Hohe Kundenzufriedenheit

Kundenorientierung und Kundenzufriedenheit sind wesentliche Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum und deshalb integraler Bestandteil der Porsche Strategie 2025 Plus. Das Unternehmen ermittelt regelmäßig die Zufriedenheit von mehr als 250.000 Kunden. Zusätzlich analysiert es unabhängige, externe Studien – beispielsweise von Marktforschungsinstituten, die Porsche auch im Vergleich zu Wettbewerbern beurteilen. Ein Team aus Vertrieb, Aftersales, Marketing, Customer Relations und Produktqualität wertet alle Ergebnisse aus. Falls notwendig, ergreift der Lenkungskreis Kundenzufriedenheit Maßnahmen für Qualitätsverbesserungen; diesem gehört auch der Vorstand an. Die Bedeutung der Kundenzufriedenheit kommuniziert Porsche allen Mitarbeitern kontinuierlich, beispielsweise bei Thementagen.

Anerkennung und Preise

Porsche-Kunden sind äußerst zufrieden – das bestätigen regelmäßig zahlreiche Fachmagazine und unabhängige Studien aus den USA, Großbritannien und Deutschland. Damit zeigt sich auch der Erfolg der Optimierungsprogramme für die Kundenbetreuung. Das bekannte US-Ratgebermagazin Kelley Blue Book hat die Sportwagenmarke 2019 gleich mehrere Male ausgezeichnet. So erhielt Porsche nicht nur den „Brand Image Award – Best Performance Luxury Brand“, sondern auch die Preise „Best Resale Value – Luxury Brand“ und „Best Car Styling – Luxury Brand“. Zudem schaffte es das Unternehmen unter die „10 Most Awarded Brands“. Darüber hinaus erhielten die Modelle Macan und Panamera in ihrer jeweiligen Kategorie die Preise für den besten Wiederverkaufswert.

Macan GTS, 2020, Porsche AG
Macan GTS

Der Porsche 718 Boxster und der 718 Cayman sind bei einer Leserwahl des US-amerikanischen Fachmagazins Car and Driver unter die zehn besten Fahrzeuge gelangt. Außerdem erhielten die Modellreihen 718, 911, Macan und Cayenne die Auszeichnung „Editor’s Choice“. Popular Mechanics, ein US-Magazin für Wissenschaft und Technologie, hat den Porsche 911 im Jahr 2019 mit dem „Automotive Excellence Award“ in der Kategorie „Redesign of the Year“ ausgezeichnet. Das US-amerikanische Automobilmagazin Motorweek hat den Panamera zur „Best Dream Machine“ gekürt.

Panamera 4S Executive, 2020, Porsche AG
Panamera 4S Executive

In der Qualitätsstudie „Automotive Performance, Execution and Layout Study“ (APEAL) des renommierten US-Marktforschungsunternehmens J.D. Power hat Porsche den ersten Platz in der Gesamtbewertung erzielt. Die Studie ermittelt die Attraktivität der Fahrzeuge im US-amerikanischen Markt und befragt dazu einmal jährlich Neuwagenkäufer. Porsche gelangen hierbei gleich mehrere Erfolge: Im „Sales Satisfaction Index“ (SSI) erreichte die Sportwagenmarke den ersten Platz. Der „SSI“ wird ebenfalls jedes Jahr von J.D. Power in den USA erhoben. Er ermittelt die Zufriedenheit von Neuwagenkäufern beim Fahrzeugkauf. Als Basis dienen repräsentative Befragungen von Neuwagenbesitzern, in denen Käufer und Ablehner ihre Erfahrungen mit Vertragshändlern schildern. Auch im diesjährigen „Customer Satisfaction Index“ (CSI) von J.D. Power erreichte Porsche als beste Marke im Bereich Aftersales den ersten Platz.

Auf Rang eins ist Porsche auch beim Nachrichtenmagazin U.S. News & World Report gekommen, und zwar mit dem 718 Boxster in den Kategorien „Luxury Sports Car“ und „Luxury Convertibles“. Das Magazin bewertet Fahrzeuge und Marken auf Basis von Studiendaten und Experteneinschätzungen aus der Automobilbranche.

