Forschung und Entwicklung

Der Wandel vollzieht sich schnell. Die Forschung und Entwicklung von Porsche gestaltet ihn mit. Sie verbindet die traditionellen Gene der Marke mit den Technologien von morgen und schafft faszinierende und emotionale Produkte. Jüngstes Beispiel: der Taycan.

Das vergangene Jahr stand für Porsche ganz im Zeichen des Taycan. Mit diesem vollelektrischen Sportwagen hat für das Unternehmen eine neue Zeitrechnung begonnen. Darüber hinaus hat es eine ganze Zahl wichtiger Neuvorstellungen gegeben.

Mit Biofaser-Karosserieteilen: neuer Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport

Drei Jahre nach der Premiere des ersten Cayman GT4 Clubsport hat Porsche den Nachfolger präsentiert. Erstmals ist der seriennahe Mittelmotor-Renner ab Werk in zwei Varianten erhältlich: als Modell „Trackday“ für ambitionierte Hobbyrennfahrer und als „Competition“ für nationale und internationale Wettbewerbe.

Bei der Entwicklung stand der nachhaltige Rohstoffumgang im Fokus – neben einer noch besseren Fahrbarkeit und schnelleren Rundenzeiten. Als erstes in Serie produziertes Rennfahrzeug verfügt der 718 Cayman GT4 Clubsport über Karosserieteile aus einem Biofaser-Verbundwerkstoff. Fahrer- und Beifahrertür sowie der Heckflügel sind aus einem Naturfasermix hergestellt, der primär aus Reststoffen der Landwirtschaft wie Flachs- oder Hanffasern besteht. Hinsichtlich Gewicht und Steifigkeit hat dieser Werkstoff ähnliche Eigenschaften wie Kohlefaser.

Angetrieben wird der 718 GT4 Clubsport von einem 3,8 Liter großen Sechszylinder-Boxermotor mit 313 kW (425 PS). Gegenüber seinem Vorgänger bedeutet dies ein Leistungsplus von 29 kW (40 PS). Die Kraftübertragung an die Hinterräder übernimmt ein Porsche-Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen und mechanischer Hinterachsquersperre. Mit 1.320 Kilogramm ist der 718 Cayman GT4 Clubsport ein echtes Leichtgewicht. Serienmäßig gibt es einen eingeschweißten Sicherheitskäfig, einen Rennschalensitz sowie Sechspunktgurte.

718 Cayman GT4 Clubsport, 2020, Porsche AG
Neuer 718 Cayman GT4 Clubsport mit Biofaser-Karosserieteilen

Die Basisvariante „Trackday“ zielt auf Hobbypiloten, die den Rennwagen ohne großen Aufwand bei privaten Rundstrecken-Events und Clubsportveranstaltungen einsetzen wollen. Das nicht straßenzulassungsfähige Fahrzeug kann in allen Porsche Zentren gewartet werden. Das „Competition“-Modell bietet eine Reihe von wettbewerbsrelevanten Ausstattungsdetails, etwa dreifach verstellbare Stoßdämpfer, einstellbare Bremsbalance, eine integrierte Lufthebeanlage sowie das abnehmbare Rennlenkrad aus dem 911 GT3 R.

In aller Offenheit: Porsche 911 Cabriolet

Anfang Januar 2019 hat Porsche der Öffentlichkeit das neue 911 Cabriolet vorgestellt. Der offene Elfer war vom Start weg erhältlich als 911 Carrera S mit Hinterrad- und als 911 Carrera 4S mit Allradantrieb. Die offene Version der Sportwagenikone bietet alle Innovationen des Coupés. Zu den spezifischen Weiterentwicklungen für das Cabriolet gehört eine neue Hydraulik, die das vollautomatische Stoffverdeck schneller als bisher öffnet und schließt. In der Verdeckstruktur sind flächige Magnesiumelemente integriert, sogenannte Flächenspriegel, die das Aufblähen des Daches bei hohen Geschwindigkeiten zuverlässig unterbinden. Das Verdeck kann bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h geöffnet oder geschlossen werden. Die neue Dachhydraulik verkürzt die Öffnungszeit auf rund zwölf Sekunden, ein elektrisch ausfahrbares Windschott nimmt dem Sturm im Nacken die Spitze.

Beide Cabriolets vertrauen auf den 2.981 Kubikzentimeter großen, aufgeladenen Sechszylinder-Boxermotor mit 331 kW (450 PS; 911 Carrera S Cabriolet: Kraftstoffverbrauch kombiniert 10,1 - 9,8 l/100 km; CO2-Emission 230 - 223 g/km; 911 Carrera 4S Cabriolet: Kraftstoffverbrauch kombiniert 10,2 - 9,9 l/100 km; CO2-Emission 234 - 225 g/km) bei 6.500/min und 530 Newtonmeter Drehmoment zwischen 2.300 und 5.000/min. Die Kraftübertragung übernimmt ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. Der 911 Carrera S beschleunigt in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 (mit optionalem Sport Chrono-Paket: 3,7 Sekunden) und wird bis zu 306 km/h schnell. Der 911 Carrera 4S erreicht 304 km/h Spitze und beschleunigt in 3,8 Sekunden auf 100 km/h (mit optionalem Sport Chrono-Paket: 3,6 Sekunden).

911 Carrera 4S Cabriolet, 2020, Porsche AG
911 Cabriolet

Erstmals ist für das 911 Cabriolet das Sportfahrwerk Porsche Active Suspension Management (PASM) im Angebot. Damit liegt der Elfer noch neutraler und ausbalancierter auf der Straße.

