Elektromobilität

Neuer CEO von Porsche im Nahen Osten

Manfred Bräunl hat am 1. März 2019 die Funktion des CEO bei Porsche Middle East and Africa FZE (Free Zone Establishment) übernommen. Zuvor war Bräunl fünf Jahre als Vice President Marketing für Porsche China Motors tätig. Außerdem war er Leiter des weltweiten Marketings bei Maserati in Modena (Italien) und hatte Führungspositionen bei BMW inne. Sein Vorgänger, Deesch Papke, hat die Position des Group Managing Director bei Audi Volkswagen Middle East (AVME) übernommen. Er leitete die Tochtergesellschaft mit Sitz in Dubai seit 2015 sowie zwischen 2005 und 2010.

Manfred Bräunl, CEO bei Porsche Middle East and Africa FZE, Porsche AG
Manfred Bräunl

50 Jahre Porsche 917

Der wohl berühmteste Rennwagen aller Zeiten hat sein Goldjubiläum gefeiert: Vor 50 Jahren debütierte der Porsche 917 am 12. März 1969 auf dem Genfer Automobil-Salon. Mit dem 917 gewann das Unternehmen unter anderem 1970 und 1971 die 24 Stunden von Le Mans. Das Porsche Museum nahm den runden Geburtstag zum Anlass, den allerersten 917 in den Ursprungszustand seiner Erstpräsentation zurückzuführen. Bei der Restaurierung seiner Sportwagen aus der historischen Unternehmenssammlung legt das Museum stets großen Wert auf den Erhalt originaler Substanz unter Berücksichtigung der jeweiligen Geschichte seiner Exponate. Zu den weiteren Jubiläumsaktivitäten gehörte eine umfangreiche Sonderausstellung im Porsche Museum. Unter dem Titel „50 Jahre Porsche 917 – Colours of Speed“ waren vom 14. Mai bis zum 15. September 2019 insgesamt 14 Exponate zu sehen, darunter zehn 917 mit zusammen 5,507 kW (7,490 PS).

917-001, Sonderausstellung 50 Jahre Porsche 917 – Colours of Speed, Porsche Museum, 2019, Porsche AG
917

Porsche Taycan elektrisiert

Schon vor seiner Weltpremiere im September 2019 ist die Nachfrage für den Porsche Taycan erheblich gewesen. Im März 2019 gab es weltweit schon mehr als 20.000 ernsthafte Kaufinteressenten, wie das Unternehmen auf dem Genfer Automobil-Salon mitteilte. Bis zur IAA im September stieg die Zahl auf 30.000 Interessenten. Daraus resultierten bis zum Jahresende 10.000 konkrete Kaufverträge.

Taycan Turbo S, Lightpainting von „Lumenman“ Bernhard Rauscher, 2019, Porsche AG
The Art of Light inszeniert von „Lumenman“ Bernhard Rauscher

20 Jahre Porsche 911 GT3

Die Enthüllung des ersten Porsche 911 GT3 im März 1999 auf dem Genfer Automobil-Salon war für anspruchsvolle Sportwagenfahrer der Beginn einer neuen Zeitrechnung. Wie kein anderer Elfer trug der GT3 die Handschrift der Rennabteilung von Porsche. Entwickelt vom zweifachen Rallyeweltmeister Walter Röhrl, Renningenieur Roland Kussmaul und den Porsche-Motorsportspezialisten aus Weissach, brachte er rennstreckentaugliche Agilität auf die Straße. Seitdem ist der straßenzugelassene Spitzensportler 911 GT3 mit jeder Generation nochmals schneller, präziser und dynamischer geworden – und mit Saugmotor, Handschaltung und Heckantrieb bis heute der liebste Porsche 911 aller Puristen.

911 GT3, 2020, Porsche AG
20 Jahre 911 GT3

Weichenstellung in Leipzig

Startschuss für die fünfte Erweiterung: Porsche investiert mehr als 600 Millionen Euro in den Ausbau seines Werks in Leipzig. Am 12. März 2019 wurde im feierlichen Rahmen der Grundstein für einen neuen Karosseriebau mit einer Gesamtfläche von 75.500 Quadratmetern gelegt. Damit stellt das Unternehmen wichtige Weichen für die Zukunft seines sächsischen Standorts und für die Produktion künftiger Modelle. Von Beginn des nächsten Jahrzehnts an wird dort die neue Generation des Macan gefertigt, der als vollelektrische Baureihe auf den Markt kommen wird.

Porsche Leipzig fertigt Achsen für E-Fahrzeuge künftig selbst, 2019, Porsche AG
Werk Leipzig

9.700 Euro Sonderzahlung

Erfolgsbeteiligung bei Porsche: Nach Bestmarken bei Umsatz, Ergebnis und Auslieferungen haben die Beschäftigten des Sportwagenherstellers für das Geschäftsjahr 2018 eine freiwillige Sonderzahlung in Höhe von bis zu 9.700 Euro brutto erhalten. Die Mitarbeiter wurden damit für ihren außerordentlichen Einsatz belohnt. Die freiwillige Zahlung setzte sich aus zwei Bestandteilen zusammen: 9.000 Euro werden für die besonderen Leistungen der Porsche-Belegschaft im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2018 ausgezahlt. 700 Euro gab es als Sonderbeitrag zur Porsche VarioRente oder zur individuellen Altersvorsorge.

Produktion, 2019, Porsche AG
9.700 Euro Sonderzahlung für Mitarbeiter

Cayenne Coupé erweitert SUV-Baureihe

Mit der Weltpremiere des Cayenne Coupé Ende März 2019 hat Porsche die dritte Generation seiner erfolgreichen SUV-Reihe erweitert. Das Fahrzeug besticht durch die besonders dynamische Linienführung und neue technische Details, die es besonders athletisch erscheinen lassen. Zu den Highlights zählen eine geschärfte Form mit vollkommen eigenständiger Heckpartie, ein adaptiver Heckspoiler, Einzelsitz-Charakteristik im Fond und zwei Dachkonzepte: ein serienmäßiges Panorama-Festglasdach sowie ein optionales Carbondach. Die deutlich schneller nach hinten abfallende Dachlinie verleiht dem Fahrzeug einen noch dynamischeren Auftritt und positioniert es optisch als das sportlichste Modell im Segment.

Cayenne Coupé, 2020, Porsche AG
Cayenne Coupé

China-Lieferungen auf der Schiene

Porsche setzt für seine Logistik in Europa traditionell auf die Bahn. Seit April 2019 nutzt der Sportwagenhersteller den Schienenverkehr nun auch für die transkontinentale Logistik. So kommt ein Teil der für den chinesischen Markt vorgesehenen Fahrzeuge über die Neue Seidenstraße zu den Kunden. Damit verkürzt der insgesamt 20 Tage lange Bahntransport die Fahrzeuglogistik um bis zu drei Wochen im Vergleich zum Transport über Wasser.

Fahrzeugtransport mit der Eisenbahn, 2020, Porsche AG
Fahrzeugtransport nach China mit der Eisenbahn

Neues Presswerk in Halle/Saale

Porsche und die Schuler AG haben sich für Halle an der Saale als Standort eines gemeinsamen Presswerks entschieden. Das 13 Hektar große Areal liegt im direkten Einzugsgebiet des Porsche-Werks in Leipzig. Der Sportwagenhersteller und der Umformspezialist aus Göppingen wollen dort die Fertigung von Karosserieteilen weiter flexibilisieren und digitalisieren. Ihr Joint Venture, die Smart Press Shop GmbH & Co. KG, investiert mehr als 100 Millionen Euro in dieses Projekt. Darüber entstehen 100 Arbeitsplätze. Baubeginn war in der zweiten Hälfte des Jahres 2019. 2021 soll das Presswerk den Betrieb aufnehmen.

Presswerk für Karosserieteile, 2020, Porsche AG
Presswerk für Karosserieteile

Porsche Heritage-Design-Strategie

Der 911 Speedster mit Heritage-Design-Paket hat Mitte April 2019 auf der New York Auto Show einen ersten Vorgeschmack auf die Porsche Heritage-Design-Strategie gegeben. Entstanden ist sie in einer Zusammenarbeit der Porsche Exclusive Manufaktur mit der Designabteilung „Style Porsche“. Damit interpretieren die Partner exklusive 911-Modelle mit ikonografischen Elementen von Porsche-Fahrzeugen der 1950er- bis 1980er-Jahre neu. Mit modernster Sportwagentechnik ausgestattet, führen diese Sondermodelle die Dimension „Lifestyle“ ein, die innerhalb der Porsche-Produktstrategie für besonders emotionale Konzepte mit Bezug zur Historie steht. Weitere Sondermodelle werden folgen – in zeitlichen Abständen und limitierten Stückzahlen. Ausgewählte Elemente aus den jeweiligen Dekaden werden darüber hinaus als Heritage-Design-Pakete für die 911-Modelle verfügbar sein.

Heritage-Design, 2020, Porsche AG
Materialien des Heritage-Design-Pakets

Kooperation mit Tongji-Universität, Shanghai

Mit einem neuen Lehrstuhl zu intelligenten Fahrzeugkonzepten, mehreren Forschungsprojekten zu Urbanisierungstrends in China und weiteren Initiativen wollen Porsche und die Tongji-Universität in Shanghai künftig ihre Zusammenarbeit stärken. Beide Parteien unterzeichneten dazu am 17. April 2019 eine Absichtserklärung. Die Partnerschaft mit der Tongji-Universität hat bis dato vor allem die Tochtergesellschaft Porsche Engineering aufgebaut. Der Ingenieurdienstleister und die „School of Automotive Studies“ kooperieren zu Themen aus Wissenschaft, Forschung, Lehre, Prüfeinrichtungen und Praxis.