718 Boxster GTS, 2020, Porsche AG
718 Boxster

Auch der vollelektrische Taycan hat in seinem Premierenjahr bereits Auszeichnungen erhalten. So hat ihn das britische MotorsportMagazin Autocar zum besten Premium-E-Auto 2019 gekürt.

Taycan 4S, 2020, Porsche AG
Taycan 4S

Ebenfalls einen ersten Platz erreichte Porsche mit dem 718 Boxster in der Rangliste der Kategorie „Top 10 best convertibles and cabrios 2019“. Der Porsche 911 GT3 konnte sich die Spitzenposition im Ranking der „Top 10 best hardcore cars 2019“ sichern.

911 GT3 RS, 2020, Porsche AG
911 GT3 RS

Bei den besten Sportwagen des Jahres erreichte der 911 Carrera Rang eins. In der Kategorie „Top 10 best grand tourers 2019“ konnte der Panamera alle anderen Fahrzeuge hinter sich lassen.

In Deutschland haben mehr als 100.000 Leser von auto motor und sport die Modellreihen 911 und Panamera in drei Kategorien der „Best Cars 2019“ auf den ersten Platz gewählt. Der 911 siegte wie im Vorjahr in der Kategorie „Sportwagen“. 911 Cabrio und 911 Targa triumphierten in der Kategorie „Cabriolets“. Der Panamera holte erneut den Sieg bei den „Luxusklassen“.

Porsche 911, 2020, Porsche AG
911 Carrera Cabriolet

Gesamtsieger des Autobild TÜV-Report 2019 ist der Porsche 911 geworden. Die Publikation zählt zu den wichtigsten unabhängigen Ratgebern für Autofahrer und Gebrauchtwagenkäufer. Im aktuellen Ranking der technischen Prüforganisation kam Porsche mit der geringsten Quote an schwerwiegenden Mängeln in allen Altersklassen auf den ersten Platz. Der 911 erreichte zum ersten Mal in allen Fahrzeugaltersklassen die Top-Position.

Taycan-Vorbereitung in der Handelsorganisation

Ein professioneller Service für Kundenfahrzeuge gehört zu den Kerndienstleistungen von Porsche. Bereits mit dem ersten PluginHybrid im Jahr 2013 stellte sich die Handelsorganisation auf Elektromobilität ein. Der Start des ersten vollelektrischen Porsche ist dennoch eine der größten Herausforderungen der vergangenen Jahre. So gehört zur intensiven Vorbereitung von Porsche und seinen Händlern beispielsweise der Aufbau einer Schnellladeinfrastruktur mit 800-Volt-Technik, die in zahlreichen Porsche Zentren in 54 Märkten eingerichtet werden. Es ist zugleich ein wichtiger Beitrag zum Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Ziel ist es, bis Ende 2020 insgesamt rund 1.000 Ladepunkte einzurichten. Allein in den Ausbau der Ladeinfrastruktur und Hardware investiert jeder Händler bis Ende des Jahres 2020 mehr als eine viertel Million Euro.

Weltweit betreuen mehr als 30.000 Mitarbeiter aus Sales und Aftersales die Kunden. Sie benötigen eine hohe Fachkompetenz im Bereich Elektromobilität. In einer breit angelegten Qualifizierungsinitiative erhielten sie über Präsenz- und Online-Schulungen umfangreiches Wissen. Schwerpunktthemen waren etwa der Umgang mit Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge sowie digitale Dienste und zusätzliche Funktionen rund um das Fahrzeug im Rahmen von Porsche Smart Mobility. Rund 140 Mitarbeiter wurden im Jahr 2019 zu Hochvoltexperten qualifiziert und sukzessive auf ihre neuen Aufgaben in den Werkstätten vorbereitet. Mit Blick auf die steigende Beratungskomplexität im Zuge von Elektromobilität, Smart Mobility und Digitalisierung definierte Porsche insgesamt zwölf neue Jobrollen im Handel.