Markanter Auftritt: Porsche Cayenne Coupé

Die dritte Generation der erfolgreichen Cayenne-Reihe hat Porsche im März 2019 mit dem Cayenne Coupé um ein noch sportlicheres Fahrzeug ergänzt. Es beinhaltet alle technischen Highlights des aktuellen Cayenne, positioniert sich aber durch ein noch dynamischeres Design und neue technische Details progressiver, athletischer und emotionaler. Zu den Highlights zählen unter anderem eine geschärfte Form mit vollkommen eigenständiger Heckpartie, ein adaptiver Heckspoiler, Einzelsitz-Charakteristik im Fond und zwei verschiedene Dachkonzepte: ein serienmäßiges Panorama-Festglasdach sowie ein optionales Carbondach.

Mit seinem adaptiven Dachspoiler war der aktuelle Cayenne Turbo der erste SUV mit einer aktiven Aerodynamik. An diese Vorreiterrolle knüpft das neue Cayenne Coupé an: Ein fester Dachkantenspoiler wird bei jedem Cayenne Coupé mit einem neuen adaptiven Heckspoiler als Bestandteil der Porsche Active Aerodynamics (PAA) kombiniert. Der harmonisch in die Silhouette integrierte Spoiler fährt ab einer Geschwindigkeit von 90 km/h um 135 Millimeter aus und erhöht so den Anpressdruck auf der Hinterachse. Zugleich verbessert die PAA die Effizienz.

Zur Markteinführung gab es zunächst zwei leistungsstarke Motorisierungen: Das Cayenne Coupé mit Sechszylinder-Turbomotor und drei Litern Hubraum leistet 250 kW (340 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,4 – 9,3 l/100 km; CO2-Emission 215 – 212 g/km) und entwickelt ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern. Der Standardsprint von null auf 100 km/h ist mit dem serienmäßigen Sport Chrono-Paket nach 6,0 Sekunden erledigt. Mit den optionalen Leichtbau-Sportpaketen reduziert sich der Wert auf 5,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 243 km/h. Das Cayenne Turbo Coupé geht mit dem Vierliter-V8-Motor mit Biturbo-Aufladung, 404 kW (550 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 11,4 – 11,3 l/100 km; CO2-Emission 261 – 258 g/km) und einem maximalen Drehmoment von 770 Newtonmetern an den Start. Aus dem Stand beschleunigt das Cayenne Turbo Coupé in 3,9 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 286 km/h erreicht.

Cayenne Coupé

Im Mai 2019 hat Porsche als weitere Variante das Cayenne S Coupé mit einem 2,9 Liter großen V6-Motor mit Biturbo-Aufladung und 324 kW (440 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,4 – 9,2 l/100 km; CO2-Emission 216 – 212 g/km) vorgestellt. Für einen kraftvollen Antritt sorgt das maximale Drehmoment von 550 Newtonmetern. Das SUV-Coupé beschleunigt in Kombination mit dem serienmäßigen Sport Chrono-Paket in 5,0 Sekunden von null auf 100 km/h. Mit den drei optionalen Leichtbau-Sportpaketen reduziert sich der Wert auf 4,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 263 km/h.

Im August folgte dann als neues Topmodell das Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé. Seine Systemleistung von 500 kW (680 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,9 – 3,7 l/100 km; CO2-Emission 90 – 85 g/km; Stromverbrauch kombiniert 19,6 – 18,7 kWh/100 km) und das maximale Systemdrehmoment von 900 Newtonmetern erlauben einen Sprint von null auf 100 km/h in 3,8 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 295 km/h. Zusätzlich ergänzt das neue Cayenne E-Hybrid Coupé mit einer Systemleistung von 340 kW (462 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,2 – 3,1 l/100 km; CO2-Emission 75 – 72 g/km; Stromverbrauch kombiniert 18,7 – 17,7 kWh/100 km), 700 Newtonmetern Drehmoment und einer elektrischen Reichweite von bis zu 43 Kilometern die Hybridpalette von Porsche.

Porsche 911 Speedster:

375 kW (510 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 13,8 l/100 km; CO2-Emission 317 g/km) stark und limitiert

Der neue Speedster vereint den Anspruch eines puristischen, fahrerorientierten Genussfahrzeugs mit alltagstauglicher Motorsporttechnik. Für viele Details standen der 911 R (2016) und der 911 GT3 Pate. Optisch schlägt der Speedster mit seinem charakteristischen Leichtbau-Verdeckkastendeckel mit „Double Bubble“-Streamlinern die Brücke zur eigenen Historie – zum Urahn aller Porsche-Sportwagen, dem 356 „Nr. 1“ Roadster von 1948. Daran erinnert auch die limitierte Auflage des neuen 911 Speedster: Ab Mitte 2019 wurden im Stammwerk in Zuffenhausen exakt 1.948 Exemplare gefertigt.

Eine gewichtsoptimierte Dachkonstruktion mit müheloser Verdeckbetätigung ersetzt das schlichte Tonneau-Cover des Konzeptautos. Leichtbau bestimmt auch weitere Karosseriekomponenten des Speedster. Die gegenüber dem 911 GT3 nochmals zwei Kilogramm leichtere CFK-Fronthaube und die CFK-Kotflügel stammen vom 911 R. Die Frontschürze steuert der GT3 bei, während die Bugspoilerlippe eine Neuentwicklung ist. Anstelle der Talbot-Spiegel der Studie erhält die Serienversion des Speedster elektrisch verstell- und beheizbare Sport-Design-Außenspiegel. Den ausfahrbaren, aerodynamisch angepassten Heckspoiler und die Heckschürze übernimmt der Speedster vom 911 GT3 Touring.