Unterzeichnung einer Absichtserklärung, Tongji-Universität, Shanghai, 2019, Porsche AG
Partnerschaft mit der Tongji-Universität

10 Jahre Porsche Panamera

Im April 2009 ist Porsche in ein neues Marktsegment gestartet: Der Sportwagenhersteller präsentierte den Panamera und damit seinen ersten Gran Turismo. Wie kein anderes Fahrzeug in der automobilen Luxusklasse kombiniert dieses Modell sportwagentypische Performance mit dem Luxus und der Variabilität einer Reiselimousine. Als Technologieträger für Innovationen, die später auf andere Modelle übertragen wurden, hat der Panamera die vergangenen zehn Jahre der Markenhistorie zudem maßgeblich geprägt und längst alle Erwartungen übertroffen: Es wurden bereits mehr als 235.000 Exemplare ausgeliefert.

Panamera 4 Edition 10 Jahre, 2020, Porsche AG

42. Porsche Tennis Grand Prix

Auf diesen Erfolg hat Petra Kvitova lange warten müssen: In der mit 4.400 Zuschauern ausverkauften Stuttgarter Porsche-Arena gewann die Tschechin im April im siebten Anlauf den Porsche Tennis Grand Prix. In einem spannenden Finalkampf besiegte sie Anett Kontaveit aus Estland und erhielt neben Preisgeld und Weltranglistenpunkten als Hauptpreis ein Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet.

Petra Kvitova, Porsche Tennis Grand Prix, Stuttgart, 2019, Porsche AG
Petra Kvitova

Originale Betriebsanleitungen wieder aufgelegt

Porsche Classic legt ab April 2019 mehr als 700 Original-Betriebsanleitungen neu auf. Angefangen vom 356 des Modelljahres 1952 bis zum 911 (Typ 996) sind damit für nahezu alle früheren Porsche-Modelle Dokumentationen aus erster Hand verfügbar. Die Unterlagen sind über jedes Porsche Zentrum weltweit bestell- und lieferbar. Zudem kann eine Auswahl der technischen Literatur im Porsche Classic Online Shop direkt geordert werden. Insbesondere die Dokumente älterer Porsche-Klassiker umfassen neben der reinen Bedienungsanleitung weitreichende technische Angaben, Einstellwerte und Praxistipps.

Betriebsanleitungen für klassische Porsche-Modelle, 2019, Porsche AG

Porsche Esports Supercup: erster virtueller Markenpokal

Porsche hat seine Markenpokalfamilie im Motorsport um eine virtuelle Weltmeisterschaft, den „Porsche Esports Supercup“, erweitert. Der Name „Supercup“ verweist auf die höchste Kategorie der Markenpokale und unterstreicht die Internationalität und Relevanz der Online-Rennserie, die der Sportwagenhersteller zusammen mit iRacing ausrichtet. Die reale Rennserie ist seit 25 Jahren der Wettbewerb für die weltweit besten Fahrer des Porsche 911 GT3 Cup. Vierzig sogenannte „Sim-Racer“, die ihren Weg durch das internationale Qualifikationsverfahren erfolgreich gemeistert haben, konkurrierten in zehn Online-Rennen. Das erste Rennen startete am 13. April 2019 in der virtuellen Version des Barber Motorsport Park in Alabama (USA). Das letzte Saisonrennen fand am 28. September 2019 auf dem Circuit Monza in Italien statt und kürte Josh Rogers (Australien) zum Gesamtsieger. Die Gewinnsumme für die Meisterschaft lag bei 100.000 US-Dollar.

Porsche E-Sports Supercup, 2020, Porsche AG
Porsche E-Sports-Supercup

Limitierter 911 Speedster

Im Mai 2019 hat Porsche den 911 Speedster auf die Straße gebracht. Der offene Zweisitzer vereint den Anspruch eines puristischen, fahrerorientierten Genussfahrzeugs mit alltagstauglicher Motorsporttechnik. Bei der Entwicklung waren der 911 R und der 911 GT3 Pate. Für ein emotionales Sounderlebnis im Cockpit sorgt ein 375 kW (510 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 13,8 l/100 km; CO2-Emission 317 g/km) starker Vierliter-Boxer-Saugmotor. Das Sechsgang-GT-Getriebe wird von Hand geschaltet. Optisch schlägt der neue Speedster die Brücke zur eigenen Historie – zum Urahn aller Porsche-Sportwagen, dem 356 „Nr. 1“ Roadster von 1948. Daran erinnert auch die limitierte Auflage des neuen 911 Speedster: Ab Mitte 2019 und bis Jahresende wurden im Stammwerk in Zuffenhausen exakt 1.948 Exemplare gefertigt. Als Konzeptfahrzeug feierte der 911 Speedster 2018 seine Weltpremiere beim Festakt zum Jubiläum „70 Jahre Porsche Sportwagen“ in Zuffenhausen.

911 Speedster, 2020, Porsche AG

20 Jahre Porsche-Baureihe

Im Mai 1999 hat Porsche eine neuartige Struktur für seine Fahrzeugprojekte eingeführt: die sogenannte Baureihenorganisation. Sie gilt längst branchenweit als Vorbild für Effizienz und Flexibilität. Die Baureihe koordiniert eine Fahrzeugfamilie über den gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Idee über Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Serienbetreuung bis zum Produktionsende. Das Besondere daran: Jede Baureihe arbeitet wie ein Unternehmen im Unternehmen und ist direkt dem Vorstandsvorsitzenden unterstellt. Das Konzept machte Schule. 2016 führte Volkswagen die Baureihenorganisation ein. Auch andere Firmen haben das Prinzip übernommen. Die effiziente Organisation entlang der Wertschöpfungskette ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor von Porsche.

Beteiligung an Cetitec

Porsche hat einen Mehrheitsanteil am Pforzheimer Softwareunternehmen Cetitec übernommen. Damit reagierte der Sportwagenhersteller auf den immer höheren Stellenwert und die wachsende Komplexität von Software und Elektronik im Fahrzeug. Cetitec wurde 2012 aus der in Karlsruhe ansässigen K2L GmbH ausgegründet und beschäftigt derzeit rund 100 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Plattform-Softwareentwicklung im automobilen Umfeld. Porsche und Cetitec blicken bereits auf eine langjährige Zusammenarbeit zurück.

50 Jahre Porsche 914

Porsche hat den Geburtstag einer Ikone der 1970er-Jahre gefeiert: Der Porsche 914 wurde 50. Er war 1969 der erste serienmäßige Mittelmotorsportwagen eines deutschen Herstellers. Aus Anlass dieses Jubiläums zeigte das Porsche Museum ab 2. Juni 2019 eine umfangreiche Sonderschau mit zwölf spektakulären Exponaten. Auch bei Klassik-Messen und -Veranstaltungen im Laufe des Jahres feierte Porsche Classic den Sportwagen.

Porsche 914, 2020, Porsche AG
50 Jahre Porsche 914

Ordnungswidrigkeitsverfahren beendet

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat im Mai das Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Porsche durch den Erlass eines Bußgeldbescheids umfassend beendet. Es war im Zusammenhang mit Abweichungen von regulatorischen Vorgaben bei bestimmten Fahrzeugen aufgenommen worden. Der Bescheid sah eine Geldbuße in Höhe von insgesamt 535 Millionen Euro vor, die sich aus einer Ahndung in Höhe von vier Millionen Euro für eine fahrlässige Aufsichtspflichtverletzung des Unternehmens sowie einer Abschöpfung wirtschaftlicher Vorteile in Höhe von 531 Millionen Euro zusammensetzt. Die Höhe des Abschöpfungsbetrags richtete sich maßgeblich nach der Profitabilität des Unternehmens.

Nach den Ermittlungsergebnissen der Staatsanwaltschaft Stuttgart kam es zu fahrlässigen Aufsichtspflichtverletzungen in einer Abteilung des Entwicklungsressorts mehrere Ebenen unterhalb des Vorstands bei der abgasbezogenen Prüfung von Fahrzeugen auf ihre regulatorische Konformität. Die Aufsichtspflichtverletzungen sind nach den Feststellungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart mitursächlich dafür, dass im Zeitraum ab 2009 Fahrzeuge der Porsche AG stellenweise von regulatorischen Vorgaben abgewichen sind. Porsche legte gegen den Bußgeldbescheid keine Rechtsmittel ein. Das Verfahren gegen das Unternehmen ist damit beendet. Sein Abschluss ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Dieselthematik abzuschließen

Entwicklungszentrum baut Infrastruktur aus

Nach 22 Monaten Bauzeit hat am 4. Juni 2019 die Nordpforte des Porsche Entwicklungszentrums Weissach ihren Betrieb aufgenommen. Auf 1.300 Quadratmetern und zwei Etagen vereint das neue Gebäude Werkschutz, Besucherempfang und Ausweisstelle unter einem Dach. Es erleichtert insbesondere Lieferanten und Besuchern den Zugang. Auch die Zufahrt zum Entwicklungszentrum ist einfacher: Fahrzeuge können nun über drei Spuren ein- und ausfahren. Große Anzeigetafeln über den Fahrbahnen leiten den Verkehr.

Eröffnung Nordpforte des Entwicklungszentrums Weissach, 2019, Porsche AG
Weissach baut Infrastruktur aus

718 Spyder und 718 Cayman GT4

Die 718-Familie bekommt Verstärkung: Porsche hat Mitte Juni 2019 den 718 Spyder und den 718 Cayman GT4 vorgestellt – zwei besonders emotionale und leistungsfähige Modelle. Ihr puristischer Charakter spricht Sportwagen-Enthusiasten an, die Freude an ungefiltertem Fahrspaß haben und ein hohes Maß an Agilität sowie eine fast schon intime Nähe zum Kraftzentrum schätzen. All das bietet das perfekt ausbalancierte Mittelmotorkonzept. Erstmals teilen sich der offene 718 Spyder und der 718 Cayman GT4 mit festem Dach die technische Basis. Dazu gehört der neu entwickelte Vierliter-Sechszylinder-Saugmotor samt manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe. Das Boxer-Triebwerk leistet in beiden Modellen 309 kW (420 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 10,9 l/100 km; CO2-Emission 249 g/km). Während der GT4 den Einstieg in die GT-Straßenmodelle von Porsche darstellt, bietet sich der Spyder für Kurven aller Art an. Beide setzen auf eine hocheffiziente Aerodynamik, ein vollwertiges GT-Fahrwerk und kraftvoll zupackende Bremsen.