Nachhaltige Energiegewinnung

An vielen Standorten nutzt Porsche bereits Fotovoltaik, um elektrischen Strom aus Sonneneinstrahlung zu gewinnen. Die Shams Dubai Initiative ist ein Beispiel dafür, wie regenerative Stromquellen auch für das Laden von Elektrofahrzeugen genutzt werden können. Porsche Middle East and Africa (PME) hat gemeinsam mit dem Unternehmen TerraStruc eine Fotovoltaikanlage für seine Zentrale in Dubai eingerichtet. Pro Jahr kann sie bis zu 478.500 kWh generieren und damit rund 60 Prozent des Energiebedarfs der PME decken. Angeschlossen sind dabei auch die Ladestationen für Elektrofahrzeuge.

Ladeangebote für E-Fahrzeuge

Porsche bietet seinen Kunden optimale Lösungen für das Laden ihres Sportwagens mit hybridem oder vollelektrischem Antrieb. Untersuchungen zeigen, dass rund 80 Prozent der Ladevorgänge zu Hause stattfinden. Dafür gibt es mehrere intelligente Ladelösungen. Alle Taycan-Modelle werden serienmäßig mit dem Mobile Charger Connect mit einer Ladeleistung von bis zu elf kW (beziehungsweise 9,6 kW für die USA) ausgeliefert. Dazu sind auf Wunsch das Porsche Charging Dock für die Befestigung an einer Wand oder an einer bestehenden Säule und die Porsche Kompaktladesäule für eine freistehende Installation erhältlich.

Ladestation, 2020, Porsche AG
Ladeangebote für Zuhause

Optional ist der Home Energy Manager. Dieser optimiert den Ladevorgang hinsichtlich Leistung, Zeit und Kosten. Insbesondere kontrolliert und steuert er die Ladeleistung so, dass eine Überlastung des Haushaltsnetzes beim Laden ausgeschlossen ist. Der Porsche-Partner beziehungsweise kooperierende Servicebetriebe analysieren die individuellen Kundengegebenheiten und beraten zur idealen Ausstattung.

Im öffentlichen Bereich können Elektrofahrzeuge in Europa mit dem Porsche Charging Service schon an mehr als 100.000 öffentlichen Ladepunkten geladen werden. Weitere werden kontinuierlich angebunden. Zum Angebot gehören auch Schnellladesäulen mit einer Leistung von bis zu 350 kW von IONITY, dem Joint Venture der Automobilhersteller BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und des Volkswagen Konzerns mit Porsche und Audi. Bis Ende 2020 sollen rund 400 Schnellladestationen in Betrieb sein. Über die App des Porsche Charging Service laden Taycan-Fahrer dort zu einem besonders günstigen Tarif. In den USA und Kanada können Kunden die Schnellladenetzwerke von Electrify America und Electrify Canada nutzen.

Taycan Turbo S, 2020, Porsche AG
Öffentliches Laden über das IONITY-Joint-Venture

Eine weitere Möglichkeit ist Porsche Destination Charging. Es bietet Ladelösungen an zahlreichen ausgewählten Premium-Standorten, etwa Hotels, Golfplätzen und Restaurants. Für Porsche-Kunden ist die Nutzung kostenlos. Die Planungen sehen einen Ausbau bis Ende 2020 auf weltweit 1.800 Ladepunkte vor.

Weltweites Vertriebsnetz

Im Jahr 2019 hat die Transformation der „Corporate Architecture“ für die weltweiten Porsche Zentren begonnen – vom bekannten Erscheinungsbild der vergangenen 20 Jahre hin zum weiterentwickelten Konzept „Destination Porsche“. Mit ihm beantwortet der Sportwagenhersteller die Herausforderungen, die durch zukünftige Kundenerwartungen und die sich stetig verändernde Wettbewerbssituation entstehen. Fahrzeuge werden in einer thematisch erweiterten Umgebung mit flexiblen Hospitality- und Erlebnisinhalten ausgestellt.

„Destination Porsche“ Prototyp, Palm Springs, 2020, Porsche AG
Prototyp „Destination Porsche“ in Palm Springs

Ein Prototyp dieses Ansatzes ist im März 2019 im kalifornischen Palm Springs (USA) feierlich eingeweiht worden. Es folgte der weltweit erste Umbau eines Porsche Zentrums in Hangzhou (China) im Dezember 2019. Im nächsten Schritt steht der erste Neubaupilot in Dortmund (Deutschland) an, der bis Ende 2020 fertiggestellt sein wird.