911 Speedster, 2020, Porsche AG
911 Speedster

Sein Herzstück übernimmt der Speedster vom 911 GT3: Mit dem Sechszylinder-Boxer-Saugmotor mit vier Liter Hubraum und der Spitzenleistung von 375 kW (510 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 13,8 l/100 km; CO2-Emission 317 g/km) bei 8.400/min beschleunigt der neue 911 Speedster in 4,0 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 310 km/h. Gemäß seinem Status als Driver’s Car bietet Porsche den 911 Speedster ausschließlich mit manuellem Sechsgang-Sportschaltgetriebe an. Die GT-Philosophie hinter dem neuen Speedster spiegelt auch das Fahrwerk wider. Mit seiner sportlich ausgelegten Hinterachslenkung und dynamischen Motorlagern basiert es auf der Technik des 911 GT3 und des 911 R. Regelsysteme, wie Porsche Torque Vectoring (PTV), Porsche Stability Management (PSM) und das PASM mit Sportabstimmung samt 25 Millimetern Tieferlegung, wurden präzise den neuen Rahmenbedingungen angepasst.

Hochperformant: Porsche 718 Spyder und 718 Cayman GT4

Mit dem neuen 718 Spyder und dem 718 Cayman GT4 hat Porsche im Juni zwei besonders emotionale und leistungsfähige Topmodelle an die Spitze der Baureihe gestellt. Gemeinsames Herzstück beider Modelle ist der neue Vierliter-Sechszylinder-Boxer. Der Saugmotor basiert auf der gleichen Motorenfamilie wie die Turbo-Triebwerke der aktuellen 911-Carrera-Baureihe. Das neue Hochdrehzahl-Aggregat leistet 309 kW (420 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 10,9 l/100 km; CO2-Emission 249 g/km) – 35 PS mehr als im GT4-Vorgängermodell. Die dritte Generation des Spyder legt sogar um 45 PS zu. Das maximale Drehmoment von 420 Newtonmetern steht von 5.000 bis 6.800/min zur Verfügung. Die handgeschalteten Sportwagen durchbrechen beide die 300-km/h-Schallmauer: Der 718 Spyder ist 301 km/h schnell, der 718 Cayman GT4 erreicht 304 km/h. Beide Modelle beschleunigen in 4,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Das Drehzahlmaximum ist bei 8.000/min erreicht.

Zu den markanten Kennzeichen des 718 Cayman GT4 zählt das umfassend verbesserte Aerodynamikkonzept. Es produziert bis zu 50 Prozent mehr Abtrieb, ohne den Luftwiderstand nachteilig zu beeinflussen – Beweis für eine ausgezeichnete Effizienz. Dabei profitiert die Aerodynamik beider Modelle stark von dem neu konstruierten Einkammer-Sattel-Endschalldämpfer: Er schafft im Heckbereich Platz für einen funktionalen Diffusor, auf den beim 718 Cayman GT4 gut 30 Prozent des Hinterachsabtriebs entfallen. Ein größerer Wirkungsgrad zeichnet auch den feststehenden Heckflügel aus: Gegenüber dem Vorgängermodell produziert er ein Plus an Abtrieb von rund 20 Prozent. Das entspricht einem zusätzlichen Anpressdruck von zwölf Kilogramm bei 200 km/h. Die im GT-Stil optimierte Frontpartie hält die aerodynamische Balance mittels einer großen Bugspoilerlippe und sogenannter Air Curtains im Gleichgewicht.

Der neue 718 Spyder ist eine puristische Fahrspaßmaschine mit hochgeschwindigkeitstauglichem Leichtbauverdeck. Er führt die Historie berühmter Roadster wie des Porsche 550 Spyder und des 718 RS 60 Spyder fort. Offen wie geschlossen begeistert er mit einer faszinierenden Silhouette. Das Verdeck ist alltagstauglich und lässt sich mit wenigen Handgriffen unter dem Heckdeckel verstauen. Anders als der GT4 hat der 718 Spyder einen Heckspoiler, der bei 120 km/h automatisch ausfährt. Dank des funktionalen Diffusors ist er das erste Modell der Boxster-Familie, das an der Hinterachse aerodynamischen Abtrieb erzeugt.

718 Cayman GT4, 718 Spyder, l-r, 2020, Porsche AG
718 Spyder und 718 Cayman GT4

Beide haben ein hochperformantes GT-Fahrwerk mit überragender Kurvendynamik. Das PASM-Dämpfungssystem (Porsche Active Suspension Management) mit 30 Millimeter Tieferlegung senkt den Schwerpunkt ab und verbessert das Querdynamik-Potenzial. Das Porsche Torque Vectoring (PTV) mit mechanischer Hinterachsquersperre erhöht die Längs- und Querdynamik, die Kurven-Performance und den Fahrspaß zusätzlich. Für den GT4 steht außerdem ein optionales Clubsport-Paket zur Verfügung. Es beinhaltet einen rückwärtigen Überrollbügel aus Stahl, einen Handfeuerlöscher und einen Sechspunktgurt für die Fahrerseite.

Neu sind die speziell von Porsche für den 718 Spyder abgestimmten UHP-Reifen (Ultra-High-Performance) als Teil des Gesamtpakets. Dieses beflügelt den 718 Cayman GT4 auf der Nürburgring-Nordschleife zu neuen Bestwerten: Auf dem 20,6 Kilometer langen Traditionskurs sank die Rundenzeit gegenüber dem Vorgängermodell um mehr als zehn Sekunden.

Einstieg in die Modellfamilie: Porsche 911 Carrera Coupé und 911 Carrera Cabriolet

Porsche hat Ende Juli 2019 mit dem 911 Carrera das Modellprogramm der achten Generation erweitert. Der neue Sportwagen ging als Coupé und Cabriolet an den Start und leistet 283 kW (385 PS; 911 Carrera: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,4 l/100 km; CO2-Emission 215 g/km; 911 Carrera Cabriolet: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,6 l/100 km; CO2-Emission 218 g/km) aus dem drei Liter großen Sechszylinder-Boxermotor mit Biturbo-Aufladung. Der Carrera markiert den Einstieg in die 911-Familie und überzeugt mit elf kW (15 PS) mehr Leistung gegenüber dem Vorgänger.