718 Spyder, 2020, Porsche AG

Porsche gewinnt alle GT-Titel

Die Porsche-Werkspiloten Michael Christensen und Kévin Estre haben die Fahrerweltmeisterschaft in der FIA World Endurance Championship gewonnen. Die Punkte holten sie beim Saisonfinale am 15./16. Juni 2019 bei den 24 Stunden von Le Mans. Das erfolgreiche Duo aus Dänemark und Frankreich teilte sich dort den Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 mit dem Belgier Laurens Vanthoor. Porsche stand bereits vor dem Langstreckenklassiker als Markenweltmeister fest. Die Kundenmannschaft Project 1 gewann die GTE-Am-Klasse und gleichzeitig die Fahrer- und Teamweltmeisterschaft. Mit nunmehr 108 Klassensiegen baute Porsche seine Position als erfolgreichster Hersteller in der Geschichte von Le Mans weiter aus.

911 GT3 R, FIA WEC, 2019, Porsche AG

Neues Antriebsprüfgebäude in Weissach

Das Porsche Entwicklungszentrum Weissach rüstet sich für die Mobilität von morgen. Ende Juni 2019 wurde eines der modernsten Antriebsprüfgebäude der Automobilbranche in Betrieb genommen. Es vereint Prüfstände für konventionelle, hybride und elektrische Antriebe unter einem Dach. Mit dem neuen Komplex unterstreicht der Sportwagenhersteller seine Vorreiterrolle bei der Entwicklung hocheffizienter Aggregate.

Neues Antriebsprüfgebäude, Porsche Entwicklungszentrum Weissach, 2019, Porsche AG

Exklusive Kunden-Veranstaltungen

Porsche hatte im September 2018 den neuen 935 im Rahmen der historischen Motorsportveranstaltung Rennsport Reunion auf dem Laguna Seca Raceway in Kalifornien (USA) vorgestellt. Der 515 KW (700 PS) starke Rennwagen wurde 2019 in einer Kleinserie von 77 Stück gefertigt. Seine Karosserie erinnert an den legendären Porsche 935/78. 44 Kunden konnten sich bereits über ihre teilweise stark individualisierten Porsche 935 freuen. Ab Juli 2019 fanden die Übergaben im Rahmen exklusiver Rennstrecken-Veranstaltungen statt. Die Auslieferung der übrigen Fahrzeuge erfolgt im ersten Quartal 2020.

Porsche 935, 2019, Porsche AG
Porsche 935 (2019)

Führungswechsel bei Porsche Engineering

Wechsel an der Spitze: Zum 1. Juli 2019 hat Peter Schäfer den Vorsitz der Geschäftsführung bei Porsche Engineering übernommen. Er folgte auf Malte Radmann, der seit 2009 Vorsitzender der Geschäftsführung des internationalen Ingenieurdienstleisters mit Sitz in Weissach war und das erfolgreiche Wachstum des Unternehmens maßgeblich geprägt hat. Radmann ging in den Ruhestand, bleibt dem Unternehmen jedoch als Berater verbunden.

Dr. Peter Schäfer, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Porsche Engineering, 2019, Porsche AG
Peter Schäfer

Taycan: Porsche Triple Demo Runs

Im Juli hat der noch getarnte Taycan innerhalb von drei Wochen drei Auftritte auf drei Kontinenten absolviert. Den Auftakt machte der chinesische Rennfahrer Li Chao. Er demonstrierte die Fähigkeiten des neuen Sportwagens Anfang des Monats auf dem anspruchsvollen Handling-Parcours des Porsche Experience Center (PEC) in Shanghai. Beim Goodwood Festival of Speed (4. bis 7. Juli) in Großbritannien brachte Porsche erstmals einen elektrisch angetriebenen Sportwagen an den Start, Mark Webber absolvierte dort mit dem Taycan den berühmten „Hill Climb“. Und im Rahmen des Saisonfinales der ABB FIA Formel-E-Meisterschaft (13. bis 14. Juli) präsentierte Werksfahrer Neel Jani den Taycan in New York (USA).

Neel Jani, Taycan-Vorserienauto, Triple Demo Run, New York, 2019, Porsche AG

Weltpremiere beim Goodwood Festival of Speed

Seine Weltpremiere hat der neue 911 RSR im Juli 2019 beim Goodwood Festival of Speed gefeiert. Porsche setzte das Fahrzeug bei der Titelverteidigung in der FIA World Endurance Championship ein. Der Rennwagen nach FIA GTE-Reglement ist eine komplette Neuentwicklung. Das in allen Bereichen verbesserte Fahrzeug aus Weissach hat den erfolgreichen 911 RSR abgelöst, mit dem Porsche 2019 in der Langstreckenweltmeisterschaft den Hersteller- und Fahrertitel sowie unter anderem die Langstreckenklassiker in Le Mans (Frankreich) und auf den nordamerikanischen IMSA-Rennstrecken Sebring und Road Atlanta („Petit Le Mans“) gewonnen hat.

911 RSR, Goodwood Festival of Speed, 2019, Porsche AG
Weltpremiere des 911 RSR beim Goodwood Festival of Speed

Renovierte Teststrecken im Nardò Technical Center

Am 11. Juli 2019 hat das Nardò Technical Center (Italien) den modernisierten 12,6 Kilometer langen Hochgeschwindigkeits-Rundkurs und die Dynamikfläche eröffnet. Das Testgelände wird seit 2012 vom internationalen Ingenieurdienstleister Porsche Engineering Group GmbH betrieben. Die Renovierungsarbeiten mit einer Investitionshöhe von 35 Millionen Euro dauerten sieben Monate und sind Teil der strategischen Entwicklung des Prüfgeländes. Sie verfolgt das Ziel, den Kunden jederzeit perfekte Testbedingungen für immer neue Fahrzeuggenerationen zu bieten. Neben der komplexen Asphaltierung der renommierten Rundstrecke wurde ein innovatives Schutzplankensystem installiert, das Porsche Engineering speziell für die Hochgeschwindigkeits-Erprobung in Nardò entwickelt hat.

VR-Unterhaltung für Fondpassagiere mit „holoride"

Im Rahmen des Startup Autobahn „Expo Day" am 16. Juli 2019 in Stuttgart hat der Sportwagenhersteller gemeinsam mit dem Start-up „holoride" gezeigt, wie ein Unterhaltungsangebot für Mitfahrer in einem Porsche-Fahrzeug künftig aussehen könnte. Dazu ist eine VR-Brille mit Fahrzeugsensoren gekoppelt, um virtuelle Inhalte in Echtzeit mit den Fahrbewegungen des Autos zu synchronisieren. So entsteht ein hochemotionales Erlebnis, das zugleich einen praktischen Vorteil birgt: Symptome von Reiseübelkeit lassen sich deutlich reduzieren. Künftig soll das System auch Navigationsdaten auswerten können und damit unter anderem die Länge eines VR-Spiels an die errechnete Fahrdauer anpassen. Außerdem lassen sich mithilfe der Technologie weitere Angebote für den Beifahrer integrieren, zum Beispiel Spielfilme oder virtuelle Konferenzen.

VR-Unterhaltung für den Rücksitz mit holoride, 2019, Porsche AG

Premium-Autovermietung ausgeweitet

Porsche hat seine Premium-Vermietung „Porsche Drive“ ausgeweitet. Seit Juli 2019 wird sie auch im Porsche Zentrum Hamburg und damit an vier deutschen Standorten angeboten. Mit der Eröffnung eines weiteren Standorts in Tokio (Japan) hat Porsche im Dezember das Angebot auch nach Asien gebracht. „Porsche Drive“ startete 2014 in Deutschland und bietet Kunden die Möglichkeit, aktuelle Porsche-Fahrzeuge zu mieten. Auch in Frankreich, der Schweiz und Nordamerika gibt es die Premium-Autovermietung bereits.

Porsche 911, Hamburg, 2019, Porsche AG

„Solitude Revival“ mit legendären Fahrzeugen

Heimspiel für Porsche: Ende Juli 2019 war das Porsche Museum mit legendären Fahrzeugen zu Gast beim „Solitude Revival“. Die ehemalige Rennstrecke ist nur 15 Kilometer südwestlich vom Stammwerk in Zuffenhausen entfernt. An den Start gingen unter anderem ein 550 A Spyder aus dem Jahr 1956, mit dem Hans Herrmann im gleichen Jahr die „Solitude“ bestritten hatte, sowie der 356 B Carrera GTL Abarth (1961), den Rallyelegende Walter Röhrl pilotierte. Der 718 Formel 2 von 1960, der an das erste Formel-Rennen auf der „Solitude“ erinnerte, wurde ebenfalls gefahren. Mit diesem Rennwagen hatte John Surtees beim „Großen Preis der Solitude“ 1960 den zweiten Platz belegt. Zwei Jahre später hatte dort Dan Gurney das Formel-1-Rennen im Porsche 804 (1962) gewonnen – Neel Jani präsentierte das Fahrzeug in 2019. Sein früherer Teamkollege Marc Lieb steuerte ebenso wie Motorsportikone Hans-Joachim Stuck den 917 KH in Gulf-Farben von 1970.