„Destination Porsche“ geht weit über die reine Architektur hinaus: Der physische Raum wird mit der digitalen Welt verbunden. Neue IT-Prozesse und Jobrollen entstehen. Dies mündet in einem nahtlosen Kundenerlebnis. Alle Besucher erhalten individuelle Möglichkeiten, Teil der Marke zu sein – vom Interessenten bis zum Bestandskunden. Das Porsche Zentrum wird zu einem Ort der Inspiration, der Kommunikation, des Erlebens und des Teilhabens.

Die Weiterentwicklung baut auf der heutigen, bewährten Architektur auf. Damit können die Veränderungen effektiv umgesetzt werden – sowohl bei Neubauten als auch bei der Transformation des bestehenden Händlernetzes von weltweit 850 Porsche Zentren in der kommenden Dekade. Neben dem Porsche Zentrum als Hauptformat entstehen zukünftig weitere Verkaufs- und Anlaufstellen, an denen die Marke immer erlebbarer wird.

Online-Verkauf von Fahrzeugen

Kunden bewegen sich heutzutage wie selbstverständlich zwischen der digitalen Welt und dem physischen Handel. Als neuen digitalen Vertriebskanal hat Porsche im Oktober 2019 gemeinsam mit den 88 deutschen Porsche Zentren einen virtuellen Marktplatz für sofort verfügbare Neu- und Gebrauchtfahrzeuge eröffnet. Er wird künftig auch weitere Porsche-Produkte und -Services umfassen. Nach dem Start in Deutschland erfolgt im Jahr 2020 der europaweite Rollout.

Online-Fahrzeugverkauf, 2020, Porsche AG
Online-Fahrzeugverkauf

Die wesentlichen Schritte zum Kauf oder Leasing eines Fahrzeugs können Kunden online und damit unabhängig von Zeit und Ort erledigen. Einzig die Kundenlegitimation und der finale Vertragsabschluss werden zunächst weiterhin im Porsche Zentrum durchgeführt. Der finale Vertragsabschluss beim Händler erfolgt dabei deutlich einfacher und schneller.

Neue Porsche Studios in Asien

Sein weltweites Netz an Porsche Studios hat das Unternehmen im Jahr 2019 weiter ausgebaut. Im März 2019 wurde das Porsche Studio Bangkok (Thailand) eröffnet. Es bietet Kunden und Fans der Marke neue Möglichkeiten des Austauschs mit Porsche und lädt mit einer an eine Boutique angelehnten Atmosphäre zum Verweilen ein. Im Juni folgte das Porsche Studio Cheongdam. Es ist in Seoul (Südkorea) direkt im pulsierenden Viertel Gangnam angesiedelt und besticht durch ein futuristisches Showroom-Konzept. Das Porsche Studio verbindet Tradition und Innovation und lädt Porsche-Kunden sowie Fans zu einem ganz besonderen Markenerlebnis ein. Im Dezember folgte dann das Porsche Studio Taoyuan in Taiwan. Es ist das fünfte Porsche Studio in Asien und befindet sich am Taoyuan Art Plaza, einem künstlerischen Viertel der Metropole.

Porsche Studio Taoyuan, 2020, Porsche
Porsche Studio Taoyuan

Die neuen Porsche Studios nutzen verschiedene digitale Elemente und großflächige Bildschirme zur Kundenansprache. In entspannter Atmosphäre tauchen die Fans der Marke beispielsweise in das Thema „E-Performance“ ein. In der „Porsche Exclusive Manufaktur“ können die Besucher Fahrzeuge individualisieren. An der „Heritage Wall“ lernen sie vieles über die Porsche-Historie aus mehr als sieben Jahrzehnten. Die Locations können zudem für zielgruppenorientierte Events genutzt werden. Die Porsche Studios sind eine wichtige Säule der „Future Retail“-Strategie mit Präsenzen im Zentrum pulsierender Städte, um neue Zielgruppen zu erreichen.

Sales Pop-up: Porsche NOW

Auch das Porsche Sales Pop-up gehört mit seinem temporären Charakter zu den neuen Vertriebsformaten, in denen das Angebot von Porsche näher an die urbane Lebenswelt der Kunden und neuen Zielgruppen rückt. 2019 sind insgesamt fünf Standorte unter dem zentralen Konzept „Porsche NOW“ eröffnet worden. „NOW“ steht dafür, den Moment zu nutzen.