911 Carrera Cabriolet, 2020, Porsche AG
911 Carrera Coupé

Motor, Fahrwerk und Bremsen sind wie beim 911 Carrera S auf exklusive Sportlichkeit ausgelegt. Im Vergleich dazu generiert der drei Liter große Sechszylinder-Boxermotor die Leistung im Wesentlichen über kleinere Raddurchmesser von Turbinen und Kompressoren der neuen Turbolader. Die Kraftübertragung übernimmt das neue Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe PDK. Damit beschleunigt das 911 Carrera Coupé in 4,2 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 293 km/h. Mit dem optionalen Sport Chrono-Paket verkürzt sich der Sprint nochmals um 0,2 Sekunden. Der Verbrauch nach korreliertem NEFZ liegt beim Coupé bei insgesamt 9,0 l/100 km, beim Cabriolet bei 9,2 l/100 km. Die fahrdynamische Abstimmung umfasst an der Vorderachse Reifen der Dimension 235/40 ZR auf 19-Zoll-Leichtmetallrädern. An der Hinterachse sind 20-Zoll-Räder mit 295/35-ZR-Reifen montiert. Die Verzögerung übernehmen an beiden Achsen 330 Millimeter große Bremsscheiben mit schwarzen Vierkolben-Monobloc-Festsätteln.

Speerspitze: Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid und Turbo S E-Hybrid Coupé

Der Cayenne Turbo S E-Hybrid und das Turbo S E-Hybrid Coupé sind Ende August 2019 als neue Cayenne-Topmodelle vorgestellt worden. Sie schöpfen ihre Systemleistung von 500 kW (680 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,9 – 3,7 l/100 km; CO2-Emission 90 – 85 g/km; Stromverbrauch kombiniert 19,6 – 18,7 kWh/100 km) aus dem intelligenten Zusammenspiel eines Vierliter-V8-Motors (404 kW/550 PS) und eines in die Achtgang-Tiptronic S integrierten Elektromotors (100 kW/136 PS). Bereits knapp über Leerlaufdrehzahl steht das maximale Systemdrehmoment von 900 Newtonmetern zur Verfügung. Beide Modelle sprinten in 3,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 295 km/h. Dieser außergewöhnlichen Performance steht eine hohe Effizienz gegenüber: Bis zu 40 Kilometer weit fahren der Cayenne Turbo S E-Hybrid und das Turbo S E-Hybrid Coupé lokal emissionsfrei. Der NEFZ-Durchschnittsverbrauch beträgt 3,9 bis 3,7 l/100 Kilometer Kraftstoff sowie 19,6 bis 18,7 kWh/100 Kilometer Strom.

Wie alle Plug-in-Hybrid-Modelle von Porsche zählt auch das neue Topmodell der Cayenne-Familie zu den sportlichsten Fahrzeugen im Premium-Segment. Bei den Cayenne-Turbo-S-E-Hybrid-Modellen ist die E-Maschine zwischen V8-Motor und Achtgang-Tiptronic S angeordnet. Zusammengeschaltet werden beide Motoren über eine im Hybridmodul angeordnete Trennkupplung. Die elektrische Maschine übernimmt im Fahrmodus „E-Power“ bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 135 km/h alleine den Vortrieb und kann in den übrigen, über das serienmäßige Sport Chrono-Paket anwählbaren Modi („Hybrid Auto“, „Sport“ und „Sport Plus“) für einen zusätzlichen Leistungsschub genutzt werden. Diese Boost-Strategie hat Porsche vom Supersportwagen 918 Spyder übernommen.

Cayenne Turbo S E-Hybrid, 2020, Porsche AG
Cayenne Turbo S E-Hybrid

Die Lithium-Ionen-Batterie ist unterhalb des Laderaumbodens platziert und hat eine Kapazität von 14,1 kWh. Binnen 2,4 Stunden ist die Hochvolt-Batterie mit dem serienmäßigen 7,2-kW-On-Board-AC-Lader über einen 400-Volt-Anschluss mit 16-Ampere-Absicherung vollständig geladen. An einer herkömmlichen Haushaltssteckdose mit 230 Volt und zehn Ampere dauert der Ladevorgang sechs Stunden.

Porsche Macan Turbo: Topmodell mit mehr Leistung und weniger Verbrauch

Der Porsche Macan Turbo übernimmt den Spitzenplatz unter den Sportwagen im kompakten SUV-Format. Der neue Sechszylinder-Biturbomotor, den Porsche bereits in Cayenne- und Panamera-Modellen einsetzt, schöpft 324 kW (440 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,8 l/100 km; CO2-Emission 224 g/km) und damit im Vergleich zum Vorgänger zehn Prozent mehr Leistung aus 20 Prozent weniger Hubraum. Der Sprint aus dem Stand auf 100 km/h gelingt mit optionalem Sport Chrono-Paket in 4,3 Sekunden und somit drei Zehntel schneller als bisher. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 270 km/h (plus vier km/h).

Der 2,9-Liter-Motor leistet 29 kW (40 PS) mehr als der 3,6-Liter-Sechszylinder-Turbo im Vorgängermodell, das maximale Drehmoment von 550 Newtonmetern liegt zwischen 1.800 und 5.600/min an. Für die Kraftübertragung sorgen das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe PDK und der Allradantrieb Porsche Traction Management (PTM). Der NEFZ-Verbrauch beträgt 9,8 l/100 km.

Macan Turbo, 2020, Porsche AG
Macan Turbo

Abgestimmt auf die hohe Fahrdynamik, ist der neue Macan Turbo serienmäßig mit der Porsche Surface Coated Brake (PSCB) ausgestattet. Zur weiteren Dynamiksteigerung stehen optional die höhenverstellbare Luftfederung mit optimierten Abrollkolben und neuer Stoßdämpfer-Hydraulik, das Porsche Torque Vectoring Plus (PTV Plus) und die Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) zur Wahl. Ab Werk ist das 20 Zoll große Macan-Turbo-Rad montiert.