Dan Gurney, Porsche 804 Formel 1, Solitude, 1962, Porsche AG

Neue Corporate Architecture

In Dortmund hat Porsche gemeinsam mit dem Investor Hülpert Automobile Ende Juli 2019 den symbolischen Spatenstich für ein neues Porsche Zentrum gesetzt. Es handelt sich dabei um den weltweit ersten Neubaupiloten in der neuen Corporate Architecture. Das Gebäude entsteht am Dortmunder Flughafen und soll bis Ende 2020 fertiggestellt sein. Ein Prototyp wurde bereits im März dieses Jahres im kalifornischen Palm Springs eröffnet. Die Corporate Architecture macht Porsche Zentren auf der ganzen Welt unter dem Motto „Destination Porsche“ zu zentralen Treffpunkten für die Porsche-Community.

Zukünftiges Porsche Zentrum Dortmund, 2019, Porsche AG

Mitarbeiterqualifizierung für den Taycan

Elektromobilität ist ein Jobmotor für Porsche. Rund um den Taycan, den ersten vollelektrischen Sportwagen aus Zuffenhausen, hat Porsche bis Ende 2019 rund 1.500 zusätzliche Stellen geschaffen. Bis zum zweiten Quartal 2020 werden es insgesamt 2.000 Stellen sein, denn aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Fertigungskapazität für den Sportwagen ausgeweitet. Der anspruchsvolle Rekrutierungsprozess geht einher mit der größten Qualifizierungsoffensive in der Unternehmensgeschichte. Die Mitarbeiter der Taycan-Produktion erhalten maßgeschneiderte Schulungen mit einer Dauer von bis zu sechs Monaten, damit der Produktionsstart in der typischen Porsche-Qualität abläuft.

Teuta Demaili, Prozessplanerin, 2019, Porsche AG
Rund um den Taycan schafft Porsche mehr als 2.000 zusätzliche Stellen

Qualitätsmanagement macht sich fit für Elektromobilität und Digitalisierung

Neue Technologien erfordern neues Denken und neue Arbeitsweisen – auch im Qualitätsmanagement. Daher hat Porsche im Sommer 2019 für seinen Schritt in die Elektromobilität ein neues, umfangreiches Qualifizierungsprogramm aufgestellt und seine Prozesse angepasst. Weitere Treiber sind die Digitalisierung und Smart Mobility: Neben der emotionalen Qualität sowie der Anmutungs- und Funktionsqualität spielen Content- und Softwarequalität eine zunehmend größere Bedeutung.

911 Carrera als Coupé und Cabriolet

Porsche hat mit dem 911 Carrera das Modellprogramm der achten Generation erweitert. Der neue Sportwagen ging als Coupé und Cabriolet an den Start und markiert den Einstieg in die 911-Familie. Der drei Liter große Sechszylinder-Boxermotor mit Biturbo-Aufladung leistet 283 kW (385 PS; 911 Carrera: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,4 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 215 g/km; 911 Carrera Cabriolet: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,6 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 218 g/km), 11 kW (15 PS) mehr als im Vorgänger. Die hochwertige Serienausstattung teilt er sich nahezu unverändert mit dem 911 Carrera S.

911 Carrera 4, 2020, Porsche AG
911 Carrera

Neuer CEO bei Porsche Japan

Michael Kirsch (54) ist seit 1. August 2019 CEO von Porsche Japan. Er folgte auf Toshiyuki Shimegi, der die Tochtergesellschaft mit Sitz in Tokio seit 2014 geleitet und in den vergangenen Jahren maßgeblich zum deutlichen Wachstum von Porsche in Japan beigetragen hat. Kirsch war zuvor drei Jahre Geschäftsführer von Porsche Korea und hat dort signifikante Erfolge erzielt, unter anderem im Fahrzeugabsatz. Davor war er Chief Operating Officer bei Porsche China.

Michael Kirsch, 2019, Porsche AG
Michael Kirsch

Porsche Mission E auf der Kinoleinwand

Porsche hat seinen Mission E in den Familien-Animationsfilm von Playmobil eingebracht. Die Deutschlandpremiere fand Anfang August in München statt. Die Konzeptstudie war das Vorbild für den im September vorgestellten Taycan. Im Kinofilm fährt die Figur des Geheimagenten Rex Dasher einen weißen Mission E. Passend dazu kamen ein Spielset sowie der erste ferngesteuerte Porsche von Playmobil auf den Markt. Porsche und Playmobil kooperieren seit 2014, entwickeln Spielsets und arbeiten im Marketing zusammen.

Mission E, PLAYMOBIL: DER FILM, 2019, Porsche AG
Mission E spielt im Animationsfilm von Playmobil mit

Porsche Digital eröffnet zweiten Standort in den USA

Die Porsche Digital hat Anfang August 2019 in Atlanta einen zweiten Standort in den USA eröffnet und damit ihr Geschäftsportfolio für Nordamerika erweitert. Business-Experten, Designer und Softwareentwickler entwickeln und optimieren dort neue digitale Geschäftsmodelle. Neben dem Kundenportal „My Porsche“ arbeitet das Team an einer zentralen E-Commerce-Plattform und digitalen Dienstleistungen. In Atlanta nutzt die Porsche Digital die Räumlichkeiten des Hauptsitzes von Porsche Cars North America. Das zweite US-Büro befindet sich in San José im Silicon Valley. Im Laufe des Jahres 2020 soll die Zahl der Porsche-Digital-Mitarbeiter in den USA auf bis zu 45 steigen. Insgesamt betreibt die hundertprozentige Porsche-Tochter weltweit nun sechs Standorte.

Porsche Cars North America, Atlanta, 2019, Porsche AG

„Technisches Zertifikat“ für Porsche-Klassiker

Porsche Classic hat das „Technische Zertifikat“ eingeführt und bietet damit erstmals eine ausführliche Dokumentation für alle Klassiker der Marke an. Das Zertifikat gibt den Kunden eine Orientierungshilfe für die Beurteilung des technischen Zustands. Es ersetzt kein Fahrzeuggutachten, ist jedoch eine sinnvolle Ergänzung der Fahrzeugunterlagen, die dem Werterhalt und der Langlebigkeit zuträglich sind. Im Rahmen der umfangreichen Prüfung können technische Schwachstellen aufgedeckt werden. Das „Technische Zertifikat“ ist bei allen 18 Porsche Classic Partnern in Deutschland erhältlich.

Porsche platziert grünen Schuldschein in Rekordhöhe

Mit einem Volumen von einer Milliarde Euro hat die Porsche AG im August 2019 das bis dato größte grüne Schuldscheindarlehen überhaupt begeben. Es war die erste Transaktion dieser Art durch einen Automobilhersteller: Die Mittel daraus werden ausschließlich dazu verwendet, nachhaltige Projekte zu finanzieren. Porsche platzierte den grünen Schuldschein in Tranchen mit Laufzeiten von fünf, sieben und zehn Jahren und bot ihn sowohl mit fester als auch mit variabler Verzinsung an. Die große Nachfrage führte dazu, dass das ursprüngliche Orderbuchvolumen erhöht wurde. Porsche gelang es, das Schuldscheindarlehen zu äußerst attraktiven Konditionen zu platzieren. Das zeigt das große Vertrauen der Investoren in die langfristige Unternehmensentwicklung.

Solarpark, 2019, Porsche AG
Mit dem grünen Schuldscheindarlehen finanziert Porsche ausschließlich nachhaltige Projekte

Cayenne: drei neue Plug-in-Hybrid-Modelle

Der Cayenne Turbo S E-Hybrid und das Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé sind die neuen Topmodelle der Modellreihe. Eine Systemleistung von 500 kW (680 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,9 – 3,7 l/100 km; CO2-Emission 90 – 85 g/km; Stromverbrauch kombiniert 19,6 – 18,7 kWh/100 km) und das maximale Systemdrehmoment von 900 Newtonmetern erlauben einen Sprint von null auf 100 km/h in 3,8 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 295 km/h. Das Zusammenspiel zahlreicher innovativer und größtenteils serienmäßiger Fahrwerksysteme ermöglicht darüber hinaus einen perfekten Dreiklang aus Sportwagenagilität, Langstreckenkomfort und Offroad-Kompetenz. Zusätzlich ergänzt das neue Cayenne E-Hybrid Coupé mit einer Systemleistung von 340 kW (462 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,2 – 3,1 l/100 km; CO2-Emission 75 – 72 g/km; Stromverbrauch kombiniert 18,7 – 17,7 kWh/100 km), 700 Newtonmeter Drehmoment und einer elektrischen Reichweite von bis zu 43 Kilometern die Hybridpalette von Porsche.

Cayenne Turbo S E-Hybrid, 2019, Porsche AG
Cayenne Turbo S E-Hybrid

Investition in israelisches Start-up „TriEye“

Als eine strategische Investition hat Porsche im August eine Minderheitsbeteiligung am israelischen Start-up „TriEye“ erworben. Das junge Unternehmen hat eine Sensortechnologie für kurzwelliges Infrarot entwickelt. Sie erhöht die Sicherheit bei Fahrzeugen mit Assistenzsystemen oder autonomen Fahrfunktionen durch verbesserte Sicht bei Dunkelheit oder widrigen Wetterbedingungen wie Staub, Nebel oder Regen. Das einzigartige Halbleiterdesign des Unternehmens nutzt eine zum Patent angemeldete Technologie, mit der sich entsprechende Kameras künftig zu einem Bruchteil ihrer derzeitigen Kosten herstellen lassen.

Porsche trauert um Ferdinand Piëch

Ferdinand Piëch, ehemaliges Mitglied des Aufsichtsrates der Porsche AG, ist am 25. August 2019 im Alter von 82 Jahren verstorben. Oliver Blume würdigte den herausragenden Ingenieur und Manager: Seine prägende Tätigkeit habe beruht auf der Liebe zum Automobil, dem steten Willen, den technischen Fortschritt voranzutreiben. Und auf Mut zur richtigen Zeit, mit dem er Porsche zu außerordentlichen Ingenieurleistungen geführt habe. Durch wichtige strategische Entscheidungen habe Piëch die Weichen für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung gestellt.