In Taiwan wird Porsche NOW als rollierendes Konzept an mehreren Standorten eingesetzt, die erste Location ist seit Oktober 2019 der Xinyi District in Taipeh. „Porsche NOW“ besteht dort für eine begrenzte Zeit in einer bekannten Shopping Mall und besticht durch eine Lifestyle-betonte Atmosphäre. Besucher können dort neben den ausgestellten Fahrzeugen beispielsweise Virtual-Reality-Anwendungen und die private Konfigurations-Lounge erleben. Nach Taipeh gelangt das Sales Pop-up in einer zwei Jahre dauernden Reise in weitere Großstädte Taiwans.

Cayenne S, Porsche Sales Pop-up, Taipeh, Porsche AG
Porsche Sales Pop-up in Taipeh

Porsche verzeichnet weltweit bei den Händlern ein steigendes Interesse an diesen neuen Retail-Formaten. Sales Pop-ups und Studios sind eine zeitgemäße Möglichkeit, bestehende Kunden anzusprechen sowie neue Zielgruppen schnell, attraktiv und marktspezifisch an die Marke heranzuführen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Zudem werden auf diese Weise neue Märkte erschlossen. Das Unternehmen stellt das Grundkonzept bereit, und die Händler setzen es in ihren Märkten mit gezielten thematischen Schwerpunkten um. Dadurch gewährleistet die Marke eine hohe Relevanz für die jeweilige Zielgruppe und zugleich einen Wiedererkennungswert.

SCOPES als urbanes Event-Format

Orte der Begegnung, des Wissens und des persönlichen Austauschs: Mit „SCOPES driven by Porsche“ hat der Sportwagenhersteller in Metropolen auf der ganzen Welt ein Live-Event-Format für junge, urbane Zielgruppen geschaffen. Nach Berlin im Jahr 2018 und Amsterdam (Niederlande) im Mai 2019 ist das Format im November 2019 auch in Tokio (Japan) gestartet. „SCOPES driven by Porsche“ steht für Pioniergeist, innovatives Design und das Zusammenkommen einer kreativen Community.

SCOPES driven by Porsche, Berlin, 2020, Porsche AG
„SCOPES“ in Berlin

Über einen Zeitraum von mehr als zwei Wochen ist Porsche in einer außergewöhnlichen Location präsent, welche für die Kultur der jeweiligen Stadt steht. Die Sportwagenmarke fungiert dabei als Kurator: Junge, kreative Unternehmen und Partner gestalten Ausstellungen, Panels, Debatten sowie Workshops und präsentieren sich mit Kunst, Technologie, Livemusik oder Mode. Mischung und Ausrichtung sind in der jeweiligen Metropole von den Eigenschaften der Charaktere abhängig, die sie inhaltlich gestalten. Hinzu kommen markentypische Themen wie Innovation und Design, die von Porsche-Experten gestaltet werden.

Neue Porsche Experience Center

Mit einem „Sportscar Together Day“ hat Porsche Mitte Oktober 2019 sein weltweit siebtes Porsche Experience Center (PEC) am Hockenheimring eröffnet. Das rund 170.000 Quadratmeter große Areal im Herzen der Rennstrecke ist eine neue Anlaufstelle für Kunden und Fans aus ganz Europa. Es umfasst ein Kundenerlebniszentrum, eine Handling-Strecke, Fahrdynamikflächen sowie einen Offroad-Parcours. Das Angebot begeisterte am Eröffnungswochenende rund 70.000 Besucher. 9.000 von ihnen reisten mit dem eigenen Porsche an.

Porsche Experience Center, Hockenheimring
Neues Porsche Experience Center Hockenheimring
Sportscar Together Day, Porsche Experience Center Hockenheimring, 2020, Porsche AG
PEC HHR Sportscar Together Day
/

Der Standort für das achte Porsche Experience Center steht bereits fest: Es wird in Franciacorta (Italien) rund um die dortige Rennstrecke entstehen. Porsche Italia hat schon 2019 begonnen, die Fahrstrecke zu renovieren und das Kundenzentrum zu bauen. Die Eröffnung ist für Anfang 2021 geplant.