Porsche Taycan: Sportwagen, nachhaltig neu gedacht

Im September 2019 hat Porsche seinen ersten vollelektrischen Sportwagen Taycan präsentiert. Damit startet das Unternehmen in eine neue Ära und baut sein Produktangebot im Bereich der Elektromobilität konsequent aus. Die viertürige Sportlimousine schnürt ein einzigartiges Paket aus Porsche-typischer Performance, Konnektivität und vollumfänglicher Alltagstauglichkeit. Taycan Turbo S und Taycan Turbo heißen die Premierenfahrzeuge der neuen Baureihe. Sie bilden die Speerspitze der Porsche-E-Performance und zählen zu den leistungsstärksten Serienmodellen, die der Sportwagenhersteller derzeit in seinem Produktportfolio hat. Mitte Oktober 2019 kam der Taycan 4S und damit die dritte Version der Sportlimousine hinzu. Für Ende 2020 ist der Taycan Cross Turismo und damit das erste Derivat geplant.

In der Topversion Turbo S kommt der Taycan auf bis zu 560 kW (761 PS; Stromverbrauch kombiniert 26,9 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km) Overboost-Leistung im Zusammenspiel mit der Launch-Control, der Taycan Turbo auf bis zu 500 kW (680 PS; Stromverbrauch kombiniert 26,0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km). Aus dem Stand beschleunigt der Taycan Turbo S in 2,8 Sekunden von null auf 100 km/h, der Taycan Turbo in 3,2 Sekunden. Die Reichweite beträgt bis zu 412 Kilometer beim Turbo S und bis zu 450 Kilometer beim Turbo (jeweils nach WLTP). Beide Allradmodelle erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h.

Der Taycan 4S ist mit zwei Batteriegrößen erhältlich und leistet mit der Performance-Batterie bis zu 390 kW (530 PS; Stromverbrauch kombiniert 24,6 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km) oder mit der Performance-Batterie Plus bis zu 420 kW (571 PS; Stromverbrauch kombiniert 25,6 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km). Serienmäßig ist eine einstöckige Performance-Batterie mit einer Gesamtkapazität von 79,2 kWh. Auf Wunsch ist die von Taycan Turbo S und Taycan Turbo bekannte, zweistöckige Performance-Batterie Plus erhältlich. Deren Gesamtkapazität beträgt 93,4 kWh. Entsprechend variieren Leistung und Reichweite: Mit der Performance-Batterie kommt der Taycan 4S auf bis zu 390 kW (530 PS) Overboost-Leistung. Mit der Performance-Batterie Plus ausgestattet, leistet er bis zu 420 kW (571 PS). Aus dem Stand beschleunigt der Taycan 4S in beiden Varianten in 4,0 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ebenfalls einheitlichen 250 km/h. Die Reichweite beträgt bis zu 407 Kilometer mit Performance-Batterie und bis zu 463 Kilometer mit Performance-Batterie Plus (jeweils nach WLTP). Die maximale Ladeleistung (Peak) liegt bei 225 kW (Performance-Batterie) beziehungsweise 270 kW (Performance-Batterie Plus).

Taycan 4S, 2019, Porsche AG
Taycan 4S

Der Taycan ist das erste Serienfahrzeug, das mit einer Systemspannung von 800 Volt anstatt der bei Elektroautos üblichen 400 Volt antritt. Davon profitieren Taycan-Fahrer insbesondere unterwegs: In gut fünf Minuten ist mit Gleichstrom (DC) im Schnellladenetz Energie für bis zu 100 Kilometer Reichweite (nach WLTP) nachgeladen. Die Ladezeit für fünf bis 80 Prozent SoC (State of Charge/Batterieladung) beträgt bei Idealbedingungen 22,5 Minuten, die maximale Ladeleistung (Peak) bis zu 270 kW. Die Gesamtkapazität der Performance-Batterie Plus beträgt 93,4 kWh. Zu Hause können Taycan-Fahrer ihr Auto komfortabel mit bis zu elf kW mit Wechselstrom (AC) aufladen.

Mit seinem klaren, puristischen Design signalisiert der Taycan den Beginn eines neuen Zeitalters. Zugleich liefert die aerodynamisch optimierte Grundform mit einem cw-Wert ab 0,22 einen entscheidenden Beitrag zu einem geringen Energieverbrauch und damit einer hohen Reichweite.

Seine Rolle als Technologieträger unterstreicht der Taycan in nahezu jedem Detail. Auch im Interieur: Sämtliche Bedienoberflächen wurden für den Taycan komplett neu konzipiert. Generell wurde die Zahl klassischer Hardware-Bedienelemente, wie Schalter oder Knöpfe, stark reduziert. Stattdessen erfolgt die Steuerung intelligent und intuitiv - per Touch-Bedienung oder mit der Sprachsteuerung, die auf das Kommando „Hey Porsche" hört. Porsche bietet im Taycan erstmals eine komplett lederfreie Ausstattungsvariante an. Innenraum-Umfänge aus innovativem Recyclingmaterial betonen die Nachhaltigkeit des Elektrosportwagens. „Fußgaragen" - Aussparungen in der Batterie im hinteren Fußraum - sorgen für Sitzkomfort im Fond und erlauben die sportwagentypisch niedrige Fahrzeughöhe.