Ferdinand Piëch, Ferry Porsche, l-r, Motor Typ 718/2 für den Porsche 901, ca. 1963, Porsche AG
Ferdinand Piëch (links) und Ferry Porsche

TAG Heuer ist Partner des Porsche-Formel-E-Teams

TAG Heuer und Porsche haben einen langfristigen Vertrag für ihr gemeinsames Formel-E-Engagement geschlossen. Das gaben die Partner Ende August 2019 bekannt. Der Schweizer Luxusuhren-Hersteller wird Titel- und Timing-Partner. Das Porsche Werksteam wird in der ABB FIA Formel-E-Meisterschaft 2019/2020 als „TAG Heuer Porsche Formula E Team" antreten. Beide Marken können auf zahlreiche gemeinsame Erfolge im Motorsport zurückblicken. Ein Highlight für Porsche ist der „TAG-Turbo made by Porsche", der in den 1980er-Jahren Formel-1-Fahrzeuge angetrieben hat. Darüber wurden in den Jahren 1984 und 1985 zwei Konstrukteurs- sowie von 1984 bis 1986 drei Fahrer-Weltmeisterschaften gewonnen.

TAG Heuer und Porsche: Vorschau auf dem Porsche Formel-E-Auto, 2019, Porsche AG

Macan Turbo ist neues Topmodell

Der Macan Turbo hat den Spitzenplatz der kompakten SUV-Modellreihe von Porsche übernommen. Der neue 2,9-Liter-Sechszylinder-Biturbomotor des umfangreich überarbeiteten Topmodells bietet mit 324 kW (440 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,8 l/100 km; CO2-Emission 224 g/km) im Vergleich zum Vorgänger zehn Prozent mehr Leistung aus 20 Prozent weniger Hubraum. Der Sprint aus dem Stand auf 100 km/h gelingt mit optionalem Sport Chrono-Paket in 4,3 Sekunden und somit drei Zehntel schneller als bisher. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 270 km/h (plus 4 km/h). Auch die Bremsleistung ist verbessert: Serienmäßig verfügt der neue Macan Turbo über die leistungsfähige Porsche Surface Coated Brake (PSCB) als Teil des optimierten Fahrwerks.

Macan Turbo, 2019, Porsche AG

Taycan holt Nordschleifen-Rekord

Porsche hat einen neuen Maßstab auf der Nürburgring-Nordschleife für viertürige vollelektrische Sportwagen gesetzt. Testfahrer Lars Kern bezwang am 26. August 2019 den legendären Eifelkurs mit einem Vorserien-Taycan in 7:42 Minuten. Gemessen wird auf der für Rekordfahrten üblichen 20,6 Kilometer langen Distanz. Damit stellte der Taycan seine Rundstreckentauglichkeit unter Beweis – die auch das Serienfahrzeug hat.

Taycan-Prototyp, Nürburgring-Nordschleife, 2019, Porsche AG
Taycan auf der Nürburgring-Nordschleife

Doppelsieg des 911 RSR beim Premierenrennen in Silverstone

Perfektes Debüt: Der neue Porsche 911 RSR (Modelljahr 2019) hat bei seiner Rennpremiere Anfang September einen Doppelerfolg eingefahren. Beim Saisonauftakt der FIA World Endurance Championship in Silverstone erreichten Gianmaria Bruni (Italien) und Richard Lietz (Österreich) mit der Startnummer 91 den ersten Platz. Die amtierenden Weltmeister Michael Christensen (Dänemark) und Kévin Estre (Frankreich) fuhren im Schwesterauto mit der Nummer 92 auf Rang zwei. Der Schlüssel zum Doppelsieg: eine perfekte Taktik des Weltmeisterteams, starke fahrerische Leistungen, schnelle Boxenstopps und ein zuverlässiges Auto.

911 RSR, FIA WEC, Silverstone, 2019, Porsche AG
911 RSR

99X Electric ist der Porsche für die Formel E

Am 28. August hat Porsche den 99X Electric vorgestellt und damit einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum Werkseinstieg in die ABB FIA Formel-E-Meisterschaft 2019/2020 erreicht. Bei der Enthüllung ging das Unternehmen neue Wege: Der Sportwagenhersteller wählte ein Live-Videospiel als virtuelle Premierenplattform und band über den Streaming-Anbieter Twitch eine internationale Spieler-Community ein. In der Schlussszene enthüllten die Fahrer André Lotterer und Neel Jani den Rennwagen.

99X Electric, 2020, Porsche AG

Weltpremiere des Porsche Taycan

Mit einer spektakulären Weltpremiere hat Porsche Anfang September 2019 seinen ersten vollelektrischen Sportwagen vor Publikum präsentiert. Sie fand zeitgleich in Nordamerika, China und Europa statt. Der Taycan verbindet die Tradition der Marke mit der Zukunft. Die viertürige Sportlimousine schnürt ein einzigartiges Paket aus Porsche-typischer Performance, Konnektivität und vollumfänglicher Alltagstauglichkeit. Ebenso setzen hochmoderne Produktionsmethoden und die Produktsubstanz des Taycan in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung neue Maßstäbe. Taycan Turbo S und Taycan Turbo heißen die ersten beiden Modelle. Sie bilden die Speerspitze der Porsche E-Performance und zählen zu den leistungsstärksten Serienmodellen, die der Sportwagenhersteller in seinem Produktportfolio hat. Mitte Oktober wurde der Taycan 4S und damit die dritte Version der Sportlimousine vorgestellt. Bereits Ende 2020 wird der Taycan Cross Turismo als erstes Derivat hinzukommen.

Die drei Kontinente der simultanen Weltpremiere stehen für die wichtigsten Absatzmärkte des neuen Elektrosportwagens. Zudem stehen die Veranstaltungsorte stellvertretend für drei Wege der nachhaltigen Energiewirtschaft: die Niagarafälle an der Grenze zwischen dem US-Bundesstaat New York und der kanadischen Provinz Ontario für Wasserkraft, der Solarpark in Neuhardenberg bei Berlin für Sonnenenergie und der Windpark auf der Insel Pingtan, rund 150 Kilometer von der chinesischen Stadt Fuzhou in der Provinz Fujian entfernt, für Windkraft. Ein Livestream auf NewsTV.porsche.com übertrug das einmalige Dreifach-Event weltweit.

Weltpremiere des Porsche Taycan in China, 2019, Porsche AG
Weltpremiere des Taycan zeitgleich in China, Europa und Nordamerika
Weltpremiere des Porsche Taycan in Europa, 2019, Porsche AG
Weltpremiere des Taycan zeitgleich in China, Europa und Nordamerika
Weltpremiere des Porsche Taycan in Nordamerika, 2019, Porsche AG
Weltpremiere des Taycan zeitgleich in China, Europa und Nordamerika
Weltpremiere des Porsche Taycan in China, 2019, Porsche AG
Weltpremiere des Taycan zeitgleich in China, Europa und Nordamerika
Weltpremiere des Porsche Taycan in Europa, 2019, Porsche AG
Weltpremiere des Taycan zeitgleich in China, Europa und Nordamerika
Weltpremiere des Porsche Taycan in Nordamerika, 2019, Porsche AG
Weltpremiere des Taycan zeitgleich in China, Europa und Nordamerika
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Planmäßiger Produktionsstart des Porsche Taycan

Porsche hat am 9. September 2019 planmäßig in Zuffenhausen die neue Produktionsstätte für den Taycan eröffnet. Der Start nach weniger als 48 Monaten Bauzeit erfolgte gemeinsam mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien. Die Kundenfahrzeuge entstehen in einer Fabrik der Zukunft – flexibel, vernetzt und mit 4.0-Produktionstechnologie. Diese ist ein weiterer Schritt zur „Zero Impact Factory“, zu einer Produktion ohne negative Umweltauswirkungen. „Wir tragen Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft. Den Taycan produzieren wir bereits CO2-neutral. In unserem Stammwerk Stuttgart-Zuffenhausen, dem Herzen der Marke, verbinden wir unsere Tradition mit der Zukunft“, sagte Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. Porsche versteht die neue Fabrik zugleich als ein Bekenntnis zur Tradition der Marke und ein eindeutiges Signal für die Zukunft von Porsche: Der Taycan entsteht ganz bewusst in Zuffenhausen, wo Herz und Seele der Marke ihre Heimat haben.

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sagte bei der Feier: „Die Elektromobilität schafft hier in Stuttgart-Zuffenhausen rund 1.500 neue Arbeitsplätze, und zwar mit CO2-neutraler Produktion. Porsche setzt damit ein wichtiges Signal für elektrisches Fahren und deutsche Ingenieurskunst.“ Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, ergänzte: „Mit dem Taycan zeigt Porsche, dass die Mobilitätsrevolution genau jetzt hier bei uns in Baden-Württemberg stattfindet. Fritz Kuhn, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart, bezeichnete die Investition von Porsche als ein starkes Signal für Stuttgart: „Wo andere nur reden, Porsche handelt.“

Taycan-Fabrik, Zuffenhausen, 2019, Porsche AG

Acht Neuheiten auf der IAA in Frankfurt

Auf der 68. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main hat Porsche acht Neuheiten präsentiert. Im Mittelpunkt stand der erste vollelektrische Sportwagen der Marke, der dort seine Messepremiere erlebte: der Taycan als Turbo und Turbo S. „Der Taycan definiert Porsche neu“, sagte Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG: „Unser Anspruch war es, die Ära der Elektromobilität mit dem sportlichsten, innovativsten und emotionalsten Fahrzeug für Porsche einzuläuten. Der Taycan trägt alle unsere Werte in sich. Die Erfahrung aus mehr als 70 Jahren Sportwagenbau.“ Zum Zeitpunkt der IAA hatten 30.000 Interessenten konkretes Interesse am Taycan bekundet. Bis Jahresende 2019 mündeten 10.000 davon bereits in konkrete Kaufverträge.