Ausbau der Mobilitätsdienste

Porsche verfolgt die Vision, die erfolgreichste Marke für sportliche und exklusive Mobilität zu sein. Um den vielseitigen Bedürfnissen seiner Kunden mit passenden Angeboten zu begegnen, entwickelt das Unternehmen verschiedene neue Mobilitätskonzepte.

„Porsche Passport“ bietet ein hochflexibles Fahrzeugabonnement. Nach dem Start in Atlanta Ende 2017 wird der Dienst seit September 2019 in vier weiteren Städten in den USA und Kanada angeboten: Las Vegas, Phoenix, San Diego und Toronto. Per App können die Kunden flexibel und nach Bedarf ihr Fahrzeug wechseln und dabei aus bis zu 20 Modellen auswählen. Das Fahrzeug wird an einen beliebigen Ort innerhalb des Vertragsgebietes geliefert und persönlich durch einen Concierge übergeben.

Porsche Passport, 2020, Porsche AG
Porsche Passport

Die Premium-Fahrzeugvermietung „Porsche Drive“ bietet Kunden die Möglichkeit, aktuelle Porsche-Fahrzeuge aller sechs Modellreihen zu mieten – für einige Stunden und bis zu 28 Tagen. Auf Wunsch wird das Fahrzeug zugestellt und abgeholt. Mit dem Ausbau um weitere Städte steigt die Reichweite des Angebots signifikant auf insgesamt 19 Standorte in Deutschland, USA, Kanada, Schweiz und Frankreich. Zudem eröffnete im Dezember 2019 in Tokio (Japan) der erste Standort von Porsche Drive in Asien. Neben „Passport“ und „Drive“ hat Porsche in den USA gemeinsam mit dem Carsharing-Plattformanbieter Turo „Porsche Host“ ins Leben gerufen. Seit Oktober 2018 können Privatpersonen über die Peer-to-Peer-Sharing-Plattform Turo kurzfristig auf Porsche-Fahrzeuge anderer Privatpersonen zurückgreifen.

Porsche-Modellpalette, 2020, Porsche AG
Aktuelle Porsche-Modellpalette

Weitere Services, wie die flexible Nutzung von Gebrauchtfahrzeugen zu einem monatlichen Paketpreis, wurden im Berichtsjahr pilotiert.

Kooperation mit Boeing

Porsche und Boeing wollen den Markt für Premium Urban Air Mobility (UAM) gemeinsam erschließen. Beide Partner unterzeichneten hierfür eine Absichtserklärung. Ziel ist es, die Stärken und das Wissen beider Unternehmen zu bündeln, um die Zukunft urbaner Fluggeräte zu untersuchen. Im Rahmen der Zusammenarbeit befasst sich ein internationales Team mit verschiedenen Aspekten von Urban Air Mobility. Dazu gehört es, das Potenzial des Marktes für Premium-Produkte zu analysieren und mögliche Anwendungsbereiche zu ermitteln. Boeing, Porsche und Aurora Flight Sciences, eine Tochtergesellschaft von Boeing, entwickeln zudem ein Konzept für ein vollständig elektrisches Fluggerät, das senkrecht starten und landen kann. Ingenieure beider Firmen sowie der Porsche-Töchter Porsche Engineering Services GmbH und Studio F.A. Porsche arbeiten an der Umsetzung und am Test des Prototyps.

Porsche Heritage-Design-Strategie

Die Porsche Exclusive Manufaktur hat 2019 mit der Design-Abteilung „Style Porsche“ begonnen, an einem außergewöhnlichen Konzept zu arbeiten. Im Rahmen der Heritage-Design-Strategie interpretieren die Partner exklusive 911-Modelle mit ikonografischen Elementen von Porsche-Fahrzeugen der 1950er- bis 1980er-Jahre neu. Mit modernster Sportwagentechnik ausgestattet, führen diese Sondermodelle die Dimension „Lifestyle“ ein, die innerhalb der Porsche-Produktstrategie für besonders emotionale Konzepte mit Bezug zur Historie steht. Einen ersten Ausblick hat im vergangenen Jahr der 911 Speedster mit Heritage-Design-Paket gegeben. Weitere Sondermodelle folgen mit zeitlichem Abstand und in limitierten Stückzahlen. Ausgewählte Elemente aus den jeweiligen Dekaden werden darüber hinaus als Heritage-Design-Pakete optional für die 911-Modelle verfügbar sein. Die Heritage-Design-Modelle transportieren die Werte der Marke in die Zukunft und ergänzen heutige Hybrid- und Elektrofahrzeuge, bei denen technische Innovationen im Vordergrund stehen. Zugleich bringt das Projekt ikonische Looks verschiedener Epochen zurück, die Porsche-Fahrzeuge geprägt haben.