Alle drei Taycan-Modelle haben zwei besonders effiziente E-Maschinen an Vorder- und Hinterachse, bieten also Allradantrieb. Vom hohen Wirkungsgrad der permanenterregten Synchronmaschinen profitieren sowohl die Reichweite als auch die Dauerleistung des Antriebs. Getriebe und Pulswechselrichter sind jeweils zu einem kompakten Antriebsmodul zusammengefasst. Die Module haben die höchste Leistungsdichte (kW pro Liter Bauraum) aller heute auf dem Markt angebotenen Elektroantriebe. Eine Besonderheit der E-Maschinen ist die sogenannte Hairpin-Wicklung der Statorspulen. Die Technologie ermöglicht es, mehr Kupfer in den Stator zu bringen. Dadurch steigen Leistung und Drehmoment bei gleichem Volumen.

Das an der Hinterachse verbaute Zweigang-Getriebe ist eine von Porsche entwickelte Innovation. Der erste Gang verschafft dem Taycan eine noch stärkere Beschleunigung vom Start weg, während der lang übersetzte zweite Gang eine hohe Effizienz und ebensolche Leistungsreserven sicherstellt. Dies gilt auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten.

Porsche verwendet für das Fahrwerk des Taycan ein zentral vernetztes Steuersystem. Die integrierte Fahrwerkregelung Porsche 4D-Chassis Control analysiert und synchronisiert alle Fahrwerksysteme in Echtzeit. Zu den innovativen Fahrwerksystemen gehören eine adaptive Luftfederung mit Dreikammer-Technologie inklusive elektronischer Dämpferregelung PASM (Porsche Active Suspension Management) und die elektromechanische Wankstabilisierung Porsche Dynamic Chassis Control Sport (PDCC Sport) inklusive Porsche Torque Vectoring Plus (PTV Plus). Einzigartig sind die Allradregelung mit zwei Elektromotoren sowie das Rekuperationssystem. Die mögliche Rekuperationsleistung ist mit bis zu 265 kW deutlich höher als beim Wettbewerb. Im Fahrversuch hat sich gezeigt, dass rund 90 Prozent der Bremsvorgänge im Alltag allein über die E-Maschinen erfolgen - ohne zusätzliche Aktivierung der hydraulischen Radbremsen.

Das Profil der verschiedenen Fahrprogramme folgt grundsätzlich der gleichen Philosophie wie in den anderen Porsche-Baureihen. Hinzu kommen spezielle Einstellungen, die es erlauben, den rein elektrischen Antrieb optimal zu nutzen. Vier Fahrmodi stehen zur Wahl: „Range", „Normal", „Sport" und „Sport Plus". Im Modus „Individual" können zudem einzelne Systeme nach Wunsch konfiguriert werden.

Zuwachs für die Elfer-Familie: 911 Carrera mit Allradantrieb

Der 911 Carrera 4 erweitert seit September 2019 als Coupé und Cabriolet das Modellprogramm der achten Generation. Wie die heckangetriebenen 911-Carrera-Modelle leisten 911 Carrera 4 Coupé und 911 Carrera 4 Cabriolet 283 kW (385 PS; 911 Carrera 4: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,6 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 218 g/km; 911 Carrera 4 Cabriolet: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,7 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 221 g/km) bei 6.500/min aus dem drei Liter großen Sechszylinder-Boxermotor mit Biturbo-Aufladung. Das maximale Drehmoment von 450 Newtonmetern steht über ein breites Drehzahlband von 1.950 bis 5.000/min zur Verfügung, was sowohl der Performance als auch der Alltagstauglichkeit zugutekommt.

911 Carrera 4, 2020, Porsche AG
911 Carrera 4

Mit dem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe PDK beschleunigt das 911 Carrera 4 Coupé in 4,2 Sekunden und das 911 Carrera 4 Cabriolet in 4,4 Sekunden von null auf 100 km/h. Das optionale Sport Chrono-Paket verkürzt den Sprint um jeweils 0,2 Sekunden. Alle Beschleunigungswerte sind somit 0,1 Sekunden besser als beim Vorgänger. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 291 km/h für das Allrad-Coupé und bei 289 km/h für das Allrad-Cabriolet.

Die verbesserte Performance der neuen 911-Carrera-4-Modelle geht wie bei den 911-Carrera-4S-Sportwagen mit der Weiterentwicklung des Vorderachsgetriebes einher. Die jetzt wassergekühlte Einheit aus Kupplung und Differenzial hat verstärkte Kupplungslamellen für mehr Belastbarkeit und Robustheit. Erhöhte Stellmomente an der Kupplung verbessern deren Stellgenauigkeit und damit die Funktion des zusätzlichen Antriebs über die Vorderachse. In Summe unterstützt das weiterentwickelte Vorderachsgetriebe mit dem PTM (Porsche Traction Management) eine noch bessere Traktion bei allen Fahrbahnzuständen.

Sondermodell zum Jubiläum: Porsche Panamera Edition 10 Jahre

Zehn Jahre Panamera hat Porsche mit einem Sondermodell gefeiert. Die Panamera Edition 10 Jahre zeichnet sich durch eine besonders umfangreiche Serienausstattung auf Komfort- und Fahrwerkseite aus und ist darüber hinaus mit exklusiven Akzenten veredelt. So sind die neuen 21 Zoll großen Panamera Sport Design Räder in seidenglänzendem Weißgoldmetallic sowie der „Panamera 10“-Schriftzug an den vorderen Türen, ebenfalls in Weißgoldmetallic, den Sondermodellen vorbehalten.

Panamera Edition 10 Jahre, 2020, Porsche AG
Panamera Edition 10 Jahre

Darüber hinaus findet sich das Jubiläumslogo im Innenraum auf der Beifahrer-Dekorblende und in den Türeinstiegsblenden wieder. Das Interieur ist in schwarzem Teilleder ausgeführt. Dabei sorgen Ziernähte in Weißgold für eine besonders hochwertige Anmutung.