Zum Start der Automobil-Messe hat außerdem die 911-Familie Zuwachs bekommen. Die Allradmodelle 911 Carrera 4 Coupé und 911 Carrera 4 Cabriolet mit 283 kW (385 PS; 911 Carrera 4: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,6 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 218 g/km; 911 Carrera 4 Cabriolet: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,7 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 221 g/km) erweitern das Produktportfolio der Modellreihe. Weitere Highlights waren die drei neuen Hybridmodelle in der Cayenne-Baureihe: das Cayenne E-Hybrid Coupé mit einer Systemleistung von 340 kW (462 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,2 – 3,1 l/100 km; CO2-Emission 75 – 72 g/km; Stromverbrauch kombiniert 18,7 – 17,7 kWh/100 km) sowie der Cayenne Turbo S E-Hybrid als Cayenne und Cayenne Coupé mit 500 kW (680 PS; Cayenne Turbo S E-Hybrid: Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,9 – 3,7 l/100 km; CO2-Emission 90 – 85 g/km; Stromverbrauch kombiniert 19,6 – 18,7 kWh/100 km; Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé: Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,9 – 3,7 l/100 km; CO2-Emission 90 – 85 g/km; Stromverbrauch kombiniert 19,6 – 18,7 kWh/100 km). Zudem feierte das Topmodell der kompakten SUV-Baureihe, der Macan Turbo, seine Messepremiere. Darüber hinaus präsentierte Porsche das Fahrzeug, mit dem das Unternehmen im November in die ABB FIA Formel E-Meisterschaft einstieg: den Porsche 99X Electric.

Die IAA-Neuheiten spiegelten die Porsche-Produktstrategie wider. Der Sportwagenhersteller setzt auf einen Dreiklang der Antriebstechnologien, der aus hoch emotionalen Benzinern, leistungsstarken Plug-in-Hybriden und vollelektrischen Antrieben besteht.

Taycan Turbo S, IAA Frankfurt, 2019, Porsche AG
Insgesamt acht Neuheiten auf der IAA 2019 in Frankfurt
Macan Turbo, IAA Frankfurt, 2019, Porsche AG
Insgesamt acht Neuheiten auf der IAA 2019 in Frankfurt
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Aksel Lund Svindal wird Porsche-Markenbotschafter

Der erfolgreiche norwegische Ski-Rennsportler Aksel Lund Svindal ist im Rahmen der Taycan-Pressefahrvorstellung in Oslo zum neuen Porsche-Markenbotschafter ernannt worden. Der Ausnahmesportler und Vorzeigeathlet mit zwei Olympiasiegen, fünf Weltmeistertiteln und zwei Gesamtweltcupsiegen steht nicht nur für sportliche Höchstleistungen, sondern auch für Ausdauer, Fleiß und Dynamik. Der beliebte und bodenständige Sportler ist ein großer Fan der Marke und engagiert sich seit dem Ende seiner aktiven Sportlerkarriere nachdrücklich für Umwelt und Nachhaltigkeit. Somit passt er als neuer Markenbotschafter perfekt zu Porsche und seinen Werten.

Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, Aksel Lund Svindal, Porsche-Markenbotschafter, 2019, Porsche AG

Porsche erhöht Anteile an Rimac

Porsche hat Anfang September 2019 seine Anteile an der Technologie- und Sportwagenfirma Rimac Automobili auf 15,5 Prozent erhöht. Das kroatische Unternehmen entwickelt und produziert Komponenten für die Elektromobilität und stellt selbst elektrisch angetriebene Supersportwagen her. Porsche hatte vor dem Hintergrund seiner Elektro-Offensive eine Entwicklungspartnerschaft mit Rimac angestoßen und im Juni 2018 zehn Prozent an Rimac übernommen.

Spektakuläre Kooperation zweier Weltmarken

Ein Highlight zum Saisonfinale: Porsche hat seine Autos beim letzten Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship im Coca-Cola-Design auf die Strecke geschickt. Beim „Petit Le Mans“, dem Zehnstundenrennen auf der Road Atlanta (USA) Mitte September 2019, kooperierte das Werksteam des Sportwagenherstellers mit der Weltmarke Coca-Cola. Die beiden Porsche 911 RSR gingen in roter Grundfarbe und mit den weißen Schriftzügen des amerikanischen Getränkekonzerns an den Start. Beide Unternehmen erinnerten damit an die gemeinsamen Erfolge in der Motorsporthistorie und setzten zum Abschluss des 50. Jubiläums der IMSA (International Motor Sports Association) einen besonderen Glanzpunkt. Porsche-Rennfahrzeuge im Design von Coca-Cola haben in der nordamerikanischen Motorsportszene eine große Historie, die bis in die 1980er-Jahre zurückgeht.

911 RSR, Atlanta, 2019, Porsche AG
911 RSR im Coca-Cola-Design

Neuer CEO bei Porsche Korea

Holger Gerrmann hat zum 16. September 2019 die Position des CEO von Porsche Korea übernommen. Davor war er zwei Jahre lang Finanzgeschäftsführer der Porsche Lizenz- und Handelsgesellschaft (PLH) und neun Jahre lang Finanzgeschäftsführer bei Porsche Cars Great Britain und der Porsche Retail Group. Der Jurist hatte zudem bereits Positionen im Finanzbereich des Unternehmens inne und war Assistent des Vorstandsvorsitzenden der Porsche AG.

Holger Gerrmann, CEO von Porsche Korea, 2019, Porsche AG
Holger Gerrmann

6-Stunden-Lauf: 200.000 Euro an Ferry-Porsche-Stiftung

Bereits zum fünften Mal sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Porsche beim 6-Stunden-Lauf auf dem Zuffenhausener Werksgelände an den Start gegangen. Am 14. September 2019 absolvierten 3.200 Teilnehmer die Strecke. Das Unternehmen spendete pro gelaufene Runde fünf Euro und rundete den Betrag großzügig auf 200.000 Euro auf. Der Porsche 6-Stunden-Lauf ist ein Staffellauf, bei dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Teams Runde um Runde eine Strecke von exakt 911 Metern auf dem Gelände des Stammwerks Zuffenhausen laufen – in Anlehnung an die Sportwagenikone 911. Seit 2015 wurden auf diese Weise insgesamt bereits 935.000 Euro für soziale Zwecke gespendet.

Porsche 6-Stunden-Lauf, Zuffenhausen, 2019, Porsche AG

Partnerschaft mit Polyphony Digital Inc. erweitert

Porsche und das japanische Videospiel-Entwicklungsstudio Polyphony Digital Inc. haben ihre Zusammenarbeit ausgebaut. Im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung gaben sie bekannt, mit dem Taycan Turbo S und der Designstudie „917 Living Legend" zwei neue Fahrzeuge in das Spiel „Gran Turismo Sport" zu integrieren, das exklusiv für die Playstation-4-Konsole erhältlich ist. Zusätzlich entwickeln Designer von Porsche beim Projekt „Vision Gran Turismo" eine Studie, die als virtuell fahrbares Fahrzeug umgesetzt wird und bis Ende 2020 veröffentlicht werden soll. Polyphony Digital Inc. ist eine Tochter von Sony Interactive Entertainment.

Taycan Turbo S, im Videospiel „Gran Turismo Sport“, 2019, Porsche AG

Kooperation mit Boeing bei Urban Air Mobility

Porsche und Boeing wollen den Markt für Premium Urban Air Mobility (UAM) gemeinsam erschließen. Dazu haben beide Partner eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel ist es, die Stärken und das Wissen beider Unternehmen zu bündeln, um die Zukunft urbaner Fluggeräte zu untersuchen. Zudem entwickeln sie zusammen mit Aurora Flight Sciences, einer Tochtergesellschaft von Boeing, ein Konzept für ein vollständig elektrisches Fluggerät, das senkrecht starten und landen kann. Ingenieure beider Unternehmen sowie der Porsche-Töchter Porsche Engineering Services GmbH und Studio F.A. Porsche arbeiten an der Umsetzung und dem Test des Prototyps.

Urban Air Mobility, 2019, Porsche AG
Porsche und Boeing kooperieren im Premiummarkt für Urban Air Mobility

Porsche Experience Center Hockenheimring eröffnet

Mit einem „Sportscar Together Day“ hat Porsche am 12. und 13. Oktober 2019 sein weltweit siebtes Porsche Experience Center (PEC) am Hockenheimring eröffnet. Das rund 170.000 Quadratmeter große Areal im Herzen der Rennstrecke ist eine neue Anlaufstelle für Kunden und Fans aus ganz Europa. Es beherbergt ein Kundenerlebniszentrum, eine Handling-Strecke, Fahrdynamikflächen sowie einen Offroad-Parcours. Am Eröffnungswochenende nahmen rund 70.000 Besucher teil. 9.000 von ihnen reisten mit dem eigenen Porsche an. Der Standort für das achte Porsche Experience Center steht bereits fest: Es wird in Franciacorta (Italien) rund um die dortige Rennstrecke entstehen und das bisher größte PEC sein. Unter der Federführung von Porsche Italia begannen die Renovierung der Fahrstrecke und der Bau eines Kundenzentrums schon im Berichtsjahr. Die Eröffnung ist für Anfang 2021 geplant.

Michael Antwerpes, Moderator, Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG, Alexander Pollich, Geschäftsführer der Porsche Deutschland GmbH, Marcus Zeitler, Oberbürgermeister Hockenheim, Thomas Reister, Geschäftsführer der emodrom-group, l-r, Porsche Experience Center, Hockenheimring, 2019, Porsche AG

Porsche holt alle Titel in der IMSA Weather-Tech SportsCar Championship

Das Porsche-GT-Team hat in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship die Hersteller-, Fahrer- und Teamwertung gewonnen. Beim Saisonfinale 2019 auf der Road Atlanta (USA) Mitte Oktober fuhren die beiden Porsche 911 RSR im Coca-Cola- Design auf die Plätze fünf und sechs. Es war der 50. und letzte Werkseinsatz des erfolgreichen GT-Fahrzeugs aus Stuttgart, das in der IMSA-Saison 2019 sechs von elf Rennen für sich entschied. Die Porsche-Werkspiloten Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) wurden Fahrermeister, die Mannschaft des Porsche 911 RSR mit der Startnummer 912 sicherte sich den Teamtitel. In der GTD-Klasse platzierte sich das Kundenteam Pfaff Motorsports mit dem Porsche 911 GT3 R (Startnummer 9) auf dem Podest.