Porsche Heritage-Design-Strategie, 2020, Porsche AG
Porsche Heritage-Design-Strategie

Im Mittelpunkt stehen spezielle Farben und Materialien. Sie prägen neben besonderen Lackierungen und Foliengrafiken das Erscheinungsbild der Sondermodelle. Die Designer haben sich dafür von alten Farb- und Ausstattungskarten, Museumsfahrzeugen und Design-Elementen aus verschiedenen Dekaden inspirieren lassen. Eine große Rolle spielen die textilen Materialien im Interieur. Stilprägende Elemente, zum Beispiel Cordsamt oder Muster wie Pepita, Pascha oder Tartan, werden für die Sondermodelle mit modernster Materialität neu gestaltet sowie aufwendig getestet und produziert.

Weitere Artikel

Verbrauchsangaben

  • 9,2 – 8,5 l/100km
  • 210 – 195 g/km

718 Boxster GTS

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,2 – 8,5 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 210 – 195 g/km
  • 9,1 l/100km
  • 207 g/km

911 Targa 4 GTS (Typ 991 II)

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,1 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 207 g/km
  • 10,8 - 9,6 l/100km
  • 246 - 219 g/km

718 Cayman GTS 4.0

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 10,8 - 9,6 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 246 - 219 g/km
  • 9,4 – 9,2 l/100km
  • 215 – 211 g/km

Cayenne S

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,4 – 9,2 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 215 – 211 g/km
  • 10,1 - 9,8 l/100km
  • 230 - 223 g/km

911 Carrera S Cabriolet

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 10,1 - 9,8 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 230 - 223 g/km
  • 9,6 l/100km
  • 218 g/km

Macan GTS

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,6 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 218 g/km
  • 13,8 l/100km
  • 317 g/km

911 Speedster (Typ 991 II)

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 13,8 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 317 g/km
  • 9,6 l/100km
  • 218 g/km

911 Carrera Cabriolet

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,6 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 218 g/km
  • 8,9 – 7,9 l/100km
  • 206 – 182 g/km

911 Targa 4 (Typ 991 II)

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 8,9 – 7,9 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 206 – 182 g/km
  • 9,2 – 7,9 l/100km
  • 210 – 180 g/km

718 Boxster Modelle

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,2 – 7,9 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 210 – 180 g/km
  • 0 l/100km
  • 0 g/km
  • 27,0–26,2 kwh/100km

Taycan 4S

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 0 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 0 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 27,0–26,2 kwh/100km
  • 9,4 l/100km
  • 215 g/km

911 Carrera

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,4 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 215 g/km
  • 10,2 - 9,9 l/100km
  • 234 - 225 g/km

911 Carrera 4S Cabriolet

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 10,2 - 9,9 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 234 - 225 g/km
  • 12,9 – 12,7 l/100km
  • 290 – 288 g/km

911 GT3 (Typ 991 II)

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 12,9 – 12,7 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 290 – 288 g/km
  • 9,1 – 9,0 l/100km
  • 208 – 205 g/km

Panamera 4S Executive

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,1 – 9,0 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 208 – 205 g/km
  • 9,7 l/100km
  • 221 g/km

911 Carrera 4 Cabriolet

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,7 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 221 g/km
  • 10,9–7,9 l/100km
  • 249–180 g/km

Modellreihe 718 Cayman

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 10,9–7,9 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 249–180 g/km
  • 9,0 – 8,0 l/100km
  • 208 – 184 g/km

911 Targa 4S (Typ 991 II)

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,0 – 8,0 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 208 – 184 g/km
  • 0,0 l/100km
  • 0,0 g/km
  • 28,5 kwh/100km

Taycan Turbo S

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 0,0 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 0,0 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 28,5 kwh/100km