Neues GTS-Modell von Porsche: der sportlichste Macan

Porsche hat die Macan-Reihe mit einem betont sportlichen Modell komplettiert. Der neue Macan GTS ging mit leistungsstarkem Motor, performanceorientiertem Fahrwerk, charakteristischem Design und aufgewerteter Ausstattung an den Start. Das 2,9-Liter-V6-Biturbo-Triebwerk leistet 280 kW (380 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,6 l/100 km; CO2-Emission 218 g/km) - ein Plus von 15 kW (20 PS) gegenüber dem Vorgängermodell. Kombiniert mit dem neu abgestimmten Doppelkupplungsgetriebe PDK und dem optionalen Sport Chrono-Paket, spurtet der Macan GTS in 4,7 Sekunden von null auf 100 km/h. Damit ist er drei Zehntel schneller als bisher. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 261 km/h erreicht.

Macan GTS, 2019, Porsche AG
Macan GTS

Das um 15 Millimeter abgesenkte Fahrwerk erlaubt im Verbund mit der speziell abgestimmten Dämpferregelung Porsche Active Suspension Management (PASM) noch mehr Querdynamik. Als Option steht die adaptive Luftfederung mit weiteren zehn Millimetern Tieferlegung zur Wahl. In Verbindung mit den serienmäßigen und 20 Zoll großen RS Spyder Design Rädern und der großzügig dimensionierten Bremsanlage besticht der neue Macan GTS mit der Agilität und Spontaneität eines echten Sportwagens. Optional erhältlich sind Porsche Surface Coated Brake (PSCB) mit Wolframcarbid-Beschichtung oder die Keramikbremse Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB). Auch optisch unterstreicht der neue Macan GTS seine sportliche Ausnahmestellung über zahlreiche markante Karosserieelemente, die im GTS-Stil schwarz lackiert oder abgedunkelt sind.

Exklusives Sondermodell: 718 Cayman GT4 Sports Cup Edition

Die Kunden- und Clubsportserie „Porsche Sports Cup Deutschland“ gibt es seit 15 Jahren. Zu diesem Anlass hat das Unternehmen für den deutschen Markt ein für kurze Zeit erhältliches und limitiertes Sondermodell im Rennsport-Design präsentiert: die 718 Cayman GT4 Sports Cup Edition.

718 Cayman GT4 Cup Edition, 2020, Porsche AG
718 Cayman GT4 Sports Cup Edition

Das sportlich-exklusive Modell feiert seine Premiere beim „Sportscar Together Day“ am 12./13. Oktober 2019 am Hockenheimring. Mit diesem besonderen Event für Porsche-Fans zelebrierte der Sportwagenhersteller neben der Eröffnung des neuen Porsche Experience Center Hockenheimring auch das Saisonfinale des „Porsche Sports Cup“.

Produktionsende: Letzter Porsche 911 der Generation 991 läuft vom Band

Einer der größten Entwicklungsschritte in der Geschichte des 911 erfolgt im Jahr 2011. Beim 991 waren nahezu 90 Prozent aller Bauteile neu konstruiert oder wesentlich weiterentwickelt. Dank der Leichtbaukarosserie in neuartiger Aluminium-Stahl-Mischbauweise wog dieser Elfer erstmals weniger als sein direkter Vorgänger. Das Fahrwerk mit 100 Millimeter längerem Radstand und neuer, optionaler Wankstabilisierung Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC) setzte fahrdynamische Maßstäbe. Im Frühjahr 2012 folgte das Cabriolet mit einer weiteren Innovation: Das Flächenspriegelverdeck mit Magnesiumelementen ermöglicht geschlossen eine bislang nicht erreichte coupéhafte Dachwölbung. Diese Silhouette blieb selbst bei hohen Geschwindigkeiten erhalten. Ebenso spektakulär tritt Ende 2012 der neue 911 Targa an. Wie der legendäre Ur-Targa hatte das neue Modell den charakteristischen breiten Bügel anstelle der B-Säulen. Auf Knopfdruck konnte das vordere Dachteil jetzt aber automatisch bewegt und im Fond abgelegt werden.

Das Feuerwerk an Innovationen in der Generation 991 führen der 911 Turbo mit der ersten aktiven Aerodynamik und die Einführung der Turbomotoren mit Partikelfilter für die 911-Carrera-Modelle fort. Weitere Highlights waren 2013 ein auf 1.963 Exemplare limitiertes und exklusiv ausgestattetes Editionsmodell zum 50. Geburtstag des berühmten Sportwagens, 2016 der 911 R mit Saugmotor (368 kW/500 PS), 2017 der auf Sportlichkeit getrimmte 911 T, der Hochleistungssportwagen 911 GT3 mit Touring-Paket sowie der einmillionste 911. Im gleichen Jahr stellte die Porsche Manufaktur den 911 Turbo S Exclusive Series vor.

Im Sommer 2017 kam der 515 kW (700 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 11,8 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 269 g/km) starke 911 GT2 RS – der bisher stärkste und schnellste 911 mit Rennsporttechnik. Das Pendant mit Saugmotor folgte wenige Monate später mit dem 911 GT3 RS mit Rennsportfahrwerk und 382 kW (520 PS; Kraftstoffverbrauch kombiniert 13,2 l/100 km; CO2-Emission 303 g/km) starkem Vierliter-Saugmotor.

Pünktlich zum 70. Geburtstag der Porsche-Sportwagen verkörperte der 2018 als Konzeptfahrzeug vorgestellte und ab 2019 gefertigte 911 Speedster die Urtugenden des Unternehmens: Leichtbau, Effizienz, Purismus und Fahrspaß. Dafür standen der 375 kW (510 PS) starke Vierliter-Saugmotor, das manuelle Sechsganggetriebe und ein Hochleistungssportfahrwerk. Der Zweisitzer war nicht nur das letzte Derivat der Generation 991, sondern 2019 auch das letzte gefertigte Exemplar der Modellreihe. Er wird wie sein Urahn und Vorbild – der Porsche 356 „Nr. 1“ Roadster von 1948 – Botschafter des rollenden Museums.