GT Team, 911 RSR, Petit Le Mans, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, Road Atlanta, Elkhart Lake, Rennen, 2019, Porsche AG

Strategische Partnerschaft mit SAP

Porsche und SAP haben im Oktober 2019 eine strategische Partnerschaft geschlossen. Der Sportwagenhersteller arbeitet bereits seit mehreren Jahrzehnten sehr erfolgreich mit Produkten des Softwareunternehmens aus Walldorf. Künftig möchten beide Unternehmen noch stärker von der Expertise und Erfahrung des jeweils anderen Partners profitieren und gemeinsam neue Lösungen für die digitale Transformation entwickeln. Schwerpunkte der strategischen Partnerschaft sind datengetriebene Geschäftsmodelle, künstliche Intelligenz und eine End-to-End prozessgetriebene Architektur. Dabei geht es nicht nur um neue Themen. Auch bereits bestehende Projekte werden in die Zusammenarbeit integriert.

Christian Klein, Co-CEO, SAP SE, Lutz Meschke, stv. Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT, Porsche AG, Dr. Daniel Holz, Geschäftsführer der SAP Deutschland SE & Co. KG, 2019, Porsche AG

Digitalisierter Fahrzeugvertrieb im deutschen Markt

Gemeinsam mit den 88 deutschen Porsche Zentren hat das Unternehmen Ende Oktober 2019 einen eigenen digitalen Vertriebskanal für sofort verfügbare Neu- und Gebrauchtfahrzeuge eröffnet. Der Sportwagenhersteller wird diesen zu einem Marktplatz von Porschespezifischen Mobilitätsprodukten und -services ausbauen. Kunden können dort ab sofort die wesentlichen Schritte zum Kauf oder Leasing eines Fahrzeugs online vollziehen, unabhängig von Zeit und Ort. Lediglich die Legitimation des Kunden und der finale Vertragsabschluss erfolgen zunächst weiterhin im Porsche Zentrum.

Porsche erweitert Online-Produktangebot für Kunden, 2019, Porsche AG

Beteiligung am israelischen Start-up „Tactile Mobility“

Mit einer Minderheitsbeteiligung hat Porsche seine Zusammenarbeit mit dem Technologie- Unternehmen „Tactile Mobility“ intensiviert. Es handelt sich um einen führenden Anbieter im Bereich taktiler Daten mit Sitz in Haifa (Israel). An der aktuellen Finanzierungsrunde beteiligten sich neben Porsche auch Union Tech Ventures und bestehende Investoren. Sogenannte taktile Daten simulieren einen Tastsinn. Dabei verarbeitet ein Algorithmus die bereits vorhandenen Informationen verschiedener Sensoren. Über deren Messungen hinaus hilft die Methode von „Tactile Mobility“, zusätzliche Informationen über den Zustand von Fahrzeugen und Straßen zu gewinnen. Die Integration in Serienfahrzeuge ist für Anfang des kommenden Jahrzehnts vorgesehen. Potenziale liegen beispielsweise in der prädiktiven Wartung und in einem optimierten Batteriemanagement.

Sebastian Rudolph leitet Kommunikation, Nachhaltigkeit und Politik

Am 1. November 2019 hat Dr. Sebastian Rudolph die Leitung der Kommunikation von Porsche übernommen. Zugleich wurde der Stellenwert von zwei Aufgabenfeldern erhöht: Die Beziehungen zu Politik und Verbänden sowie das Thema Nachhaltigkeit werden jetzt gleichrangig mit klassischer PR- und Medienarbeit behandelt. Dementsprechend heißt die Abteilung nun „Öffentlichkeitsarbeit, Presse, Nachhaltigkeit und Politik“. Tradition, Innovation, Pioniergeist, Leidenschaft: Auf Basis dieser Werte gestaltet und begleitet die Kommunikation als Bindeglied zwischen Unternehmen und Öffentlichkeit den Wandel von Porsche, wie ihn der Taycan charakterisiert. Der vollelektrische Sportwagen kennzeichnet den Beginn einer neuen Zeitrechnung für Porsche; er verbindet die Historie der Marke mit ihrer Zukunft und definiert das Unternehmen als Pionier nachhaltiger Mobilität.

Rudolph kam vom Industriedienstleister Bilfinger, wo er den Zentralbereich Corporate Communications & Public Affairs leitete. Zuvor führte er mehr als sechs Jahre die Kommunikation im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn hatte der promovierte Politikwissenschaftler sieben Jahre als TV-Journalist für die ARD, den Bayerischen Rundfunk und n-tv gearbeitet.

Dr. Sebastian Rudolph, 2019, Porsche AG
Sebastian Rudolph

Versicherungsangebote für die E-Mobilität

Mit dem Taycan hat auch für die Porsche Financial Services eine neue Zeitrechnung begonnen: Neben etablierten Kraftfahrzeugversicherungen bietet sie auch Leistungen für Elektrofahrzeuge an. So ergänzt beispielsweise die „Taycan-Policy“ die „Porsche CarPolicy“ um eine spezielle Absicherung für Batterie und Ladestation. Im Zuge der Taycan-Einführung erweiterte sie auch das digitale Versicherungsangebot „Porsche Shield“. Dort können unter dem Namen „E-Cover“ zu einer bestehenden Kfz-Versicherung zusätzliche Leistungen gebucht werden. Das erleichtert den Wechsel auf eines der E-Performance-Modelle. „E Cover“ ist nicht nur für den neuen Taycan, sondern auch für die Plug-in-Hybrid-Modelle der Modellreihen Cayenne und Panamera verfügbar. Die Porsche Financial Services mit Sitz in Bietigheim-Bissingen ist eine 100-prozentige Tochter des Sportwagenherstellers.

Formel-E-Einstieg mit Podium: zweiter Platz

Porsche ist erfolgreich in seine Debütsaison in der Formel E gestartet. Werksfahrer André Lotterer (Deutschland) erzielte zum Auftakt der ABB FIA Formel-E-Meisterschaft 2019/ 2020 in Diriyah beim ersten Rennen im November einen starken zweiten Platz. Die Bilanz aus dem Debüt in der vollelektrischen Rennserie war insgesamt positiv, klare Botschaft: Die Pace ist da, Porsche fährt vorn mit, auf diesem Ergebnis baut das Unternehmen bei den weiteren Rennen im Verlauf des Jahres 2020 auf. Eine weitere Anerkennung: Die Fans wählten Lotterer beim Fanboost der Formel E an beiden Renntagen unter die Top 5 des Fahrerfelds. Dadurch standen dem Porsche- Piloten in jedem Rennen 100 Kilojoule zusätzliche Energie zur Verfügung.

99X Electric, 2019, Porsche AG
Erfolgreicher Start in die Formel-E

Doppel-Podium beim dritten WEC-Rennen

Mit einem doppelten Podiumserfolg hat Porsche beim dritten Lauf der FIA World Endurance Championship (WEC) Mitte November 2019 seine Führung in der Weltmeisterschaft ausgebaut. Im neuen Porsche 911 RSR fuhren die amtierenden Weltmeister Kévin Estre (Frankreich) und Michael Christensen (Dänemark) beim Vier-Stunden-Rennen auf dem Shanghai International Circuit (China) im November 2019 von der Poleposition auf die zweite Position und sicherten sich die Führung in der Fahrerwertung. Gianmaria Bruni (Italien) und Richard Lietz (Österreich) passierten in ihrem Neunelfer als Dritte die Ziellinie. Durch die nachträgliche Disqualifikation des siegreichen Ferrari konnte das Porsche-GT-Team am Ende neuerlich einen Doppelsieg verbuchen.

911 RSR, World Endurance Championship WEC, Schanghai, Lauf 3, Rennen, 2019, Porsche AG

Vertriebskonzept Sales Pop-up wird ausgebaut

Porsche hat den Vertrieb mithilfe von flexiblen Sales Pop-ups ausgebaut. Taiwan war der erste Markt mit einem rollierenden Konzept: Im hoch frequentierten Zentrum von Taipeh stand das zeitlich befristete Sales Pop-up ab Anfang Oktober 2019 unter dem Namen „Porsche NOW“. Besucher konnten dort neben den ausgestellten Fahrzeugen beispielsweise die Porsche Drivers Selection erleben, Angebote der Exclusive Manufaktur kennenlernen sowie Virtual-Reality-Anwendungen und die private Konfigurations-Lounge nutzen. Porsche setzt Sales Pop-ups seit 2018 ein und stellt seinen Vertriebsgesellschaften in den Märkten und damit den dortigen Händlern das Grundkonzept zur Verfügung. Sales Pop-ups werden flexibel und kurzfristig an hoch frequentierten Standorten installiert, um noch näher an Kunden zu sein und neue Zielgruppen zu erschließen.

Cayenne S, Taipeh, 2019, Porsche AG

Porsche wird Kernmitglied in Werteallianz

Ökonomischer Erfolg und soziale Verantwortung gehen bei Porsche Hand in Hand. Mit dieser Haltung übernimmt das Unternehmen ganz bewusst auch immer wieder eine Vorreiterrolle - auch beim Thema Nachhaltigkeit. Als erster Automobilhersteller und neues Kernmitglied unterstützt Porsche seit Dezember 2019 zusammen mit dem Volkswagen Konzern die value balancing alliance e.V. mit Sitz in Frankfurt am Main. Ziel der industrieübergreifenden Allianz ist es, einen Standard zu entwickeln, der die Wertbeiträge von Unternehmen in ökologischer, menschlicher, sozialer und finanzieller Hinsicht sichtbar macht und die Folgen auf die Gesellschaft und das Ökosystem bewertet.

Entwurf eines Fantasie-Raumschiffs mit Lucasfilm

Designer von Porsche und der Lucasfilm Ltd. haben gemeinsam ein Fantasie-Raumschiff-Design entwickelt, das die Design-DNA beider Marken in sich vereint. Über zwei Monate hinweg haben die Projektteams in den Design-Studios in Weissach und San Francisco gemeinsam erste Ideen und Entwürfe kreiert und schließlich in einem Konzept konkretisiert. Der Name des Fantasie-Raumschiffs lautet „Tri-Wing S-91x Pegasus Starfighter". Es wurde als detailgetreues, eineinhalb Meter langes Modell im Dezember im Rahmen der Filmpremiere von „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" in Los Angeles präsentiert.

Doug Chiang, Vice President und Executive Creative Director bei Lucasfilm, Michael Mauer, Leiter Style Porsche, 2019, Porsche AG
Gemeinschaftsprojekt: Designer von Porsche und Lucasfilm entwickeln ein Fantasie-Raumschiff

Porsche Studio in Taiwan eröffnet

Porsche hat in Taoyuan, der größten Luftfahrtstadt Taiwans, im Dezember 2019 ein weiteres Porsche Studio eröffnet. Es ist das erste seiner Art in diesem Markt und das fünfte in Asien. Angesiedelt ist es am Taoyuan Art Plaza, einem künstlerischen Viertel, in dem außergewöhnliche Werke auf lokale Kunstschaffende treffen. Der Sportwagenhersteller hatte bereits im März in Bangkok (Thailand) und im Juni in Seoul (Südkorea) Porsche Studios eröffnet. Insgesamt gibt es nun weltweit neun Stück. Mit Präsenzen in Innenstädten und an Hotspots sind sie Teil der „Future Retail“-Strategie von Porsche.

Porsche 935, Porsche Studio, Taoyuan, Taiwan, 2019, Porsche AG

Neue Markenbotschafter: Jörg Bergmeister und Timo Bernhard

Porsche hat zwei erfolgreiche Motorsportler als Markenbotschafter verpflichtet: Der Le-Mans-Gesamtsieger und zweifache Weltmeister Timo Bernhard und „Mister 911“ Jörg Bergmeister nahmen nach dem Ende ihrer Werksfahrerkarriere nahtlos ihre neue Tätigkeit auf. Beide Motorsportler haben in ihren extrem langen Laufbahnen als Porsche-Werksfahrer mit unterschiedlichen Rennwagen zahllose Podiumsplatzierungen für die Marke geholt und darüber das Bild von Porsche in der Öffentlichkeit mitgeprägt. Zu den Erfolgen von Jörg Bergmeister gehören Siege bei den großen Langstreckenklassikern Le Mans, Daytona, Sebring, Nürburgring, Petit Le Mans und Spa. Timo Bernhard ist der bislang einzige Werksfahrer, der im Verlauf seiner langen Karriere in allen Kategorien der Porsche-Pyramide Meister wurde, bis hin zur Weltmeisterschaft auf dem 919 Hybrid.

Porsche gewinnt alle Titel in der Intercontinental GT Challenge

Porsche hat erstmals den Herstellertitel in der Intercontinental GT Challenge gewonnen. Beim Finale der weltweit wichtigsten Meisterschaft für GT3-Sportwagen in Kyalami (Südafrika) im November fuhr der Porsche 911 GT3 R des Frikadelli-Racing-Teams zum Sieg. In einem turbulenten 9-Stunden-Rennen bestimmten Werksfahrer Nick Tandy (Großbritannien) sowie die Porsche Young Professionals Dennis Olsen (Norwegen) und Mathieu Jaminet (Frankreich) in den entscheidenden Momenten das Geschehen. Durch Rang drei für das Team GPX Racing mit den Fahrern Kévin Estre (Frankreich), Michael Christensen (Dänemark) und Richard Lietz (Österreich) sammelte Porsche die ausschlaggebenden Punkte. Auch die Fahrermeisterschaft ging an den Stuttgarter Hersteller: Dennis Olsen sicherte sich mit seinem zweiten Saisonsieg nach dem Triumph beim Jahresauftakt in Bathurst (Australien) den Titel.

Nick Tandy (GB), Dennis Olsen (N), Mathieu Jaminet (F), l-r, Rennen, Intercontinental GT Challenge, 5. Lauf, Kyalami/Südafrika, 2019, Porsche AG
Nick Tandy, Dennis Olsen, Mathieu Jaminet (l-r)

Klares Bekenntnis zu GT-Sport und Formel E

Das Motorsportjahr 2019 ist eines der sieg- reichsten in der Geschichte des Unternehmens gewesen. Zu den Erfolgen gehörten Titel in den drei wichtigsten GT-Rennserien der Welt, viele weitere Meisterschafts- und Rennsiege sowie der gelungene Einstieg in die Formel E. Seine GT-Offensive setzt Porsche in der Saison 2020 ungebremst fort. So wird der Sportwagenhersteller beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans erneut mit vier Werksautos antreten. In Nordamerika geht ab 2020 ebenfalls der so erfolgreich in die WEC gestartete neue 911 RSR ins Rennen um die Meisterschaft. Der Fahrerkader umfasst 18 Werksfahrer, zwei Young Professionals und zwei Porsche- Junioren. Das Unternehmen setzt traditionell auf eigenen Fahrernachwuchs und bildet junge Talente systematisch zu Profirennfahrern aus. Außerdem unterstützt Porsche intensiv seine Kundenteams.

99X Electric, 2019, Porsche AG

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Verbrauchsangaben

  • 10,0 - 9,6 l/100km
  • 227 - 220 g/km

911 Carrera S

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 10,0 - 9,6 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 227 - 220 g/km
  • 8,4 l/100km
  • 194 – 192 g/km

Panamera 4 Edition 10 Jahre

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 8,4 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 194 – 192 g/km
  • 3,9 – 3,1 l/100km
  • 90 – 70 g/km
  • 19,6 – 17,6 kwh/100km

Cayenne E-Hybrid Modelle

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 3,9 – 3,1 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 90 – 70 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 19,6 – 17,6 kwh/100km
  • 3,9 – 3,7 l/100km
  • 90 – 85 g/km
  • 19,6 – 18,7 kwh/100km

Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 3,9 – 3,7 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 90 – 85 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 19,6 – 18,7 kwh/100km
  • 3,3 – 2,6 l/100km
  • 76 – 60 g/km
  • 18,1 – 16,0 kwh/100km

Panamera Hybrid-Modelle

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 3,3 – 2,6 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 76 – 60 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 18,1 – 16,0 kwh/100km
  • 10,9 l/100km
  • 249 g/km

718 Cayman GT4

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 10,9 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 249 g/km
  • 9,4 – 9,3 l/100km
  • 215 – 212 g/km

Cayenne Coupé

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,4 – 9,3 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 215 – 212 g/km
  • 11,4 – 11,3 l/100km
  • 261 – 258 g/km

Cayenne Turbo Coupé

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 11,4 – 11,3 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 261 – 258 g/km
  • 12,9 – 12,7 l/100km
  • 290 – 288 g/km

911 GT3 (Typ 991 II)

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 12,9 – 12,7 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 290 – 288 g/km
  • 3,2 – 3,1 l/100km
  • 75 – 72 g/km
  • 18,7 – 17,7 kwh/100km

Cayenne E-Hybrid Coupé

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 3,2 – 3,1 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 75 – 72 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 18,7 – 17,7 kwh/100km
  • 9,4 – 9,2 l/100km
  • 216 – 212 g/km

Cayenne S Coupé

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,4 – 9,2 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 216 – 212 g/km
  • 10,1 - 9,7 l/100km
  • 231 - 222 g/km

911 Carrera 4S

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 10,1 - 9,7 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 231 - 222 g/km
  • 0,0 l/100km
  • 0,0 g/km
  • 26 kwh/100km

Taycan Turbo

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 0,0 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 0,0 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 26 kwh/100km
  • 10,1 - 9,8 l/100km
  • 230 - 223 g/km

911 Carrera S Cabriolet

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 10,1 - 9,8 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 230 - 223 g/km
  • 13,8 l/100km
  • 317 g/km

911 Speedster (Typ 991 II)

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 13,8 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 317 g/km
  • 9,6 l/100km
  • 218 g/km

911 Carrera Cabriolet

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,6 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 218 g/km
  • 9,6 l/100km
  • 218 g/km

911 Carrera 4

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,6 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 218 g/km
  • 3,9 – 3,7 l/100km
  • 90 – 85 g/km
  • 19,6 – 18,7 kwh/100km

Cayenne Turbo S E-Hybrid

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 3,9 – 3,7 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 90 – 85 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 19,6 – 18,7 kwh/100km
  • 10,9 l/100km
  • 249 g/km

718 Spyder

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 10,9 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 249 g/km
  • 9,8 l/100km
  • 224 g/km

Macan Turbo

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,8 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 224 g/km
  • 0 l/100km
  • 0 g/km
  • 25,6–24,6 kwh/100km

Taycan 4S

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 0 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 0 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 25,6–24,6 kwh/100km
  • 9,4 l/100km
  • 215 g/km

911 Carrera

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,4 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 215 g/km
  • 10,2 - 9,9 l/100km
  • 234 - 225 g/km

911 Carrera 4S Cabriolet

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 10,2 - 9,9 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 234 - 225 g/km
  • 9,7 l/100km
  • 221 g/km

911 Carrera 4 Cabriolet

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,7 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 221 g/km
  • 0,0 l/100km
  • 0,0 g/km
  • 26,9 kwh/100km

Taycan Turbo S

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 0,0 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 0,0 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 26,9 kwh/100km