911 Speedster, Produktion, 2019, Porsche AG
911 Speedster

Weitere Artikel

Verbrauchsangaben

  • 10,0 - 9,6 l/100km
  • 227 - 220 g/km

911 Carrera S

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 10,0 - 9,6 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 227 - 220 g/km
  • 8,8 – 8,7 l/100km
  • 201 – 200 g/km

Panamera 4 Sport Turismo Edition 10 Jahre

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 8,8 – 8,7 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 201 – 200 g/km
  • 8,4 l/100km
  • 194 – 192 g/km

Panamera 4 Edition 10 Jahre

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 8,4 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 194 – 192 g/km
  • 3,9 – 3,7 l/100km
  • 90 – 85 g/km
  • 19,6 – 18,7 kwh/100km

Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 3,9 – 3,7 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 90 – 85 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 19,6 – 18,7 kwh/100km
  • 13,2 l/100km
  • 303 g/km

911 GT3 RS

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 13,2 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 303 g/km
  • 10,9 l/100km
  • 249 g/km

718 Cayman GT4

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 10,9 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 249 g/km
  • 9,5 – 8,5 l/100km
  • 215 – 193 g/km

911 Carrera T (Typ 991 II)

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,5 – 8,5 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 215 – 193 g/km
  • 9,4 – 9,3 l/100km
  • 215 – 212 g/km

Cayenne Coupé

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,4 – 9,3 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 215 – 212 g/km
  • 11,4 – 11,3 l/100km
  • 261 – 258 g/km

Cayenne Turbo Coupé

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 11,4 – 11,3 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 261 – 258 g/km
  • 12,9 – 12,7 l/100km
  • 290 – 288 g/km

911 GT3 (Typ 991 II)

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 12,9 – 12,7 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 290 – 288 g/km
  • 9,4 – 9,2 l/100km
  • 216 – 212 g/km

Cayenne S Coupé

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,4 – 9,2 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 216 – 212 g/km
  • 3,2 – 3,1 l/100km
  • 75 – 72 g/km
  • 18,7 – 17,7 kwh/100km

Cayenne E-Hybrid Coupé

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 3,2 – 3,1 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 75 – 72 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 18,7 – 17,7 kwh/100km
  • 10,1 - 9,7 l/100km
  • 231 - 222 g/km

911 Carrera 4S

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 10,1 - 9,7 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 231 - 222 g/km
  • 2,9 – 2,8 l/100km
  • 66 – 64 g/km
  • 16,2 – 16,1 kwh/100km

Panamera 4 E-Hybrid Sport Turismo Edition 10 Jahre

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 2,9 – 2,8 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 66 – 64 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 16,2 – 16,1 kwh/100km
  • 11,8 l/100km
  • 269 g/km

911 GT2 RS

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 11,8 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 269 g/km
  • 0,0 l/100km
  • 0,0 g/km
  • 26 kwh/100km

Taycan Turbo

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 0,0 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 0,0 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 26 kwh/100km
  • 10,8 l/100km
  • 246 g/km

718 Cayman GTS 4.0

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 10,8 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 246 g/km
  • 10,1 - 9,8 l/100km
  • 230 - 223 g/km

911 Carrera S Cabriolet

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 10,1 - 9,8 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 230 - 223 g/km
  • 9,6 l/100km
  • 218 g/km

Macan GTS

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,6 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 218 g/km
  • 13,8 l/100km
  • 317 g/km

911 Speedster (Typ 991 II)

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 13,8 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 317 g/km
  • 9,6 l/100km
  • 218 g/km

911 Carrera Cabriolet

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,6 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 218 g/km
  • 9,6 l/100km
  • 218 g/km

911 Carrera 4

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,6 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 218 g/km
  • 10,9 l/100km
  • 249 g/km

718 Spyder

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 10,9 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 249 g/km
  • 3,9 – 3,7 l/100km
  • 90 – 85 g/km
  • 19,6 – 18,7 kwh/100km

Cayenne Turbo S E-Hybrid

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 3,9 – 3,7 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 90 – 85 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 19,6 – 18,7 kwh/100km
  • 2,7 – 2,6 l/100km
  • 62 – 60 g/km
  • 16,1 – 16,0 kwh/100km

Panamera 4 E-Hybrid Edition 10 Jahre

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 2,7 – 2,6 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 62 – 60 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 16,1 – 16,0 kwh/100km
  • 9,8 l/100km
  • 224 g/km

Macan Turbo

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,8 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 224 g/km
  • 10,2 - 9,9 l/100km
  • 234 - 225 g/km

911 Carrera 4S Cabriolet

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 10,2 - 9,9 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 234 - 225 g/km
  • 9,4 l/100km
  • 215 g/km

911 Carrera

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,4 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 215 g/km
  • 0 l/100km
  • 0 g/km
  • 25,6–24,6 kwh/100km

Taycan 4S

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 0 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 0 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 25,6–24,6 kwh/100km
  • 9,7 l/100km
  • 221 g/km

911 Carrera 4 Cabriolet

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 9,7 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 221 g/km
  • 11,4 – 11,3 l/100km
  • 261 – 258 g/km

Cayenne Turbo

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 11,4 – 11,3 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 261 – 258 g/km
  • 0,0 l/100km
  • 0,0 g/km
  • 26,9 kwh/100km

Taycan Turbo S

Kraftstoffverbrauch/Emissionen*
Kraftstoffverbrauch* kombiniert 0,0 l/100km
CO2-Emissionen* kombiniert 0,0 g/km
Stromverbrauch* kombiniert 26,9 kwh/100km